Erinnert Oppau BASF Ammonsalpeter Explosion 21.9.1921 an Hafen Beirut Ammoniaknitrat Explosion 4.8.2020?

https://www.spiegel.de/politik/ausland/beirut-was-bisher-ueber-die-katastrophe-bekannt-ist-a-c66f43e1-e92c-4c6c-8fd5-7331bd181fbe

Explosionen im Libanon

 

Was über die Katastrophe von Beirut bekannt ist

Weite Teile der Stadt sind verwüstet, es gibt mehr als hundert Tote und Tausende Verletzte: Was ist zur Katastrophe in Beirut bekannt? Und wer sagt dem Libanon Hilfe zu? Der Überblick.

 

Von Christoph Titz

05.08.2020, 11.06 Uhr

Mein Kommentar:

Explosion von 2750 Tonnen Ammoniaknitrat im Hafen Beirut im Libanon erinnert an Explosion 21. September 1921 von 4500 Tonnen gelagertem Ammonsalpeter Oppauer BASF Stickstoffwerkes mit 561 Toten, 2000 Verletzten in der damals etwa 8500 Einwohner zählenden vorderpfälzischen Gemeinde Oppau, seit 1938 Teil Ludwigshafens. In Oppau wurden fast alle Gebäude zerstört oder beschädigt.

BASF Versuchsreihe nach dem 1. Weltkrieg, in dem 1914-1918 Ammonsalpeter zum Sprengstoffbau Konjunktur hatte, führte zur Erkenntnis, dass die Ammonsalpeter Produktion im großen Maßstab fortgesetzt werden konnte, weil Mischung von Ammonsalpeter mit mindestens 45 % Ammonsulfat dazu führt, dass die Ammonsalpeter nicht mehr explosiv, sich als Düngemittel eigne. Die Mischung wurde in Silos jedoch steinhart und musste vor dem Versand portioniert werden, was mithilfe kleiner Sprengladungen geschah. Dies war seit dem Ende ersten Weltkrieges etwa 20.000 Mal ohne Probleme durchgeführt worden.

Am 21.09.1921 flog „Schwarzer Schwan“, ein metaphorisch sog. extrem seltenes plötzliches Ereignis mit gravierenden Folgen, das man nicht vorhersagen kann über Oppau. Es kam zu dem Ereignis, mit dem angeblich Niemand zu rechnen vermochte, unbekümmerte Praxis löste eine gigantische Explosion aus, die bis nach Mannheim auf anderer Rheinseite Schäden auslöste, im 25 Km entfernten Heidelberg Dächer abdeckte, im 300 Km entfernten München dumpf zu hören war.

 

Es ist folglich zu ermitteln, ob diese unbekümmerte Praxis damals in Oppau im Umgang mit hochbrisanter Chemikalie Ammonsalpeter auch auf Umgang mit seit 2014 gelagertem Ammoniaknitrat im Hafen Beirut zutrifft, bevor Verschwörungstheorien wie die von US Präsident Donald Trump, es könne sich nur um einen Bombe handeln, Fahrt aufnehmen.

Andererseits sollte uns diese furchtbaren Ereignisse in Oppau 1921, Beirut 2020 nachdenklich machen, wie weit allerorten in der Welt als Standort atomarer, konventionell großtechnologischer Anlagen mit solchem Ereignis zu rechnen ist, u. a., wenn abgebrannt Plutonium angereicherte AKW Brennstäbe jahrzehntelang ungeschützt neben AKWs wie in Fukushima 2011 GAU in Abklingbecken liegen, die nur 30 cm dicke Wände haben, nach plötzlichen Wasserabfluss, mit oder ohne Fremdeinwirkung GAU auslösen.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Explosion_des_Oppauer_Stickstoffwerkes

Post von Horn für SPD Juso Kevin Kühnerts Lauf in Bundestag 2021 über Berlin-Tempelhof Mandat

http://post-von-horn.de/2020/08/05/kuehnert-endlich-gesichert/

 

Mein Kommentar:

Ulrich Horn zeigt Sinn für Posthorn Ironie, wenn er einerseits schreibt: „Deutschland kann aufatmen. Juso-Chef Kühnert geht ernsthaft daran, seine materielle Existenz zu sichern.“, andererseits mit schwarzem Humor gewitzt mäkelt „Verstärkt er seine Bemühungen vom Bundestag aus, hat die Partei gute Chancen, unter die Zehn-Prozent-Marke zu fallen. Um wieder an und über die aktuellen 14 Prozent zu kommen, wird die SPD dann mit der Linken fusionieren müssen“.

 

Im taz Interview 6.5.2019 antwortet Ulrich Horn u. a. auf Hannes Koch Frage:

 

„Juso-Chef Kevin Kühnert ist auf allen Kanälen, am Sonntagabend auch bei Anne Will. Was halten Sie von seiner These, dass die demokratische Verfügungsgewalt über Firmen und Wohnraum besser sein kann als Privateigentum?“

 

„Nehmen wir einen Automobilkonzern wie BMW, Volkswagen oder Daimler. Das Unternehmen würde ja nicht auf Elektrofahrzeuge umstellen, nur weil es von der Belegschaft kontrolliert würde?“

 

Wohl wahr. Im Ergebnis scheint mir diese Post von Horn Aussage allerdings, ohne Hinweis darauf, dass VW mehrheitlich Eigentümer Bundes, Niedersachsens ist, so wenig zielführend wie Kevin Kühnerts Kollektivierungsvorstellung von Autobauern, ohne vorhandene Instrumente zu schärfen, alte wie das Unternehmensstrafrecht neu einzuführen, um deren Dieselabgasbetrug Netzwerken auf die Schliche zu kommen, wenn beide nicht Wende der Subventionsarchitektur in Deutschland, EU, hinsichtlich geänderter Präferenzen in Richtung Gesundheits- , Klima- , Umweltschutz auf die politische Agenda setzen, durch die es dann gleich ist, wer, wer nicht Eigentümer von Unternehmen ist. Wobei Wohnen, anders als Ulrich Horn im taz Interview meint, wie Wasser, Energie zur Daseinsvorsorge gehören sollte, die nicht Anlagesegment für global vagabundierendes Kapital aus EU Peripherie, Krisen-; Kriegsgebieten sein dürfen, sondern im Preis an Einkommensentwicklungen gekoppelt gehören.

 

http://www.taz.de/Oekonom-ueber-These-von-Kevin-Kuehnert/!5592665/

https://weact.campact.de/petitions/ja-zum-plan-bundesjustizministerin-christine-lambrechts-ein-unternehmensstrafrecht-einzufuhren

 

Jagoda Marinic: Twitter und das Klima – neuer Forschungsgegenstand. Studie zeigt: Erst ab 35 Grad ist es den meisten wieder zu heiß, um wütend zu werden

https://taz.de/Diskussionskultur-in-Corona-Zeiten/!5699308/

Diskussionskultur in Corona-Zeiten:

Die Aggressionsdemokratie

Twitter und das Klima – ein neuer Forschungsgegenstand. Eine Studie zeigt: Erst ab 35 Grad ist es den meisten wieder zu heiß, um wütend zu werden.

 

 

Noch unerforscht: wie kalte Duschen sich aufs Twittern auswirkenFoto: Heinz Gebhardt/imago

 

  •  7. 2020

KOLUMNE VON

JAGODA MARINIĆ

AutorIn

 

Mein Kommentar:

 

Gerät Establishment in Pol Position durch Corona Skeptiker Demonstrationen ohne politische Agenda, so dass SPD Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Disziplin beim Atemmaskentragen, Abstandsregeln auf Demonstrationen anmahnen kann? solange Friydays for Future, Influenzer wie Rezo, Gewerkschaften, Sozialverbände, Parteien, Stiftungen, NGOs nicht realisieren, was Diskurs rund um Corona Pandemie 2020 an Optionen für Verhandlungsmandate aufdeckt, wenn Macht auf der Straße liegt, Wohl, Gedeih, Verderb Establishments vom Massen Wohlverhalten abhängt, Einhalten von Abstandsregeln, Atemmaskentragen, ob es zu weiteren Lockdowns kommt, soweit Establishment nicht gemeinwirtschaftlich, umlagefinanziert ist, sondern fremdfinanziert durch Kapitalaufnahme, durch laufende Kosten, bei ausbleibendem Umsatz, Ertrag, Zins-; Schuldentilgung seiner Kredite von Insolvenz bedroht.

 

Karl Marx hatte 1848 im Kommunistischen Manifest apodiktisch proklamiert“ Das Proletariat hat bei Systemfrage nichts außer seine Fesseln zu verlieren.

