Galt Oberst Stauffenbergs Attentat 20. Juli 1944 neben Adolf Hitler auch deutschen Generalstäblern?

Stunde der Offiziere (Stauffenbergfilm von 2004)
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Stauffenberg – Die wahre Geschichte
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Operation Walküre Doku – Die letzte Chance (Dokumentation/Deutsch)
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20. Juli 1944 Eine verschworene Schar deutscher Offiziere wagte durch ein Attentat auf Hitler einen Staatsstreich. Scheiterten sie am dreckigen Kameraden Verrat deutscher Generäle?
20. Juli 1944. Trumpft NS- Regime nach gescheitertem Staatsstreich auf und konfrontiert deutsche Generalität mit eigenen Kriegsverbrechen in Europa seit 1939?

Am 20. Juli 1944, genau vor 75 Jahren, wagte eine verschworene Schar deutscher Offiziere durch ein Attentat auf Hitler einen Staatsstreich. Scheiterten sie am Kameradenverrat deutscher Generäle und deren dreckigen und doch kläglich gescheiterten Deal unter Schurken mit dem NS- Regime?

Der Sprengstoffanschlag während einer Lagebesprechung in der Wolfsschanze, Hitlers Führer- Hauptquartier, nahe Rastenburg an der Ostfront. Die Auslösung des Unternehmens „Walküre“ gelang, der Staatsstreich scheiterte. Hitler, körperlich in schlechter Verfassung, wurde nur unwesentlich verletzt und triumphierte

„Die Vorsehung habe ihn für höhere Aufgaben gerettet“.

Nun nahm das Unvorstellbare seinen Lauf. Das Unternehmen „Walküre“, der Alarm zur Mobilisierung des Heimatersatzheeres wg. drohender Erhebung von über 12 Millionen Zwangsarbeitern im Reich und deutschbesetzten Europa war durch Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, den Hitler Attentäter, im Glauben an die gemeinsame Sache Hoher Militärs der Deutschen Wehrmacht und Hoher Vertreter der Zivilgesellschaft bis hin zu widerständigen Gewerkschaftern im Untergund, ausgelöst. Doch nichts geschah.

Wurden die Verschwörer mit und um Stauffenberg für einen letztendlich gescheitert geheimen Deal zwischen deutscher Generalität und dem NS- Regime geopfert und verheizt?

– Feldmarschälle, Generäle wurden mit hohen Dotationen versehen, Schenkungen von Rittergütern, Schlössern, Ländereien aus der Hand des Führers Adolf Hitler zu Lasten Dritter und des Reiches, Teilhabe an europaweiten NS- Kultur und Kunstraubzügen – ,

Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Mann der Tat, der den Aufstand gegen Hitler wagt, ist erst im Verlauf von Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg gegen massive Widerstände, Vorbehalte aus den Reihen der Militärs und Rechtskonservativen, ja selbst noch in der DDR, zur Symbolfigur des militärisch deutschen Widerstands geworden.

Heute wird Stauffenberg gerne in TV Sendungen, wie 2016 in der ZDF- Sendung Peter Hahne mit dem Zeitzeugen Klaus von Donhnayi zum General befördert.

Das ist insofern geschichtsvergessen fatal, weil es deutsche Feldmarschälle, Generäle waren, die das Scheitern des Unternehmens „Walküre“ mit absehbaren Folgen eines Rachefeldzuges des NS- Regimes verantworteten, weil sie die Option durch die Auslösung des Unternehmens „Walküre“ entstandene Macht als Vollziehende Gewalt im Reich, in deutschbesetzten Gebieten Europas nicht wahrnahmen, deshalb selber in großer Zahl in Schauprozessen vor dem Volksgerichtshof als „Volkserräter“ landeten, abgeurteilt und durch unehrenhaftes Erhängen im Zuchthaus Plötzensee hingerichtet wurden.

Dabei hatte die Generalität aller Waffengattungen der Deutschen Wehrmacht alle Trümpfe gegen das NS- Regime in der Hand, unter Ausblenden eigener Kriegsverbechen, dank der sog. „Hans von Donhnayi- Papiere“, die Dokumentation der NS- Verbrechen seit 1933.

Hans von Donhnayi saß, wie sein Schwager Dietrich Bonhoeffer, Bruder seiner Frau Christine, wg angeblicher Devisenvergehen seit 1943 mit seiner Expertise tatenlos und ohnmächtig in Schutzhaft.

– Dohnanyi hatte mit Bonhoeffer in der Abwehr unter Admiral Wilhelm Canaris erfolgreich Devisn „zweckentfremdet“ aufgewandt, um 14 Deutschen mit jüdischer Herkunft, verdeckt als Agenten angeworben, zum Exil in die Schweiz zu verhelfen.Seit den Nürberger Rassegesetzen 1935 waren alle Arier Reichsbürger, deutsche Juden, Roma, Sinti, waren von nun an Bürger nachrangiger Klassifizierung, Staatsbürger mit minderem Recht –

Hans von Dohnanyi hatte seine geheime Dokumentation aber, dank mutiger Hilfe seiner Frau Christine, im Hauptquartier deutscher Heere in Zossen bei Berlin noch während der ersten Tage seiner Inhaftierung zur Sicherung in einem Safe hinterlegen können.

– Wenngleich dies Fragen aufwirft, warum sollten die Papiere ausgerechnet dort im Zentrum des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht in Zossen sicher sein, wo es doch angeblich nur vereinzelt Verbündete des Widerstandes gab. Waren da noch ganz andere Überlegungen Richtung eines Deals mit dem NS- Regime als letzte Option im Spiel?

Zumal, soweit mir bekannt, offensichtlich nirgendwo im sicheren Ausland, z. B. in der neutralen Schweiz, Schweden, Dublikate, Kopien dieser brisanten Dohnanyi- Papiere hinterlegt wurden. –

Das waren, angesichts des Versagens deutscher Generalität im Verlauf des 20. Juli 1944 und danach auf tragische Weise vergebliche Mühen. Im Gegenteil .Die vom Generalstab und Oberkommando Deutscher Wehrmacht ausgelieferten Donanyi- Papiere wurden vom NS- Regime konfisziert, dokumentierten sie doch nben NS- Verbrechen, Verbrechen Deutscher Wehrmacht?

– wobei im Dunkeln bleibt, ob Dohnanyi auch die Kriegsverbrechen der Deutschen Wehrmacht seit 1935, vorher Reichswehr 1934 beim sog. Röhm Putsch , selber dokumentiert hat – ,

sondern auch Namenslisten der Widerständigen in der Deutschen Wehrmacht, im Deutschen Reich, womöglich auch in anderen Ländern im deutschbesetzten Europa

Wer sich die damalige Lage vor Augen hält, Stauffenberg und engste Verschwörer wurden noch am späten Abend des 20. Juli 1944 gegen 0.00 Uhr im Innenhof des Bendlerblocks ohne rechtskräftiges Urteil, gemäß Militärgerichtsbarkeit, widerrechtlich auf Befehl Generalobst Fromm standrechtlich erschossen. Der Ausnahmezustand galt seit das Unternehmen „Walküre“ am frühen Abend gescheitert war, als ausgesetzt. Verschwörern stand ein ordentliches Verfahren vor noch bestehender Militärgerichtsbarkeit zu.

Was sich dann abspielte, ist bis heute im Dunkeln. Auf jeden Fall, war der Versuch, wenn dieser überhaupt stattfand, das NS- Regime, mit seinen Verbrechen seit 1933 konfrontiert, zur Abdankung zu bewegen auf ganzer Linie gescheitert. Vielleicht auch, weil, anders als es die „Donhnanyi- Papiere“ vielleicht hergaben, das NS- Regime die Verbrechen Deutscher Wehrmacht in deutschbesetzen Gebieten Europas als Vollziehende Gewalt sehr wohl dokumentiert hatte und nun den aufständischen Feldmarschällen, Generälen, Obristen der Deutschen Wehrmacht, die im Westen Frieden schließen, im Osten weiter Krieg führen, KZs, Zwangsarbeit aufrechterhalten wollten, entwaffend als Trumpf unter Schurken präsentierte.

Die Deutsche Wehrmacht war allein verantwortlich für den Tod von Millionen sowjetischer Soldaten in deutscher Kriegsgefangenschaft durch fehlende Unterkünfte, Kleidung, Unterernährung, Zwangsarbeit bis der Tod eintritt,

Die Folge, die barbarisch monströse NS Rache mit Sippenhaft nahm ihren Lauf für diesen entglittenen Versuch unter Kriegsverbrechern einen Deal zu arrangieren?, bei dem viele Unschuldige, Aufrechte zu Schanden und Tode kamen.

Hunderte wurden nach Folter, mit und ohne standrechtliches Urteil, hingerichtet, ermordet, Hans von Dohnanyi wie sein Schwager Dietrich Bonhoeffer wurden um den 9. April 1944 ermordet. Während es von Dietrich Bonhoeffer eine Grabstätte gibt, wird das Grab Hans von Donanyis bis heute vergeblich gesucht.

Adolf Hitler war zutiefst gekränkt über diesen Putschversuch deutscher Militärs, verstand er sich selber doch als Sohn des Krieges 1914- 1918 und als Geschöpf der Reichswehr ab 1923- 1935 bis zur Gründung Deutscher Wehrmacht nach der gemeinsamen Niederschlagung des sogenanten Röhm- Putsches der SA vom 30. Juni 1934 durch SS- Verbände, mit der Reichswehr als logistischem Helfer, sich selber als vom deutschen Volk, von der Reichswehr installiert ermächtigt Oberster Gerichtsherr.

Der Kameraden- Verrat deutscher Generalität gegenüber Stauffenberg und Verschwörer braucht gar nicht diesen dreckigen Deal mit dem NS- Regime, gleich, ob er nun als Versuch in letzter Stunde stattgefunden oder nicht stattgefunden hat, der eigentliche Kameraden- Verrat lag darin, überhaupt diesen Krieg gegen jedes bestehende Völkerrecht und Kriegsrecht verbrecherisch geplant, organisiert, und als Völkervernichtungkampf propagiert und exekutiert zu haben.

Dass deutsche Generäle am Abend des 20 Jui 1944 Oberst Stauffenberg und seine engsten Verschwörer ohne rechtliche Grundlage exekutieren, wurde im Nachherein auch in Drehbüchern für bekannte Stauffenberg- Filme allzu gerne als ehrrettender Gnadenakt unter Kameraden kommuniziert.

