Rettet Recht auf Kredit für Jedermann basisdefiniertes Weltwirtschaftswachstum?

29 Wirtschaftskrise – Arbeitslosigkeit + Folgen
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GLOBALWISSENsCHANNEL
Am 14.01.2012 veröffentlicht
www-suche: 1929 + Krise oder Börsencrash, Grosse Depression, Weltwirtschaftskrise, Finanzkrise, …

80. Jahrestag des „Schwarzen Freitag“

Der schwarze Freitag am 25. Oktober 1929 an der New Yorker Börse leitete die schwerste Krise der kapitalistischen Wirtschaftsordnung ein. Konkurse, Bankenpleiten, Massenarbeitslosigkeit und Verarmung weiter Schichten der Bevölkerung, schwere soziale und politische Krisen waren die Folge. Wie kam es zu dem Crash? Könnte so etwas heute nochmal passieren?

von Angela Bankert
Die Zeitspanne vor dem großen Krach nannte man die Goldene 20er Jahre, wenngleich sie nicht überall und für alle so golden waren. Einen starken Aufschwung gab es insbesondere in den USA, die aus dem I. Weltkrieg als größte Wirtschafts- und Militärmacht hervorging und nicht von Kriegsfolgen belastet war. Konnten sich noch 1919 nur Reiche ein Automobil leisten, so gab es schon 1926 in vielen Durchschnittsfamilien ein Auto. In den 20er Jahren wurden langlebige Konsumgüter für breitere Schichten erschwinglich. Kauf auf Pump, ob Haushaltsgeräte, Autos aber auch Immobilien und Aktien, wurde erstmals zu einer Massenerscheinung. Dies heizte wiederum die Investitionen an, in der Hoffnung auf ständig expandierende Märkte. US-Kapital wurde außerdem in alle Welt exportiert, investiert und verliehen. Ende der 20er zeichneten sich in den USA deutlich Überkapazitäten ab damals noch in Form von Überproduktion auf Halde besonders in der Automobilindustrie, bei Haushaltsgeräten, in der Bau und Landwirtschaft. Absatz und Gewinne der Unternehmen gingen zurück, doch die Börse boomte zunächst unverdrossen weiter. Es entwickelte sich eine Spekulationsblase, die Aktienkurse lösten sich immer weiter von den ihnen zugrunde liegenden realwirtschaftlichen Daten ähnlich wie in Japan Ende der 80er Jahre und vor der Südostasienkrise vor zwei Jahren.

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Wirtschaftskrise Deutschland Doku
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Thomas F
Am 28.06.2013 veröffentlicht
Wirtschaftskrise in Deutschland
Kategorie
Menschen & Blogs
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Titel
Choc Rock
Künstler
Jeanjean, Tzipine
Album
KOS125Cine Panorama
Lizenziert von
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„Die Menschheit schafft sich ab“ Prof. Dr. Harald Lesch SWR
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antecerebri1
Am 10.05.2018 veröffentlicht
Ein Video aus der Reihe Teleakademie des SWR – heruntergeladen am 10.05.2018 aus der Mediathek, gesendet vom TV am 06.05.2018
Kategorie
Bildung

Georg Schramm: Zur Lage der Welt
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medico international
Am 12.06.2018 veröffentlicht
Ende Mai 2018 feierte die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international ihr 50. Jubiläum in der Berliner Urania.

Mehr Infos über unsere Arbeit: http://www.medico.de

50 Jahre medico international

Seit 1968 leistet die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international Hilfe für Menschen in Not und streitet für das Recht auf Gesundheit. 2018 ist für medico gleich in zweifacher Hinsicht ein besonderes Jahr. Wir begehen ein rundes Jubiläum, und wir eröffnen das medico-Haus im Frankfurter Osthafenviertel. Mit Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Lesungen und Musikveranstaltungen wollen wir in den kommenden Monaten zeigen: Die Welt ist groß und Rettung lauert überall!
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Nachrichten & Politik
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Rettet Recht auf Kredit für Jedermann Weltwirtschaftswachstum?
In der Rezession holen uns Deutsche jetzt die Folgen der Arbeitsmarktreform Agenda 2010/Hartz IV Gesetze 2003 unter Bruch der Maastricht Kriterien 1992 auf dem privaten Sektor ein, weil das Restvermögen der Privathaushalte vor dem Schonverrmögen für private Altersvorsorge zu Gunsten sachgrundlos flächendeckender Lohnsubvention staatlicher, privater Arbeitgeber verfrühstückt wurde, für Krisenzeiten kein Restvermögen eine Brücke darstellt, über die ans rettende Ufer zu gehen wäre.

Da seit der Weltfinanzkrise 2008 das Vertrauen systemrelevanter Banken, Versicherungen regional, global untereinander gegen Null tendiert, Helikopter Geld der EZB, FED u. a. Zentralbanken für Banken, Versicherungen nicht zur Auflösung der Kreditbremse und -blockade, Auskehr gehorteten Geldes für Investition, Kreditvergabe führt, sondern bei den Zentralbanken über Gebühr geparkt wird und inzwischen durch Negativzinsen, statt Wachstum zu fördern, ein belastender Kostenfaktor ist.

Da kann es passieren, dass selbst Helikoptergeld direkt an Privathaushalte verteilt, die inzwischen weit mehr als 2008 überschuldet sind, unter dramatisch herabgesetzter Kreditwürdigkeit leiden, zunächst nur zur Schuldentilgung dient, ohne die Kaufkraft wirklich nachhaltig nach oben zu treiben.

Außer, es wird im Wege einer Ausgleichs- , Entschädigungsökonomie globales Recht auf Kredit für Jedermann ohne Ansehen seines Status als Staatsbürger, Geflüchteter, Strafgefangener, seiner Einkommens- , Vermögens- , Verschuldungsverhältnisse bis in die letzte Hütte Afrikas, Ozeaniens, Asiens allerorten abrufbar begründet und eingeführt, damit die Weltwirtschaft basisdefiniert Wachstum generiert.
Rettet uns in der #Rezession nicht einmal #EZB #Helikoptergeld an #Privathaushalte sondern nur noch eine #Ausgleichsökonomie beginnend mit dem #Menschenrecht auf #Kredit für #Jedermann #Geflüchteter #Strafgefangene in der #Welt #Wachstum zu generieren?

JP

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/konjunktur-in-deutschland-vor-dem-realitaets-schock-a-1222754.html
„Abwärtsrisiken“ für die Weltwirtschaft
Deutschland droht der Realitätsschock
Viele Krisenherde, jede Menge Unvernunft: Die weltwirtschaftliche Stimmung trübt sich ein. Gerade Deutschland steht ein übles Erwachen bevor – und die Politik hat kaum Möglichkeiten gegenzusteuern.

Eine Kolumne von Henrik Müller
Sonntag, 12.08.2018 09:51 Uhr

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Hamburger Dieselfahrverbote statt Entschädigungsrecht NO2 Emission Betroffener?

Hamburg: Erste Diesel-Fahrverbote in Kraft
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Husten-Performance im Rathaus Altona

AMBURG : Dieselfahrverbot tritt in Kraft – Politik bleibt bei Verzögerungstaktik
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Diesel-Fahrverbote in Hamburg: Schildbürgerstreich
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Hamburger Dieselfahrverbote in der max-Brauer Allee, Stresemannstraße statt Recht auf Entschädigung NO2 Emission Betroffener?

 

Liebes Buendnis,

hier die letzten Mobinachrichten verbunden mit nochmaliger Bitte um intensive Verbreitung an Presse und Aktive über die neuen Medien und eure Verteiler.

Um 9h sind die Blutigen Lungen mit dem NDR für Aktion und Interviews in Anlehnung an die Tausend Gestalten vor dem Altonaer Rathaus verabredet.

Treffpunkt: 8:30h Grünanlage gegenüber Haupteingang Altonaer Rathaus, dort anziehen der Lungen und Vorbereitung auf Interviews.

Weißes T-shirt mitbringen.

Es wird sehr hohes Presseaufkommen erwartet.
___

Wenn wir viele sind und gut vorbereitet, werden wir großen politischen Erfolg haben.

In der Max Brauer Allee bei Charlotte &co. Heben sich die Fernsehsender schon ab 7Uhr die Klinke in die Hand.

Freundliche Endspurtgrüße

schreibt Alexandra vom Bündnis Hamburg Altonaer Umweltinitiativen für saubere Luft in Stadt und Land

Hamburger Dieselfahrverbote statt Entschädigungsrecht NO2 Emission Betroffener?

Was sollen Dieselfahrverbote bringen, wenn die Stilllegung von Dieselfahrzeugen die Wahl des Mittels ist, außer diese werden durch die deutsche Automobilindustrie auf eigenen Kosten mit neuer Hardware ausgerüstet.

Was zu Lasten der Gesundheit betroffener Bevölkerung uns einholt, ist die Aussetzung des Unternehmensstraf- , Verbandsklagerecht, von Musterfeststellungsklage keine Spur, 1953 durch die Adenauer Regierung auf Anraten Deutschen Juristentages, Entschädigungsforderungen von Millionen Zwangsarbeitern 1933-1945 gegen Unternehmen, Kirchen, Verbänden, Kommunen. Wasser von den Mühlen des Rechts abzugraben. Denn dieser rechtlose Zustand führt, angesichts der Feinstaub Belastungen in unseren Städten durch den Autoverkehr mit unzulässig hohen Stickoxid (N02) und sonstige Feinstaub  Emissionen, wie Brems- , Reifenabrieb dazu in Hamburg der Kreuzfahrt- und allgemeine Schiffsverkehr mit Schwer- , Marine-Öl Treibstoff Emissionen auf der Elbe im Hafen, dass direkt und indirekt Geschädigten unmittelbar rechtliche Mittel zur Gefahrenabwehr für die Gesundheit, Leib und Leben, Kostenübernahme der Behandlung, Versorgung von Umwelt Schadstoff Erkrankten durch Krankenkassen, statt durch Haftung- Gemeinschaften der Verursacher Industrie entzogen sind.

Neben dem unmittelbaren Schaden für die Betroffenen wird auf diese Weise in einer Kumpanei verursachender Automobilindustrie, Reedern, Schifffahrtsgesellschaften, Lobbyisten Politikern in Bund, Ländern, Kommunen unser Rechtsstaat anfänglich schleichend nun durch die Verursacher über Symbolpolitik wie Dieselfahrverbote statt Ausrüstung der Diesel PKWs von VW, Daimler, BMW, Opel, Software ausgerüstet durch Bosch, mit neuer Hardware oder deren sofortige Stilllegung, insgeheim frohlockend, ausgehebelt, weil Entschädigungskosten in Deutschland für die Auto- , Kreuz- und Schifffahrtsbranche nicht auf der Agenda stehen, gedeckt durch die gegenwärtige Bundesregierung.

