Gelenkigkeit der Münklers beim Basteln „Der neuen Deutschen“

Gelenkigkeit Marina und Herfried Münklers beim Modellieren „Der neuen Deutschen“

Maina und Herfried Münkler Buch: „Rückkehr der Deutschen an der Europäer Statt?“

Wenn die Münklers auch zu gelenkigen Instrumenten aus dem Werkzeugkasten historischen Unvermögens der EU und Deutschlands greifen, anders als die Bundeskanzlerin, nicht ihren Appell „Wir schaffen das“ nach Kräften unterfordert vergeigen, sondern Flötentöne „Wir schaffen“ ohne ein „das“ intonieren, bleibt es doch die alte Leier, angesichts des unorchestrierten Europa, dessen Kapital im Handels- und Leistungsbilanzüberschuss der Superwirtschaftsmacht Deutschland in Höhe von 300 Miliarden €/anno alljährlich ungenutzt versenkt wird, Da fehlt, wo es hingehört, um Arbeitsplätze, Allgemein- , Vermögens- und Familienbildung in ganz Europa zu gründen, damit auch dort Arbeitslose, Geflüchtete, Asylbewerber wieder in Arbeit zum Auskommen mit ihrem Einkommen beim Broterwerb gelangen, Renten wieder existenzsichernd erhöht werden können.

Professoren- Ehepaar Marina und Herfried Münklers Buch „Die neuen Deutschen“, die eilig krasse Offenbarung der neuen Gelenkigkeit deutscher Professoren/innen, deutscher Außenpolitik aus einem Guss von Wirtschafts- , Finanz- , Sozial- , Innen.- , Sicherheits- , Standort- , Familien- , Entwicklungs- und Kulturpolitik mit dem Heiligenschein der „Inetgration“ versehen, eine Lanze zur Ausweitung von Kampfzonen zu brechen

Münkler Buch: Rückkehr der Deutschen an der Europäer Statt ?

Die naßforsch krasse Art des professoren Ehepaars Münkler, sich nach dem Credo,

„Wenn Du ein Problem nicht lösen kannst, löse Dich von dem Problem, bevor Du selber zum Problem wirst,“

nämlich vom Problem vergeblicher Vereinheitlichung der Sozial- , Rechtsstandards der Lebensberverhältnisse Europas und suche Dein Heil in der kleinen Lösung congenialer Suche nach den „Neuen Deutschen“ aus aller Herrenländer?,

Gab es das nicht schon einmal?, wie einst 1971 mit der kleinen kaiserlich königlich fürstlichen Einheit Deutschlands, statt der europaweit Republikanischen, durch die Ausrufung des Zweiten Deutschen Kaiserreiches im Spiegelsaal des Schlosses zu Versailles auf französischem Boden nach der Niederschlagung der Grand Nation?
Von wegen, das sich die Deutschen 1971 vom Pronlemfall Europa gelöst hätten, die Deutschen wurden zum Problemfall Europas und werden es durch die Suche des Professoren Ehepaars Marine und Herfried Münkler nach den „Neuen Deutschen“ totaler beim Kampf um Standorte für reguläre und prekäre Arbeitsplätze sein denn je zuvor. denn die europaweit ausgebreitete Kuhhaut, auf der Arbeitsplätze Platz nehmen wollen und könnten, wird, angesichts aufgebauter Überkapazitäten in Undustrien Handel, Gewerbe, Verkehr, Dienstleistungen in Europa immer kleiner und kürzer

Marina und Herfried Münkler lassen die „Deutschen“ in „Alten Leder- Schläuchen“ wieder auferstehen und kreieren „Die Neuen Deutschen“ als die gelenkig Schlauen

Als Roter Hauch durchweht das Buch „Die neuen Deutschen“ des Professoren- Ehepaars Marina und Herfried Münkler der Atem der

Pascalschen Wette

„Glauben im „So als ob“, ich tue das eine, ohne das andere zu lassen, dass ich glaube, sowohl als auch, dass ich nicht glaube und fühle mich gleichermaßen den großen Mehrheiten der Gläubigen wie Nicht- Gläubigen zugehörig?“

befeuert durch das in der Untergrundsee anschwellende „Thundering both“, das „Donnernde sowohl als auch“ gegenwärtiger Regierungspolitik der Großen Koailtion, gleich um welches Thema es geht, das Eine zu tun, und zu propagieren, ohne das andere zu lassen und floskenhaft populisitsch in hoher Tonlage zu fordern.
.
„Man muss nur bis drei zählen können, um einzusehen, dass wir ein Einwanderungsgesetz brauchen“: verkündet das Ehepaar Marina und Herfried Münkler.