 

Angesichts Corona Krise 2020 haben Massen nichts außer ihre Gesundheit zu verlieren, selbstermächtigt durch Missachten der Abstandsregeln, Maskentragens, oder durch Wohlverhalten, Establishment mit Verhandlungsmandat Anerkennung von Forderungen abzuringen? wie UNO Grundeinkommen für Arbeitslose, Unterbeschäftigte, Kranke, Alte, Schuldenerlass, Waffenruhe in allen Konfliktzonen, atomare, konventionelle Abrüstung, Waffenhandel Stopp, Umsetzung Pariser Klimabkommen 2015, UNO Atomwaffenverbot 2017, Lieferkettengesetz, Privathaushalt Kaufkraft Anhebung, von der Wiege bis zur Bahre dynamisiert, UNO, WTO, WHO, UNHCR; IWF, Weltbank Reform, globale Finanzierung Kindeswohl, bAlters- , Kinder- , Jugendhilfe Gesundheits- , Versorgungssysteme mit unbefristet gutem Lohn, weltweit Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden/Woche bei vollem Lohnausgleich, Koppelung durchschnittlicher Einkommens-, Mietpreisentwicklung, Recht auf bezahlbaren Wohnraum.

 

JP

 

Regierung, SPD Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bafin, Bundestag Finanzausschuß, Opposition im selben Wirecard AG Boot?

https://extradienst.net/2020/08/04/wirecard-im-selben-boot/

Wirecard: Im selben Boot

  1. August 2020/ Gastautor „Post von Ulrich Horn“

Mein Kommentar:

Resultate zusammenfassen, Regierung, Bundestag Abgeordnete Regierungsbank, Opposition alle gleichermaßen im Wirecard Finanz- , Bilanz- , Kredit- , Prospektbetrug mitgefangen in einen Sack stecken und draufschlagen, nach dem Motto, die richtigen wird es schon treffen, geschenkt.

Aber das reicht nicht, Abgrund an Untreue gegenüber unserer parlamentarischen Demokratie auszuloten, der sich nicht erst mit dem Wirecard Skandal 2020 auftut, sondern sich mit parteiübergreifender Absegnung Einführung der Riester- , Röruprente 2003 im Wege der Arbeitsmarktreform Agenda 2010, Hartz IV Gesetzen unter Bruch Maastricht Kriterien 1992 zugunsten deutscher Versicherungswirtschaft, Finanzdienstleistern wie AWD Carsten Maschmeyers zulasten wirtschaftlicher Balance in EU, gesetzlicher Rentenversicherung, Arbeitnehmer, Rentner ankündigt, im Groko Krisenmanagement um die Commerzbank, HRE, IKB, Landesbanken infolge der Weltfinanzkrise 2008 fortsetzt, während gleichzeitig Cum- Cum Ex Milliarden € Steuerbetrug Skandal über 2012 hinaus europaweit anschwillt, mit aufgedecktem Dieselabgasbetrug von VW, Daimler, BMW, Bosch & Co 2015, dessen laxe Handhabung durch Regierung, Opposition zulasten geschädigter KFZ Halter, Verbraucher, Krankenkassen, Kommunen durch illegale Stickoxid (NOX) Emissionen in Ballungsgebieten, Unternehmen, deutscher Volkswirtschaft, schamlos neuen Höhepunkt erreicht als Resultat robuster Lobbyismus Landschaftspflege bis nach Brüssel mit Zugang Sonderausweisen in den Bundestag zu MdBs bis ins Kanzleramt, ohne rot zu werden, wenigstens Gesetzesentwurf SPD Justizministerin Sabine Lambrechts Juli 2019 für Wiedereinführung deutschen Unternehmensstrafrechts, gemäß Koalitionsvertrag Januar 2018, nach dessen Aussetzen durch die Konrad Adenauer Regierung 1953 auf Anraten deutschen Juristentages, Klageweg für 12 Millionen Zwangsarbeiter Entschädigungsforderungen an staatliche, private Unternehmen wg. Vorenthalten Lohns, Sozialbeiträgen 1939-1945 zu sperren, zur Lesung in den Bundestag zu bringen. Dazu siehe meine Petition.

https://weact.campact.de/petitions/ja-zum-plan-bundesjustizministerin-christine-lambrechts-ein-unternehmensstrafrecht-einzufuhren

Übrigens mehr Selbstanzeige war nie, wenn SPD Bundesfinanzminister Olaf Scholz Juli 2020 nach aufgeflogenem Wirecard Finanzbetrug meint, dass der Bafin nichts vorzuwerfen sei, denn Scholz weiß warum, weil der Ball von Anfang Wirecards Bilanz- , Kredit- , Prospektbetrug im Quadrat Bundesfinanzministeriums lag, weil er sich nun für forensische Rechte, Sonderprüfungsrechte der Bafin einsetzt, über die er als Bundesfinanzminister nach Dienstrecht längst selber verfügt, nur nicht wahrgenommen hat?

Auf diesem Hintergrund erscheint Bafin Anzeige in neuem Licht zugunsten Wirecards 2015, die 1 1/2 Jahre Haft für Beschuldigten auslöst, ohne dessen Vorhalt gegen Wirecard Marktmanipulation zu betreiben, zu prüfen, weil der angeblich durch Fakt widerlegt sei, dass der Beschuldigte mit dem legalen Leerkäufe Instrument gegen Wirecard AG wettet, worauf Finanzministerium Wirecard Leerkäufe aussetzt. Dazu gesellt sich Anzeige 2019 gegen Financial Times, Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) 2019 wg. angeblich wettbewerbsverzerrender Berichterstattung zulasten Wirecards.

Wollte Bafin mit diesen Anzeigen, am Bundesfinanzministerium vorbei, bei Wirecard Gerichtsort Münchner Staatsanwaltschaft Ermittlungen auslösen, ob Medien Wirecard Berichte belastbar sind? Das misslang.

Warum diese Ermittlungen unterblieben, wirft Frage auf, ob CSU Innenminister Joachim Hermann, CSU Finanzminister Markus Söder, 2019 bayrischer CSU Ministerpräsident Horst Seehofer, SPD Justizministerin Sabine Lambrecht das durch ihr politisches Weisungsrecht verhindert haben, dessen Abschaffung von Interpol u. a. internationalen Sicherheitsorganisationen bisher vergeblich gefordert wird, weshalb diese seit 2017 erklärtermaßen Zusammenarbeit mit deutschen Sicherheitsbehörden in Bund, Ländern eingeschränkt haben.

JP

http://post-von-horn.de/

27 Juli 1953-2020, 67 Jahre Waffenstillstand zwischen Nord- und Süd- Korea

https://www.youtube.com/watch?v=ZXhwc4FF6QM

 

Der Korea Krieg – Vorgeschichte und Verlauf – Doku Koreakrieg

919.873 Aufrufe

  • 07.04.2013

2122285TEILENSPEICHERN

under dok

2450 Abonnenten

ABONNIEREN

Sehenswert auch die Dokumentation „CIA Operation Laos“ https://youtu.be/kUxaUyaowKE

 

https://www.youtube.com/watch?v=jwhPblFjn_w

 

Der ewige Korea-Krieg | Doku | ARTE

60.765 Aufrufe

  • 12.05.2020

 

 

ARTEde

Koreakrieg 1950 1953

Der Krieg zwischen Nord- und Südkorea forderte innerhalb von drei Jahren mehrere Millionen Todesopfer, die meisten von ihnen Zivilisten. Er zementierte die Spaltung Koreas. Bis heute gibt es keinen Friedensvertrag zwischen den beiden Staaten. Anhand von Archivmaterialien, die erst vor Kurzem freigegeben wurden, erzählt der Film die Geschichte eines offiziell nie beendeten Krieges. Am 28. November 2017 gelang es Nordkorea nach mehreren Versuchen erstmals, eine Langstreckenrakete abzufeuern. Triumphierend verkündete Diktator Kim Jong un, dass sein Land nun die USA mit atomaren Sprengköpfen erreichen könnte. Eine Drohung, die nicht neu war. Bestärkt vom Sieg der Kommunisten unter Mao Tsetung in China überschritten am 25. Juni 1950 Truppen Nordkoreas die Demarkationslinie zwischen beiden Staaten am 38. Breitengrad und konnten schnell in den Süden vordringen. Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen forderten die USA, das Vorgehen Nordkoreas als Friedensbruch zu deklarieren. Sie setzten am 25. Juni 1950 die „Resolution 82“ durch. Wenige Tage später beschloss der Sicherheitsrat, mit UN-Truppen Südkorea zu Hilfe zu kommen.

Oberbefehl und Führung dieser Koalition hatten mit Kommandierendem General Mc Arthur die USA. Bis Ende September 1950 hatten die UN-Truppen das nordkoreanische Militär vom Boden Südkoreas zurückgedrängt. Bis zum 27.Juli 1953 lieferten sich die Kriegsparteien erbitterte Kämpfe.

Die USA warfen binnen drei Jahren mehr Bomben über Nordkorea ab als im gesamten Zweiten Weltkrieg. Der Koreakrieg gilt als einer der grausamsten Konflikte des Kalten Krieges. Bis heute gibt es keine genauen Zahlen der Gefallenen und zivilen Opfer. Es wird geschätzt, dass dem Krieg bis zu einer Million Südkoreaner, etwa 2,5 Millionen Nordkoreaner, etwa eine Million Chinesen sowie rund 40.500 Soldaten der UN-Truppen – die meisten von ihnen US-Afroamerikaner – zum Opfer fielen.