Der Chaostheorie folgend, die keinen Plan sondern die Lage sucht, braucht es jetzt nur noch den geringsten Anlass irgendwo in der Welt, um weitreichende Folgen bis hin zur Implementierung einer global aufgestellten Entschädigungs- , Ausgleichsökonomie auszulösen. Siehe geringster Anlass Verlesung eines kleine Zettels in der Hand Günther Schabowskis löste am 9. November 1989 Fall der Berliner Mauer aus.
JP

#Musterfeststellungsklage ab wann ? #Hamburg #DieselFahrverbote #MaxBrauerAllee #Stresemnannstraße #Schildbürgerstreich statt #Klage #Recht gegen #Verursacher #Industrie #Politik auf #Entschädigung #NO2 #Emission betroffener #Bürger #Kommunen ?
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/diesel-fahrverbote-in-hamburg-warum-sie-nichts-bringen-kommentar-a-1209301.html
Dieselfahrverbote in Hamburg
Schildbürgerstreich
Im Kampf für saubere Luft verhängt Hamburg als erste deutsche Stadt Fahrverbote für Dieselautos. Nützen werden diese nichts – im Gegenteil.
Ein Kommentar von Christian Frahm
Donnerstag, 31.05.2018 05:51 Uhr

Kainsmal Digitaler Welt „Kain, wo ist dein Bruder Abel ? Weiß ich nicht, soll ich meines Bruder Hüter sein?

Das Bibelrätsel – E02 – Jenseits von Eden
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43.26 Minute Malum, dr Apfel, Malum lateinisch Apfel

GESCHICHTE VON KAIN & ABEL… VOM TODBRINGER ZUM WILLENLOSEN ❤️ Haushaltung Gottes Band 1 / 11-25
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Der Gegensatz von Kain und Abel
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Über Abel und Kain.
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Markus Lanz vom 2. Mai 2018
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Kain und Abel Story !
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Kain und Abel
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Kainsmal Digitaler Welt „Kain, wo ist dein Bruder Abel ? Weiss ich nicht, soll ich meines Bruder Hüter sein?

r. Bruno Buchberger: Digitalisierung – Risiko oder Chance?
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Digitalisierung – Chance und Verantwortung zugleich // Alexander Müller
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Impulsvortrag über die Folgen der Digitalisierung (Prof. Dr. Sascha Friesike)

Denkfehler 4.0 – Warum Digitalisierung Ihr kleinstes Problem ist!
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Gunter Dueck: Digitalisierung erfordert Bildung ganz neu zu denken
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Manfred Spitzer: „Die Todesursache Nummer eins heißt Einsamkeit“
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KenFM im Gespräch mit: Manfred Spitzer („Cyberkrank!“)
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Kainsmal digitaler Welt entschädigungslosen Epochenbruchs

Mit der Reformation 1517 hatten alphabetisierte Geister, der gerade erfundenen Buchdruckkunst zugewandt, im beredten Glauben biblischer Schriftkultur statt priesterlicher Überlieferungen an Nutzen und Frommen von Lohn- , statt klösterlicher Gemeinschaftsarbeit mit den Schriften des Reformator Martin Luther im Tornister protestantisch die Flucht aus der Flasche gewagt, hatten sich im Verlauf der Jahrhundert über den dreißigjährigen Krieg 1618-1648 , die Aufklärung hinaus bis zum Kommunistischen Manifest 1848 aus der Feder Karl Marx mit Friedrich Engels Zungen zu dialektisch aufgestellten Gespenstern des Hauptwiderspruches und Fluch von Arbeit vs Kapital aufgebläht.

Während die industrielle „Revolution“ mit Beginn des 19. Jahrhunderts in Europa, voran in England, mit seinem rigoros brachialen Manchester Kapitalismus, Fahrt aufnahm, machten sich immer mehr Manufaktur- , Industriearbeiter mit gaballt erhoben linker Faust, in der anderen einen Hammer, im millionenfachen Ruf, wie aus einem Munde auf

„Proletarier aller Länder vereinigt euch“,

ihre unverbrüchliche Solidarität und Geschlossenheit untereinander zu bekunden, Karl Marxens Poesie zu Ehr und Trutz zu singen, sich selber entfesselt,,dem Kapital dialektisch, Mores zu Gehör zu bringen, dass dem die Ohren klingen.

„Proletarier aller Länder, das einzige, was ihr im Kampf gegen Unrecht, Unterdrückung, eure Ausbeutung durch Lohnarbeit, „Freigesetztsein“ verlieren könnt, sind eure Ketten“.

Welch ein Furor, welch ein Elan, der politische Frühling einer neuen Zeit verbrieften Rechts für das Welt- Proletariat schien anzubrechen. Zwischen 1861 und 1865 nach Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs, bei dem die Nordstaaten mit befreiten Sklaven, in Europa gegen das Ancien Règime Fürst Metternichs Prägung „Der Kongress tanzt“ gescheiterten 1848ern obsiegten gegen das Separatstaat Streben der Süd-Staaten, wurde die Leibeigenschaft endgültig in vielen Ländern aufgehoben, Sklavenarbeit in den USA, England verboten.

Statt, dass nun aber die formal Freigesetzten real in den Stand ihrer Rechte als freie Bügrer gesetzt wurden, erlebten diese Menschen in den USA, dass sie Bürger*nnen zweiter, dritter Klasse wurden, ihnen das Wahl- und Niederlassungsrecht bürokratisch scheinlegal, Verweis auf fehlende oder abhanden gekommene Unterlagen unzureichende Bildung, fehlender Nachweis der Alphabetisierung des Antragstellers*in, mit dem Ergebnis vorenthalten wurde, dass viele von ihnen, wie zuvor, als Landarbeiter auf Baumwolle Plantagen in den Südstaaten ausgebeutet werden konnten, als sei 1865 nicht gewesen.

Außer, dass sie nun nicht mehr, wie vor 1865 legal als unmündige Mündel, sondern, mangels Ermittlungs-, Klagewillen und Kontrolle des Staates, ungesetzlich ausgebeutet wurden.

Und nicht nur das. Eine eilig übereinkommend heilige Allianz der Groß- und Mittelmächte nach 1865 veranlasste weltweit unter der human anmutenden Losung

„Globale Verstösse gegen Sklavenarbeit im Namen westlicher Zivilisation, des Christentums entschieden zu sanktionieren“

eine gemeinschaftliche Kanonenbootpolitik. Regionen Afrikas, Asiens, Ozeanien, Mittel- , Südamerikas wurden unter dem Vorwand des Schutzes vor Sklavenarbeit Organisationen, erst aufgesucht, administrativ-militärisch okkupiert, zuletzt mehrheitlich ab 1878 nach der Berliner Kongo und vorherigen Balkan Konferenz zur Zeit einer bedrückend anhaltenden Weltwirtschaftsdepression als Kolonien annektiert den Zucker- , Baumwollanbau, Kautschukabbau auf Plantagen in Brasilien, Südostasien,Ozeanien,Süd- , Mittelamerika durch Zwangsarbeit zu sichern. Zu diesem Zweck wurden erste Konzentrationslager eingerichtet, ähnlich Reservaten für die von ihren angestammten Gebieten vertriebenen Indianern, den Ureinwohnern Nordamerikas .

Reichskanzler Otto Fürst von Bismarck hatte nicht wirklich als neutraler Vermittler, Friedensstifter zur Berliner Balkan Konferenz 1978, dann vom 15. November 1884 bis 26. Februar 1885 zur Berliner Kongo Konferenz geladen und viele hohe Vertreter der Groß- , Mittelmächte waren gekommen, ihren kolonialen Bestrebungen in aller Welt den Anstrich von Humanitas zu verleihen. Es ging nivht darum. auf auf dem Konferenztisch mit dem Linial auf Papier Interessensgebiete abzustecken, sondern zunächst den Streit zwischen Portugal und Großbritannien in der Kongo Mündung zu schlichten, liberal dem Freihandel, Wandel, Verkehr weltweit zum Durchnbuch zu verhelfen, Grundsätze festzulegen. dass es so wie es Portugal seit Jahrhunderten praktizierte Regionen zu besetzen, dann brach liegen zu lassen. Das sollte vion nun an vorbei sein, schreibt David Van Reybrouck in seinem Buch „Kongo,. Eine Geschichte“ Suhrkamp Verlag, 2010, Seiten 72-74..

– Bismarck der größte Großgrundbesitzer im II Deutschen Kaiserreich war der kolossal koloniale Aufwand anderer Länder nicht ganz geheuer, vor allem für den deutschen Staatshaushalt zu teuer, der noch unter Vereinigungskosten des 1871 neu gegründeten Deutschen Kaiserreichs, Kosten der für 1885 geplanten neuen deutschen Währung Mark ächzte und im deutschen Reichstag alljährlich k schepperte und krachte. Nein Bismarck gab sich den Anschein des Friedensfürsten, hatte er doch ganz anderes im Sinn, so wie heute US-Präsident Donald Trump sein „America first“ vorantreibt und doch nur sich selber und Seinesgleichen an Milliardären, Oligarchen meint, so betrieb Bismarck „Ostelbische Junker frist“ die Abschottung des deutschen Agrarmarktes von der bisher mit Meistbegünstigungsklauseln versehenen Gedreideeinfuhr aus der Ukraine im russischen Zarenreich zu Gunsten seines eigenen immensen und den Getreideanbau seiner Junker Klientel im Reich, deren Marktmacht, überteuerte Getreidepreisen zu Lasten deutscher Bevölkerung durchzusetzen, vor preiswerterer Getreideeinfuhr aus der Ukraine zu schützen.

Bismarcks erhob Einfuhrzölle für Getreide aus der Ukraine und löste damit eine bis dahin unvorstellbar bäuerlicher Überschuldung. Zwangsenteignung, Verelendung, Hungersnot in kürzester Zeit mit Millionen Toten in der Ukraine aus.
War damit eines von vielen kommenden Höllenfeuern für die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, der Erste Weltkrieg 1914-1918, zwar noch nicht entzündet, aber aus unverantwortlicher Klientelpolitik im Deutschen Kaiserreich wider bestehend globalen Freihandel, Wandel, Verkehr an entzündbarem Brennmaterial herbeigeschafft? –

Die Großmächte hatten ab 1878 an einem Weltmarktgeschehen laboriert, das bis in unsere Zeit gilt, das legitime Streben der Bevölkerung nach der Umsetzung formal bestehenden Rechts auf gesellschaftliche Teilhabe, angemessenen Wohnraum, auskömmliche Entlohnung von Arbeit statt „Sklavenarbeit“ in real erlebtes Alltags Recht zu transformieren, unter Vorwänden im Namen der Zivilisation westlicher Werte Krisen im In- , Ausland in Koalitionen Williger zu managen, durch selbstverusachtes Organisationsverschulden – siehe Bismarcks Zollpolitik Richtung Ukraine- zu verschleppen, auszusetzen, sei es durch Krieg nach vorheriger Ausrufung des Notstandes in Gestalt von Sold, Zwangsarbeit Dritter, zur Gewährleistung der Versorgung, Aufrechterhaltung der Ordnung, innerer Sicherheit, den Anschein von patriotischer Legitimation zu verleihen?