Sie betonen in Ihrem Buch „Die neuen Deutschen“: „Wir haben ein politisches Buch geschrieben, kein erbauliches“.

Das ist der Anspruch, den Erbauungsliteraten wie Political Animals gleichermaßen als Steilvorlage nehmen, ihr Buch an diesem Anspruch zu messen, d. h. hochzujubeln oder schrill zu verwerfen.

Schon werden sie in der Faz von Christian Geyer-Hindemith gefragt:

„Ist Ihr Buch aber nicht vor allem dies: erbaulich, ein Stück politische Erbauungsliteratur? Haben Sie nicht 500 Jahre nach „Utopia“ von Thomas Morus das Genre der Sozialutopie neu belebt? Indem Sie ein 300 Seiten langes „Wir schaffen das“ verfassten?“

Worauf Marina Münkler entgegnet: „Uns kam es darauf an, die Fragen der Flüchtlingspolitik in einen diskursiven Rahmen zu stellen, nach dem man in der politischen Auseinandersetzung oft vergeblich sucht. Deswegen haben wir uns auch davor gehütet, unser Buch in der Weise zu einem politischen Buch zu machen, dass wir uns auf einzelne Parteien, einzelne Personen in den Parteien festgelegt hätten. Das ist nicht unsere Absicht.“

Gleichwohl ist ihr Buch dazu aufgelegt, das bisherige fruchtliose Gezänke und Gezeter unter den Parteien im Bundestag, Landtagen hier argumentativ im Niveau anzuheben, dort provokativ unbefangen gelenkig zu unterbieten, schlussendlich aber doch nur prolongierend für unendlich fruchtlose Debatten- Runden bis zum Erschöpfungsschweigen, wie der CDU- Grande, Peter Hintze das deutsch- europäische Dilemma nennt, zu munitionieren.

Und dabei den wirklichen Zusammenhang zu marginalisieren, als handle es sich um Pending, den die hohe Zahl an Geflüchteten aus Krisen- und Kriegsgebieten im Nahen, Mittleren Osten, im Kaukasus, der Ukraine, Afghanistan, Afrika beleuchtet, nämlich die asymmetrisch unterschiedliche Wirtschaftslage und Finanzkraft Deutschlands gegenüber anderen EU- Ländern mit seinem Handels- und Leistungsbilanzüberschuss in Höhe von 300 Milliarden €/anno (China „nur“ 260 Milliarden €/anno) ,relativ hohem Beschäftigungsgrad, gemessen an den Arbeitslosenzahlen der übrigen europäischen Länder inner- und außerhalb der EU, mit 15 Millionen arbeitslosen Jungerwachsenen, bei trotzdem 2.6 Millionen von der Bundeagentur für Arbeit (BA) eingeräumten Arbeitslosen, 6- 7 Millionen Unterbeschäftigten in Bund, Ländern und Kommunen.

Wer diesen vernachlässigten Zusammenhang beim Lesen des Buches im Hinterkopf behält, gerät in Gefahr, ungerechterweise das ganze Münkler Buch selber zum Pending im Wert von Altpapier in die Tonne t zu drücken. Zu Handlungsanweisungen bei der Integration von Alt- Deutschen wie solchen, die es als Geflüchtete irgendwann über den Hoffnungslauf als „Neue Deutsche“ werden wollen, taugt es konkret sehr wohl und alle Mal, wie BILD schreibt

Interessant ist der Hinweis im Buch, dass es in Mittlel – und Kleinstädten nicht selten besser möglich wäre, Geflüchtete, Einwanderer zu integrieren, als in den Ballungsgebieten, in Metropolen Berlin, Frankfurt(Main, Duisburg, Gelsenkrichen, München, Hamburg, vorrausgesetzt, es gibt dort freigewordenen Wohnraum, Arbeitsplätze.