Die damit verbundenen Traumata gruben sich tief in das kollektive Gedächtnis der betroffenen Länder. Der Dokumentarfilm nähert sich dem Koreakrieg aus verschiedenen Blickwinkeln. Er führt von der Vorkriegs- bis in die Nachkriegszeit und erzählt den Krieg aus der Perspektive von Zivilisten und Soldaten zwischen den Fronten. Weiter beleuchtet er aktuelle Positionen wie zum Beispiel die von Präsident Donald Trump und Staatschef Kim Jong un, sowie die historischer Akteure wie die von Josef Stalin, Präsident Harry S. Truman, des Vorsitzenden Mao Tsetung und der beiden Staatschefs Kim II Sung und Syngman Rhee. Gezeigt werden außerdem die wichtigsten Schlachten und die Schlüsselmomente, die zur gegenwärtigen politischen Situation geführt haben: die Invasion des Südens 1950, der nie von einem Friedensvertrag gefolgte Waffenstillstand 1953, der Anschlag 1987 auf den Korean-Air-Flug 858 kurz vor den Olympischen Sommerspielen in Seoul und schließlich die Ankündigung über die nukleare Abrüstung Koreas im Juni 2018. Dokumentarfilm von John Magio (F 2017, 89 Min) ►Video auf Youtube verfügbar bis zum 18/07/20 ►Abonniert den Youtube-Kanal von ARTE:

 

http://www.youtube.com/user/ARTEde Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook: http://www.facebook.com/ARTE.tv Twitter: https://twitter.com/ARTEde Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=Kj2tRt4O_WA

 

 

[Doku] Korea – Der vergessene Krieg (1/2) Die Teilung der Welt [HD]

27.007 Aufrufe

  • 12.03.2017

MüllerMann

 

„Als am 25. Juni 1950 die nordkoreanische Volksarmee den 38. Breitengrad überschreitet und innerhalb weniger Tage Seoul einnimmt, beginnt auf der Koreakrieg. „

 

38. Breitengrad

 Es war der 27. Juli 1953, als der Koreakrieg mit einem Waffenstillstand am 38. Breitengrad zwischen Nord- und Süd- Korea endete, ohne zu einem Friedensvertrag zu führen

Am 27.7.2020 jährt sich zum siebenundsechzigsten Mal der Jahrestag des Waffenstillstandes des Koreakrieges vom 27. Juli 1953.

Kleine Veränderungen und Hoffnung auf Öffnung schienen sich nach der Machtübergabe an Kim Jong-un (*1984) 2011 nach Tod seines Vaters Kim Jong-il  abzuzeichnen.

Bereits am 27. September 2010 war er zum General ernannt worden. Am 18. Juli 2012 erfolgte die Beförderung in den Rang eines Marschalls (Wonsu), womit Kim Jong-un den gleichen militärischen Rang bekleidet wie den, den sein verstorbener Vater zuletzt innehatte.

Die bange Frage bleibt, gibt es nach siebenundsechzig Jahren Teilung Koreas in eine Republik Korea im Süden und Demokratische Republik Korea im Norden

überhaupt noch Reste mentaler Übereinstimmung?

 Wir hatten 2013 eine 33- jährige Südkoreanerin zu Besuch, die ausdrücklich betont, die Frage der Einheit Koreas sei für sie und viele Altersgenossen nicht wirklich ein Thema, zumal da sie keine Verwandten in Nord Korea habe.

 

Das klang wie in 70- 80ziger Jahren in Westdeutschland, als sich dort nationaler Einheitspatriotismus Richtung Verfassungspatriotismus i wendete (u. a Begriff bei Jürgen Habermas, Günter Grass) , während in der DDR seit deren neuer Verfassung 1968 die Idee vom sozialistischen Staatsvolk DDR Fahrt aufnahm und letztlich mit Berliner Mauerfall 9. November 1989 .scheiterte.

Aus der Ferne klingen da mit abgemildert deutschem Pathos andere Töne an, wenn der Leiter des für die beiden koreanischen Staaten zuständigen Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung, Lars-André Richter, in einem Deutschlandradio Kultur Interview vom 26.07. 2013 betont:

„Trotz der langen Teilung existiere in Süd und Nord eine „gemeinsame Prägung“ und „eine gemeinsame Sehnsucht“.

 Dabei ist mit Prägung weniger eine nationalstaatliche, denn eine durch den Konfuzianismus in Gesamt- Korea und im asiatischen Raum gemeint

Kleine Schritte der Veränderung und bescheidenen Wohlstand macht der Leiter des für die beiden koreanischen Staaten zuständigen Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung, Lars-André Richter, in Nordkorea 2013 aus.

Es war der 27. Juli 1953, als der 1950 von Nord- Korea begonnen verheerende Krieg mit einem Waffenstillstand, mit dem 38. Breitengrad als Demarkationslinie, zwischen Nord- und Süd- Korea endete, ohne bis heute zu einem Friedensvertrag zu führen

Korea blieb mit der Demarkationslinie des 38. Breitengrades bis zur Gegenwart geteilt und hat keinerlei Aussicht auf ein deutsches Berliner Mauerfall Wunder vom 9. November 1989, oder vielleicht doch?

Korea ist, anders als Deutschland, nach 1945 keine sog. Täter-, sondern historisch in vielerlei Hinsicht eine Opfernation, die jahrhundertelang unter ihren mächtigen Nachbarn China im Westen, Japan im Osten, zuletzt von 1910- 1945, als wechselnde Besatzungsgewalt litt.

Korea ist, unter dem Diktat des Kalten Krieges, erst richtig zu einem geteilten Land geworden und geblieben.

In den Jahren des Krieges, der von Nord- Korea als Angriffskrieg gegen den Süden des Landes begonnen wurde und durch die unerwartete Stimmenthaltung der UdSSR in der UNO zu einem robust bewaffneten UNO- Mandat für die US- Army führte, wurde mit brutal verheerender Härte der Militärpolitik der „Verbrannten Erde“ gegen die Zivilbevölkerung und Infrastruktur in ganz Korea geführt.

Das Ergebnis war die vollständige Vernichtung der von der japanischen Besatzungsmacht mit koreanischen Arbeitskräften bis 1945 insbesondere im Norden Koreas aufgebauten Verkehrsinfrastruktur, Strom, Wasserkraft, Stauseen, Industrie (Petro-Chemie, Pharma-, Stahlhütten- u. a Bereiche) durch die Fliegenden Festungen der B- 52 Bomberpulks der US- Air Force in großen Höhen.

Auf Korea fielen in völkerrechtswidriger Menschenverachtung zig-fach mehr Bomben als auf das Gebiet des Deutschen Reiches im gesamten Zweiten Weltkrieg

Inzwischen ist binnen 67 Jahren in Süd- Korea, das sich erst im Jahre 1987 aus einer Militärherrschaft zu einer parlamentarischen Demokratie gewandelt hat, eine global wettbewerbsfähige Industrie und Wirtschaft entstanden, die in etlichen Bereichen mit Globalplayern wie Samsung, Hyundai u. a. ganz vorne mitspielt und Benchmark Maßstäbe setzt

Vor diesem Hintergrund liegt die Frage nahe, welche Perspektive Korea als Nation heute im Bewusstsein seiner Bürger/innen in Nord und Süd hat?

Während Deutschland eine relativ kurze Nationalgeschichte hatte, als es nach dem Zweiten Weltkrieg geteilt wurde, sieht die historische Situation in Korea ganz anders aus.

Gibt es überhaupt so etwas wie eine Vorstellung von Nation für die Koreaner/innen?

Was in Westdeutschland von 1949- 1989 der gesellschaftspolitisch umstrittene Alleinvertretungsanspruch bis zur haltlosen Hallstein Doktrin war, ist in Nord- Korea das Eigenständigkeitsprinzip, das letztlich auf dem Konfuzianismus beruht.

Der Konfuzianismus gilt in weiten Teilen Asiens, voran in Korea als Philosophie und nicht als Religion, als eine Staatsphilosophie, in der Bildung einen hohen Stellenwert einnimmt, in der Unterordnung, Pflichterfüllung eine sozial und ökonomisch prägende Bedeutung innewohnt.

Dieses Eigenständigkeitsprinzip Im Norden ist eine Ideologie, die als Juche-Ideologie, allen Koreanern in Nord und Süd gleichermaßen ein Begriff ist

In Korea kann eher von einem mental- kulturellen Identitätsempfinden, denn von einer gesellschaftspolitisch fassbaren Identität als Nation die Rede sein.

Nach Einschätzung unseres jungen Gastes 2013 aus Süd- Korea verblasst selbst dieses Identitätsempfinden je jünger die Menschen sind.

Die Scham in Deutschland nach Jahren der staatlich administrierter Verbrechen im deutschen Namen von 1933- 45 ab 1939 in vielen deutschbesetzten Ländern Europas schien geradezu als verbrieftes Handicap Garant gegen jedwede Art von Wiedervereinigung und erwies sich letztendlich der Holocaust, wie für Israel im umgekehrten Sinne, auf dem Weg zur Wiederherstellung der Einheit der Nation und Europas als identitätsstiftend.