Worum es in Wirklichkeit damals wie heute geht, suche ich mit Blick auf die Digitalisierung von Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Medien, Kultur, Gesundheit, Erziehung, Ausbildung, Bildung, Studium, dem formal bestehend digitalen Grundrecht zu erhellen. Es geht nicht um konstruierten Gegensatz von Kapital und Arbeit, es geht um das biblische Narrativ von Kain und Abel. Kain, in deren Tragödie biblischer Resonanz und Reichweite sich ein Epochenbruch vom Nomadenwesen mit Hirten wandernder Schafherden zum bodenständigen Ackerbau und Viehzucht, wie heute, wenn auch weltlicher der Epochenbruch von der analogen zur digitalen Welt abbildet.

Kain, erstgeborener Sohn des Adams, der Eva als verbotene Frucht des Leibes, gezeugt im Garten Eden , Bauer, der im Schweis seines Angesichts den Acker bestellt, Früchte seines Feldes Gott zum Opfer darbringt, wie dieses sein nach der Vertreibung aus dem Paradies, oder war es Selbstermächtigung zum Wegzug?, nachgeborener Bruder Abel mit einem Erstling Lamm aus seinem Schafherde tat, denn er war Schafhirte, der auf offenen Zugang seiner Schafe auf die Weiden seines Bruders Kain nach überkommenem Brauch angewiesen war.

Es war die Zeit eines Umbruchs von reinem Nomadenwesen des Volkes Israel hin zum bodenständigen Ackerbau und Viehzucht, Anbau von Früchten des Feldes, die da sind, Getreide-, Gemüsearten, Manna. Obst, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Nüsse, Datteln, Oliven.

Darüber kam es zwischen ihnen wiederholt zum Streit, weil Kain es, trotz seiner Drei Früchte Ackerboden Bestellung, ein Jahr Hafer bestellen, ein Jahr Hirse wachsen, ein Jahr als Weide ruhen lassen, aufbrachte, dass das Vieh seines Bruders Abel seinen Ackerboden beim Weiden zertrampelte. Kain erschlug seinen Bruder Abel im Zorn Affekt und fürchtete in Acht und Bann geschlagen, vogelfrei wg seines Brudermordes selber erschlagen zu werden. Doch Gott versah ihn den Erstgeborenen mit einem Kainsmal auf der Stirn zum Zeichen, das ihn das Universum vor Angriffen schützen wird, und schützte, Dazu später

„Kain, wo ist dein Bruder Abel?“, fragt Gott. Kain antwortet „Weiß ich nicht. Bin ich meines Bruders Hüter?“ Dazu später.

Kainsmal Digitaler Welt „Kain, wo ist dein Bruder Abel?“, „Wei0 ich ncht, soll ich meines Bruder Hüter sein?“

Ist es nicht die alte Falle, in die vor allem Karl Marx, Heute wird Marx 200 Jahre alt, mit Friedrich Engels Zungen getappt ist, wenn er den Hauptwiderspruch Arbeit vs Kapital konstruierte, statt über die Versetzung der Massen an Landarbeitern, Tagelöhnern in den vorherigen Stand freier Bauern, deren Zugang zum Vemögen der Völker (Adam Smith) , Grund, Boden, Nahrung, Trinkwasser, Gewässer, saubere Luft, Ressourcen über eine Grund- und Bodenreform, gemeinwirtschaftlich ausgerichtete Entschädigungs- , Ausgleichsökonomie statt Rückgabe auf die Agenda zu setzen? Hätte Marx es als studierter Jurist besser wissen können?

Auch bei Gefahren, angesichts der Digitalisierung nicht nur der Wirtschaft, sondern der Gesamten Gesellschaft, täglichen Bedarfs, Kultur, Medien, drohen, wird wiederum die gleiche Falle aktiviert, der Hauptwiderspruch Kapital vs Arbeit beschworen,
Dabei muss bei Digitalisierung nicht Arbeit erst erfunden werden, sondern Mitarbeit ist Voraussetzung des Gelingens von Digitalisierung, die auf massenhafte Teilhabe der Verbraucher, Privathaushalte angewiesen bleibt, die Bereitschaft, ein Smartphone, I-phone, Tablet, Laptop. Computer käuflich zu erwerben, es täglich in Gebrauch zu nehmen, sende- , empfangsbereit, vernetzt zu sein. Diese Teilhabe hat selbstverständlich einen Preis, Privathaushalten z. B. über ein Grundeinkommen weltweit ein auskömmliches Leben zu sichern.

Das um so mehr, da die digitalisierte Weltökonomie mit einem Kainsmal „Kain, wo ist dein Bruder Abel“ vom Grunde her behaftet ist, Milliarden Verbraucher computergesteuert hochfrequent kontaktet UPPs als Beifang im Netz urheberrechtlich geschädigt werden

„Digitale UPPs Wirtschaft, „Wen habe ich da entschädigungslos im Daten Kraken Beifangnetz urheberrechtlich im Sauseschritt unversehens Schaden am Datenleib zugefügt?“

Digitalisierung bedarf Automatismen der Mechanismen an Entschädigungs- , Ausgleichökonomie, die global aufgestellt, lokal ausgerichtet, qualitatives Wachstum generiert, rückgekoppelt Teilhabe an Vermögen, Ressourcen der Völker als dynamisiert neue Einkommenssäule als Rendite Renten Statt definiert.
Wenn die „Bösen Neun“ Facebook, Amazon, Ebay, Twitter, AOL, Microsoft, Yahoo, Google, Alphabet plus Siemens wg. angeblichen Abbaus bezahlter Arbeitsplätze ihren Nutzern das Linsengericht eines Grundeinkommens bieten wollen, so ist das an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Geht es doch nicht um den „Hauptwiderspruch“ Kapital vs Arbeit, sondern um neue Formen des Zugangs aller Menschen, Tiere, Pflanzen, deren Gene, allem, was da kreucht und fleucht, auf Erden zum Vermögen, Ressourcen der Völker, konkret über ein Selbstbestimmungs- , Selbstverwertungsrecht an ihrem personenbezogenen Datenleib.

 

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/4/

Kains Brudermord
1 Und Adam erkannte sein Weib Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mit dem HERRN. 2 Und sie fuhr fort und gebar Abel, seinen Bruder. Und Abel ward ein Schäfer; Kain aber ward ein Ackermann.
3 Es begab sich nach etlicher Zeit, daß Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes; 4 und Abel brachte auch von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer; (Hebräer 11.4) 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr, und seine Gebärde verstellte sich. 6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? und warum verstellt sich deine Gebärde? 7 Ist’s nicht also? Wenn du fromm bist, so bist du angenehm; bist du aber nicht fromm, so ruht die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie. (Römer 6.12) (Galater 5.17)
8 Da redete Kain mit seinem Bruder Abel. Und es begab sich, da sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot. (1. Johannes 1.3-15) (1. Johannes 3.12)
9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? 10 Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Bluts deines Bruders schreit zu mir von der Erde. (Psalm 9.13) (Matthäus 23.35) (Hebräer 12.24) 11 Und nun verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen. 12 Wenn du den Acker bauen wirst, soll er dir hinfort sein Vermögen nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden.
13 Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Sünde ist größer, denn daß sie mir vergeben werden möge. 14 Siehe, du treibst mich heute aus dem Lande, und ich muß mich vor deinem Angesicht verbergen und muß unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir’s gehen, daß mich totschlage, wer mich findet. (Hiob 15.20-24) 15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein; sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, daß ihn niemand erschlüge, wer ihn fände. 16 Also ging Kain von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseit Eden, gegen Morgen.

 

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/digitalisierung-das-verschwinden-der-mittelklasse-kolumne-a-1205746.html
Arbeit und Digitalisierung
Das Verschwinden der Mittelklasse
Roboter und künstliche Intelligenz werden die Arbeitswelt ändern, das ist sicher. Aber hilft da ein bedingungsloses Grundeinkommen? Zweifel sind angebracht.

© Eine Kolumne von Sascha Lobo

Mittwoch, 02.05.2018 14:19 Uhr

Fördert bedingungsloses Grundeinkommen Kreditwürdigkeit? Nein

Fördert bedingungsloses Grundeinkommen Kreditwürdigkeit? Nein

Digitalisierung und Grundeinkommen Richard David Precht im Dialog
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Das bedingungslose Grundeinkommen – Utopie oder Realität?
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1000 Euro für jeden – Wie sinnvoll ist das Grundeinkommen?“ – phoenix Runde vom 27.06.2017
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er Rote Tisch – 30 Minuten mit Ralph Boes (Bedingungsloses Grundeinkommen)
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Fördert bedingungsloses Grundeinkommen Kreditwürdigkeit? Nein.

„Ökonomisch betrachtet braucht es den Menschen dann eigentlich nur noch als Konsumenten – das allerdings zwingend. In einer solchen Welt wäre die Rollenverteilung klar: Die Maschinen sind dazu da, Einkommen zu generieren. Die Menschen sind dazu da, es auszugeben. Dafür müssen sie regelmäßig eines bekommen. Es an Bedingungen zu knüpfen, wäre sinnlos“,

schreibt Florian Diekmann Spiegel Online 1.5.2018 „Was ein bedingungsloses Grundeinkommen bringt“

Welch Euphemismus, angesichts dessen, was wir im Vorfeld der Digitalisierung an Umverteilung von unten nach oben erleben, die weltweit entschädigungslose Ausbeutung personenbezogener Daten, entgegen ansonsten geltendem Urheberrecht als zuverlässige Einkommensquelle, der Privathaushalte durch Dritte für deren alleinige Vermögensbildung, wie einst als die Landbevölkerung entschädigungslos um angestammte Rechte auf Unterkunft, Versorgung, Deputate gebracht unter dem Versprechen von Freiheit in die Slums der Ballungsgebiete als Industrie Proletariat verbracht, nicht ihr Vermögen sondern das Vermögen der Unternehmen mehrten.

 

  • Was damals wie heute fehlt, sind Mechanismen einer global aufgestellt lokal zeitnah wirksamen Entschädigungsökonomie, die im Schadensfall für Privathaushalte, Unternehmen Mittel bereit stellt für die Versetzung zumindest in den vorherigen Vermögensstand, wie es diese in Gestalt der Hermeskreditversicherungsanstalt deutscher Exportwirtschaft seit der Weimarer Republik, dem Europäischen Stabilitäts- Mechanismus (ESM) für systemrelevante Banken, Versicherungen in Notlagen seit 2010 nach der Weltfinanzkrise 2008 gibt –

Bedingungsloses Grundeinkommen vs Hartz IV Gesetze ist n- m- E- die falsche Fragestellung. Geht es doch um globale Goldgräberstimmung bei Unternehmern, angesichts neuer Vermögenssäulen durch die Digitalisierung mit globalem Zugriff auf personenbezogene Daten, zielgerichtete Werbung. Es geht folglich beim Grundeinkommen, um überhaupt bei anschwellenden Kosten für Mobilität. Medienzugang, Teilhabe, Ausbildung, Studium, Angelegenheit täglichen Bedarfs, Gesundheit, Rechtswege, um neue Vermögenssäulen, z. B. ein Deutschlandfonds, angesichts exorbitant wachsenden Reichtums der Volkswirtschaften bei einer Nullzins Politik, gepaart mit Geldmengenweitung, die einen konzertierten Zentralbanken Willen weltweiter Verschuldungswirtschaft zu Lastend der Staatshaushalte abbildet, folglich auf Kreditvolumenweitung angewiesen bleibt bei weltweit Millionen überschuldeter Privathaushalte.