War es aber in Wirklichkleit nicht der Versuch, sich dem NS- Regime als Retter und Herr der Lage für einen schmutzigen Deal anzudienen, der dann fehlschlug und sie ihr eigenes Leben kostete?

Was für eine moralisch verwahrlost hochspekulative Gesinnung unter deutschen Generälen 1944, die im Offizierscasino Jargon unter Ihresgleichen im Kosmos Deutsche Wehrmacht allseits locker verkündeten

„Das Schwein muss weg“.

– Gemeint war der Oberbefehlshaber Deutscher Wehrmacht Adolf Hitler –

Um dann einem einarmig einäugig kriegsversehrten Oberst Stauffenberg, der einen Arm, ein Auge im Afrika- Einsatz im Februar 1943 verloren hatte, die ganze Last der Ausführung des Attentats auf Hitler in der Wolfsschanze aufzubürden und für den Fall, dass das Attentat misslingt, sich die Option offenzuhalten, vom Widerstand zurückzutreten, indem sie den Attentäter exekutieren und mit dem NS- Regime, mit Verweis auf die „Dohnanyi- Papiere“ von einer nur scheinbar patriotisch moralisch hohen Warte aus einen schmutzigen Deal anstreben.

Ich weiss nicht wirklich, warum, aber ausgerechnet an dieser Stelle muss ich an den gescheiterten Miltärputsch in der Türkei vom 15. Juni 2016 denken. Der imedial als unprofessionell dargestellt wird, weil hier womöglich einige Militärs von anderen Miiltärs im Gefühl kameradschaftlicher Verbundenheit mit Mehrheiten zum Putsch verführt wurden, um dann für weitergehend schmutzige Deals, Staatsstreichs von oben von diesen „verheizt zu werden, wie Oberst Stauffenberg und Verschwörer am 20. Juli 1944 ?

JP

http://www.zdf.de/peter-hahne/peter-hahne-spricht-mit-seinem-gast-klaus-von-dohnanyi-ueber-den-widerstand-gegen-das-ns-regime-44366716.html
SENDUNG VOM 18.07.2016
Vermächtnis 20. Juli 1944
Eine Familie im Widerstand

http://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/das_attentat/index.html

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Ermordeter Michael Lübcke blieb seit 2015 unerhört: „…es lohnt sich, in unserem Land zu leben“

Erstaufnahme Asyl RP Lübke Kassel Lohfelden 14.10.2015
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Professor Moriatti
Am 14.10.2015 veröffentlicht
Informations about Refuggee Camp in small District of City Kassel one Day before 800 immigrant will arrive. German Politican say „if Germans not accept the values of the Basic Law they can leave Germany“. But he means , Germans who don t like illegal Immigration can leave Germany. Politicans without Mask

Informationsveranstaltung Kassel Lohfelden, einen Tag bevor ca. 800 Einwanderer angesiedelt werden sollen. Deutscher Politiker „wer die Werte des Grundgesetzes nicht vertreten will kann Deutschland verlassen“. Er meint aber, wem es nicht passt das illegale Einwanderer angesiedelt werden kann Deutschland verlassen. Politiker ohne Maske
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Am 2. Juni 2019 ermordeter Michael Lübcke blieb seit 2015 unerhört: „…es lohnt sich, in unserem Land zu leben“

Spiegel Online zitiert unter seinem Aufmacher „Rekonstruktion der Bürgerversammlung in Kassel / Ein Satz – und der Hass danach“ Walter Lübckes Einlassung Lohfelden, Nordhessen 14. Oktober 2015 unvollständig.

„Wer für diese Werte nicht eintrete, der kann jederzeit dieses Land verlassen“,

während in der Spiegel Printaugabe 26-20-2019 Lübcke vollständig zitiert wird

„Das sei die Freiheit eines jeden Deutschen“

und später ergänzt Lübcke:

„Ich würde sagen, es lohnt sich, in unserem Land zu leben“.

Dr. Lübckes vielleicht nicht ganz geglücktes Wort 15. Oktober 2015 in Lohfelden/Hessen „Wer für diese Werte nicht eintrete, der kann jederzeit dieses Land verlassen“ bedurfte Erläuterung, die er mit nachfolgenden Sätzen in Lohfelden lieferte, für das Bleiben in Deutschland zu werben „Das sei die Freiheit eines jeden Deutschen“, aber „Ich würde sagen, es lohnt sich, in unserem Land zu leben“.

Was bei dem aufkommenden Krawall 14. Oktober 2015 in Lohfelden und danach ungehört blieb.

Lübcke, vielleicht selber Kind nach 1945 oder aus der Sowjetzone, DDR geflüchteter Eltern, befasst sich 1991 in seiner Promotion mit dem Titel „Die frühen wirtschaftlichen Planungsversuche in der Sowjetunion: 1924–1928; Sozialismus zwischen Utopie und Pragmatismus“ mit den Lebensverhältnissen der Zwangsregime bis 1989 hinter dem Eisernen Vorhang, Stacheldraht, Berliner Mauerbau 1961, wollte der Zuhörerschaft in Lohfelden 2015 wohl, wie Jahre später in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung (HNA) zu lesen war, vermitteln,

„…anders als Geflüchtete aus dem Syrienkrieg 2015, anderen Krisen- , Kriegsgebieten, lt. UNHCR Bericht 2018 inzwischen 70 Millionen inner- , außerhalb ihrer Heimatländer, haben wir Deutsche die Freiheit beim Bleiben wie Verlassen unseres Landes nicht um Leib, Leben noch Vermögensentzug fürchten zu müssen.

Das im Jahr 2015 zu vermitteln, misslang, angesichts aufgeladenem Spannungsfeld, einerseits Bundeskanzlerin Angela Merkels enthusiastischem Wort „Wir schaffen das“, Willkommenskultur, andererseits kommunaler Stress, Verdächten, dass das „Flüchtlingsgeschäft“ manchen Kommunen, Hoteliers, Kaufhausbetreibern mit Leerstand, Reedern mit ungenutztem Schiffsraum, geschäftlich wie der rettende Anker erschien, ihre Bilanzen mit staatlichen Zuwendungen Bund, Ländern, EU für Flüchtlingshilfe in Kommunen durch langfristige Pachtverträge glatt zu stellen.

Dass offenbart auf tragische Weise auch die Erinnerung Lübckes Pressesprecher Conrad an Situation in Lohfelden 2015. Lübcke habe ihn gefragt: „War das jetzt irgendwie daneben?“ Er, Conrad, habe ihm geantwortet: „Ich bin total stolz auf Sie.“

Da hatte Conrad seinen Chef Lübcke. loyal herzlich zugewandt, vollkommen missverstanden unwillentlich allein gelassen.

Da ging es, außer bei Walter Lübcke selber, nicht um Analysieren, Reflektieren Brisanz der Lage in Lohfelden, anderswo, sondern im Durchmarsch unreflektiert Loyalität einzusammeln, Loyalität zu bekunden, wer ist für, wer gegen Aussage Angela Merkels „Wir schaffen das!“

Und das bei dem in Medien nahezu unkommentierten Hintergrund, anders als andere EU Länder, hat sich Deutschland zur selben Zeit, neben Russland Spätsommer 2015 durch Bundestag Beschluss ohne UNO Mandat entschieden, Interventionspartei im Syrienkrieg zu sein, gemäß Genfer Flüchtlingskonvention Sorge um Verschonung der Zivilbevölkerung zu tragen und sei es durch direkte Aufnahme Geflüchteter am Dublin Abkommen vorbei.

Was Bundeskanzlerin Angela Merkel völkerrechtlich korrekt sinngemäß lauthals mit dem Satz 2015 bekundetet: „Das Dublin Abkommen war und ist obsolet“ .

Allein diese Ankündigung aus Russland, Deutschland Spätsommer 2015 hatte zusätzliche Ströme Geflüchteter über die Balkanroute aus Syrien ausgelöst, unter ihnen vorwiegend junge Männer im wehrfähigen Alter, die sich Rekrutierungskommandos des Assad Regimes, anderer Kriegsparteien entzogen, damit dem Krieg friedensstiftend wehrhaftes Personal als Kanonenfutter abhanden kommt.
JP
#SpiegelOnline zitiert #WalterLübcke #Wort 2015 unvollständig „Wer für diese Werte nicht eintrete, der kann jederzeit dieses Land verlassen“ . Ergänzend sagt Lübcke lt. #Print #Spiegel 26-20-2019 dieser #Woche „Das sei die #Freiheit eines jeden #Deutschen“
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/walter-luebcke-was-geschah-bei-der-buergerversammlung-2015-in-kassel-a-1274434.html
Rekonstruktion der Bürgerversammlung in Kassel
Ein Satz – und der Hass danach
Der Verdächtige im Fall Lübcke hat die Tat aus Ärger über eine Aussage des CDU-Politikers gestanden. Aber was geschah an jenem 14. Oktober 2015, als Lübcke sich zu einer Asylunterkunft äußerte? Sein Pressesprecher erinnert sich.

Löst United Kingdom Brexit Fluch der Karibik aus im britischen Überseegebiet Anguilla?

Brexit: Der Fluch der Karibik | DW Deutsch
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DW Deutsch
Am 12.07.2018 veröffentlicht
Das britische Überseegebiet Anguilla stellt sich gegen den geplanten Austritt aus der EU. Die Einwohner wurden beim Brexit-Referendum nicht gefragt. Sie befürchten Handelsschranken zu den Nachbarinseln und überlegen, aus dem Vereinigten Königreich auszutreten.
Mehr zum Thema unter: https://p.dw.com/p/2joxh „Irma: Krisenhilfe nach dem Sturm“
Mehr Fokus Europa in der Playliste: https://www.youtube.com/watch?v=tshuI…
Mehr Nachrichten unter: dw.com/de/
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Nachrichten & Politik

EU leaders meet to discuss Brexit extension at emergency summit – watch live
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May begs EU for Brexit extension
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Live: EU leaders offer Theresa May a Brexit delay til Oct 31
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Bleibt für United Kingdom Brexit Brexit wird Brexit dagen für EU zur sinnstiftenden Feuertaufe?