Nicht wenige meinten über das Wendejahr 1989/90 hinaus in Deutschland, darunter Günter Grass, die Teilung Deutschlands sei die Last, die die Deutschen für alle Zeiten für die Verbrechen, die im Namen des Deutschen Volkes an der eigenen Bevölkerung, an den Völkern Europas begangen wurden, klaglos zu tragen haben.

Da es auf der koreanischen Halbinsel solche Art politisch- moralische Debatten, Auf- und Umbrüche gar nicht geben kann, weil dort Schuldfragen an sich selber und vor allem an Japan, China, die USA ganz anders liegen und von Vereinigungsprozessen, wie in Europa, bisher kein Ansatz erkennbar ist, bleiben viele Unwägbarkeiten, die zu diplomatischen Überraschungsergebnissen aber auch zu ungeahnten Rückschlägen in einem langen Prozess der Friedensentwicklung in der Gesamtregion führen können

Korea ist in seiner historischen Lage und Entwicklung eher mit Polen, denn mit Deutschland zu vergleiche.

Polen war, mehr oder weniger, wie Korea noch heute, über Jahrhunderte Spielball, strategische Manövriermasse mächtiger Nachbarstaaten, Russlands, erst des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation bis 1806, dabei bereits ab dem 18 Jahrhundert des Königreich Preußens, dann des Deutschen Reiches ab 1871, der Weimarer Republik und des Dritten Reiches.

Den Polen ging es bei ihrem Behauptungskampf vor allem um Selbstvergewisserung als Nation im Bunde mit anderen Nationen auf Augenhöhe, denn von fassbarer Identität als Nation konnte im Sinne einer entwickelten Zivilgesellschaft lange keine Rede sein.

Vielleicht geht es den Menschen in Korea in Nord wie Süd ebenso wie den Polen.

Da bleibt die Frage, nach welchen Bund mit anderen Nationen in der Region werden die Koreaner in Nord und Süd unter einem Dach streben?

Wenn ja, welche globalen Bündnisse können ihnen dabei, beratend und unterstützend, zur Seite stehen?

 

JP

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/2191899/

 

 Beitrag vom 26.07.2013

Mentale Gemeinsamkeiten in Nord und Süd

Asienexperte Lars-André Richter über die Perspektiven Koreas als Nation

Moderation: Liane von Billerbeck

 

Wir schauen betroffen, BVG Urteil 2019 zu Hartz4 Sanktionen liefert viele Fragen, Antworten offen

1:14 / 2:58
ZDF ist Teil des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Wikipedia

#HartzIV #Sanktionen #Bundesverfassungsgericht
Urteil: Hartz-IV-Sanktionen müssen sofort entschärft werden
38.944 Aufrufe•05.11.2019

ZDFheute Nachrichten
17.800 Abonnenten
Wer als Hartz-IV-Empfänger ein Jobangebot oder eine Fördermaßnahme ablehnt, musste bislang mit Kürzungen der Leistungen rechnen. Laut Bundesverfassungsgericht sind die Sanktionen aber teilweise verfassungswidrig und müssen ab sofort abgemildert werden.

Ein Verstoß gegen die Menschenwürde – so beurteilte das Bundesverfassungsgericht einige der Hartz-IV-Sanktionen, auch wenn es sie grundsätzlich für zulässig hält. Ungewöhnlich ist das Urteil, da sich die Rechtslage direkt ab der Urteilsverkündung für alle Hartz-IV-Empfängerinnen und -Empfänger ändert. Und damit mittelbar auch für alle Steuerzahler.

Normalerweise, so ZDF-Rechtsexpertin Sarah Tacke, erhalte der Gesetzgeber vom Bundesverfassungsgericht den Auftrag, ein neues Gesetz zu entwickeln oder das bestehende zu verändern – sollte es für verfassungswidrig erklärt werden. In diesem Fall ist es anders: „Es geht hier um das Existenzminimum, um das ganz Grundsätzliche, um Artikel 1 Grundgesetz, ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar‘, verbunden mit Artikel 20 Grundgesetz, mit dem Sozialstaatsprinzip“, sagte Tacke.

Da gehe es darum, ob jemandem die Wohnung genommen werden darf, ob jemandem für den Unterhalt etwas genommen werden kann. „Und das ist so verfassungswidrig und es ist so wichtig und so grundsätzlich, dass sofort gelten muss, was die Richterinnen und Richter hier heute für richtig und verfassungskonform erachtet haben“, sagte Tacke.

Mit dem Grundgesetz unvereinbar sind insbesondere die Kürzungen um 60 Prozent oder mehr, erklärte Vizegerichtspräsident Stephan Harbarth. „Der Gesetzgeber schafft hier für die betroffenen Menschen, denen dann ein Teil des Existenzminimums fehlt, eine außerordentliche Belastung“, sagte Harbarth. Um 30 Prozent dürfen die Leistungen weiter gekürzt werden.

Das Urteil geht zurück auf eine Vorlage des Sozialgerichts im thüringischen Gotha. Die Richter dort hatten eines ihrer Verfahren ausgesetzt, um die Vorschriften vom Bundesverfassungsgericht unter die Lupe nehmen zu lassen. In dem Fall musste ein Arbeitsloser mit 234,60 Euro weniger im Monat auskommen, weil er beim Jobcenter Erfurt ein Stellenangebot abgelehnt und Probearbeit verweigert hatte.

—–

Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren.

Abonniert unseren Kanal, um nichts mehr zu verpassen.

Immer auf dem aktuellen Stand seid ihr auf https://www.zdfheute.de/.

#HartzIV #Sanktionen #Bundesverfassungsgericht
Kategorie
Nachrichten & Politik

0:15 / 2:59
RB ist Teil des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Wikipedia

Bundesverfassungsgericht kippt Hartz-IV-Sanktionen teilweise
297 Aufrufe•05.11.2019
buten un binnen
25.000 Abonnenten
Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger gibt es zahlreiche Reaktionen aus Bremen. Viele begrüßen das Urteil.

0:13 / 1:14:00
Phoenix ist Teil des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Wikipedia

BVerfG-Urteil: Hartz-IV-Sanktionen teilweise verfassungswidrig (05.11.19)
113 Aufrufe•05.11.2019

phoenix
118.000 Abonnenten
Der Staat darf Hartz-IV-Empfängern künftig nicht mehr so schnell und so weitreichend Leistungen kürzen wie bisher. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Grundsätzlich seien Sanktionen aber zulässig.

Aktenzeichen: 1 BvL 7/16
Kategorie
Nachrichten & Politik

0:01 / 35:47

Wiedergabe von aufgezeichneten Livechats wurde für dieses Video deaktiviert.
Phoenix ist Teil des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Wikipedia

Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz-IV-Sanktionen
12.486 Aufrufe•Live übertragen am 05.11.2019

phoenix
118.000 Abonnenten
Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichts zu Leistungskürzungen für Hart-IV-Bezieher. Statements und Einordnungen von Sandra Schlensog (Hartz-IV-Aktivistin), Ingo Zielonkowsky (Geschäftsführer Jobcenter Düsseldorf) und Astrid Wallrabenstein (Expertin für Sozialrecht, Universität Frankfurt am Main). Mehr zum Thema: bit.ly/Hartz-IV-Sanktionen
Kategorie
Nachrichten & Politik

 

Wir schauen betroffen, BVG Urteil zu Hartz4 Sanktionen liefert viele Fragen Antworten offen

Bei all beachtlichen Mühen, im BVG Urteil zu Hartz4 Sanktionen Ja oder Nein, Hier und Da, da nicht, für jede Seite etwas zu liefern, kommt mir Grundsätzliches mit Blick auf die Relativierung von grundgesetzlich verankertem Sozialhilferecht im Wege der Einführung der Hartz4 Gesetze 2003, Blick auf fehlende Stärkung von Unrechtsbewusstsein zu kurz,

Beginnend damit, dass das BVG Urteil n. m. E. die Mentalitätsgeschichte der Arbeitsmarktreform Agenda2010/Hartz4 Gesetze 2003 ignoriert, die mit der Losung unterwegs war und ist, nun seien endlich Arbeitslosenhilfe, Sozialhilfe rechtlich gleichgestellt.

Wie kann es da sein, dass das BVG überhaupt bei Hartz4 Leistungsbezug zur Sicherung des Existenzminimums auf vorherigem Sozialhilfe Niveau Sanktionen legitimiert, wo doch Sozialhilfe bis 2003 per se durch SBG III nach Bedürftigkeitsprüfung von Sanktionen freigestellt war, das Existenzminimum nicht zu gefährden.

Während bei der höher veranlagten Arbeitslosenhilfe ohne Bedürftigkeitsprüfung nach Auslaufen befristeten Arbeitslosengeldes als Versicherungsanspruch ein Sanktionspuffer vorhanden war, von dem von Fall zu Fall Gebrauch gemacht wurde.

Prekär am vorliegenden BVG Urteil ist n. m. E., dass rechtskräftig die Vereinheitlichung von Sozial- und Arbeitslosenhilfe auf dem niedrigeren Niveau vorheriger Sozialhilfe, heute Grundsicherung, im Wege der Arbeitsmarktreform Agenda2010/Hartz4 Gesetze 2003 en passant verfassungskonform sanktionsfähig hingenommen wird.