Das genau kann das bedingungslose Grundeinkommen als Insellösung nicht leisten. Denn mit diesem bedinglosen Grundeinkommen wird der Zugang zu unbefristeter Arbeit, die es so massenhaft nicht gibt, zur Voraussetzung für Kreditwürdigkeit der Vielen existenziell für die Gesamtwirtschaft

Sichert und fördert bedingungsloses Grundeinkommen Kreditwürdigkeit? Nein, aber darum muss es weltweit gehen, angesichts drohendem Crash der Schuldenwirtschaft im Wege von Leitzinserhöhungen.

So kommt am Ende, bei Gebrauch monetärer Vernunft der Notenbanken im Fall zugespitzter Weltfinanzmarktkrise, heraus, neben Banken, Versicherungen brauchen Privathaushalte, Unternehmen Zugang zu Zentralbankgeld als tragende Säule ihrer Kreditwürdigkeit zur Steigerung des Kreditvolumens bei einhergehend konsumptiver Steigerung der Kaufkraft
JP

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/tag-der-arbeit-was-ein-bedingungsloses-grundeinkommen-bringt-a-1205655.html
Sozialstaat der Zukunft
Was ein bedingungsloses Grundeinkommen bringt

Von Florian Diekmann

Dienstag, 01.05.2018 15:16 Uhr

 

68er „erbten“ linken Elan ihrer Väter, Mütter für Positionen statt wie die Rechten nur für Posen zu stehen

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Revolution – Dutschke Baader Langhans und die 68er – im Gespräch mit von Michel von Tell
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Daniel Cohn-Bendit: 68er war keine Revolution, war eine Revolte

Daniel Cohn-Bendit der „Rote Danie“ Paris Mai 1968 meint die 68er waren keine Revolution, das war Revolte Sex Drive Drugs and Rock`n Roll Angela Davis, Joan Baez, Jane Fonda solidarisch beim Vietcong unterm Bombardement der US Air Force in Nordvietnam, Bob Dylan, Rolling Stones, I can`t get no satisfaction“, Ray Charles, Attentat auf Rudi Dutschke 11.4.1968 Ermordung Malcom X 1965, Martin Luther King 4, April 1968, Robert Kennedy 5. 6, 1968, Biafra Bürgerkrieg um Shell Öl 100 000 Hungertote, Anti-Vietnamkriegskongress Westberlin Februar 1968.

Cohn-Bendit hat recht, wenn er den Prager Frühling vergisst, wie viele heute, der eine Revolution auf breiter gesellschaftlicher Basis war, der am 22. August 1968 durch Warschauer Vertragstaaten Truppen ohne die DDR Volksarmee niedergeschlagen wurde, nachdem US-Präsident Lyndon B. Johnson die US-Truppen auf eine halbe Million GIs aufgestockt, den Vietnamkrieg und den US-Kampf gegen die Befreiungsbewegungen in Afrika, Südamerika mithilfe der CIA samt einem Klaus Barbie als V-Mann eskaliert hatte.

Dass die 68er mit Rudi Dutschke nach 1968 den Elan aufgebracht haben, anders als die Gewerkschaften, SPD, sich, neben dem bisherigen Hauptwiderspruch Kapital vs Arbeit, der Frage um die Erhaltung der Schöpfung zuzuwenden, die weltweite Anti-Atomwaffen- , Anti-AKW Bewegung mit Robert Jungk, Klaus Traube, Petra Kelly, Gerd Bastian, William Born, Heinrich Böll u. a. zu stärken, weil die 68er zu ahnen anfingen, dass sie von den staatstragenden Parteien zu fremden Zweck des Ausbau der Atomkraft von Atomkanzlern Konrad Adenauer, Ludwig Ehrhard, Kurt-Georg Kiesinger Willy Brandt, Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Außenminister Hans-Diedrich Genscher, Innenminister Paul Lücke, Ernst Benda, Hans-Dietrich Genscher, ,Werner Maihofer, Gerhart Baum, Jürgen Schmude, Friedrich Zimmermann, Medien als Watschenmann und -frau ausgesucht. geleimt wurden. ist das eigentliche 68er Verdienst, Irrtümer einzugestehen und zu ändern, denke ich, Jahrgang 1944.

Dass 68er heute an den Schalthebeln der Macht sitzen, wie gerne von rechts kolportiert wird, wenn AfD Frontmann Jörg Meuthen davan spricht, dem linksgrünversifften 68er Milieu in Regierungen, Ämtern in Bund. Ländern, Kommunen den kampf anzusagen, halte ich, abgesehen von einigen Ausnahmen auf Landesebene, in der Zivilgesellschaft, Greenpeace, BUND, Robert Jungks Zukunfts Bibliothel Salzburg seit 1986 , Kirchen, für ein Gerücht zum fremden Zweck konservativer Selbstinszenierung mangels Leitbild der AfD Alexander Gaulandt, Jörg Meuthen, u. a. Ex-Kanzler Gerhard Schröder hat sich zum Nicht-68er erklärt, Joschka Fischer wäre lieber in anderen als Turnschuhen 1985 Hessen Umweltminister geworden. Mit Blick auf das Scheitern des Prager Frühlings 1968 wird deutlich, 68er sind bis heute verhindert worden. Was dazu führt, dass es zwar nach US-Präsident Obamas Prager Rede „Yes we can atomwaffenfreie Welt“ einen Bundestag Beschluss 2010 gibt „Weg mit den US-Atomwaffen in der Eifel Büchel/Cochem aber seitdem ist nichts in diese Richtung passiert. Im Gegenteil die GROKO entzieht dem UNO Atomwaffenverbot 2017 von 122 Staaten, unterstützt vom Friedensnobelpreisträger ICAN 2017. ihre Zustimmung

68er hatten Elan von ihren linken Vätern, Müttern Hannah Arendt Herbet Marcuse, Ernst Bloch, Theodor Adorno, Max Horkheimer, Margaret und Alexander Mitscherlich, Alice Miller, Wilhelm Reich,  Fritz Bauer, Eugen Kogon, Simone de Beauvoir,  Jean Paul Sartre , Arthur Miller, Albert Schweitzer, Robert Jungk u. a. aufgelesen ererbt zum Protest für Positionen bereit zu sein, während Rechte sich darin gefallen, sich in Posen so als ob sie Position beziehen, zu ergehen.
JP

 

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/68er-die-wahren-erben-der-achtundsechziger-kommen-von-rechts-kolumne-a-1204943.html#js-article-comments-box-pager

26.4.2018
Revolutionäre
Von ’68 lernen heißt siegen lernen

Eine Kolumne von Jan Fleischhauer

Einrede zu Professor Armin Nassehis Buch „Gab es 1968? Eine Spurensuche“

Im Dialog: Prof. Armin Nassehi im Gespräch mit Michael Hirz am 19.01.2018
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PARADOX 17 — Armin Nassehi: „Die sieben Paradoxien moderner Gesellschaften“
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Vortrag Prof. Dr. Armin Nassehi „Etwas in der Welt verändern…und warum das so schwer ist“
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Armin Nassehi: Komplexität in der Politik – Problem oder Lösung?
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„Wer sich an „1968“ erinnert, kann zweierlei in den Blick bekommen: zum einen die kurze sichtbare Phase eines explizit linken, kaum mit der politischen Ordnung der Bundesrepublik kompatiblen Protests, der tatsächlich organisatorisch schnell in sich zusammenfiel; zum anderen eine implizit linke Veränderung in der Gesellschaft, die die deutsche Gesellschaft bis heute prägt und das wirksame Erbe der Generationslage „1968“ darstellt.“

Andererseits bietet sich an, zu schreiben, wer sich an 1968 erinnert, kann nicht dabeigewesen sein, Armin Nassehi *1960 war es bestimmt nicht, angesichts dessen, was an damaligen Entwicklungen. Auf- und Abbrüchen in neue globale Großwetterlagen ausgeblendet bleibt.

1966 hatte sich Frankreich mit De Gaulle entschieden, der NATO ihren Hauptsitz in Fontainebleau bei Paris zu entziehen, nach Brüssel umzuziehen, aus Furcht und Sorge, Frankreich könnte durch die USA über die NATO erneut in den von Frankreich eingestellten Indochinakrieg, der nun Vietnamkrieg hieß, erneut hineingezogen werden. Frankreich blieb mit seiner Sicherheitspolitik des Leeren Stuhl in NATO Führungsgremien der NATO assoziert.

Gleichzeitig entschied De Gaulle, in Wahrnehmung horrender Verschuldung der USA durch den Vietnamkrieg, französische Goldreserven in Fort Knox/USA, nach Frankreich zu holen. Damit war dem flotierenden Anti-Kommunismus mehr als ein Zacken aus der Krone gebrochen. De Gaulle sah im militärisch-industriellen US-Komplex den größeren Gefahrenherd für Europa als jene Gefahren, die in Moskau schlummern könnten.

Allein das wurde in Osteuropa als Beginn einer Maienzeit europäischer Sicherheitspolitik neu gedacht kollektiver Sicherheitssysteme mit oder ohne Warschauer Vertrag, NATO interpretiert. in Budapest, Bukarest, Belgrad, Prag, Warschau erhofft, von der SED Nomenklatur in Ostberlin gefürchtet. Im Jahreswechsel 1967/68 begann das zarte Pflänzchen, 1966 in Paris von De Gaulle gesät, der „Prager Frühling“ zu wachsen und zu gedeihen.

Doch statt nun systemimmanenten Kräften des Wandels freien Lauf zu lassen, Raum zu schaffen, geschah bei gutem Willen heranwachsender Jugend in Europa, Ost und West, USA, UdSSR, Japan, China genau das Gegenteil, das Establishment in Ost und West instrumentalisierte den Elan der 68er Studentenbewegung, den Anti-Vietnamkrieg Protest, den panisch angekündigten Rücktritt Präsident De Gaulles 1968, verlautbart im Baden-Badener Exil, angesichts Pariser Studenten Rebellion mit Daniel Cohn-Bendit als Bannerträger an der Spitze, drohendem Generalstreik, als willkommen systemrelevante Gelegenheit, die Maienzeit der Ideen eines neuen kollektiven Sicherheitssystems, mit und ohne Warschauer Vertrag, NATO, unterlegt mit vom gemeinsam erklärten Willen atomarer Abrüstung, gemäß Atomsperrvertrag 1968, sieben Jahre eskaliert nach Kambodscha ausgeweitet fortlaufenden Vietnamkrieg bis zum KSZE- PROZESS Helsinki 1975 ad acta gelegt, vertagt, im Sande verlaufen zu lassen.