Was es tatsächlich in Goslar und weiteren 400 Mittel- Städten mit etwa 50 000 Einwohnern in Deutschland gibt, wie der Goslaer Bürgermeister in der Deutschlandfunk Sendung „Kontrovers“ vor zwei Wochen zu berichten wusste. Der, wie der Schleswig- Holsteinische Ministerpräsident Thorsten Albig klagt, dass der Bund, trotz dringlich wiederholter Anfrage, keine Geflüchteten zuweist,.

In Portugal gibt es Städte, die für die Aufnahme von tausenden Geflüchteten Ressourcen aufgebaut haben, denen Brüssel trotz Anfrage, ebenfalls keine Geflüchteten zuweist.

Was ist da los?

Von diesen Nöten der Mittel- Städte, die sich durch Zuweisung von Geflüchteten als zukünftige Einwohner und Arbeitnehmer, neben ansteigenden Finanzströmen vom Bund über den Länder- Finanzausgleich, aus Brüssel über die Regionalförderung einen wirtschaftlichen Aufschwung erwarten, steht in diesem Münklerischen Buch nichts. Warum? Geht es doch um Schonung der Altparteien in Bund, Ländern, in Brüssel. die zuweisungsberechtigt sind?

Immerhin rafft sich Herfried Münkler zu alter Entrüstung auf:

„Natürlich gab und gibt es in der Bundesrepublik Deutschland eine Lebenslüge, eine politische Lebenslüge. Die heißt: Wir sind kein Einwanderungsland.“ Das war es denn aber auch schon.“Viele Fragen offen, wir schauen betroffen!“

So konstatiert die Faz im Gespräch mit dem Ehepaar Münkler:

„Sie erwähnen durchaus das migrationspolitische Grundproblem, nämlich dass hier Einwanderung im Modus des Flüchtlingszuzugs geschieht, dass also die Asylgesetzgebung zweckentfremdet wird. Aber gleichzeitig tut Ihr Buch so, als sei das ein Problem der gesellschaftlichen Debatte. Warum schonen Sie die Politik und ihre Protagonisten?“

Darauf weiss Herfried Münkler nur alte Antworten von den Lebenslügen der Deutschen, und begibt sich in das moralisierend nicht zielführende Dilemma der Bundeskanzlerin, statt, anders als Angela Merkel,

– Immerhin ist Deutschland, neben anderen, Interventionspartei in Syrien und in besonderer Weise außerordentlich durch die Haager Landkriegsordnung für den Schutz, die Versorgung, Unterkunft medizinische Behandlung der Zivilbevölkerung in der Pflicht. –

klar zwischen Kriegsflüchtlingen aus Syrien zu unterscheiden, die widerrechtlich, entgegen Genfer Flüchltingskonventuin, in Deutschland nicht unbürokratisch zeitnah als „Gruppe“ für drei Jahre mit Niederlassungsrecht, Arbeits- und Nachzugserlaubnis von direkten Angehörigen, bei Verbot politischem Betätigung im Ankunftsland, versehen werden, sondern durch das Nadelöhr personenbezogen . z. T. jahrelanger Asylverfahren gezwängt werden

„Warum setzen Sie der Politik dann aber nicht die Pistole auf die Brust und fordern eine Einwanderungsgesetzgebung?“ werden die Münklers in der Faz gefragt.

Und wissen nicht wirkilich eine Antwort, weil sie zu aymmetrisch durch die Bundeskanzerin Merkel mit ihrem Appell „Wir schaffen das“ wie viele andere durch alle Parteienränge, Medien demobilsiert sind, die ganze prekäre Debatte unter der Deutschen Käseglocke Richtung Brüssel nicht zu lüften wissen, von der Polltik die direkte Aktivierung der EU- Massenzustromrichtinie 2000 aus den Lehren des Jugoslawienkrieges 1992- 1999 mit ihrem Verteilungsmechanismus von Kriegsflüchtlingen auf 28 EU- Länder nach Wirtschafts- , Finanzkraft, Bevölkerungs- und Arbeitslosenzahl, durch die EU- Kommission zu fordern.