Denk ich an die EU in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht, lande ich schlafwandlerisch polemisch bei mittelalterlichen Disputen über das Geschlecht der Engel (Quelle: Der menschenfreundliche Menschenfresser. Geschichte und Politik 1971-1980″, Octavio Paz (1914-1998), Suhrkamp Verlag 1981, S. 230), bei der Frage, kündet deren Geschlecht in Gestalt hymnisch beflügelter EU vom Frieden oder im permanenten Krisenmodus eher doch von dessen ganzem Gegenteil?

Die EU gilt als Friedensprojekt nach 1945 aus verheerenden Folgen Zweiten Weltkrieges, in dessen Zentrum das Raubkapitalismus Schlachtfeld administrativ williger Vollstrecker des Holocaust über deutschbesetzte Gebiete Europas hinaus sein Unwesen trieb. Robert Menasse leitet in seinem Buch „Die Haupstadt“, 2017, gemeint ist Brüssel, aus diesem Schreckens Hintergrund Auschwitz als EU Gründungsmythos ab.

Weniger metaphorisch betrachtet wurde die EU 1957 durch Römische Verträge als wirtschaftlicher Arm der 1949 gegründeten NATO, dem militärisch-industriellen Sowjetblock Osteuropa zum Bilde, aus der Taufe gehoben, die Spaltung Europas im Kalten Krieg, den ökonomisch Willen zur Balance gegenseitiger Abschreckung durch transatlantische Westbindung geopolitisch zu untermauern.

Die UdSSR ist im Verlauf der Implosion der Ost- , Westblöcke 1989-1991 entschwunden, was russischem Präsidenten Wladimir Putin als größte geopolitsche Katastrophe Zwanzigsten Jahrhunderts gilt. Die EU besteht als einstiges Gegengewicht zur UdSSR auf europäischem Boden fort, macht die noch Sinn, oder kann die auch weg?

Zumindest treibt diese Frage wohl Teile der Brexiteers in Great Britain als Geostrategen und deren Sympathisanten in aller Welt bis nach Moskau, Neu Dehli, Peking, Sydney, Tokio, Washington D. C. um.

Außer die EU erweist sich in ihrer seit 2016 andauernden „Brexit Feuertaufe“ nun wirklich sinnstiftend in der Lage, Wirtschaftstheorien Milton Friedman, Chicago Boys von angeblich wundersamer Kraft gesellschaftlich-ökonomischer Schockstrategie,  s. Buch Naomi Klein „Schocktherapie“, 2007, Chile 1973, Argentinien 1976, Polen 1988, Griechenland erst 1967 dann 2010, Thatcherismus 1979, Reagonomics 1980, Clintonomics 1992, Deregulierung globaler Finanzmärkte, im Kontext der Verhandlungen um Art, Folgen des Brexit Ja oder Nein, mit oder ohne Deal für alle Beteiligten und zu Lasten Dritter deeskalierend beiseite zu legen, beharrlich friedenswahrend konsequent, dem Weimar Format Minsker Modell 2014 zur Einhegung des Russland-Ukraine Konfliktes folgend, im kollektiven Bewusstein der Völkergemeinschaft Legitimation zu unterstreichen, auf dem Weg der EU zur Vollmitgliedschaft mit Sitz und Stimme im UNO Sicherheitsrat.

JP
https://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-wie-die-verlaengerung-bis-31-oktober-zu-stande-kam-a-1262281.html

Einigung zwischen EU und Großbritannien
Brexit-Verlängerlängerlängerung
Die EU hat den Brexit erneut verschoben – diesmal bis maximal zum 31. Oktober. Ob die Zeit genügt, damit die Briten sich endlich untereinander einigen, ist allerdings keineswegs sicher.

Von Markus Becker und Peter Müller, Brüssel
Die britische Regierungschefin Theresa May beim Brexit-Gipfel

Donnerstag, 11.04.2019 03:40 Uhr

Martin Walser, Schockvirtuose Kultur des Verdachts, durch Verdächte zu entladen, wird 92.

Die menschliche Wärmelehre – Martin Walser
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Michael Wegner
Am 16.05.2017 veröffentlicht
„Auch die farblosesten Politikerstatements werde, wenn man in ihnen das Verschwiegene entdeckt, abgründig attraktiv“. Martin Walser schreibt über das Verschweigen und die Verschweiger. Und darüber, warum das Verschwiegene uns alle verbindet. Ein Text gegen alles Festgelegte, ein Text über die Macht des Tabus.
Man kann Menschen besser beurteilen nach dem, was sie verschweigen, als nach dem, was sie sagen. Das ist der 1. Hauptsatz der menschlichen Wärmelehre. Dieser Satz macht es nötig zu behaupten, es sei leicht, in dem, was ein Mensch sagt, das festzustellen, was er verschweigt. Und wenn man sich angewöhnt hat, den Text eines Menschen Wort für Wort als die Mitteilung eines verschwiegenen Textes zu verstehen, dann werden auch die fadesten oder banalsten Sätze dramatisch interessant. Auch die farblosesten Politikerstatements werden, wenn man in ihnen das Verschwiegene entdeckt, abgründig attraktiv. Und es sind gerade die farblosesten Routinephrasen, die dann die spannendsten Kehrseiten offenbaren. Also ist der 2. Satz der menschlichen Wärmelehre: Je farbloser ein Text, desto mehr hat er zu verbergen. Und was er zu verbergen hat, das zeigt er umso krasser, je mehr er es zu verbergen sucht. Vielleicht wissen das die Linguisten längst und machen den profitabelsten Gebrauch davon, sagen es aber nicht weiter, weil sie dadurch vielleicht eine neue Dimension der Geheimhaltung provozieren würden, der sie linguistisch dann nicht mehr gewachsen wären. Auf mich angewendet heißt das natürlich auch: Mit allem, was ich sage, verschweige ich etwas. Und ich bin in dem, was ich verschweige, viel mehr enthalten als in dem, was ich sage. Was ich sage, gehört immer schon zu dem, was man sagen kann, ohne allzu unangenehm zu wirken. Mit dem, was ich sage, will ich mich beliebt machen. Das, was ich verschweige, hätte meine sofortige Unbeliebtheit zur Folge. Der große Vorteil des Verschweigens: Man braucht keinen Menschen mehr, dem man mehr sagen kann als anderen. Es ist kein Mensch vorstellbar, dem gegenüber man nichts zu verschweigen hätte. Andererseits kann ich mir nicht einbilden, andere kriegten in dem, was ich sage, nicht mit, was ich verschweige. Das ist gut so. Was sie in dem von mir Gesagten als Verschwiegenes, als Geheimgehaltenes entdecken, erleben sie als ihre Entdeckungsleistung. Und was sie da entdecken, das hat immer so viel von ihnen selbst wie von mir.

Martin Walser im Gespräch mit Thea Dorn (Zeugen des Jahrhunderts/Langfassung)
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Text und Bühne
Am 11.09.2016 veröffentlicht
„Der Autor ist auf keiner Position draußen, von der aus er die Gesellschaft kritisch beurteilen könnte, sondern er ist mittendrin. Er kann nur über sich in dieser Gesellschaft schreiben.“ Martin Walser. 1927 als Sohn eines Gastwirtes am Bodensee geboren, musste Walser bis in die 70er Jahre warten, bis ihm der literarische Durchbruch gelang. Mit „Ein fliehendes Pferd“ legte er 1978 nach Kritikermeinung ein „Glanzstück deutscher Prosa“ vor, das zudem ein Bestseller wurde. Martin Walser ist bis heute ein politischer und streitbarer Zeitgenosse. Zeitweise galt er als Sympathisant der DDR-nahen DKP, dann wieder bekannte er sein Leiden an der deutschen Teilung. Seine Dankesrede zum „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1998“ geriet zum Eklat und war nicht nur in den Feuilletons umstritten. Der Vorwurf des „latenten Antisemitismus“ hat ihn seitdem immer wieder eingeholt. Auch sein Roman „Tod eines Kritikers“ heizte die Debatte um Walser vier Jahre später wieder an. Auch um diese Fragen dreht sich das Gespräch mit Thea Dorn. Ihr gegenüber hat er einige überraschende Antworten parat.

Martin Walser – Mein Diesseits (Denis Scheck unterwegs mit Martin Walser, 2017)
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Text und Bühne
Am 21.04.2017 veröffentlicht
„Das Leben muss man in einen Roman verwandeln, sonst hält man es nicht aus.“ Martin Walser
Eine Reisereportage, ein Roadmovie rund um den Bodensee. Der Anlass war sein 90. Geburtstag am 24. März 2017. Das Walser-Land ist der Bodensee. Es findet sich in Deutschland kein zweiter Dichter, der so sehr mit einer Landschaft verbunden ist. Nicht nur, dass Walser immer dort gelebt hat, viele seiner Romane verwandeln den nördlichsten See Italiens, wie Rudolf Borchardt ihn genannt hat, in einen literarischen Kosmos. Die Zürns, Halms, Horns, sie alle leben am See oder in seinem Umfeld; auch so mancher Held des Spätwerks. Der Bodensee ist und bleibt die Projektionsfläche der Walserschen Fantasie, so sehr sind die Orte von Überlingen bis nach Wasserburg und Lindau in seinem Werk präsent.
Darum erfahren Denis Scheck und Martin Walser eine dreifache Tour d’horizon: Sie durchqueren eine Landschaft, ein Werk und eine Biografie. Sie fahren, fahren, reden darüber, was sie sehen, was ihnen in den Sinn kommt – vollziehen eine Lebensreise. Ein Film von Frank Hertweck (SWR, 18.3.2017).

Einblicke in Martin Walsers Tagebücher, LeseZeichen vom 19.03.2005
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Bayerischer Rundfunk
Am 05.06.2014 veröffentlicht

Bayerischer Rundfunk
Am 05.06.2014 veröffentlicht
Martin Walser schreibt zeit seines Lebens Tagebücher. In drei Bänden hat er inzwischen die Jahre 1951 — 1978 öffentlich zugänglich gemacht. Armin Kratzert hat den Schriftsteller besucht, um sich erklären zu lassen, warum es für ihn immer wichtig war, das Erlebte schriftlich zu verarbeiten, und wie die Aufzeichnungen schließlich in sein Werk Eingang finden.