Zunächst ungestört in Westdeutschland im Durchmarsch entgegen anfänglichen Bedenken der Kraftwerkbauer, angesichts unleugbarer  Risiken, Folgekosten, ab 1974 mit Subventionen bis heute 200 Milliarden €, forciert vom Atomkanzler Helmut Schmidt SPD die atomare Aufrüstung unter dem weltweit ausgebauten Schild und Schirm ziviler Nutzung der Atomenergie als angebliches Nonplusultra blockübergreifender Weltenergiepolitik bis zum Beinah GAU Three Miles Island/USA 1978 voranzutreiben, dem dann, entgegen auf- und abschwellender Anti-AKW Bewegungen, der GAU in Tschernobyl/UdSSR, heute Ukraine, 1986, der dreifache GAU im AKW Komplex Fukushima/Japan 2011 folgte.

Auf dieser Folie erscheint mir die von Professor Armin Nassehi *1960 beschrieben implizit linke Veränderung in der Gesellschaft, die die deutsche Gesellschaft bis heute prägt und das wirksame Erbe der Generationslage „1968“ darstellt, als ins Ungefähre leer geschossene Hülse, ohne auch nur ansatzweise den identitätsstiftenden Gründungsmythos des Holocaust, Millionen Zwangsarbeiter 1939-1945 aufgrund europaweit williger Vollstrecker administrierender NS-Willkür für die EU, Israel/Naher Osten wahrzunehmen.

Von der Entwicklung neuer Ansätze einer Weltökonomie weg von asymmetrischen Verhältnissen der Ausbeutung der einen Region durch andere Regionen hin zu Verhältnissen wirtschaftlichen Ausgleichs, global wirksame Mechanismen unbürokratischer Entschädigung im Schadensfall planerischer Intelligenz in Kombination mit weltweiten Verflechtungen und wachsenden Interdependenzketten, wie Nassehi in anderem Zusammenhang schreibt, also zu einem Trend dahin, dass sich Eindeutigkeiten auflösen und es stets so etwas wie eine zweite Version einer möglichen Interpretation gibt, z. B. treuhänderische Versetzung von Geflüchteten inner-, außerhalb ihrer Heimatländer, gegenwärtig 70 Millionen Personen, aufgrund von Krisen, Kriegen in den vorherigen Vermögens- , Bildungs- , Berufsstand bis sie diesen wirklich erreicht haben.
,

-Jene durch Naturkatastrophen, Klimawandel Geflüchteten, zwangsweise entschädigungslos Umgesiedelten nicht gerechnet, –

Warum schreibt Nassehi von so genannter Rassentrennung in den USA, wenn es denn doch bei Rassentrennung selbst bei der Registrierung für Zugang zu Wahlurnen bis heute blieb?, u. a. dadurch, dass in privaten, staatlichen US-Haftanstalten überwiegend Schwarze einsitzen, denen nach Haftentlassung wg. des Status „vorbestraft“ und sei es wg. Bagatelldelikten millionenfach das Wahlrecht entzogen ist

Nassehi schreibt: „Die Akademisierung der sozialen Arbeit ist Ausdruck der Politisierung von Inklusionsschüben zu Inklusionsstrategien, die gleichzeitig mit der Individualisierung von Lebenslagen korrelierte“

Nach seinem eigenem Verständnis lässt das eine zweite Version einer möglicher Interpretation zu, nämlich genau das Gegenteil, mit der Akademisierung sozialer, pädagogischer Berufe, ging eine vereinnahmende Entpolitisierung im Umgang mit gesellschaftspolitischen Problemgedrängen, Konfliktgemengelagen vonstatten, Kampagnenmacht zu paralysieren. Das hat in Deutschland, angesichts, anders als in vielen Ländern Europas, fehlend politischen Streikrechts ein lähmendes Gewicht bei Angelegenheiten des Öffentlichen.

Ein sogenanntes Recht auf persönlichen Widerstand, angelehnt an das Fehdewesen im Mittelalter bis zu dessen Abschaffung 1495, im Grundgesetz 1949 verankert, kann das fehlende politische Streikrecht in Deutschland auf dem Weg der Kompalität rechtlicher Verhältnisse in Europa, nicht ersetzen-

Wenn Nassehi schreibt: „Damit war womöglich die Protestgeneration der 1960er Jahre selbst ein Produkt der Folgenlosigkeit von Massenprotest im Wohlfahrts­staat bei gleichzeitiger Anerkennung seiner politisierbaren und erreichbaren Ziele.“

So ist da sicher etwas dran, ausgeblendet bleibt bei aller praktiziert repressiven Toleranz des Wohlfahrtstaates, wie diese Herbert Marcuse definiert, die Spaltungstendenz sozialer Bewegungen durch staatlich selektive Tepression, Aufrüstung des administrativ-forensischen Sicherheitskomplex, der geduldeten und systemrelevant nicht geduldeten Protest unterscheidet.

Nassehi: „Und es ist implizit links, weil es für die Verfolgung solcher Politik keiner explizit linken Semantik und Programmatik bedarf“

Nasseh meint die angebliche Politisierung der Inklusion. Angesichts völkischer bzw. klassenkämpferischer Variante der Inklusion in faschistischer und real-existierend sozialistischer Zeit in Europa, Asien, unter diskriminierenden Ausschluss ganzer Teile eigener Bevölkerung, n. m. E. eine historisch kaum nachvollziehbare These

Nassehi: „Dass die Inklusionsschübe nach dem Zweiten Weltkrieg schlicht eine normative Kraft des Fak­tischen erzeugt haben, lässt sich wohl kaum bestreiten. Es war zugleich Ursache, aber auch Effekt jener Inklusionsschübe, die die Generationslage der 68er ausgemacht haben.“

Hier geht mir der Begriff 68er, bei Nasseh operativ angewendet, zu sehr ins Ungefähre, Unbestimmte des Allgemeinen. Denn es waren auf lange, sehr ange Zeit andere, nicht die 68er, Ost wie West, es waren ihre konservativ orientierten Altersgenossen etablierter Parteien, Gewerkschaften. Kirchen, Militär, Medien, die obskuren Objekte staatlicher Begierde, ihnen Inklusion teilhaftig werden zu lassen, die wirklichen 68er wurden mit Berufsverboten, Karrierebrüchen, Parteiausschlüssen, Strafverfolgung, drohendem und vollzogenem Psychiatrieren ihrer politischen Tendenzen belegt. Davon schreibt Nassehi nichts,

Nassehi: “ Vielleicht wird vor diesem Hintergrund deutlich, wie doppelt merkwürdig und geradezu paradox es erscheint, wenn ein Derzeitiges Selbstbewusstsein konservativer Politiker sich darin ausdrücken will, „1968“ endlich hinter sich zu lassen und loszuwerden.“

 

Hier meint Nassehi wohl AfD Politiker wie Jörg Meuthen, *1961, Alexander Gaulandt, *1941, vom Philosophen Rüdiger Safranski, *1945, als ehrenwert aufrichtiger Mann gepriesen, assistiert, Beatrix von Storch,*1971, Alice Weidel, *1979, die vollmündig das Ende linksgrünversiffter 68er Politik in Deutschland, Europa verkünden,. weil sie außer schrillen Sprechblasen ansonsten nichts zu bieten haben, an dem sie sich gesellschaftspolitisch, in Abgrenzung zur CDU/CSU/FDP, und ihre Anhänger aufrichten könnten, verlorene Schlachten in Echokammern neu zu inszenieren zu wollen. Dabei vergessen sie, wer sich in die 68er Jahre zurück gebeamt, verfällt allzu leicht auf seine schon damals verlorenen Positionen zurück und landet endgültig selber da, wo die AfD die Linksgrünversifften haben will, auf der Müllkippe der Geschichte.

Nassehi: „Diejenigen, die die Sozialdemokratisierung der CDU beklagen, haben völlig recht: Die Inklusionsschübe gesellschaftsstruktureller Natur haben vor niemandem haltgemacht, auch vor ihnen nicht. Das ist das implizit Linke, das mit dem explizit Linken wenig zu tun hat.“

Ich würde weniger als Professor Armin Nassehi von Sozialdemokratisierung der CDU schreiben, sondern davon, dass die Ost CDU als Teil Nationaler DDR Front mit ihrer vom Demokratischen Aufbruch zugelaufene „Ikone“ Angela Merkel als kleinst denkbar gemeinsamer Nenner in gesamtdeutscher Wossi CDU angekommen, mit ihrer asymmetrischen Demobislierungs Attitüde Parteifreunden wie politischen Gehnern gegenüber das Atmosphärische in der CDU/CSU unserer Tage nicht nur in Sachen Inklusion bestimmt.

Nassehi: „War „1968“ eine linke Bewegung? Ja, das war sie, aber anders als gedacht. Die ortlosen Utopien eines radikalen Gesellschaftsumbaus sind semantische Ikonen. Der Sound von Rudi Dutschke und die eschatologische Selbstermächtigung des harten Kerns sind das Ergebnis eines Freiheitsschubes, einer Möglichkeit der Abweichungsverstärkung. Sie sind nicht selbst der Schub und auch nicht die entscheidende Abweichung“

Auch hier bietet sich, Nassehi zitierend, eine andere Version der Deutung an, es war die gesellschaftlich-familiare Auswilderung heranwachsender 68er hüben und drüben in Wiederaufbau- , Wirtschaftswunderzeiten durch ihre Väter, Mütter, Lehrer, Lehrherrn, Trainer, Pastoren, Dozenten in einer erklärtermaßen vaterlandslosen Gesellschaft der Unfähigkeit über eigene Verluste, eigene Schuld in dunkler Zeit in unwirtlichen Trümmerlandschaften, Städten, Dörfern, Fabriken, Schmerz zu empfinden, zu trauern (Margarete, Alexander Mitscherlich gleichnamiges Buch „Die Unfähigkeit zu trauern“ 1968), gesellschaftlich kastriert, die Politik deutscher, europäischer Teilung, Ost- und Westbindung ungestört den Großvätern, Walter Ulbricht, Konrad Adenauer und Anhang Multitude zu überlassen.

Von Duldungsstarre hier, autoritärer Zucht und Ordnung da, umzingelt, machten sich Teile der 68er frühzeitig auf in Sturm und Drang ihrer Triebe, entgegen allen Seitenhieben, Gefühle, Sinnen und Trachten nach Autonomie, in Wellen, Schüben das Vakuum zu füllen, das real und emotional abwesende Väter, Mütter nach 1945 hinterlassen hatten, diesen Prozess als Gründungsmythos ihrer selbst der 68er Generationshorde bis heute zu recht, aus mucksmäuschenstiller Not geboren, heute als „Tiger Tugend“ des „Rasenden Histomat „Politik Sportreporter“ Rudi Dutschke mit Karl Marx Elan und Friedrich Engels Zungen umgedeutet, !“, wahrzunehmen gemeinsames Gedenken zu zelebrieren.

„Politik Sportreporter“ Rudi Dutschke: Flanke aus der Tiefe des Raumes von Morlock, Raunen im gespannten Publikum, Rahn müsste schießen, Rahn schießt. Aber liebe Brüder, Schwestern, Genossen, was heißt hier Rahn schießt, Histomat Flanke von Friedrich Engels, Karl Marx müsste schießen, Marx schießt, “ Tooooorrrr!, Tooooorrrr!, Tooorrrrr!, der Sozialismus hat gesiegt, der Kapitalismus verloren, der Sozialismus ist Weltmeister aller Klassen mit sportlich humanem Antlitz.