Zur Erinnerung, der Bezug von Arbeitslosenhilfe ging bis 2003, anders als bei Sozialhilfe, ohne Bedürftigkeitsprüfung vonstatten, löste automatisch unbefristet befristetes Arbeitslosengeld bis zu erneuter Arbeitsaufnahme ab.

Dabei waren zuvor Arbeitslosenhilfe Sanktionen nur deshalb verfassungskonform, weil in Härtefällen Sozialhilfe Leistungen beantragt werden konnten.

Dieses nicht durch das BVG Urteil zu thematisieren, eine Veränderung anmahnend zu erwägen, Handlungsbedarf an den Bundestag zu verweisen, halte ich für einen verfassungsrechtlichen Mangel, der Recht relativiert, der politisch schleunigst geheilt gehört.

Als Handreichung den MdBs die Frage, kann das, was vor 2003 nach SBG III verfassungswidrig galt, nach 2003 verfassungskonform sein?

Unklar bleibt auch, ob das BVG Urteil einklagbare Rechtstitel auslöst für Entschädigungsansprüche bei administriert verfassungswidrigen Sanktionen, wenn ja, inwieweit bis wann mit Rückwirkungsfrist?

JP

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bundesverfassungsgericht-kippt-hartz-iv-sanktionen-teilweise-a-1294906.html

Urteil
Verfassungsrichter kippen Hartz-IV-Sanktionen teilweise
Das Bundesverfassungsgericht hat erstmals über Leistungskürzungen für Bezieher von Arbeitslosengeld II entschieden. Nach Ansicht der Richter sind einige Sanktionen in der jetzigen Form nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe verkündet das Urteil
Uli Deck
Dienstag, 05.11.2019 14:50

Machen sich Richter mit BVG Mietpreisbremse Beschluss schlanken Fuß?

Die Mieten in Großstädten explodieren! | heute-show vom 27.04.2018
170.505 Aufrufe

ZDF heute-show
Am 27.04.2018 veröffentlicht
Mietpreisbremse am Arsch: Wohnen wird immer teurer – und Bauland zum Spekulationsobjekt.

Folgt uns auf Youtube: http://www.youtube.com/heuteshow
Facebook: http://www.facebook.com/heuteshow
Twitter: http://www.twitter.com/heuteshow
Instagram: http://www.instagram.com/heuteshow
————————————–

Mietpreisbremse – die Wahrheit
247 Aufrufe

Jürgen Terhürne
Am 13.11.2018 veröffentlicht
Warum eine Mietpreisbremse nicht funktioniert. Jürgen Terhürne – TERHÜRNE PROPERTIES – http://www.terhuerne-properties.com
———————————

Bundestagsdebatte über die Mietpreisbremse am 01.03.18
3.827 Aufrufe

phoenix
Am 01.03.2018 veröffentlicht
Bundestagsdebatte über die Mietpreisbremse mit Reden von:

00:34 Caren Lay (Die Linke)
05:30 Jan-Marco Luczak (CDU/CSU)
14:27 Ulli Nissen (SPD)
18:55 Martin Sichert (AfD)
23:49 Daniel Föst (FDP)
28:53 Daniela Wagner (GRÜNE)
33:26 Alexander Hoffmann (CDU/CSU)
38:42 Michael Groß (SPD)
Machen sich Richter mit BVG Mietpreisbremse Beschluss schlanken Fuß?

Mit am Dienstag veröffentlichten BVG Beschluss (AZ: 1 BvR 1595/18 und 1 BvL 1/18 und 1 BvL 4/18). ist klar, die Mietpreisbremse als staatliches Regulativ des Wohnungsmarktes verstößt weder gegen die Eigentumsgarantie noch gegen die Vertragsfreiheit oder allgemeinen Gleichheitssatz. Gleichwohl bleibt die Frage, machen sich BVG Richter mit diesem nicht verhandelten Beschluss einen schlanken Fuss, weil sie die Unwirksamkeit der Mietpreisbremse zu Lasten der Mieter nicht thematisieren, zumal jener Mieter, die genötigt sind, vom Recht auf Wohngeld als unterfinanziertes Marktregulativ Gebrauch zu machen?

Wäre es da nicht angesagt, Verfassungsmäßigkeit des Mietspiegel, durch den die Mietpreisbremse legitimiert gilt, zu überprüfen, weil es dessen Zustandekommen an Transparenz fehlt, steuerlich geförderter Leerstand von Wohnungen, Immobilien zu Null Mietertrag, Verhältnis von Nachfrage, Angebot bezahlbaren Wohnraums in den Mietspiegel nicht eingepreist sind, fehlend bundesweites Wohnungslosenregister, entstandene Unwuchten im Wohnungsmarkt durch Fehlen eines dynamisiert angepaßten Rechtes auf marktkonformes Wohngeld, Wirkungen insgesamt fehlgesteuerter Finanz- , Wirtschafts- , Zinspolitik auf den Wohnungsmarkt in Deutschland, der EU unberücksichtigt sind?

Wie weit ist die Mietpreisentwicklung im ländlichen Raum Bestandteil des Mietspiegels, eingebunden als Parameter bei der Mietpreisbremse, angesichts grundgesetzlicher Verpflichtung der Bundespolitik vergleichbare Wohn- , Lebensverhältnisse in Deutschland zu sichern? Treibt die Nullzinspolitik der EZB, Bundesbank, das Baukindergeld die Grund- , Boden- , Miet- , Immobilienpreise, Baukosten nicht eher in die Höhe als dieser entgegen zu wirken?, wenn ja, warum gibt es keinen Ausgleichsmechanismus, Kaufkraft der Privathaushalte zum Gedeih und Wohl der Volkswirtschaft durch EZB Geld an Banken, Sparkassen vorbei, aus einem speziell dafür vorgehaltenen Fonds in Balance zu erhalten?

Warum aktiviert die Berliner Politik nicht die 1988-1990 durch die schwarzgelbe Helmut Kohl Regierung ausgesetzte Gemeinnützigkeit der Wohnungsbaugenossenschaften, die seitdem marktkonform genötigt sind, Gewinne nicht mehr zu Stabilisierung der Mieten zu nutzen, sondern in Stiftungen für wohnungsnahe T Zwecke zu verbuddeln, damit der Mietspiegel verstetigt steigt, warum bieten Kirchen, Stiftungen neben dem Staat größte Immobilieneigentümer hierzulande, Grund und Boden nicht ausschließlich in Erbpacht an genossenschaftlich gemeinwirtschaftlich orientierte Wohnungsbauunternehmen, § 15 Grundgesetz zu entsprechen, Eigentum verpflichtet, Grund, Boden, Wasser und Luft sind als Objekte obskurer Begierde von Spekulation untauglich?

US Präsident Richard Nixon Berater Milton Friedman, der sein ökonomisches Chicago Boy „Freier Markt“ Modell unabdinglich liebt, hasst Nixon bis zu seinem Lebensende, seitdem Nixon die Liebe zu seinen Wählern entdeckt, 1971, entgegen Friedman Rat, der Staat solle sich als Regulierer dem Markt fernhalten, staatliche Strukturen im Gesundheits- , Daseinsvorsorgewesen abzubauen, die Mietpreis- , Ölpreisdeckelung einführt. weil er 1972 wiedergewählt werden wiil, schreibt Naomi Klein in ihrem Bestseller „Die Schock Therapie“ 2007, S. 187.

Wenn Nixon sogar verfassungskonform das Instrument Mietpreis- , Ölpreisdeckelung einführt, was soll da an der Mietpreisbremse als Papiertiger verfassungswidrig sein?

https://taz.de/Verfassungsgericht-ueber-Mietpreisbremse/!5619457/

Verfassungsgericht über Mietpreisbremse
20. 8. 2019
Kein Verstoß gegen das Grundgesetz
Die 2015 eingeführte Mietpreisbremse ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mietpreisbremse-verstoesst-nicht-gegen-das-grundgesetz-a-1282752.html
Bundesverfassungsgericht
Mietpreisbremse verstößt nicht gegen das Grundgesetz
Die 2015 eingeführte Mietpreisbremse ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, wie am Dienstag in Karlsruhe mitgeteilt wurde.
Wolfgang Kumm/ DPA
Dienstag, 20.08.2019 13:00 Uhr

Bitte „Zwei plus Vier Vertrag“ 1990 friedensstiftende Vollendung!