Mehr zu LeseZeichen: http://www.br.de/lesezeichen
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Menschen & Blogs

„Ich lebe von Zustimmung“
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Cicero Online
Am 23.10.2013 veröffentlicht
Gipfeltreffen der Geistesgrößen – Peter Sloterdijk und Martin Walser über Schönheit als politische Kraft, den Aufstieg der Expertokratie und das Mädchengesicht der Angela Merkel – eine denkwürdige Begegnung im Berliner Ensemble

Peter Sloterdijk und Martin Walser – Berliner Ensemble 2013 – Teil 1
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Kapitale Berlin
Am 21.10.2013 veröffentlicht
Teil 2 hier: http://youtu.be/LhG-GHXN-bE
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Musik

 

Prolog in Gedankenfetzen zur Einstimmung auf wortwörtlich genommnnes Leben Martin Walsers:
Interessenlos an der Vergangenheit sein, dass sie uns entgegenkommt von ganz allein.

Zu gegenwärtigen Zwecken. kann der noch fähig zu trauern für persönliche Verluste sein, wie über den Tod seines zwei Jahre älteren Bruders 1944, der den deutschen Vaterlandsleichnam auf seinem Rücken trägt?

Unterwerfungssehnsucht, Martin Walser dienstbarer Geister für Jedermann in Angelegenheiten von Großem, Umsetzung von Visionen, großem Lärm zu gegenwärtigem Zweck entfachend, sich in diesem zu verflüchtigen als wäre er nie dortgewesen?

Seelenarbeiter im Bergmassiv deutscher Seelen- Mentalitätsgeschichte.

Martin Walser gilt nicht als Mann für`s Grobe, sondern Mann für großes Theater Spektakeln im Öffentlichen um im anschwellenden Bocksgesang unerhört sichtbar unsichtbar zu sein, in dem, was ihm meist nicht gelingt, ganz im Gegenteil und das gilt ihm als seine Last.

Solange etwas ist, ist es nicht, was es nicht gewesen sein wird.

Das Leben anderer, wie das eigene, in Tagebuch Notizen, aus dem Zusammenhang gerissen, polarisierend wortwörtlich genommen?

Andauernd außer sich geraten vor Hingerissenheit als Schockvirtuose (Quelle Walsers Tagebuch Notiz 5.7.1979 S. 241 über Herbert Achternbusch)

Walsers Schausteller Strippenzieher Talent, das Puppen, ohne Ansehen von Person, Rang, Stand als Marionette zum Tanze inszeniert.
Sieger wie Besiegte bergen sich gleichmaßen im Gefühl des Geschlagenseins aus Zweiten Weltkrieg ohne Sinn für zivile Lebensperspektive außer in einer Kommandowirtschaft formierter Gesellschaft gleich welcher politischen Prägung Ost oder West Block?

Zu gegenwärtigen Zwecken Hingerissenseins vom reinen Schein, kann der noch fähig zum Trauern über persönliche Verluste sein, der den deutschen Vaterlandsleichnam auf seinen Rücken wuchtet, unter beachtlichen Anstrengungen, statt orgiastisch davon zu fliegen ins Irgendwo, Bodenhaftung im Hier und Jetzt zu wahren?

Martin Walser, Schockvirtuose Kultur des Verdachts, durch neue Verdächte Spitze genommen, zu entladen wird 92.

Martin Walser, geboren 24. März 1927 Wasserburg am Bodensee, andauernd außer sich geraten, von sich hin- und fortgerissener Schockvirtuose (Quelle Tagebuch Notiz 5.7.1979 S. 241 über Herbert Achternbusch), die Pippi Langstrumpf deutsch- deutschen Nachkriegs Literaturbetriebes südlich der Mainlinie, beim allemannischen Gedankenritt über den Bodensee, flunkert, bunkert sich seine Welt in Privat Archiven, wie es ihm gefällt, wenn sie ihm zu gegenwärtigem Zwecke so oder auch gnz anders erst schimmert, so dann als Wahrheit in der Klarheit dämmert.

Als gestandener Kohlenhändler Jungspund weiß Martin Walser von Kindesbeinen an wacker schwer beladen auf Zack und Draht andauernd emotional kindesmissbräuchlich belastet außer sich geraten, separat Etagenadel 5. Stock treppauf, Sack um Sack nummeriert hochgeschleppt mit Kohlen zu bedienen, mit freudigem Namens Erinnern nach üppig eingesacktem Trinkgeld, im Verlauf seines weiteren Lebens Autor, Familiengründer am Bodensee seit 1968 wieder dahoum in ungehalten gehaltenen Reden, Worte, Meinungen anderer vor gewogenem Publikum als unerhört heiße Kohlen zu servieren, die unabdinglich gelöscht gehören, dabei ganz Feuerwehr und Flamme, andere anzuschwärzen, von ihm entfachten Brandherd auszumerzen.

Seine Meinung einfach so kann jeder sagen, daraus aber ein Drama zu inszenieren mit Haken, Ösen, Tücken, Kentakeln, Fallgruben, -stricken, Fangeisen, Erinnerungslücken, mit vielen ungefragt Beteiligten in unterschiedlich sich gegenseitig anfechtenden Rollen, das kann Schockvirtuose Regisseur Martin Walser des Öffentlichen, wie keiner.

Beispiel gebend ist es ihm angenehm bequem nicht in die Ferne zu schweifen, sondern nahe Weggefährten ans Leder zu gehen, Günter Grass, Walter Jens Nachkriegs Worte vom

„Wir Deutschen müssen Teilung unseres Vaterlandes als Ergebnis der NS Verbrechen 1933-1945 um des inneren, äußeren Friedens Willen in Europa, verstehen, in unserem Gemüt und Herzen bewegen die Oder/Neiße Grenze zu Polen anerkennen, Königsberg nicht mehr Königsberg, sondern Kaliningrad nennen“

ansatzlos unvermittelt aus Tagebuch Notizen Leben anderer wortwörtlich nimmt zu gegenwärtigem Zweck in eine Vaterlandsverräter Kampagne umzumünzen, zu der er jahrzehntelang schwieg, nun aber Wendejahre Kalter Krieg, Beginn Solidarnosz Polen 1980, befeuert Glasnost, Perestroika Michail Gorbatschow UdSSR 1985, Erbauen Europäischen Hauses kollektiven Sicherheitssystems ohne Atomwaffen, Tschernobyl AKW Komplex Block 4 GAU 26.4.1986 radioaktiv strahlenden Ewigkeitslasten für ganz Europa, die Welt, nicht mehr schweigen kann, um so ungestümer gegen diese historische Vaterlandsverräter Unfug Pointe landauf, landab geladen, ungeladen tanze, solange deutscher Boden hüben drüben noch bewohnbar ist, und sei es um den Satans Preis, mit Fleiß, dass alte Freundschaften Duell Schall und Rauch Wort Pistolen Schmauch gestrandet, an Wortklippen zerschellen, auf Nimmerwiedersehen zu Brüche gehen.

Publikum lauscht fasziniert Martin Walsers Lippengebetsprache Schwall und Bann, außer Ignaz Bubis, Friedrich Schorlemmer, anlässlich seiner Paulskirchen Achterbahn Sonntag Dankesrede Empfang Friedenspreis Deutschen Buchhandels 11. Oktober 1998 Frankfurt/Main, steht auf wie ein Mann, Ovationen klatschen, Augen reibt und dreht, was und wer soll ab wann hier gehen, wenn ja, warum, wohin?, bei allem Wenn- und Aber Sinn heller Wahn im Alarm Matins Horn Anzug um Auschwitz Moralkeule als Drohroutine Instrumentalisierung zu gegenwärtigem Zweck, Holocaust Mahnmal im Zentrum der Hauptstadt Berlin am Rande der Topografie NS Terror, Stempel deutscher Schande erbaut, ohne Sinnen, noch Trachten nach Ausgleichskultur in asymmetrisch aufgestellter Weltwirtschaft, New Yorker Anwaltskanzleien präsentieren Zwangsarbeiter Sammelklagen Forderung nach Entschädigung durch deutsche Gesellschaft, Wirtschaft,

– Sturmgeschütz der Demokratie Kamerad Rudolf Augstein Spiegel Kolumne „Todbringende „Humanisten“ 1996 vorauseilend, es geht um Daniel Jonah Goldhagen Buch „Hitlers willige Vollstrecker“ , dann Kolumne 30.11.1998 „Wir sind alle verletzbar“ samt Titelgeschichte „Ist die Schuld verjährt“, Untertitel „Schuld und Schlußstrich“ ohne Fragezeichen, Walsers Rede nacheilend winkt – ,

DDR Nato Spion Rainer Rupp verurteilt, derweil Walsers Rede langem Sinn und Ende harrt, ihn von Rest Haft zu befreien, hat er doch bei Bundespräsident Roman Herzog Gnadengesuchin der Schwebe eingebracht, um vereinten Deutscher Friedens willen?

Nicht nur das, zu Gut erletzt zitiert, legt Walser Tochter Johannas Theater Donner Krach vor und nach, ihr neues Buch „Verdacht“?

Martin Walser ist nicht Mann für`s Grobe, Nein, Herr Gott Sakrament, das ist er mitnichten, da ist ihm lieber nach Dichten, was er trefflich mag und kann, Nein, er ist der Mann, Diskurs Schock schwere Not Virtuose Großen Theater Spektakels im Öffentlichen mit Unterwerfungssehnsucht frei flotierend allgemein anschwellendem Bocksgesang, unerhört sichtbar geworden, sogleich, flink wie ein Windhund, wortfix hurtig schnell zu entschwinden, als wäre er überhaupt und sonders dort am Bombenstimmung Abwurfplatz Verfertiger in freier Rede nie gewesen, was ihm kaum gelingt. Denn er liest ausgerechnet hier am 11. Oktober 1998 mit Brille vom Blatte.

Ungewiss, warum das Publikum ihn am 11. Okrober 1998 wirklich feiert, nimmt Walser mit Genugtuung doch einen Sieg mit nach Hause, dass sein Versuch, CDU-Bundespräsident Herzog nahezulegen, dem Gnadengesuch des DDR Nato Spion Rainer Rupp zu entsprechen, weder vor Ort, noch in Medien einen Tumult ausgelöst hat, denn immerhin hatte CDU/CSU Einheitskanzler Helmut Kohl gerade Bundestagswahl verloren, die letzte Phalanx war gefallen, die Rotgrüne Koalition Gerhard Schröder/Joschka Fischer an der Spitze rückte auf ihrem Langen Marsch durch die Institutionen an die Hebel der Macht.