Zum Schluss lässt es sich Professor Armin Nassehi nicht nehmen, den Erzähl Modus zu verlassen, im eschatologisch anmutenden Rätsel eigener Position zum Narrativ expliziter Linken in Europa, der Welt zu entschwinden, wenn er schreibt:

„Es war das Ergebnis einer impliziten linken gesellschaftlichen Evolution, die erst die konsequenzfreie Rede von der explizit linken Revolution möglich gemacht hat. Deren Anfänge aber liegen nicht dort, wo üblicherweise gesucht wird“
JP
https://www.taz.de/Armin-Nassehis-Buch-Gab-es-1968/!5498427/
Armin Nassehis Buch „Gab es 1968?“
16. 4. 2018
ARMIN NASSEHI

Fritz Teufel taz 1980 „Wäre Rudi Dutschke ohne Attentat auf ihn 11.4.1968 RAF-Mitglied geworden“?

Rudi Dutschke – Deutsche Lebensläufe
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Andreas
Am 05.06.2015 veröffentlicht
Alfred Willi Rudi Dutschke, Rufname Rudi (* 7. März 1940 in Schönefeld bei Luckenwalde; † 24. Dezember 1979 in Aarhus, Dänemark), war ein deutscher marxistischer Soziologe und politischer Aktivist. Er gilt als Wortführer der westdeutschen und West-Berliner Studentenbewegung der 1960er Jahre. (wikipedia)

Peter Schneider | Rebellion und Wahn der 68er (NZZ Standpunkte 2008)
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NZZ Standpunkte
Am 21.11.2015 veröffentlicht
Er war 1968 an der Seite von Rudi Dutschke einer der Wortführer der Studentenrevolte in Berlin. Vor kurzem hat er eines der aufschlussreichsten Erinnerungsbücher über diese Zeit geschrieben: der Schriftsteller und Essayist Peter Schneider. Mit ihm diskutieren der NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann und Marco Färber über Idealismus und Verblendung der 68er- Generation und darüber, ob und wie 1968 auch unsere heutige Zeit geprägt hat.

Sendung vom 29. März 2008

Rudi Dutschke: Reden 1966 – 1968
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Rudi rooss
Am 08.12.2013 veröffentlicht
Rudi Dutschke im Juni 1966 über: Rädelsführertheorie / Organisation und Programm des SDS / Gewaltfaktor und gewaltlose Unterlaufung / Kommune / ununterbrochene Revolution / Große Koalition / Provos / Beatles / Kampf auf Leben und Tod? / Auszug aus einer Diskussionsveranstaltung mit Herbert Marcuse am 11.7.1967 in der FU Berlin: Bestimmung des revolutionären Subjekts in den USA und Europa / Rudis Rede auf dem Vietnamkongreß am 17.2.1968 in der TU Berlin

kulturzeit extra – mythos 68 – die revolte und ihre archäologen
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alexomat2
Am 02.07.2012 veröffentlicht
Andres Veiel, Franziska Augstein, Klaus Theweleit, Götz Aly und Axel Honneth streiten lebhaft um die Deutungsmacht über die 68er. Hauptstreitpunkt ist Alys Behauptung, die 68er seien Widergänger der Elterngeneration und dem Faschistenpack ähnlicher, als uns und ihnen lieb sein kann. Theweleit kontert, wird ruppig (0:20:30). Moderation: Cécile Schortmann.
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Nachrichten & Politik
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Retro spezial 1968 Jahr des Aufstands
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Am 05.01.2011 veröffentlicht
Das waren noch Zeiten – über drei Stunden dauerte der Club 2 (ORF) vom 13. Juni 1978 zum Thema „1968 – Jahr des Aufstands“, der auf 3sat ausgestahlt worden ist. Zu Gast waren die 68er-Ikonen Rudi Dutschke und sein Freund Daniel Cohn-Bendit, der Axel Springer Journalist Matthias Walden sowie der Politikwissenschaftsprofessor Kurt Sontheimer. Auf neutralem Boden diskutierten die Protagonisten „open end“ …

Retro spezial 1968 Jahr des Aufstands
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Am 05.01.2011 veröffentlicht
Das waren noch Zeiten – über drei Stunden dauerte der Club 2 (ORF) vom 13. Juni 1978 zum Thema „1968 – Jahr des Aufstands“, der auf 3sat ausgestahlt worden ist. Zu Gast waren die 68er-Ikonen Rudi Dutschke und sein Freund Daniel Cohn-Bendit, der Axel Springer Journalist Matthias Walden sowie der Politikwissenschaftsprofessor Kurt Sontheimer. Auf neutralem Boden diskutierten die Protagonisten „open end“ .
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Günther Jauch im Gespräch mit Fritz Teufel 1988
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Fritz Teufel bei 3nach9 (Radio Bremen)
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Fritz Teufel_1982
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Wäre Rudi Dutschke ohne Attentat auf ihn am 11.4.1968 RAF-Mitglied geworden?
Stefan Reinecke schreibt in der taz 24. 12. 2004 „Immerhin hat auch Fritz Teufel 1980 in der taz – Januar in seinem Nachruf auf den am 24.12.1979 in Aarhus/Dänemark  an den Folgen seiner Attentatsverletzungen vom 11..4,1968 verstorbenen Rudi Dutschke – zu bedenken gegeben, dass Rudi ohne das Attentat an der Seite von Ulrike Meinhof in den Untergrund abgetaucht wäre. Historie im Konjunktiv ist stets glattes Parkett – aber diese Fantasie verriet wohl Teufels Wunsch, mit der Autorität der Figur Dutschke seinen eigenen Irrweg in die Militanz mit etwas Ratio zu schmücken.

Bei dieser Einlassung Stefan Reineckes bleibt allerdings unerwähnt, dass der 2010 verstorbene Fritz Teufel niemals Beteiligung an Gewaltanschlägen nachgewiesen werden konnten, Ganz im Gegenteil, er saß jahrelang unschuldig verdächtigt am Peter Lorenz Geiselnahme 1975 beteiligt gewesen zu sein bis 1980 im Berliner Knast, den bleiern deutschen Herbst 1977 dort „geborgen“ zu überwintern, um dann sein gerichtsfestes A- und B-libi zu präsentieren, dass er 1975 zum indizierten Zeitpunkt Aufenthalt in England hatte.

Jutta Dittfurth wiederum ist in íhrem 2008 erschienenen, 2018 aktualisiert neu aufgelegten Buch „Rudi und Ulrike“ , Untertitel „Du die Stimme, ich die Feder“ der Auffassung, dass Ulrike Meinhof ohne das Attentat auf  Rudi Dutschke vor 50 Jahren am 11.4.1968 nie in den Untergrund gegangen wäre, die RAF zu gründen

Fand RAF Gründung statt, eingehegt vernetzt mit Untergrundorganisation illegaler KPD seit ihrem Verbot 1956 in Westdeutschland, sogar Westberlin entgegen Viermächte Statut, samt deren subversiv militanten „Regimenter“ Flügel, finanziert vom MfS? als Flankenschutz des Prager Frühlings Richtung Westeuropa statt?

Als dann der Prager Frühling durch Truppen der Warschauer Vertragsstaaten am 22. August 1968 in der CSSR ohne Beteiligung der DDR Volksarmee zerschlagen wurde, mit dem Grundlagenvertrag 1972 nach Wechsel von Walter Ulbricht zu Erich Honecker im Amt des SED-Generalsekretär und DDR-Staatsratsvorsitzenden unter der Schirmherrschaft Moskaus eine neue Phase deutsch- deutscher Entspannungspolitik eingeleitet war, wurde da das Projekt RAF offiziell von „Unbekannt“ abgeblasen?, lief dann aber wie bei der Al Quida als CIA Konstrukt nach Implosion der UdSSR 1991 mit Eigengewicht bis zu ihrer Auflösung 1998 aus dem Ruder ?

Die RAF Mitglieder Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin, Andreas Baader, Jan-Carl Raspe wurden niemals rechtskräftig wg. der ihnen zu Laste gelegten Taten verurteilt worden. nachdem sie Berufung gegen das Stuttgart-Stammheim Urteil 1975 eingelegt. sich mutmaßlich 1976 im Fall Ulrike Meinhof bzw, 1977 am Ende des deutschen Herbstes das Leben genommen haben. denn gegen Tote werden in Deutschland keine Prozesse geführt. Eine wahrlich lebensgefährdend juristische Praxis hierzulande

– Das war womöglich einer der Gründe, warum sich der FDP Politiker Jürgen Möllemann 2003 ohne Öffnung seines Fallschirm aus einem Flugzeug über NRW in den Tod gestürzt hat, sich, seine Familie und die FDP, angesichts bevorstehender Hausdurchsuchung, der Strafverfolgung und Prozess durch Tod entziehen? –

Für Rudi Dutschke gilt die deutsche, wie jede Nation zu allererst einmal als unteilbar und zum anderen ganz im dialektischen Sinne des Histomat Karl Marx mit Friedrich Engels Zungen als unveräußerlicher Resonanzboden für revolutionäre Umtriebe, Projekte, Tendenzen und Entwicklungen. Mit dieser Auffassung steht Dutschke im linken Spektrum lange einsam, verlassen, missverstanden auf weiter Flur allein.

Ob Selbstermächtigung zur Terror Gewalt für Rudi Dutschke überhaupt und sonders nach Art des Fehdehandschuhs, dem Reichsfehdewesen, eine Option ist, scheint bisher aus seinem Nachlass nicht erforscht. Er selber spricht in seinen Tagebüchern 1963-1979 und anderer Stelle von Gewalt gegen Sachen nicht gegen Personen. Wobei seine Deutungen von Situationen der Art bei der Gewaltanwendung gegen Staatsmacht ihm legitim erscheint, lange vor 1967 bei ihm fließend mit revolutionärer Beinfreiheit in Erscheinung treten.

Das Fehdewesen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, bis dahin ein eherner Grundsatz für reichsfreie Herzoge, Fürsten, Pflalzgrafen, Ritter, Bauern, Bürger, Städte der Zentralmacht in Wien den Staufer, Habsburger Reise Kaisern und Lehnsherren vor Ort gegenüber, das 1495 zwar formal abgeschafft wurde, aber gerade in den Bauernkriegen um 1525 galt im Verständnis der an der Seite der Bauern teilnehmender Fürsten, Reichsgrafen, um nur einen zu nennen, den fränkischen Reichsritter Florian Geyer (1490-1525) von Giebelstadt im Gramschatzer Wald bei Würzburg und seine Schwarzen Haufen, als willkommen letzte Gelegenheit, Anlass das Recht auf Fehde zurück zu erobern, womit sie nach furchtbarem Gemetzel unter den Bauern und Ihresgleichen auf dem Schafott entsetzlich scheitern.