Im Buch wird nicht realisiert, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel zwar beharrlich an den humanitären Imperativ appelliert „Wir schaffen das“ und inzwischen nacheilend einräumt, Deutschland habe Italien, Griechenland, Spanien seit 2004 mit den Geflüchteten alleingelassen, einen Verteilungsmechanismus in der EU, mit Verweis auf das Dublin- Abkommen, verweigert, das sei ein schlimmer Fehler gewesen, tatsächlich aber andererseits längst auf Abschreckung der Geflüchteten durch das EU- Türkei Abkommen, die Aufrüstung der Frontex- Agentur (Warschau) im Mittelmeer setzt, Italien, Griechenland, Spanien eben weiterhin mit Geflüchteten in drangvpll großer Zahl allein lässt. Die Zuschüsse Deutschlands an die Weltflüchtlingsfilfe (UNHCR) weiter abgesenkt lässt, statt diese angemessen für die Versorgung, Betreuung, Beschäftigung, Ausbildung der Menschen in Massenquartieren der Flüchtlingslager rings um den Kriegesschauplatz Syrien, Irak, Afghanistan, in Jordanien, Libanon, Libyen, in Kenia, Somalia, Sudan, Kongo aufzustocken. .

Vollends aufs Glatteis mit einer Bauchlandung lässt sich das Ehepaar Münkler durch Fragen der Faz Redakteure führen:

„Was halten Sie von einer Frauenquote beim Asylrecht? Dann müsste auf jeden Asylbewerber eine Asylbewerberin kommen.

Herfried Münkler: Ein interessanter Vorschlag.

Marina Münkler: Das würde sofort dazu führen, dass die Migranten sich darauf einstellen. Das ist ihre klassische Reaktion: Sie werfen ihre Pässe weg, wenn Pässewegwerfen ihnen etwas bringt. Sie schicken die Männer, weil sie der Auffassung sind, die sind diejenigen, die am ehesten arbeiten können. Wenn es so eine gesetzliche Regelung gäbe, die sagt, wir haben eine Aufnahmequote, die ist so und so hoch, und die Hälfte davon muss weiblichen Geschlechts sein, dann werden die Frauen kommen. Dann schicken sie ihre Mädels.

Würden Sie sich das wünschen?

Marina Münkler: Ja, aber unter der Voraussetzung, dass es nicht dieses permanente Nachholen von Angehörigen gibt. Und dass die Frauen nicht bei uns zu Hüterinnen einer Tradition werden, die niemandem mehr schadet als ihnen selbst.“
Diese asylpolitische Gelenkigkeit der Münklers ist ein Offenbarungseid entweder ihrer Unkenntnis bestehenden Asylrechts in Deutschland, womit sie sich unter das Niveau der AfD begeben, die dieses bestehende Asylrecht ausdrücklich anerlennt, oder ihrer dunklen Absicht, sich um geltende Rechtslagen einen feuchten Käse zu scheren., die beim Asylrecht aus gutem Grund der Nöte ankommender Menschen keine Quoten kenen, sondern Jedermann, jede Frau, jedes Kind, gerade, wenn es unbegleitet ist, der, die, das Asyl beantragt, dessen püersonenbezogene Berechtigung auf Asyl zu prüfen hat,

Damit hängen sich die Münklers knallhart auf „Pantoffeln“ weit aus dem Fenster, bis nach ganz rechts, dass sie der widerrechtlichen Verschärfung des Asylrechts, der Verkürzung des Rechts als Kriegsflüchtling mit Arbeits- und Nachzugserlaubnis für Angehörige aufgenommen zu werden, aus voller Überzeugung uneingeschränkt zustimmen und verdeutlichen, dass sie zu dem Phänomen der Weltschattenwirtschaft und miliionenfachen Leid der Papierlosen in Europa nicht wirklich übrhaupt etwas und schin gar nicht ermutigend Humanes zu sagen wissen
Auf die Frage der Entmischung von Wohngebieten in Metropolen Berlin, München, Hamburg, Köln, Düssedorf. Leipzig, Dresden durch Gentrifizierung aufgrund und der Folge dramatisch ansteigender Mieten und Grundbesitzpreise, weichen die Münklers ins Ungefähre aus, statt die Wohnungsbaupolitik der Regierungen in Bund und Ländern, die Luxuswohnungsbau nachwievor steuerlich fördern, statt sozialen Wohnungsbau mit viel Geld in der Hand wiirkkich nach vorne zu bringen, z. B. mit Verweis auf das Wohungsbaugelingen und gesetzlicher Bestandssicherung von Sozialwohnungen in Wien in Austria, fundiert kritisch unter Feuer zu nehmen

Die Münklers verstehen „Die neuen Deutschen“ als Ermutigung, bei der Zweckoptimismus natürlich erforderlich sei.