Das SS-Massaker von Distomo: Deutschland verweigert bis heute Reparationszahlungen
2.649 Aufrufe

TheNokturnalTimes
Am 04.08.2016 veröffentlicht
„Dokumentarisches Theaterstück zu dem Massaker der (Waffen-)SS in Distomo und den noch ausstehenden Reparations- und Entschädigungszahlungen an Griechenland. Bearbeiter Mittschnitt der Premiere im KFetisch/Berlin vom 16.06.2016 (…)

Am 10. Juni 1944 überfällt eine deutsche SS-Einheit das griechische Dorf Distomo und ermordet 218 Dorfbewohner*innen. Die Täter werden strafrechtlich nie verfolgt, die umgerechnet 28 Millionen Euro an eingeklagten Entschädigungsansprüchen nie gezahlt.
Das Stück spannt den Bogen von dem historischen Ereignis des Überfalls durch die SS, über die hartnäckigen Zahlungsverweigerungen seitens Deutschlands bis zu den juristischen Kämpfen der Überlebenden. Verwendet werden Dokumente, die Zeugnis über die SS- und Wehrmachtsverbrechen in Griechenland ablegen, Auskunft über deutsche Politik in Entschädigungsfragen geben und den Verlauf der langwierigen Prozesse der Entschädigungskläger*innen nachvollziehbar machen. Thematisiert wird außerdem der Umgang Deutschlands mit den Tätern, die ohne Furcht vor Strafverfolgung leben konnten und sich bis in die 1980er Jahre ungehindert öffentlich versammeln durften. Das Theaterstück richtet sich gegen diese Abwehrstrategien, erinnert an die Opfer deutscher NS-Massaker und solidarisiert sich mit den finanziellen und politischen Forderungen der Überlebenden. “ (Text, Quelle & MP3: http://www.freie-radios.net/78317)

Hintergrundartikel: http://daserste.ndr.de/beckmann/sendu…
Kategorie
Menschen & Blogs

„Reparationen – Neue Debatte um Deutschlands Schuld?“ – Unter den Linden vom 23.03.2015
5.615 Aufrufe
phoenix
Am 24.03.2015 veröffentlicht
Zu Gast bei Michaela Kolster sind:
– Prof. Guido Knopp (Historiker)
– Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen)
Kategorie
Nachrichten &

Polnischer Politiker fordert gigantische Reparationen von Deutschland das steckt dahinter
297 Aufrufe

FOCUS Online
Am 06.03.2018 veröffentlicht
Polnischer Politiker fordert gigantische Reparationen von Deutschland – das steckt dahinter
Die nationalistische Parlamentsmehrheit in Polen hat einmal mehr Reparationsforderungen an Deutschland für Schäden aus dem Zweiten Weltkrieg formuliert.
Kategorie
Nachrichten & Politik

Bitte eine „Zwei plus Vier Vertrag“ 1990 gesellschaftspolitisch mutig friedensstiftende Vollendung

An der Frage der Reparationsforderungen Griechenlands, Polens u. a. Länder, lässt sich in Umrissen ermessen, wie und was alles mit deutsch-deutschen Unterlassungen, Versäumnissen, Fehleinschätzungen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Kirchen seit dem Londoner Schuldenabkommen 1953, durch das Deutschland in einem Moratorium 50 % an Forderungen ehemals kriegführender Länder erlassen wurde, Friedensvertrag der DDR mit sozialistischen Bruderstaaten 1958 unter dem Dach Warschauer Vertrages, Comecon, Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 im Vorfeld Deutscher Einheit 3.10.1990, an dem 51 ehemals gegen Deutschland kriegführende Länder nicht beteiligt waren, fehlende innerdeutsche Einheit mit dem Ergebnis der Zunahme der Zustimmung für die AfD seitdem zusammenhängen mag?

Wenn Ostdeutsche nach 1990 zu spüren vermeinen, ihre individuelle Lebensleistung werde im Westen wenig wertgeschätzt, verweist das nicht auch auf die entgleiste Mentalitätsgeschichte Deutscher Einheit 3.10.1990 ?

Statt die Ostdeutschen bei ihrem unabdinglichen Friedenswillen im Verbund mit gleichermaßen vorhandenem Friedenswillen ungezählter Westdeutscher aus persönlichen, familiär überlieferten Erfahrungen durch den Zweiten Weltkrieg, Kriegsversehrter, Millionen Vertriebener, Zwangs-Umgesiedelter, Geflüchteter, deutscher, europäischer Teilung, im Wege konkreter Friedensstiftung Projekte, Ausgleichsmechanismen im Fall geschehenen Unrechts unter europäischen Ländern abzuholen, den Mut zum großen Entwurf eines Friedensvertrages mit ehemals 53 gegen Deutschland kriegführenden Länder aufzubringen, rief Rudolf Augstein noch vor der ersten freien Wahl in der DDR 18.3.1990, vor der Deutschen Einheit 3.10.1990.1990 im Spiegel „Bitte keinen Friedensvertrag!“ und ebnete damit, selber FDP Mitglied, mit Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl unerklärt im Bunde Weg zur friedlosen Münze des „Zwei plus Vier“ Formats.

Was folgte waren erwartungsgemäß Nachbesserungsforderungen des „Zwei plus Vier“ Formats Richtung friedensstiftenden Vertrages unter Berücksichtigung länderbezogener Entschädigungsforderungen, bisheriger Aussparung historischer Aufarbeitung, Bewertung von Kollaboration in Justiz, Verwaltung, Militär, Regierungen vieler deutschbesetzter Länder mit dem NS Regime bei Ausbürgerung, Deportation, Vermögensentzung, Ermordung eigener jüdischer Bürger*nnen, Besatzungskosten Deutscher Wehrmacht – 50 % vom BIP vor der Besetzung, Übereignung von Devisen- , Goldreserven an die Deutsche Reichsbank – mörderisch gesinnt zu refinanzieren.

Ist in diesem Kontext auch der Zerfall Jugoslawien neu zu bewerten? Mutaßlich ja, war es doch der deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher, der, unabgestimmt mit anderen Staaten Europas, der NATO, Russland Kroatien 1992 völkerrechtlich als selbstständig jugoslawischen Staat anerkannte.

Dazu entschied, entgegen mehrheitlichen Friedenswillen Ostdeutscher, Westdeutscher als innerdeutsch stilles Übereinkommen nach leidvoller Erfahrungen durch Zweiten Weltkrieg, deutscher, europäischer Teilung, rotgrüne Bundesregierung auf Drängen der US Bill Clinton Regierung ohne UNO Mandat deutsche Teilnahme am Kosovokrieg 1999.

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13497030.html

05.03.1990
Bitte keinen Friedensvertrag?

Rudolf Augstein
https://www.spiegel.de/politik/ausland/polen-aussenminister-jacek-czaputowicz-beklagt-mangelnde-fairness-bei-reparationen-a-1282537.html

Streit mit Bundesregierung
Polen sieht sich bei Weltkriegs-Reparationen diskriminiert
Die Bundesregierung hält das Thema für abgeschlossen, doch die polnische Regierung lässt nicht locker: Bei der Entschädigung nach dem Zweiten Weltkrieg sei Polen nicht fair behandelt worden.

Montag, 19.08.2019 10:02 Uhr

Galt Oberst Stauffenbergs Attentat 20. Juli 1944 neben Adolf Hitler auch deutschen Generalstäblern?

Stunde der Offiziere (Stauffenbergfilm von 2004)
197.441 Aufrufe

Stauffenberg – Die wahre Geschichte
595.611 Aufrufe

Operation Walküre Doku – Die letzte Chance (Dokumentation/Deutsch)
12.375 Aufrufe

  1. Juli 1944 Eine verschworene Schar deutscher Offiziere wagte durch ein Attentat auf Hitler einen Staatsstreich. Scheiterten sie am dreckigen Kameraden Verrat deutscher Generäle?
    20. Juli 1944. Trumpft NS- Regime nach gescheitertem Staatsstreich auf und konfrontiert deutsche Generalität mit eigenen Kriegsverbrechen in Europa seit 1939?

Am 20. Juli 1944, genau vor 75 Jahren, wagte eine verschworene Schar deutscher Offiziere durch ein Attentat auf Hitler einen Staatsstreich. Scheiterten sie am Kameradenverrat deutscher Generäle und deren dreckigen und doch kläglich gescheiterten Deal unter Schurken mit dem NS- Regime?

Der Sprengstoffanschlag während einer Lagebesprechung in der Wolfsschanze, Hitlers Führer- Hauptquartier, nahe Rastenburg an der Ostfront. Die Auslösung des Unternehmens „Walküre“ gelang, der Staatsstreich scheiterte. Hitler, körperlich in schlechter Verfassung, wurde nur unwesentlich verletzt und triumphierte

„Die Vorsehung habe ihn für höhere Aufgaben gerettet“.

Nun nahm das Unvorstellbare seinen Lauf. Das Unternehmen „Walküre“, der Alarm zur Mobilisierung des Heimatersatzheeres wg. drohender Erhebung von über 12 Millionen Zwangsarbeitern im Reich und deutschbesetzten Europa war durch Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, den Hitler Attentäter, im Glauben an die gemeinsame Sache Hoher Militärs der Deutschen Wehrmacht und Hoher Vertreter der Zivilgesellschaft bis hin zu widerständigen Gewerkschaftern im Untergrund, ausgelöst. Doch nichts geschah.

Wurden die Verschwörer mit und um Oberst Graf Stauffenberg für einen letztendlich gescheitert geheimen Deal zwischen deutscher Generalität und dem NS- Regime geopfert und verheizt?