Das Recht auf Fehde galt reichsweit, wenn alles Prozessieren den Beteiligten vergeblich scheint, das Unrecht fortbesteht, sich wie 150 Jahre später der Pferdehändler aus Hinterpommern Michael Kohlhaas in Harnisch zu versetzen, selbsternächtigt bewaffnet das Recht auf B Biegen und Brechen, Tod und Teufel komme heraus durchzusetzen.

Vom Ansatz her lebt dieses Recht auf Fehde im persönlichen Recht auf Widerstand im bundesdeutschen Grundgesetz anstatt eines politischen Streikrechts modifiziert fort

Rudi Dutschkes „Langer Marsch“ durch die Institutionen geriet ihm wie vielen seiner Generation Multitude Horde hüben und drüben zum leuchtenden Pfad der Auf- und Abbrüche von Selbsterkundungen in unergründlicher Gewissheit selbst bei den Mächten, sei es die SED Nomenklatur, sei es die Bonner „Geschlossenen Gesellschaft, mit ihrem Gespensterschiff der normativen Kraft des Faktischen Rhein-Kapitalismus „Formierter Eliten“ wohl geborgen zu sein, die man bekämpft, wenn er sich 1974 seinen Umzug von England nach Aarhus in Dänemark vom damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann (SPD,vormals BHE) in Höhe von 3000 DM finanzieren ließ.

Bei Rudi Dutschke war es als arbeite er in all seinen Bandwurmsätzen mit unermüdlichem Willen mit sendungsbewussten Äußerungen nicht nur daran, die Leichtathletik Sparte „Dreisprung beim Zehnkampf“; sondern auf dem Langen Marsch in eine endgültige Redeform für die Ewigkeit zu verflechten, die Litanei von DDR-Volkskammer Sitzungen, SED Parteitagen, wenn alle Funktionsträger, Ehrengäste namentlich in nüchtern in getragenerer Sprache in Moll erwähnt, Grußadressen der Solidaritä in alle Welt und alles, was da kreucht und fleucht nach Kleinkleckersdorf, anstehend abzusegnende Programmatik, die in Moskau vorgegeben, leidenschaftslos langatmig bis zur Ermattung der Anwesenden Ausdruck gegeben wurde, mit der Litanei der katholischen Kirche, Gewrkschaften, Verbände, den Bonner CDU/CSU/SPD/FDP Veteranengesänge in allen Rängen, bei Fanfaen und Trompeten, Fürbitte Gebete den lieben Brüdern und Schwestern im fernöstlichen Drüben Parteitag-, Sonntagsreden, all das mit aphrodisierendem Sportjournalistik Impetus weltmeisterlichen Elan olympisch angereichert, den er bei der BZ in Westberlin mit ihren Zehn Axel-Cäsar Springer Geboten vor dem Berliner Mauerbau 13. August 1961 neun Monate lang verinnerlicht und nie vergessen hatte, auf dem Weg normativ faktisch dialektisch unaufhaltsamer Kraft zur nationalen Einheit Deutschlands als gelernter Industriekaufmann von der Pieke auf mit betörendem Duft, dem sinnlichen Hauch von Sexualökonomie in Werkshallen, Prodktionsstätten, an Schulen, Hochschulen, im Plattenabau zu verbinden.

„Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!“

Ob er sich eigentlich bedroht fühle?, fragt der Journalist Alfred Willi Rudi Dutschke in seiner TV-Dokumentation – Deutsche Lebensläufe – Anfang April 1968.

Rudi Dutschke reagiert merklich zurückhaltend gespielt gelassen auf die Frage.

Er fühle sich „persönlich überhaupt nicht bedroht“, antwortet der 28-Jährige undogmatische Sozialist, SDS-Studentenführer, der für die Öffentlichkeit binnen Monaten nach dem Tod des Studenten Benno Ohnesorg (*1943) am 2.Juni 1967 während des Schah Besuchs in Westberlin bei Demonstrationen durch den Polizeikommissar in Zivil vom Westberliner Staatsschutz Karl-Heinz Kurras (1927-2014) mit besonderem Auftrag erschossen wird, die Ikone studentischer Proteste innerhalb antiautoritärer Revolte ist.

Dutschke, als Kriegsdienstverweigerer aus Luckenalde/DDR nahe Ostberlin stammend, gerät in Westberlin, der Frontstadt Insulaner, durch den Vietnamkrieg aufgeheizt Kalten Krieg zur allgegenwärtigen Projektionsfläche allen erdenklich aufbrechenden Hasses des „anständigen“ Deutschlands hüben und drüben.

Mehrfach hat er als Vorsichtsmaßnahme die Wohnung gewechselt, 1968 zuletzt am Cosimaer Platz/Wilmersdorf wohnend.
. Neben die Tür seiner bislang letzten Unterkunft haben Unbekannte „Vergast Dutschke“ in roter Farbe geschrieben, schreibt Pascal Beucker 11.4.2018 in der taz „11. April 1968, 16.35 Uhr am Ku’damm: Das Attentat auf Rudi Dutschke“
.
Trotzdem sei es „eine Übertreibung“, dass in Westberlin so etwas wie eine Pogromstimmung entstanden sei, findet Dutschke. Es ist sein letztes Interview, bevor es geschieht.“

Was Rudi Dutschke, anders als in seinen Tagebüchern seit 1963, ausgerechnet hier nicht erwähnt, er sei sicher, wenn ihm einmal etwas zustoßen sollte, dann sei das von drüben veranlasst.

Gibt es da einen Zusammenhang?, wenn ja, welchen?

Am 9. April 1968, zwei Tage vor dem Anschlag auf Rudi Dutschke am Gründonnerstag 11,4,1968 vor dem SDS-Zentrum Westberlin 31, Ku`Damm 140 durch den ungelernten Gelegenheitsarbeiter Josef Bachmann (24), verkündet der DDR Staatsratsvorsitzende, SED Generalsekretär Walter Ulbricht vor der einberufenen DDR-Volkskammer eine Neufassung der DDR Verfassung vom 7. Oktober 1949 mit sofortiger Wirkung, die in Westdeutschland durch Den Spiegel erst am 15,4,1968 öffentlich bekannt wird.

Warum diese Eile Ulbrichts?, diese Neufassung der DDR.Verfassung ohne bisherige Präambel zur Unteilbarkeit deutscher Nation auf dem Weg zur Deutschen Einheit, und nun 1968 neuem Staatsvolk DDR, nicht am 51 Gedenktag Russischer Oktoberrevolution 1917 ebenfalls wie 1949 am 7. Oktober. sondern vorgezogen bereits am 9.April 1968 verkünden?

Geht es hier um Flankenschutz, operative Abgrenzung der DDR vom Prager Frühling, der seit Februar 1968 spektakulär in die Blüte schlägt, erste Früchte trägt und Moskau schweigt, bis es dann am 22. August 1968 nicht zuletzt auf Drängen des DDR-Politbüros durch den Einmarsch Wahrschauer Vertragsstaaten Truppen zur Zerschlagung des Prager Frühlings kommt, während US-Präsident Lyndon B. Johnson mitten im US-Präsidentschaftswahlkampf nach der Ermordung Martin Luther King 4.4.1968, des Präsidentschaftskandidaten der Demokraten Robert Kennedy im Juni 1968 den Vietnamkrieg mit Flächenbombardements unter Einsatz des Entlaubungsmittels Agent orange aus der Chemikalien Küche des westdeutschen Boehringer Konzerns, in dessen Vorstand damals der spätere Bundespräsident Richard von Weizsäcker ist, über 550 000 GIs eskaliert.

Das alles geschieht ohne Beteiligung der DDR Volksarmee, die an der Grenze zur CSSR in Alarmbereitschaft und Warteposition verharrt?

Rudi Dutschkes antiautoritär undogmatisch politische Haltung, inklusive sein Bestehen auf der gesellschaftspolitischen Forderrung deutscher Einheit im Sinne Karl Marx mit der Nation als historisch dialektischer Resonanzboden für Revolution, Entwicklungen, ist den DDR Sicherheitsorgan MfS, dem ZK der SED, Polititbüro, voran dem DDR Staatsratsvorsitzende, SED Generalsekretär Walter Ulbricht schon lange ein Dorn im Auge, ohne es sich mit der Anti-Vietnamkrieg Studentenbewegung weltweit, sonders in Westberlin, Westdeutschland verscherzen zu wollen. Was tun?

Was für eine zufällige Abfolge der Duplizität an Ereignissen:

Rudi Dutschke, Stefan Aust sind gerade Ende März 1968 von einwöchigem Besuch in der CSSR zurück, nachdem sie sich ein Bild vom Prager Frühling gemacht haben, mit „Prager Frühlings Blüten im Gepäck“. Vereinbart ist, Rudi Dutschke soll für die Konkret Ausgabe April 68 seine Sicht des Prager Frühlings anhand seiner Eindrücke, dortigen Rede und Unterlagen darstellen, Dutschke gerät in Verzug mit der Lieferung seines Beitrags.

Stefan Aus fliegt deshalb mit einer Panam Maschine, von Hamburg Flughafen Fuhlsbüttel nach Westberlin Flughafen Tempelhof am 11,4,1968 in der Früh, um mit Dutschke alles weitere zu besprechen. Vereinbart ist gegen Mittag Treffen bei einem Italiener am Ku`Damm.

Am 10,3,1968 schreibt Rudi Dutschke in sein Tagebuch;
Warum der Rabehl (Bernd Rabehl) gekommen ist, verstehe ich nicht recht. Er war aber im Gespräch recht freundlich der ganze Krach im SDS schien vergessen zu sein

– hatte Rudi Dutschke die März Rede in Prag gehalten, die vom SDS Mitglied Bernd Rabehl gewünscht war?, nach Dutschkes kritisiert enthusiastischer Rede in Prag Januar 1968? -Wollte Rabehl sich bedanken, oder welchen Grund für diesen Überraschungsbesuch am Westberliner Cosimaerplatz gab es für ihn ansonsten?

Er weiß von meinen Absichten, nach Amerika zu reisen, müsste aber desgleichen von meiner Paris-Einladung wissen.Aber Informationen werden im SDS seit Wochen schier „fraktioniert“ gehandhabt. Wir haben die INFI (Internationale Informations- und Forschungs- Institut) Sache nicht umsonst mit Geldern ermöglicht, die vom Vietnam-Kongress übrigblieben.. Und wie „sauer“ und erneut misstrauisch war der Tillman Fichter in jener Sitzung vor einigen Wochen im SDS…..(Quelle; „Jeder hat sein Leben ganz zu leben“ Rudi Dutschke Tagebücher 1963-1979, Kiepenheuer & Witsch, 2003, S. 70/71, herausgegeben von Gretchen Dutschke )

Am selben Tag 11.4.1968 verübt der ungelernte Gelegenheitsarbeiter Josef Bachmann, aus München kommend, mit dem Ruf „Du dreckiges Kommunistenschwein!“ Anschlag auf Rudi Dutschke vor dem SDS-Zentrum Berlin 31 Ku`Damm 140, einen Ausschnitt aus der Deutschen Nationalzeitung vom 22. März 1968 bei sich.