Dass sie damit das helle neue Deutschland dem alten Dunkeldeutschland, Begriffsfindung in einer Rede Bundespräsident Joachim Gaucks im Jahr 2015, als Verheißung einer besseren Menschheit gegenüberstellen, wenn sie mit dem Begriff des „neuen Menschen“, der in Ihrem Buch Furor macht, ein Schlüsselwort von Sozialingenieuren aller Zeiten aufgreifen, will dem Ehepaar nicht recht einleuchten, auch nicht, dass es in ihrem Verständnis offensichtlich des Erwachsenenseins bedarf, um Deutscher zu sein und zu werden. Kinder, Jugendliche sind in ihrem Modell „Die neuen Deutschen“ nicht vorgesehen und staatsbürgerich rechtlos gestellt

Sie halten mystisch, völkisch umwölkt, gestimmt dagegen, die Flüchtlingsdebatte entfalte die Wirkung eines nationalen „Jungbrunnens“ für Deutschland..

Mit der zentralen Analogie Ihres Buches, nämlich Blaise Pascals Wette auf die Existenz Gottes, ist dann endgültig der Ausgriff ins Metaphysische getan, die Suggestion geschaffen, dass es um Heil oder Unheil, um alles oder nichts geht. Wäre es nicht auch ein, zwei Nummern kleiner gegangen?“, heißt es in der Faz

Marina Münkler: Nein. Wenn die Aufgabe groß ist, und sie ist groß, dann darf man nicht verzagt antworten.

Aber genau diese Verzagtheit Marina und Herfried Münklers schimmert, bei allem bekundeten Willen zum Gelingen, über die Maßen embeded, zwischen vielen Zeilen des vorliegenden Buches, in Watte verpackt, hervor Und trotzdem halte ich es für ein doch lesenswertes Buch im Sinne eines „Thundering both“ als Sättigungsbeilage für breit angelegte Debatten, in denen wir uns ja lange, wider besseres Wissen, fruchtlos befinden.

JP

Herfried Münkler, Marina Münkler: Die neuen Deutschen. Ein Land vor seiner Zukunft, Rowohlt Verlag, Berlin, 334 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-87134-167-0.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/marina-und-herfried-muenkler-die-neuen-deutschen-14405574.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
Debatten Marina und Herfried Münkler: „Die neuen Deutschen“

Aktualisiert: 26.08.2016, 17:26 Uhr
Gespräch mit Marina und Herfried Münkler
Ein Traum für Deutschland
, von CHRISTIAN GEYER, ANDREAS KILB UND REGINA MÖNCH
http://www.taz.de/!5333396/
Kolumne So Nicht
6. 9. 2016
VON DORIS AKRAP
Was ist das für ein Wir?
https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/arbeit-arbeit-ueber-alles
MARLEN HOBRACK 04.09.2016 | 17:31 47
Arbeit, Arbeit über alles!

http://www.zeit.de/2016/37/fluechtlingskrise-deutschland-eu-herfried-muenkler/komplettansicht
Deutsche Gelenkigkeit
Von Adam Soboczynski
4. September 2016 DIE ZEIT Nr. 37/2016, 1. September 2016

AfD- Wahlerfolg, Bumerang- Effekt asymmetrischer Demobilisierung trifft Merkels CDU- Partei- Kontor

Themen als Pending marginalisieren, beschweigen, statt zielgerichtet zu adressieren. Handlungsalternativen indiskutabel kommunizieren, statt zu entwickeln. So funktioniert die asymmetrische Demobilisierung. Wie lange schon und noch in Deutschland?