Ganz im Gegenteil, Scheitern gilt Martin Walser als seine Last, seine Pflicht am Öffentlichen, die er zu tragen hat, wie einst seine Schlepperei als Kohlen Händler Schipper Trimmer Jung wacker gerackert treppauf Etagenadel 5. Stock, Pianistin Fräulein Hänsel, treppab im Keller stets pünktlich auf die Minute zu Diensten, von früh bis spät, Mama Existenz Sorge ums Ausflugs- , Vereinstrefflokal Wasserburg/Bodensee dahoam nach NS Schwarzhandel Urteil 1943 gegen sie zu lindern, Vater 1938 verstorben, älterer Bruder 1944 an Zweiter Weltkrieg Ostfront gefallen, heimatfern soldatisch begraben lag. (Quelle: “ Das Leben wortwörtlich“ Rowohlt Verlag 2017, Gesprächsband Martin Walser, Sohn Jakob Augstein). g

Gemäß Führerbefehl galt seit Beginn des Vernichtungskrieges gegen die UdSSR verschärft verboten, gefallene Wehrmachtssoldaten in der Heimaterde zu begraben, denn das könnte die reichsdeutsche Bevölkerung, angesichts anhaltend so hoher Zahl an gefallenen Söhnen beunruhigen.

Heute, Sonntag, 24. März 2019 wird Martin Walser 92.

 

2. Versuch meiner Annäherung an Martin Walser
Joachim Petrick

1965/66 absolviere ich Wehrdienst bei der Bundeswehr Luftwaffe in Budel/Eindhoven/Holland, Fliegerhorst Faßberg/Unterlüß/Niedersachsen, Fliegerhorst Fürstenfeldbruck,/Bayern, Truppenschule der Luftwaffe/Hamburg, Bloomkamp und ward das erste Mal in meinem jungen Leben eigenartiger Zeremonien gewahr bei protestantisch-katholischen Rüstzeiten der Militärseelsorge, Fackelzugmarsch Fahnen Appellen bei Trommelwirbel nach Sonnenuntergang mit dem Befehl „Helm ab zum Gebet“.

In Gebeten, die der Bataillonskommadeur Dienstrang Mayor aufwärts hielt, war stets vom Vertellen der Sicherheit für die Existenz Deutschen Vaterlandes auf Schultern aller die Rede, so als ob, entgegen Komitee „Unteilbares Deutschland“ das Vaterland doch, in kleinste Teile zerschnitten, auf Millionen Staatsbürgerschultern Rücken in Uniform im Ernstfall. Atomkrieg, verteilbar abtransportbereit in aller Weltenrichtung nach Unbekannt weg aus der Gefahrenzone Europa sei.

Denn wenn der Bundeswehrsoldat Staatsbürger in Uniform ist, wie es die Leitlinie General Wolf Graf Baudissins „Innerer Führung“ seit 1956 vorschreibt, ist da nicht auch jeder Zivilist bei Nato Alarm als „Staatsbürger ohne Uniform“ einbezogen?

Der schwedische Filmregisseur Ingmar Bergmann hatte 1964 im Zusammenhang mit dem Start seines Films in Kinos „Das Schweigen“ mit Blick auf Deutschland dunkel erläutert “Das Schlangenei lebe noch, aus dem das kroch“.

Er schien zu wissen, wovon er sprach, wussten wir die heranwachsenden Deutschen hüben und drüben das auch?

Es klang bei dem Wort Schlangenei als sei da etwas, wie ein Lindwurm, Zelle um Zelle teilbar in kleinste Zell Teile, jedes Teil für sich, gleich wo in der Welt, zu ewigem Leben erkoren.

Während in Hamburg die Internationale Gartenschau (IGA) Furor macht, hält der US Bürgerrechtler Martin Luther King am 28. August 1963 seine legendäre Rede „I Have a Dream (dt. „Ich habe einen Traum“) beim Marsch auf Washington für Arbeit, Freiheit, Durchsetzung unbürokratischen Zugangs zu Wahlurnen für nicht weißfarbige Bürger*nnen vor mehr als 250.000 Menschen am Lincoln Memorial in Washington, D.C. .

1964 besucht Martin Luther King Westberlin, begrüßt vom Regierenden Bürgermeister Willy Brandt, im November 1964 erhält er den Friedensnobelpreis. Später besucht er auch Ostberlin in der geteilten Stadt.

Am 16. September 1966 saßen meine Mutter, Großmutter väterlicherseits, jüngere Schwester unseres Vaters, unsere jüngere Schwester , unser älterer Bruder und ich am Sterbebett unseres kriegsversehrten Vaters AK Hamburg Barmbek.

Unser Vater, 52 Jahre geworden, war in diesen sterbenskranken Zustand durch postraumatisch unverarbeitete Spätfolgen zweier Kriegsverletzungen an Kopf und rechtem Fuß geraten und anschließend medizinisch Gefahren geschwängerter Dauerbehandlung einerseits mit Aufputschmittel Pervitin, Barbituraten, Anraten zur Schmerzlinderung täglicher Bocksbeutel Wein, oder Bier zu trinken, andererseits jahrzehntlang mit Schmerzmitteln, Valium, Captagon, Morphium appleziert bis es zu einem inoperablen Magendurchbruch kam, angeblich, weil unser Vater dramatisch an Gewicht eingebüßt hatte.

Im Verlauf jener Jahre verschwand unmerklich der „kriegsversehrte Mann am Stock, an Krücken“ im Straßenbild, in Straßenbahn, U- , S- Bahn auf extra ausgeschilderten Plätzen für Kriegsversehrte hockend, Berichte in Medien, UFA Wochenschau, TV immer mehr aus dem Öffentlichen Raum und Leben in Deutschland West wie Ost wg. vorzeitigem Ableben, nur noch als Hintergrundrauschen in Zeitungs Todesanzeigen aufspürbar.

22 Jahre später 1988, Helmut Kohl *1930 war seit 1982 Bundeskanzler geistiger Wende, am 26. April 1986 war es im AKW Block 4 Tschernobyl/UdSSR, heute Ukraine, zum GAU gekommen, Glasnost, Perestroika Michail Gorbatschows UdSSR hatte Fahrt aufgenommen, viele verstanden dies wie ich als globales Ereignis, kommuniziert wurden sie im Verlauf als regionaler Scheiterungsprozess, die Diskussion hielt an, wo bleiben wir, wenn nach Tschernobyl der nächste Atommeiler im GAU explodiert, in Europa weite Flächen unbewohnbar, für Ackerfrüchte Anbau unbrauchbar sind, als Schriftsteller Martin Walser, Flakhelfer Generation Jahrgang 1927, freischwebendes Radikal zwischen links, rechts ab durch die Mitte, am Bodensee, Rampensau riesiger Krawall Pointen im Truppenbetreuungs Tornister für den Fall des Ballermann in schier auswegloser Lage und andere günstige Gelegenheiten bunkert, bei vorauseilendem Gespür, wenn es gelte, in Europa Feuer und Flamme Tumult als Ablenkungsmanöver zu gegenwärtigem Zweck von der Weltlage zu starten, 1988 in seinem Essay „Über Deutschland reden“ ausgerechnet von Bayern aus mit Karl May Indianergeheul nach Bismarckscher Denkart ein Deutscher Einheits Joint ausgeht.

Zur Erinnerung, es war das Königreich Bayern, das sich 1871 bis zuletzt gegen Bismarcksche Version kleiner deutscher Einheit in Versailles ohne Habsburger Monarchie mit Klauen und Zähnen gewehrt hatte, dann doch für Finanzierung Schlosses Neuschwanstein König Ludwig II aus Bismarckscher Reichsschatulle abkaufen lässt.

Da visualisiert Martin Walser, vor Kühnheit zitternd, mit seinen Pranken in die Schreibmaschinen Tasten am Bodensee greifend, in seinem Essay „Über Deutschland reden“ 1988 als wäre er der deutsche El Cid (*1045 Spanien), hoch zu Ross, gesalbt geschminkter Leichnam auf seinen treuen Hengst Babieca gefesselt in siegreicher Schlacht vor Valencia gegen die Berber 1099, den einbalsamierten „Vaterlandsleichnam“ im geteilten Deutschland in jeden deutschen Tornister, jede Rosenkranz Gebetsmühle, um diesen herumgruppiert, sich vereint, zur letzten Schlacht für die deutsche Einheit zu wagen, durch Mauern zu brechen, statt sich durch offene Türen zu trauen, die Glasnost, Perestroika in Europa Haus Perspektive schafft, wer da nicht mittut, wie Günter Grass, Walter Jens, Jürgen Habermas mit ihren friedenswahrend völkerverständigenden Konstrukten deutsche Kulturnation, Verfassungspatriotismus gilt ihm unverhohlen ungestüm als Vaterlandsverräter, zuletzt zugespitzt in seiner berüchtigten Paukskirchern Dankesrede 1998 zum Empfang des Friedenspreises Deutschen Buchhandels zu gegenwärtigem Zweck, von Rudof Augstein assistiert, drohenden New Yorker Anwaltskanzlei Zwangsarbeiter Entschädigungsforderungen an Deutsche Gesellschaft, Wirtschaft Wind aus den Segeln zu blasen, gegenüber diesen einstigen Weggefährten im Waffenruhe Geiste nach 1945 in Europa zum Verräter avanciert und gelobt sein will.

Walser droht aus zivilem Reden über des Deutschen Vaterland ein militaristisch anmutend sentimentales Geschwafel im Ungeist unverbrüchlich verschworener Landser Soldateska Kameraderie zu machen, die sich unheilschwanger um das gesalbte Totem „Vaterlandsleichnam“ schart, für dessen Tod durch Siegermacht Zerschnittensein in Hüben, Drüben in Rachefeldzug zu ziehen, mit denunziatorischen Verweis auf Vaterlandsverräter, vorsorglich nach Art Hindenburg/Ludendorff kruder Logik 1918 im Fall der Niederlage mit Dolchstosslegende durch Versagen, Destruktion, Sabotage, Abgrund an Verrat an der Heimatfront versehen.

Sich einerseits unbekümmert bekennt, andererseits mit Alarmton im Schriftformat vom Seelen Totem Vaterlandsleichnam schreibt, das keiner kennt, außer ihm, von dem er meint, dass dieses alle Deutschen hüben und drüben auf ihrem Rücken trügen.