– Feldmarschälle, Generäle Deutscher Wehrmacht wurden mit hohen Dotationen versehen, Schenkungen von Rittergütern, Schlössern, Ländereien aus dem Sonderfonds des Führers Adolf Hitler zu Lasten Dritter und des Reiches, Teilhabe an europaweiten NS- Kultur und Kunstraubzügen im Wege sog. „Endlösung der Judenfrage“ nch der Wannseekonferenz Januar 1942, die Vernichtung europäischer , staatenloser Bürger*nnen auf europäischem Boden (Holocaust) – ,

Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Mann der Tat, der den Aufstand gegen Hitler wagt, ist im Verlauf von Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg gegen massive Widerstände, Vorbehalte aus den Reihen der Militärs und Rechts-Konservativen, ja selbst noch in der DDR, zur Symbolfigur des militärisch deutschen Widerstands geworden.

 

Heute wird Oberst Graf Stauffenberg gerne in TV Sendungen, wie 2016 in der ZDF- Sendung Peter Hahne mit dem Zeitzeugen Klaus von Dohnanyi gerne vom Oberst zum General befördert.

 

Das erscheint mir insofern fatal als Versuch der Umdeutung deutscher Militärgeschichte, weil es deutsche Feldmarschälle, Generäle waren, die das Scheitern des Unternehmens „Walküre“ mit absehbaren Folgen eines Rachefeldzuges des NS- Regimes verantworteten, weil sie die Option durch die Auslösung des Unternehmens „Walküre“ entstandene Macht als Vollziehende Gewalt im Reich, in durch die Wehrmacht besetzten Gebieten Europas nicht wahrnahmen, infolge dessen selber in großer Zahl in Schauprozessen vor dem Volksgerichtshof als „Volksverräter“ landeten, abgeurteilt und durch unehrenhaftes Erhängen im Zuchthaus Plötzensee hingerichtet wurden.

Dabei hatte die Generalität aller Waffengattungen der Deutschen Wehrmacht alle Trümpfe gegen das NS- Regime in der Hand, unter Ausblenden eigener Kriegsverbrechen, dank sog. „Hans von Donhnanyi- Papiere“, die Dokumentation der NS- Verbrechen seit 1933.

Hans von Dohnanyi saß, wie sein Schwager Dietrich Bonhoeffer, Bruder seiner Frau Christine, wg angeblicher Devisenvergehen seit 1943 mit seiner Expertise tatenlos und ohnmächtig in Untersuchungshaft.

– Dohnanyi hatte mit Bonhoeffer in der Abwehr unter Admiral Wilhelm Canaris erfolgreich Devisen „zweckentfremdet“ aufgewandt, um 14 Deutschen mit jüdischer Herkunft, verdeckt als Agenten angeworben, zum Exil in die Schweiz zu verhelfen. Seit den Nürnberger Rassengesetzen 1935 waren alle Arier Reichsbürger höheren Rechts, deutsche Juden, Roma, Sinti, waren von nun an Bürger Staatsbürger minderem Rechts bzw. staatenlos durch Ausbürgerung –

Hans von Dohnanyi hatte seine sog. geheime Dokumentation aber, angeblich dank mutiger Hilfe seiner Frau Christine, im Hauptquartier deutscher Heere in Zossen bei Berlin noch während der ersten Tage seiner Inhaftierung zur Sicherung in einem Safe hinterlegen können.

– Wenngleich dies Fragen aufwirft, warum sollten die Papiere ausgerechnet dort im Zentrum des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht in Zossen sicher sein, wo es doch angeblich dort nur vereinzelt Verbündete des Widerstandes gab, statt diese zumindest in Kopien ins Ausland zu verbringen?

 

Waren da noch ganz andere Überlegungen Richtung eines Deals mit dem NS- Regime als letzte Option im Spiel?, angesichts Namenslisten Widerständiger in der Deutschen Wehrmacht, im Deutschen Reich, womöglich auch in anderen Ländern im durch die Wehrmacht besetzten Teil Europas, darunter Namen hoher Militärs polnischer Untergrundarmee AK?

Zumal, soweit mir bekannt, offensichtlich nirgendwo im sicheren Ausland, z. B. in der neutralen Schweiz, Schweden, Duplikate, Kopien dieser brisanten Dohnanyi- Papiere hinterlegt wurden. –

Das waren, angesichts des Versagens deutscher Generalität im Verlauf des 20. Juli 1944 und danach auf tragische Weise vergebliche Mühen. Im Gegenteil .Die vom Generalstab und Oberkommando Deutscher Wehrmacht angeblich ausgelieferten Dohnanyi- Papiere wurden vom NS- Regime konfisziert, dokumentierten sie doch neben NS- Verbrechen, Verbrechen Deutscher Wehrmacht u. a. an 3 Millionen Kriegsgefangenen Rotarmisten in der Obhut Deutscher Wehrmacht nach internationalem Kriegsrecht?

– wobei im Dunkeln bleibt, ob Dohnanyi auch die Kriegsverbrechen der Deutschen Wehrmacht seit 1935, zuvor als Reichswehr 1934 beim sog. Röhm Putsch , selber dokumentiert hat – ,

Wer sich die damalige Lage vor Augen hält, Stauffenberg und engste Verschwörer wurden noch am späten Abend des 20. Juli 1944 gegen 0.00 Uhr im Innenhof des Bendlerblocks ohne rechtskräftiges Urteil, gemäß Militärgerichtsbarkeit, widerrechtlich auf Befehl Generalobst Fromm standrechtlich erschossen. Der Ausnahmezustand galt seit das Unternehmen „Walküre“ am frühen Abend gescheitert war, als ausgesetzt. Verschwörern stand ein ordentliches Verfahren vor noch bestehender Militärgerichtsbarkeit zu, das ihnen verweigert wurde.

Was sich dann abspielte, ist bis heute im Dunkeln. Auf jeden Fall, war der Versuch, wenn dieser überhaupt stattfand, das dass NS- Regime mit seinen Verbrechen seit 1933 konfrontiert, zur Abdankung zu bewegen auf ganzer Linie gescheitert. Vielleicht auch, weil, anders als es die „Dohnanyi- Papiere“ vielleicht hergaben, das NS- Regime die Verbrechen Deutscher Wehrmacht in von ihr besetzen Gebieten Europas als Vollziehende Gewalt sehr wohl dokumentiert hatte und nun aufständischen Feldmarschällen, Generälen, Obristen der Deutschen Wehrmacht, die im Westen Frieden schließen, im Osten weiter Krieg führen, KZs, Zwangsarbeit aufrechterhalten wollten, als Trumpf unter Schurken entwaffnend präsentierte.

Die Deutsche Wehrmacht war allein verantwortlich für den Tod von 3 Millionen sowjetischer Soldaten in deutscher Kriegsgefangenschaft durch fehlende Unterkünfte, Kleidung, medizinische Versorgung, Unterernährung durch vorsätzlichen Nahrungsentzug, Zwangsarbeit bis der Tod eintritt.

Die Folge, die barbarisch monströse NS Rache mit Sippenhaft nahm ihren Lauf für diesen entglittenen Versuch unter Kriegsverbrechern einen Deal zu arrangieren? bei dem viele Unschuldige, Aufrechte zu Schanden und Tode kamen.

Hunderte wurden nach Folter, mit und ohne standrechtliches Urteil, hingerichtet, ermordet, Hans von Dohnanyi wie sein Schwager Dietrich Bonhoeffer wurden um den 9. April 1944 ermordet. Während es von Dietrich Bonhoeffer eine Grabstätte gibt, wird das Grab Hans von Dohnanyis bis heute vergeblich gesucht.

Adolf Hitler gab sich nach dem Attentat zutiefst gekränkt über diesen Putschversuch hoher deutscher Militärs, verstand er sich selber doch als Sohn des Krieges 1914- 1918 und als Geschöpf der Reichswehr ab 1923- 1935 bis zur Gründung Deutscher Wehrmacht nach gemeinsamer Niederschlagung sog. „Ernst Röhm- Putsches“ der SA vom 30. Juni 1934 durch SS- Verbände, mit der Reichswehr als logistischem Helfer, sich selber als vom deutschen Volk, von der Reichswehr installiert ermächtigt Oberstem Gerichtsherrn. Über 200 Personen kamen zu Tode, darunter von seinen Kameraden in der Reichswehr verraten, fallen gelassen, Reichskanzler a. D. General Kurt Schleicher und Frau.

Der Kameraden- Verrat deutscher Generalität gegenüber Stauffenberg und Verschwörer braucht gar nicht diesen dreckigen Deal mit dem NS- Regime, gleich, ob er nun als Versuch in letzter Stunde stattgefunden oder nicht stattgefunden hat, der eigentliche Kameraden- Verrat lag darin, überhaupt diesen Krieg gegen jedes bestehende Völkerrecht und Kriegsrecht verbrecherisch geplant, organisiert, populistisch als Völkervernichtungskampf propagiert und exekutiert zu haben.

Dass deutsche Generäle am Abend des 20 Juli 1944 Oberst Stauffenberg und seine engsten Verschwörer ohne rechtliche Grundlage exekutieren, wurde im Nachherein auch in Drehbüchern für bekannte Stauffenberg- Filme allzu gerne als Ehre rettender Gnadenakt unter Kameraden kolportiert.