Woher weiß Josef Bachmann, der bis zur Entdeckung von Stasi Akten 2009 durch Unterdrückung Westberliner Verhörprotokolle Bachmanns als rechtsradikal gesinnter Einzeltäter gilt, dass Rudi Dutschke in diesen Tagen zurück aus Prag in Westberlin ist, dass er sich die teure Reise von München nach Berlin mit der Bundesbahn leistet? Wurde er gebrieft, wenn ja, von wem?

Am 22. August 1968, dem Tag der Okkupation der CSSR durch die Wahrschauer Vertragsstaaten Truppen, ist Rudi Dutschke soweit wieder hergestellt, dass er in sein Tagebuch schrieb:

„……… Bin unruhig, was soll werden mit den Tschechoslowaken? Werden die, wie die Ungarn reagieren? Das wäre Wahnsinn. Was wird die KPI sagen? In der Vietnam Sache waren wir uns einig Jetzt kann der SDS nicht mehr mit der SED zusammen arbeiten-

Gibt es in Zeiten der Bundeskanzlerschaft Kurt-Georg Kiesinger 1966-1969 mit SPD Hardlinern in der Großen Koalition CDU/CSU/SPD über den Interzonenhandel seit 1946 bereits Backchannel Kontakte nach Ostberlin?, von denen Egon Bahr nach dem deutschen.deutschen Grundlagenvertrag 1972 nicht nur mit Ostberlin, sondern Moskau, Washington D C, so schwärmen wird?

Noch ist Reinhard Gehlen BND Chef, Ernst Benda als Bundesinnenminister zuständig für den weisungsgebundenen Verfassungsschutz, Herbert Wehner Bundesminister für Gesamtdeutsche Fragen.

Besteht eine Querfront gemeinsamer Sicherheitsinteressen geheimdienstlich deutscher-deutscher Dienste, die gleichermaßen über die rechtsradikal mobilisiert befahrene Schiene daran arbeiten, Rudi Dutschke, wie auch immer. als deutsch-deutschen Störfaktor auszuschalten, bevor nach seiner Rückkunft aus Prag.am 11.4.1968 seine Blüten des Prager Frühlings Früchte in die studentenbewegten Netzwerke tragen, voran in das Studenten Monatsmagazin Konkret kurz vor Redaktionsschluss der April 68 Ausgabe.

Dem Studenten Magazin „Konkret“ wurde 1964 der Hahn für den Fluss der Moneten der Proleten der seit 1956 (KPD-Verbot) in Ostberlin ansässigen illegalen KPD (Westdeutschland) zugedreht.

Chronologie der Ereignisse:

Am Morgen des 11. April 1968 um 9.10 Uhr steigt Josef Bachmann am Westberliner Bahnhof Zoo (Zoologischer Garten) aus dem Interzonenzug aus München. Er macht sich auf die Suche nach Rudi Dutschke, geht ins Einwohnermeldeamt, erhät als Auskunft die Adresse des SDS Zentrum Berlin 31 Kurfürstendamm 140. Bachmann befragt Taxifahrer, klingelt bei der Kommune I Nestorstraße 14 nahe Ku`Damm, wo ihn Rainer Langhans ebenfalls auf das SDS-Zentrum am Kurfürstendamm 140 verweist.

Dort genau wird Bachmann nachdem er zurück am Bahnhof Zoo vermutlich in der Suppenküche Aschinger Joachimsthaler Straße nahe BILKA Einkaufszentrum eine Linsensuppe, dazu 2 Buletten gegessen hat, am Nachmittag erscheinen.

Josef Bachmann *1944, über vier Jahre jünger als Rudi Dutschke kommt wie Dutschke auch aus der DDR, gilt als Hilfsarbeiter mit unbeständigem Wohnsitz, Arbeitsplatz als Kleinkrimineller Waffennarr mit kurzgeschnitten akkurat gescheiteltem Haar, Verbindungen in die Neonaziszene in Peine. Im Gepäck hat er zwei Revolver, einen im Schulterhalfter unter seiner hellbraunen Wildlederjacke, eine in seiner blau-.grünen Tasche, dazu Munition und in einem braunen Pappumschlag die Deutsche National-Zeitung mit der Überschrift: vom 22. März 1968:

„Stoppt Dutschke jetzt! Sonst gibt es Bürgerkrieg.“,

Unter der Schlagzeile stehen fünf Fotos, aufgereiht wie Fahndungsbilder von Rudi Dutschke, berichtet Stefan Aust in seinem Welt Betrag „Das Attentat“ Gründonnerstag 11,4.2018 als Zeitzeuge vor Ort.

– Stefan Aust hatte sich mit Rudi Dutschke nach gemeinsamer Reise, den Prager Frühling eine Woche in Augenschein zu nehmen, bei einem Italiener am Ku`Damm 11.4. vormittags getroffen, dazu kam Clemens Kuby, Sohn des Publizisten Erich Kuby, „Das Mädchen Rosemarie“ , getroffen. Es ging darum, für einen geplanten Beitrag Stefan Aust im Studenten Monatsmagazin „Konkret“ Hamburg Material zusammen zu tragen –

Gegen 16.35 Uhr begegnen sich Bachmann und Dutschke. Der war zum Ku’damm geradelt, um Material für einen Konkret-Artikel aus dem SDS-Zentrum zu holen und um Nasentropfen für seinen Sohn Hosea-Che zu besorgen. Da die Apotheke noch Mittagspause hat, schreibt Pascal Beucker taz, wartet er auf seinem Fahrrad, als Bachmann auftaucht. „Sind Sie Rudi Dutschke?“, fragt der ihn. Dutschke zögert, dann antwortet er: „Ja.“

Bachmann zieht seinen Revolver aus dem Schulterhalfter und schießt mit dem Ausruf „Du Kommunistenschwein“ einmal. Der Schuss geht in die Wange Rudi Dutschkes, während der sich auf Bachmann stürzt. Es kommt zum Gerangel. Beide fallen zu Boden, Dutschke kann sich befreien, torkelt verwundet blutend weg. Da fallen hinterrücks zwei weitere Schüsse aus der anderen Waffe Bachmanns aus dessen blau-grünen Tasche. Dutschke liegt bereits am Boden er wird in den Hinter Kopf und in seiner Schulter getroffen.

Während Bachmann davonläuft, richtet sich Dutschke schwerverletzte noch mal auf und taumelt blutverschmiert ein paar Schritte, bis er zusammenbricht. Passanten betten ihn schließlich auf eine Parkbank vor dem SDS-Zentrum, schreibt Pascal Beucker. Halb besinnungslos schreit er nach Vater und Mutter, ruft „Mörder“, „Ich muss zum Friseur“ und „Soldaten, Soldaten“.

Bachmann gelingt zunächst die Flucht in en Kellerversteck, er nimmt 20 Schlaftabletten ein, offensichtlich, sich umzubringen. Doch nach wenigen Minuten spürt ihm die Polizei auf. Nach einem Feuergefecht wird er festgenommen, schreibt Aust Die Welt, sein Magen wird in einem Krankenhaus leergepumpt, sein Leben gerettet.

„Ich war so im Hass, ich hatte so eine Wut“, wird Bachmann später als Motiv für seine Tat angeben. Am 24. Februar 1970 bringt er sich in seiner Gefängniszelle um. Zu seiner Beerdigung schickt Dutschke einen Blumenstrauß mit der Aufschrift: „Ein Opfer der Klassengesellschaft.“ (Pascal Beucker taz)

Dutschke überlebt schwer verletzt.

In Notoperationen können ihm im Westend Krankenhaus die Kugeln aus der Schulter und seinem Kopf entfernt werden. Mühselig lernt Dutschke wieder lesen und schreiben: Heiligabend am 24. Dezember 1979 erleidet er in seiner Badewanne in Aarhus/Dänemark als Spätfolge des Anschlags auf ihn durch Bachmann elf Jahre vorher einen epileptischen Anfall. Rudi Dutschke ertrinkt in seiner Badewanne.

Da sich nach Rudi Dutschkes Tod in Aarhus/Dänemark, wie von der Familie Dutschke, der 68er Öffentlichkeit und Sympathisanten gewünscht, für ihn keine Grabstelle in Westberlin findet, überlässt der NS-Widerstandskämpfer, kaiserliche Marineoffizier, U-Boot-Kommandant im Ersten Weltkrieg, radikaler Pazifist in der Bundesrepublik, Träger Bundesverdienstkreuz, des Lenin-Friedenspreis der UdSSR, Mitglied des Weltkirchenrates, Pastor, Gründer „Bekennender Kirche“ Martin Niemöller ihm seine Grabstelle Berlin- Dahlem St.-Annen-Kirchhof er St.-Annen-Kirchhof.

Das geschieht zum verlautbarten Leidwesen des damals Regierenden SPD-Bürgermeisters in Westberlin, Dietrich Stobbe (1938-2011) , der ein Rudi Dutschke Grab in Westberlin als Pilgerstätte „Rudi, der Kampf geht weiter!“ fürchtet, wie der Teufel das Weihwasser.

Dort wird Rudi Dutschke am 3. Januar 1980 unter großer öffentlicher Anteilnahme seiner Angehörigen, Anhänger beigesetzt. Sein christlicher Freund, Pastor Helmut Gollwitzer hält die Grabrede.

Martin Niemöller *1899 wird 1984 im Wersener Familiengrab Ostwestfalen beigesetzt
JP

Weitere Quellen:

http://www.taz.de/Archiv-Suche/!5494968&s=&SuchRahmen=Print/
11. April 1968, 16.35 Uhr am Ku’damm: Das Attentat auf Rudi Dutschke

vom 11. 4. 2018
PASCAL BEUCKER

 

http://www.taz.de/!614366/
Entmystifiziert euch!
2011

http://www.taz.de/!657166/
Kein Dämon, kein Heiliger
vom 24. 12. 2004
STEFAN REINECKE
https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2008/april/die-kunst-des-aufstands

Startseite › Archiv › Jahrgänge › April 2008 › Die Kunst des Aufstands
Geschichte
Die Kunst des Aufstands

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&;;dig=2011%2F07%2F12%2Fa0104&cHash=da4c1
taz  12.07.2011    *Die revolutionäre Überwindung der Teilung
http://www.isioma.net/sds120507.html
Michael SonthoferZEITGESCHICHTE
Ein Buch von einstigen SDS-Aktivisten legtdar….

 

http://www.sandammeer.at/rez08/schneiderp-1968.htm
Peter Schneider: „Rebellion und Wahn“
Mein ’68

https://www.noz.de/lokales/lotte/artikel/438678/niemollers-grab-in-wersen-unter-denkmalschutz#gallery&24614&0&438678

26.12.2013, 18:17 Uhr
SPÄTE VERSÖHNUNG
Niemöllers Grab in Wersen unter Denkmalschutz
Von Thomas Niemeyer

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46050200.html
15.04.1968
Neue Verfassung der DDR mit Wirkung vom 9. April 1968
„ARBEITE MIT, PLANE MIT, REGIERE MIT!“