Das klingt sehr danach, Reden über Vaterland zur Sentiment Agenda von Kameradschaft, Krieger Rhetorik zu machen, von Kameraden zu reden, die im Krieg unter eigener Lebensgefahr heldenmütig verwundetete, tote Kameraden auf ihrem Rücken wuchten, unter Bombenhagel, Artillerie Granateinschlag rettend aus dem Gefechtsfeld bergen.

Vielleicht aber hat Martin Walser 61 Jahre alt doch ganz anderes im Sinn, gerade, weil ihm sein Rechtfertigungsversuch zu entgleiten droht? will Walser mit seinem Seelen Totem „Vaterlandsleichnam“ zu gegenwärtigem Zweck 1988 mitten im Frieden in Europa allen Deutschen hüben, drüben Trost spenden, Asche einer Glut sein, die er nie war, Literatur in den Stand von Religion zu heben, Welt zu verklären, unfassbar zu sein, wie die schwebende Wolke „Statt etwas letzter Rank“, sich mit seinem Rechtfertigungsversuch Essay „Reden über Deutschland“ 1988 in einem kommend größeren Geräusch aufzuheben, wie er in Tagebuch Notiz 1966 vorwegnimmt (Quelle: Gesprächsband Martin Walser und sein Sohn Jakob Augstein „Das Leben wortwörtlich“, 2017, S.197) ?

Es war der Däne Kierkegard, heißt es da S. 272, dem auffiel, dass den Deutschen das Gewissen, das sei, was gwiss ist, während Hegel Gewissen als tiefste innerliche Einsamkeit empfand, die nicht durch das Öffentliche vertreten sein kann.

Indem Walser von der Moralkeule Auschwitz, angeblicher Drohroutine mit dieser zu gegenwärtigem Zweck jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel in seiner Paulskirchenrede 1998 spricht und zuvor in seinem Essay „Über Deutschland reden“ 1988 schreibt, macht er, in Kenntnis der Wirkung von Reizklischees, wie Sohn Jakob Augstein im Gesprächsband anfragt, aus dem Hegelschen Gewissen, aus tiefster innerlicher Einsamkeit empfunden, das Gewissen und dessen Negation zum Spektakulum des Öffentlichen, das Gewisse an Auschwitz, essayistisch handbar zum Ungewissen beliebig gegenwärtigem Zweck.

Überhaupt scheint Walsers Paulskirchenrede als Achterbahnsause angelegt, dass die Zuhörerschaft gegen Ende innerlich ramponiert unten ankommt., außer Ignaz Bubis, Friedrich Schorlemmer, wie ein Mann, Ovationen Beifall klatschend aufsteht, aber im Ungewissen bleibt, warum, weil Walser in letzten Sätzen Bezug auf das gerade erschienen neue Buch einer jungen Autorin Bezug nimmt, mit dem Satz endet “ Soviel zum Schönen.

Die Autorin ist Johanna Walser (Anm.: Walsers Tochter). Ach, verehrter Herr Bundespräsident (Anm: Roman Herzog), lassen Sie doch Rainer Rupp gehen. Um des lieben Friedens willen.

(Anm. : Rainer Rupp sitzt nach Urteil als DDR Nato Spion in Brüssel in deutscher Haft, hat an Bundespräsident Roman Herzog nach Teilverbüßung seiner Strafe 1998 Gnadengesuch gerichtet, das bis dato unentschieden, letztlich von Herzog verworfen wird. Walser bezieht sich in Paulskirchenrede auf Wolfgang Schäuble, 1990 Bundesinnenminister, maßgeblich am deutschen-deutschen Einheitsvertrag beteiligt, der damals vergeblich dafür plädiert, um des Inneren Friedens willen, Ost- und West-Spione gleichermaßen zu amnestieren, nicht kalkulierbaren Unwuchten im deutsch-deutschen Vereinigungsprozess keine Nahrung zu geben).

Spricht Martin Walser in seiner Paulskirchenrede, wie ein Mann, der mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzt, immer, niemals irgendwo hin, sondern immer von irgendwo wegfährt? (Quelle: Tagebuch Notiz 15.9.1979.)

Das hat einen Vorteil, beim Aufprall wuchtig in der Polsterung hinter ihm geborgen zu versinken, statt brachial nach vorne zu stürzen.

In diesem Mentalitätskontext sollte Walsers Tagebuch Notiz 24.7.1981 nicht unerwähnt sein, Auszug „Von größtmöglicher Dummheit und Verworfenheit ausgehen, sie dann mit allen Kräften verteidigen, das kann zu realen Farben führen;“

Bleibt am Ende das Gefühl, Walser ist selber nicht ganz bei Trost, nie zu Trost gelangt, was Trauer betrifft, Trauer über seinen 1944 gefallen zwei Jahre älteren Bruder.

Martin Walser wird noch 1944 mit Zustimmung seiner Mutter als Erziehungsberechtigter, sein Vater 1938 verstorben, zu Gebirgsjägern Deutscher Wehrmacht einberufen, da der ältere Bruder gefallen ist, unüblich ist, nicht hätte sein müssen, abgesehen vom jugendlichen Alter, er war gerade 17.

Walser liefert mit dem Seelen Totem „Vaterlandsleichnam“, wie ich es nenne, seinen Kritikern Steilvorlage, das in ihren Augen, sentimentalem Landser Seelen Pathos Geschwafel geschuldet, eher Landsknecht Mentalitätsgeschichte nachbildet, um der Kameraden Leben Willen Opfergabe abzuverlangen, so fürs Tragen des Vaterlandsleichnam auf dem Rücken, Zeit und Lebensqualität zu opfern, mit der er das Thema Vaterland entzivilisiert in Kameradschaftsmodus Droge ertränkt, statt zu wirklichem Trost und Trauer befähigen zu wollen.

Wer sich des 2002 veröffentlicht, bis dato verschollen letzten Kapitels Sebastian Haffners „Geschichte eines Deutschen“ zum Thema Kameradschaft erinnert, kann dieser Kritik nur beitreten.

Das letzte Kapitel komplettiert „Geschichte eines Deutschen“. Sebastian Haffner beschreibt darin seine Zeit im Referendarlager Jüterbog im Herbst 1933, wo er als angehender Jurist an einer „weltanschaulichen“ Schulung teilnehmen musste.
Dieses Kapitel gibt erweiterten Einblick in Haffners Biographie. Es macht deutlich, wie Kameradschaft unter Bedingungen der Nazi-Diktatur zu gegenwärtigem Zweck, um Walser zu zitieren, zu einem wichtigen Mittel der Entzivilisierung instrumentalisiert wird.

Sebastian Haffner erinnert sich:

„Kameradschaft gehört zum Krieg. Wie Alkohol ist sie eins der großen Trost- und Hilfsmittel für Menschen, die unter unmenschlichen Bedingungen zu leben haben. Sie macht Unerträgliches erträglich. Sie hilft, Tod, Schmutz und Jammer zu überstehen. Sie betäubt. Sie tröstet über den Verlust aller Zivilisationsgüter hinweg, den sie voraussetzt. Sie empfängt ihre Heiligung durch furchtbare Notwendigkeiten und bittere Opfer. Wo sie von alledem getrennt wird, wo sie nur um des Genusses und der Betäubung willen, um ihrer selbst willen, gesucht und veranstaltet wird, wird sie zum Laster. Dass sie eine Weile glücklich macht, ändert daran nicht das geringste. Sie verdirbt und depraviert den Menschen wie kein Alkohol und kein Opium. Sie macht ihn unfähig zum eigenen, verantwortlichen, zivilisierten Leben. Ja, sie ist recht eigentlich ein Dezivilisationsmittel. Die allgemeine Kameradschafts-Hurerei, zu der die Nazis die Deutschen verführt haben, hat dieses Volk heruntergebracht wie nichts anderes.“

Trotz und wg. berechtigter Kritik an Martin Walser:

Heiliger BimBam im Strohsack Gebälk, erst im Nachhall dieser Walser Pointe ging manchem ein Licht auf, fiel manchem ein schwerer Stein vom Herzen, weil sie begriffen, worum es ging, was Väter im Lebenslauf mit schwächer werdender Stimme ihnen ins Ohr geflüstert haben mögen, sie sollten deren Vaterlandsleichnam Rücken Last, als Last niemals hüben und drüben ohne einander aufteilen, von nun an deren Stelle achtsam tragen, weil Deutschland, geteilt, ungeteilt leben muss zu gegenwärtigen Zwecken und wenn wir sterben.

Damit erlangt so mancher einen Schimmer, dass alles noch viel dunkler, noh vile schlimmer, warum sie sich, Nachkriegs Söhne, Töchter auf unerklärliche Weise seit Kindheit, Jugendzeit verwunschen in einem Dörnröschen Winterschlaf fanden, nur noch zu Tu Nix, Null bis gar kein Bock bereit, sich auf Schultern, Rücken belastet fühlten, ohne konkret sagen zu können, wodurch, wenn ihnen dazu bisweilen war, als ob sie, depressiv machend, rätselhaft und unvermittelt ein Schatten auf ihr Gemüt legt.

Als umherschweifender statt Pontifex Anhänger Spontifex Ökopaxe Haschisch Rebell, Pausenclown Streetfighter, Spaß Guerilla in Westberlin, dem „Lacht auf ihr Völker in der Welt eine Chance zum Tanz gesellschaftlicher Verhältnisse ohne Militanz“, Pointe um Pointe wird zurückgewitzelt, Hauer um Hauer eine Gasse geschlagen, bei persönlicher Haschisch Abstinenz, vermochten viele zielstrebig Kraft durch Freude Urlaub von unerkannter Vaterlandsleichnam Rücken Last in angesagter Kuhdamm Disko Park anno 1968 zu nehmen, aber nicht wirklich

Schon war sie erdrückend wieder nah, die Last, befeuert von psychotischen Episoden, in denen Vaterlandsleichnam Stimme erklingt, sie lockend zu Veteranengesang zu ermuntern, von Endkampf Ermutigung, Ertüchtigung mit Wunderwaffen zum Letzen Gefecht der Mutter aller Schlachten in der Morgenröte bei „Viel Feind, viel Lorbeer Ehr, Eisern Ritterkreuz in Gold am Bande“, auf dem Felde vaterländischer Ehre kündet, dass sie spontan ganz auf sich zurückgefallen in verhaltensorginellem Espenlaub Zittertanz Nahkampf Verrenkungen beim Rex Gildo Song „Heissa, Hussa. „Alle Toten leben hoch“ , Hüpfen, Springen, Step by Step mit Mick Jagger elektrisierte Heuler sind „I can get no Satisfaction“ bei Twist again, Rock`n Roll Sex and Drive, Rock around the clock, Soul deutscher Udo Lindenberg, Tote Hosen Puhdy, Citi, Kraftwerk Ost Rock im Pop Galopp, zu Paarungstanz nicht fähig sind, denn die Vaterlandsleichnam Rücken Last will unter angestrengtem Kraftaufwand beim Tanze mit bewegt sein, zu gegenwärtigen Zweck, diese schmerzfrei still zu halten.