War es in Wirklichkeit aber nicht der Versuch, sich dem NS- Regime als Retter und Herr der Lage für einen schmutzigen Deal anzudienen, der fehlschlug und sie ihr eigenes Leben kostete?

Was für eine moralisch verwahrlost hochspekulative Gesinnung unter deutschen Generälen 1944, die im Offiziers-Casino Jargon unter Ihresgleichen im Kosmos Deutscher Wehrmacht allseits locker verkündeten

„Das Schwein muss weg“.

– Gemeint war der Oberbefehlshaber Deutscher Wehrmacht Adolf Hitler –

Um dann einem einarmig einäugig kriegsversehrten Oberst Stauffenberg, der einen Arm, ein Auge im Afrika- Einsatz im Februar 1943 verloren hatte, die ganze Last der Ausführung des Attentats auf Hitler in der Wolfsschanze aufzubürden und für den Fall, dass das Attentat misslingt, sich die Option offenzuhalten, vom Widerstand zurückzutreten, indem sie den Attentäter, bar jeder gesetzlichen Grundlage ohne Verhandlung exekutieren und mit dem NS- Regime, mit Verweis auf die „Dohnanyi- Papiere“ von einer nur scheinbar patriotisch moralisch hohen Warte aus einen schmutzigen Deal anstreben.

Ich weiß nicht wirklich, warum, aber ausgerechnet an dieser Stelle muss ich an den gescheiterten Militärputsch in der Türkei vom 15. Juni 2016 denken. Der medial als unprofessionell dargestellt wird, weil hier womöglich einige Militärs von anderen Militärs im Gefühl kameradschaftlicher Verbundenheit mit Mehrheiten zum Putsch verführt wurden, um dann für weitergehend schmutzige Deals, Staatsstreichs von oben von diesen „verheizt zu werden, wie Oberst Stauffenberg und Verschwörer am 20. Juli 1944 ?

JP

 

http://www.zdf.de/peter-hahne/peter-hahne-spricht-mit-seinem-gast-klaus-von-dohnanyi-ueber-den-widerstand-gegen-das-ns-regime-44366716.html
SENDUNG VOM 18.07.2016
Vermächtnis 20. Juli 1944
Eine Familie im Widerstand

http://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/das_attentat/index.html

Ermordeter Michael Lübcke blieb seit 2015 unerhört: „…es lohnt sich, in unserem Land zu leben“

Erstaufnahme Asyl RP Lübke Kassel Lohfelden 14.10.2015
367.399 Aufrufe

Professor Moriatti
Am 14.10.2015 veröffentlicht
Informations about Refuggee Camp in small District of City Kassel one Day before 800 immigrant will arrive. German Politican say „if Germans not accept the values of the Basic Law they can leave Germany“. But he means , Germans who don t like illegal Immigration can leave Germany. Politicans without Mask

Informationsveranstaltung Kassel Lohfelden, einen Tag bevor ca. 800 Einwanderer angesiedelt werden sollen. Deutscher Politiker „wer die Werte des Grundgesetzes nicht vertreten will kann Deutschland verlassen“. Er meint aber, wem es nicht passt das illegale Einwanderer angesiedelt werden kann Deutschland verlassen. Politiker ohne Maske
Kategorie
Menschen & Blogs

 

Am 2. Juni 2019 ermordeter Michael Lübcke blieb seit 2015 unerhört: „…es lohnt sich, in unserem Land zu leben“

Spiegel Online zitiert unter seinem Aufmacher „Rekonstruktion der Bürgerversammlung in Kassel / Ein Satz – und der Hass danach“ Walter Lübckes Einlassung Lohfelden, Nordhessen 14. Oktober 2015 unvollständig.

„Wer für diese Werte nicht eintrete, der kann jederzeit dieses Land verlassen“,

während in der Spiegel Printaugabe 26-20-2019 Lübcke vollständig zitiert wird

„Das sei die Freiheit eines jeden Deutschen“

und später ergänzt Lübcke:

„Ich würde sagen, es lohnt sich, in unserem Land zu leben“.

Dr. Lübckes vielleicht nicht ganz geglücktes Wort 15. Oktober 2015 in Lohfelden/Hessen „Wer für diese Werte nicht eintrete, der kann jederzeit dieses Land verlassen“ bedurfte Erläuterung, die er mit nachfolgenden Sätzen in Lohfelden lieferte, für das Bleiben in Deutschland zu werben „Das sei die Freiheit eines jeden Deutschen“, aber „Ich würde sagen, es lohnt sich, in unserem Land zu leben“.

Was bei dem aufkommenden Krawall 14. Oktober 2015 in Lohfelden und danach ungehört blieb.

Lübcke, vielleicht selber Kind nach 1945 oder aus der Sowjetzone, DDR geflüchteter Eltern, befasst sich 1991 in seiner Promotion mit dem Titel „Die frühen wirtschaftlichen Planungsversuche in der Sowjetunion: 1924–1928; Sozialismus zwischen Utopie und Pragmatismus“ mit den Lebensverhältnissen der Zwangsregime bis 1989 hinter dem Eisernen Vorhang, Stacheldraht, Berliner Mauerbau 1961, wollte der Zuhörerschaft in Lohfelden 2015 wohl, wie Jahre später in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung (HNA) zu lesen war, vermitteln,

„…anders als Geflüchtete aus dem Syrienkrieg 2015, anderen Krisen- , Kriegsgebieten, lt. UNHCR Bericht 2018 inzwischen 70 Millionen inner- , außerhalb ihrer Heimatländer, haben wir Deutsche die Freiheit beim Bleiben wie Verlassen unseres Landes nicht um Leib, Leben noch Vermögensentzug fürchten zu müssen.

Das im Jahr 2015 zu vermitteln, misslang, angesichts aufgeladenem Spannungsfeld, einerseits Bundeskanzlerin Angela Merkels enthusiastischem Wort „Wir schaffen das“, Willkommenskultur, andererseits kommunaler Stress, Verdächten, dass das „Flüchtlingsgeschäft“ manchen Kommunen, Hoteliers, Kaufhausbetreibern mit Leerstand, Reedern mit ungenutztem Schiffsraum, geschäftlich wie der rettende Anker erschien, ihre Bilanzen mit staatlichen Zuwendungen Bund, Ländern, EU für Flüchtlingshilfe in Kommunen durch langfristige Pachtverträge glatt zu stellen.

Dass offenbart auf tragische Weise auch die Erinnerung Lübckes Pressesprecher Conrad an Situation in Lohfelden 2015. Lübcke habe ihn gefragt: „War das jetzt irgendwie daneben?“ Er, Conrad, habe ihm geantwortet: „Ich bin total stolz auf Sie.“

Da hatte Conrad seinen Chef Lübcke. loyal herzlich zugewandt, vollkommen missverstanden unwillentlich allein gelassen.

Da ging es, außer bei Walter Lübcke selber, nicht um Analysieren, Reflektieren Brisanz der Lage in Lohfelden, anderswo, sondern im Durchmarsch unreflektiert Loyalität einzusammeln, Loyalität zu bekunden, wer ist für, wer gegen Aussage Angela Merkels „Wir schaffen das!“

Und das bei dem in Medien nahezu unkommentierten Hintergrund, anders als andere EU Länder, hat sich Deutschland zur selben Zeit, neben Russland Spätsommer 2015 durch Bundestag Beschluss ohne UNO Mandat entschieden, Interventionspartei im Syrienkrieg zu sein, gemäß Genfer Flüchtlingskonvention Sorge um Verschonung der Zivilbevölkerung zu tragen und sei es durch direkte Aufnahme Geflüchteter am Dublin Abkommen vorbei.

Was Bundeskanzlerin Angela Merkel völkerrechtlich korrekt sinngemäß lauthals mit dem Satz 2015 bekundetet: „Das Dublin Abkommen war und ist obsolet“ .

Allein diese Ankündigung aus Russland, Deutschland Spätsommer 2015 hatte zusätzliche Ströme Geflüchteter über die Balkanroute aus Syrien ausgelöst, unter ihnen vorwiegend junge Männer im wehrfähigen Alter, die sich Rekrutierungskommandos des Assad Regimes, anderer Kriegsparteien entzogen, damit dem Krieg friedensstiftend wehrhaftes Personal als Kanonenfutter abhanden kommt.
JP
#SpiegelOnline zitiert #WalterLübcke #Wort 2015 unvollständig „Wer für diese Werte nicht eintrete, der kann jederzeit dieses Land verlassen“ . Ergänzend sagt Lübcke lt. #Print #Spiegel 26-20-2019 dieser #Woche „Das sei die #Freiheit eines jeden #Deutschen“
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/walter-luebcke-was-geschah-bei-der-buergerversammlung-2015-in-kassel-a-1274434.html
Rekonstruktion der Bürgerversammlung in Kassel
Ein Satz – und der Hass danach
Der Verdächtige im Fall Lübcke hat die Tat aus Ärger über eine Aussage des CDU-Politikers gestanden. Aber was geschah an jenem 14. Oktober 2015, als Lübcke sich zu einer Asylunterkunft äußerte? Sein Pressesprecher erinnert sich.