Auf diesem magnetischen Untergrund wird vielen kund, warum sie Wege zu Gräbern Verwandter jahrzehntelang eher mieden, weil sie ihren Vaterlandsleichnam Anteil auf dem Rücken ja, so die verwunschene Losung, nicht einfach begraben durften, denn im Dritten Reich Regime galt das Führer Dekret, gefallen deutsche Soldaten durften nicht daheim in deutscher Muttererde, sollten in besetzen Gebieten in fremder Erde auf Soldatenfriedhöfen begraben sein, denn andernfalls könnte die reichsdeutsche Bevölkerung, angesichts wirklich anhaltend hoher Zahl deutscher Gefallener beunruhigt sein.

Tu Nix, Null bis gar kein Bock der mögliche Zusammenhang mit dem Vaterlandsleichnam Syndrom, gelten nach allgemeinem Wissensstand bisher unerforscht als unbekanntes Syndrom und Krankheitsbild mit mächtiger Verbreitungsdynamik in Zeiten staatlicher Fusionen von Ländern, Fusionen nationaler Unternehmen zu multinational intransparenter Großstruktur mit Karrierepotential für immer weniger Spitzenpersonal, bei gleichzeitig drohendem Verfall der Vaterländer in die Bedeutungslosigkeit, nicht mehr ein Ganzes, sondern als Teil eines Ganzen in diesem zu entschwinden.

Ohne erkennbaren Impetus zu Krankheitseinsicht, vereint Martin Walser die Wortverknüpfung aus Vaterland, Leichnam zu Vaterlandsleichnam als „Seelen Totem“ erstmalig in genannter Rede „Über Deutschland reden“ 1988 in radikaler Unschärfe ins Feld, dass sich viele dieser rundum eingestanden, uneingestanden anzudocken vermögen, oder nicht, dass viele ihm noch heute, gleich in welcher Intention zu gegenwärtigem Zweck er dies damals tat, auf ihrem weiteren Seelen Erkundungspfad als Kriegskind, Jahrgänge 1934-1954, überaus dankbar verbunden bleiben.

Heute, Sonntag, 24. März 2019 wird Martin Walser 92 Jahre alt.

Joachim Petrick

Premier Theresa Mays UK Unterhaus Filibuster, bis 29.3.2019 widerspruchslos, Zeit zu schinden?

Theresa May promises meaningful vote after more talks with EU – BBC News
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Theresa May tells MPs to hold their nerve over Brexit
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LIVE: Theresa May holds #PMQs after yesterday’s #BrexitStatement
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Theresa May takes part in Prime Minister’s Questions | ITV News
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Theresa May updates Parliament on Brexit negotiations – watch live
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Premier Theresa Mays UK Unterhaus Filibuster, bis 29.3.2019 widerspruchslos, Zeit zu schinden? 
Theresa May agiert wie wandelndes Filibuster Fragezeichen auf tanzenden Beinen im Unterhaus, Zeit zu schinden, das sich „Alternativ“ Gegenfragen verbieten. Gleichzeitig versichert May verhei0ungsvoll, liebe Briten, höret die Signale, der 5 Uhr Zug kommt, egal an welchem Tag, welchem Ort, im UK, EU. Belfast, Gibralta, aber erkommt, wie das Amen in der Kathedrale?, der bringe, woran es UK an Navigationssystem fehle, an einer geschrieben Verfassung Statt, Order eines sich selbstermächtigenden Souveräns, das Volk, Parlament, Downingstreet 10, die Queen?

Statt, dass Labour Chef, Jeremy Corbyn als reaktion auf Mays Filibuster Gehabe im Unterhaus May wöchentlich mit neuen Misstrauensvoten jagt, neuem Referendum Raum zu geben, gibt er sich nur zerknirscht. lieber selber auch nichts zu tun.
Rückblick:
Earl Mountbatten of Burma, letzter Vizekönig brit. Empire Indiens, *1900, 1979 durch IRA Anschlag in irischer See auf seine Yacht ermordet, war es, der Indien durch Teilung in 2 Dominiens Indien, Pakistan 1947 in Unabhängigkeit mit Gestus entließ, gleichzeitig generös special Partnership mit diesen auszuhandeln. Dieser Gestus scheint Theresa Mays Blaupause 2016 bei Brexit Verhandlungsbeginn in Brüssel gewesen zu sein, EU gnädig aus Abhängigkeit vom United Kingdom (UK) zu entlassen, gleichzeitig generös special Partnership zu verhandeln. Was, s. Austrittsregeln Lissabon Vertrag 2006, ein Missverständnis ist, denn da geht es um Austritt, dann um Neuverhandlung, aber nicht beides zugleich. Angesichts Mangel an Aufarbeitung brit. Kolonialgeschichte kann es zu solchen Missverständissen kommen, noch zu, wenn Ex-Außenminister Boris Johnson meint, UK werde ohne Brexit zur EU Kolonie.
Richtigstellung: Nicht EU wurde vom UK in Unabhängigkeit entlassen, sondern UK entlässt sich selber, geregelt, ungeregelt aus EU.
– Norwegen, Schweiz sind nicht EU Mitglied, sind aber Teil EU Binnenmarktes –
Die May Masche: 2014 hat Innenminister May 135 EU Richtlinien gekanzelt, um dann 35 fortbestehen zu lassen, darunter Internatioanlen Haftbefehl. Das nahm sich aus wie die Echternachsche Spring Prozession, 3 Schritt vor, zwei zurück. Im Brexit Fall scheint May, zunächst Remainer, nach Brexit einheitliches Zollgebiet” mit EU zu streben, Labour, Tory Remainer ins Boot zu holen. Nun zeigt sich, als ob May Brexiteer Hardliner Geisel wäre, dass sie 2 Schritt vor 3 zurückgeht, gegenüber Labour Chef Jeremy Corbyn Verbleib in Zollunion kategorisch ausschließt.
Was ist passiert? Nach Brexit 2016 ward Donald Trumps zum US-Präsidenten gewählt, der Protektionismus „America First“ auf Fahne schreibt, selbst nach Brexit traditionell special Partnership mit UK ausschließt, um bei Welthandel Rosieninpickerei freie Hand zu haben. Geht es May jetzt nur noch um Tory Zusammenhalt, denn Brexiteers drohen mit Spaltung, sollte harter Brexit ausbleiben während umgekehrt Tory Remainer dies für keinen Fall signalisieren?

Im Brexit Referendum 2016 hat Frage, Verbleib, Nichtverbleib im EU Binnenmarkt, Zollunion keine Rolle gespielt.
– Norwegen, Schweiz befinden sich außerhalb EU, als Teil des EU Binnenmarktes.-
Dass May, ohne polit. Mandat, rigoros insistiert, raus aus dem EU Binnenmarkt, aus Zollunion mit EU, verspielt Gemeinsamkeit mit Labour, mit deren Chef Jeremy Corbyn, der darauf festgelegt ist, nährt Verdacht, dass May, Tory Brexiteers mit Blick auf UK Teilstaaten Scotland, Wales, Nordirland „Power grab“ anstreben, per No Deal Brexit das an EU an übertragener Souveränität aus diesen UK Teilen per 29. März 2019 Richtung London abzugreifen. Da es keine geschrieben britische Verfassung gibt, wäre das, womöglich legal, wenn auch nicht legitim. Darauf kann kein Segen liegen

http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-theresa-mays-auftritt-kaum-zu-fassen-a-1252927.html#sp.goto.blogcomment=6839
Mays Brexit-Auftritt im Unterhaus
Bluffen, erpressen, Zeit schinden
Die Briten trudeln auf den Brexit zu – und die Premierministerin erzählt im Unterhaus absolut nichts Neues. Die Abgeordneten quittieren den Auftritt mit Unglauben.

Von Sascha Zastiral, London
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AFP
Dienstag, 12.02.2019 18:17 Uhr

BVG Urteil zu Hartz4 Sanktionen Frage von Ende Krieges gegen internationalen Terrorismus?

Hartz IV Prozess in Berlin : Ralph Boes gegen Jobcenter – 07.07.2017
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1:46 / 26:42
Sind Hartz IV Sanktionen verfassungswidrig?
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Sachverständige zu Hartz IV Sank­tionen/ Gotha Ruvhter Jens pezermann
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BVerfG prüft Hartz-IV-Sanktionen
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Nato Ernstfall nach Nine Eleven 12.9.01.01 Auslöser Agenda2010/Hartz4 Arbeitsmarktreform 03?

Wurde Sanktionierbarer Abstand Arbeitslosenhilfe (Alhi) zu Sozialhilfe durch Agenda2010/Hartz4 Arbeitsmarktreform 2003 wirksam 1.1.2005 geschliffen?

Nicht überraschend, wenn BVG, unter Verweis auf Artikel 1 des Grundgesetzes, die Menschenwürde ist unantastbar, Artikel 20, Bundesrepublik ist Sozialstaat, bei Hinzunahme Art. 3 GG Gleicheitsbehandlungsgrundsatz, Hartz4 Sanktionen in bestehender Form aussetzt, wie die Vermögenssteuer 1997, Grundsteuer 2018.

Zur Erinnerung: BVG Urteil 9.4.2010 zu Hartz4 Leistungsbezug deginiert eindeutig, was als sozioklulturelles Existenzminimum durch den Staat garantiert sein muss. Die gegenwärtige Grundsicherung durch Hartz4 Leistungsbezug liegt unter BVG Urteil Maßgabe. Unklar bleibt durch dieses BVG Urteil, ob soziokulturelles Existenzminimum unabhängig von Friedens- , Kriegs- , Ausnahmezustandszeiten gilt. Welche Bedeutung entfaltet mit Blick auf Höhe soziokulturellen Existenzminimums, das BVG Urteil zum pfändungsfrei gestellten Einkommen von gegenwärtig 1.132.- €/Person/Monat?

Denkbarer BVG Einwand?:
Wurde Agenda2010 Hartz4 Arbeitsmarktreform, Nine Eleven 01 geschuldet, 2003 als Kommandowirtschaft Teil im Krieg gegen Internationalen Terrorismus an Zwangsarbeit Statt eingeführt?, binnen 2 Jahren Umstellungsfrist bis 2005 BVG konform sanktionierbarer Abstand vorheriger Arbeitslosenhilfe (Alhi) zur Grundsicherung Sozialhilfe in Friedenszeiten auszusetzen?

Sichtbar sei möglicher Zusammenhang geworden, könnten BVG Richter argumentieren, als der Volljurist und SPD Bundeskanzler Gerhard Schröder rotgrüner Koalition mit Verweis auf Nationalen Notstand, Mobilisierung im Kriegszustand Deutschlands?, durch Nato Ausrufung des Ernstfalles 12.9.2001, Bundespräsident Horst Köhler ersuchte, Deutschen Bundestag vorzeitig aufzulösen, vorgezogene Neu- Wahlen zum Bundestag anzuberaumen.

– Hat SPD, anders als 1914, zwar nicht direkt Kriegsanleihen mehrheitlich zugestimmt, aber proaktiv an deren Statt Agenda2010/Hartz4 exekutiert? –

Bei der Frage der Abschaffung der Hartz4 Sanktionen geht es folglich um mehr, es geht um die Frage öffentlichen Interesses, wielange Bundesregierungen darauf aus sind, die Aussicht auf das Ende des Krieges gegen sog. Internationalen Terrorismus durch weitere militärisch sog Stabilisierungsmissionen an gegenwärtig 11 Bundeswehr Ausland Einsatzorten hinauszuschieben, statt Kriegszustand zu beenden und sei es durch Austritt aus der Nato, sich für neues kollektives Sicherheitssystem stark zu machen, in dem sowohl USA, Russland, Iran, Israel, Saudiarabien, China, Indien, als auch Brasilien eingebunden sind.

Andererseits hat Agenda2010/Hartz4 rechtlich komplizierte Lage geschaffen, weil die Arbeitsmarktreform, entgegen Art. 3 GG Gleichbehandlungsgrundsatz, zu alleinigen Lasten der Arbeitnehmer, Rentner, Kinder, flächendeckend sachgrundloser Lohnsubvention über Hartz4 Aufstockeritis, nach Verbrauch Arbeitnehmer Restvermögens vor Schonvermögen für Altersvorsorge, zu Gunsten privater, staatlicher Arbeitgeber stattfand.

Bei Sanktionen bedeutet das, dass es rechtlich unterschiedliche Personengruppen gibt, jene, denen Restvermögen im Gegensatz anderer vor Hartz4 Leistungsbezug auf rechtlich unklarer Basis entzogen wurde. Welche Rechtstitel entfaltet Restvermögensentzug im Einzelfall von Hartz4 Sanktionen?

#Bernd Riexinger #Linke gerät im Gespräch mit #DirkMüller dlf in Defensive statt darauf zu verweisen dass #Agenda2010 #Hartz4 #Arbeitsmarktreform sanktionsfähigen Abstand vorheriger #Arbeitslosenhilfe zu #Sozialhilfe #Grundsicherung per #ALGII geschliffen hat

https://www.deutschlandfunk.de/riexinger-linke-zu-hartz-iv-sanktionen-das-system-der.694.de.html?dram:article_id=438328
„Das System der Bestrafung hat nicht funktioniert“15.01.2019
Riexinger (Linke) zu Hartz IV-Sanktionen
„Das System der Bestrafung hat nicht funktioniert“
Linken-Parteichef Bernd Riexinger hat sich gegen Hartz IV-Sanktionen ausgesprochen. Das System der Bestrafung dränge viele Menschen ab und treibe sie in die Schwarzarbeit, sagte Riexinger im Dlf. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet heute darüber, ob Geldkürzungen gegenüber Hartz-IV-Beziehern rechtens sind.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hartz-iv-vor-dem-verfassungsgericht-verstossen-sanktionen-gegens-grundgesetz-a-1247915.htmlSanktionen vor dem Verfassungsgericht
Wie hart darf der Staat Hartz-IV-Empfänger bestrafen?
Wie stark darf der Staat das Existenzminimum kürzen: Diese Frage beschäftigt von diesem Dienstag an die Verfassungsrichter. Ihre Antworten könnten das System der Hartz-Sanktionen stark verändern.

Von Florian Diekmann
Dienstag, 15.01.2019 09:29 Uhr

ER ist wieder da! Blackrock Scherz Friedrich Merz schämt sich großdeutsch in 2 Richtungen nach oben und unten

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ER ist wieder da! Blackrock Scherz Friedrich Merz schämt sich großdeutsch in zwei Richtungen nach oben und unten.

1908 schrieb Heinrich Mann in seinem „Untertan“ unsere Leutnants kaiserlicher Heere macht uns Niemand in der Welt nach, 2018 lässt sich sagen, unsere Spiegel Kolumnisten macht uns Niemand nach, sie warten mit Fabeln von Tante H. auf, – siehe Kolumne Stefan Kuzmany „Millionär Merz. Geld spielt eine Rolle“ – dass die Schwarte vor Lachen kracht, die sich aus reiner Freude darüber, erst in die Schürze lacht, dann in die Hose macht, dass Thomas Gottschalks Bude, die wohl schon eher ein Gottschalk Hude Anwesen im kalifornischen Paradieso war, abgefackelt ist, Nur ist es ja so, wer zu früh lacht, den bestraft das Leben.
Der Neid ist ein schlechter Ratgeber, weil die Reichen da oben in ihrem Dagobert Duck Moneten Stausee hinterm Damm in ihren Yacht- , Haifischjagdschlössern schwimmen, mehr wesen denn leben; wenn da die Dämme bersten, rauscht der ganze monetäre „Segen“ zu Giftmüll Schamott geronnen im Geld Trümmerfluss Bett gen Tal alles und jeden mit sich zu Schanden ins Unheil zu reißen.

Während die Reichen sich bestens versichert subito zu Lasten der Steuerzahler, dank Vorläufer Europäischer Stabilitäts-Mechanismus (ESM) wie Phoenix aus der Asche, ihr Vermögen in Krisen mehrend, aus ihrem momentanen Ungemach erheben, siehe Weltfinanzkrise 2008, bleibt allen anderen, unterversichert, die Krisen Last vergeblichen Suche nach ihrem entschwundenem Restvermögen.

Leute aus dem gehobenem Mittelstand wie Friedrich Merz Schattenbank on the Blackrock, dem Treuhänder von Kundengeldern wie Tante H. ihr Sparstrumpf, schämen sich, anders als in den USA, absichernd nach zwei Seiten, nach oben und unten. Während es in den USA immer noch das Bemühen vom „American Way of Life“ gibt, gab es das in Deutschland nie. Da gibt es nur Alt- und Neureich. Merz windet sich folglich, Millionär zu sein, weil er sich schämt, als neureich zu gelten, wo er doch lieber zu den Altreichen zum Geld- Finanzadel Aristocats gehören würde, deren Vermögen an Grund, Boden, Wäldern, Seen, Burgen, Schlössern, Kulturgütern hierzulande steuerlich nahezu unveranlagt, dank Aussetzen der Vermögenssteuer 1997, von altersher ungerührt durch Bauernaufstände, Fürsten Tetzel Bauernlegen, Wald und Flur Gemetzel anno 1525, Revolutionen 1789, 1848, 1918, 1989, Weltkriege, humanitäre Katastrophen, Holocaust auf Gottes Gnadentum wenn nicht pochen, so doch vor ihren Kaminen sinnen.

Was tut Merz also sich Richtung unten schämen, er stellt sein Millionen Einkommen/anno als „Fliegender Garantennotar und Anwalt“ Dritter, wie einst der ungeklärt zu Tode gekommene CDU Frontmann Uwe Barschel (1943-1987)?, nicht als „Schweigegeld“, anders als im US Narrativ auch nicht als Glücksgewinn des Selfmademan da, sondern political uncorrectly als unconditionell selbstverständlich asymmetrischen Einkommensunterschied zwischen Notaren, Aufsichtsräten, Beratern, Anwälten u. a. Berufen in Handwerk, Bildung, Lehre, Wissenschaften, Kultur.

Forsch wie ein Porsch, prescht Friedrich Merz 2008, im Jahr der Weltfinanzkrise, da war er CDU Staatssekretär unter Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, instinktlos in obszöner Adaprion des Willy Brandt Slogan „Mehr Demokratie wagen“ mit seinem Buch vor „Mehr Kapitalismus wagen“ und meint, was er 2018 Hochphase in globaler Börsenlandschaft zum erheblichen Anteil kreditfinanziert hochgeblasener Kurse allerorten, unverhohlen als seine wahre Losung erneuter:

„Deutschland hat eine viel zu kleine Zahl von Aktionären. Andere Länder sind da viel weiter als wir, und ich möchte auch dazu einen Beitrag leisen, dass wir weiterkommen“

Merz beteuert, dass ihm Cum-Cum, Cum-Ex u. a. Steuertricksereien persönlich zuwider seien, er sei erst 2016 zu Blackrock gekommen, da gab es diese Praxis nicht mehr. Dass es diese auch bei Blackrock hat geben können, – Schattenbank Blackrock verwaltet 6,4 Billionen Dollar und ist an mehr als 17.000 Unternehmen weltweit beteiligt – hat ihn da vielleicht deshalb nicht interessiert, weil er bis 2009 als CDU Steuer-, Finanzexperte, Staatssekretär unter SPD Finanzminister Peer Steinbrück an dieser Praxis zu dunklem Zweck wie der, zurückhaltend formuliert, nichts auszusetzen hatte.-
JP
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/friedrich-merz-und-blackrock-geld-spielt-eine-rolle-kolumne-a-1239144.html
Millionär Merz
Geld spielt eine Rolle
Wie viele Privatflugzeuge dürfen es sein? Eins? Zwei? Drei? Oder doch lieber gar keins? Die Debatte um den Wohlstand des CDU-Kandidaten Friedrich Merz ist zwar ganz lustig – aber sie lenkt ab.

Eine Kolumne von Stefan Kuzmany

Montag, 19.11.2018 14:37 Uhr