Bundeskanzlerin Merkel kennt immer noch eine Alternative meint sie zu wissen:

„Nichthandeln, Nichtreden, Nichtdebattieren“

„Regieren als Themen Abstauberin aus dem Hintergrund!“

außer in medial beworbenen Regionalkonferenzen der CDU mit handverlesenen Teilnehmern/innen unter dem unverbridlich breit aufgestellten Label

„Wie wollen wir leben?“

Das Partei. und Wahlvolk, so denn anwesend, fühlt sich gefragt, gibt Antwort, Angela Merkel u. a. CDU- Politiker hören zu, stellen Fragen, umschiffen Antworten,

Nicht nur in der christlichen Seefahrt, auch In der abendändischen Erbauungslitektüre findet, wer dem Volk auf`s Maul schaut, folgende Losung:

«Stifte einen Gedanken, und du legst den Grundstein für Gefühle!
Stifte mit einer Tat ein Gefühl und du schaffst Gewohnheit!
Stifte eine Gewohnheit, und du hebst einen Charakter aus der Taufe!
Stifte einen Charakter, und du prägst Schicksale!»

Diese Losung lässt sich, wie wir es gerade nach der Landtagswahl in Mecklenburg- Vorpommern (MV) besichtigen können, deckungsgleich auf politische Parteien anwenden Aktuell ganz vorne weg auf die CDU/CSU in Deutschland

Stichwort: «Asymmetrische Demobilisierung». Dieses Begriffspaar im Spagat habe ich in meiner Erinnerung zuerst im Bundestagswahljahr 2009 im Zwischenruf von Hans- Ulrich Jörges im Stern gelesen

Was hat es mit diesem Begriffspaar auf sich?

Das Phänomen asymmetrischer Demobislierung hat es in der Menschheitsgeschichte selbstredend auch vor Prägung dieses Begriffes im Guten des „Kleinen Friedens“ bei untadelig adeligem Stand bei Fürsten- Hofe durch das unabdingliche Gebot der Höflichkeit unter Seinesgleichen und den Untetanen im weniger Guten bei Intrigen „Ein Königreich für ein Pferd“ gegeben

in der Gesellschaft Japans gibt es bis heute selbst in den Parlamenten eine asymmetrisch demobilisierende Gewohnheitsregel:

„Bringe dein Gegenüber im Gespräch, in Debatten durch deine Rede niemals in Verlegenheit, unhöflich, gar unfreundlich zu sein!“

Bedeutet das Begriffspaar in etwa:

«Beim Flugzeug gelingt die Landung nur im freischwebenden Zustand des Gleitfluges, wenn gesichert ist, dass die Triebwerke ausgeschaltet bleiben?

«Asymmetrische Demobilisierung» umreißt ein bestimmtes taktisch-. strategisches Sinnen und Trachten, das Parteien, voran Regierungsparteien, bei anstehenden Wahlen mobilisieren. Das Ziel dieses Vorgehens, es wird danach gestrebt, mit der eigenen Wählerschaft als sicherer Bank im Rücken, die Wähler des politischen Gegners, milde gestimmt, zu locken, nicht zur Wahl zu gehen. Sie sollen nicht «mobilisiert» sein, sprich, demobilisiert werden.

Bei dem «asymmetrisch» geht es darum,: mehr Wahlenthaltung bei politischen Gegnern, weniger Wahlenthaltung in der eigenen angestammten Wählerschaft zu aktivieren..

Nichts Hören, Nichts Sehen, Nichts Sagen heißt die Devise, wie im organisierten Verbrechen der Welt- Schattenwirtschaft oder beim gesellschaftspolitischen Mikadospiel

„Wer sich zuerst bewegt, hat verloren!“

Wie bewerkstelligt man das?

Es wird dadurch bewerkstelligt, dass Themen, bei denen der Gegner in den Medien als kompetenter gilt, für diesen zu Reizthemen gemacht werden, damit dieser sich von diesen als angebich irrelevanter Nebensächlichkeit abwendet, indem man in Gesten, Posen, Attitüden diese Themen besetzt, ohne wirklich etwas zu bewegen, noch zielführend in den Erfolg verliebt, bewegen zu wollen.

So geschehen mit Bundeskanzlerin Angela Merkels Wort im September 2015 „Wir schaffen das“, um dem Koalitionspartner SPD, samt Opposition LInkspartei, Bündnis 90/Die Grünen das ureigene Thema „Humanitärer Umgang mit Flüchtlingen“ vor der Nase weg zu schnappen und gleichzeitig die Große Koalition, angesichts einer nominal rotrotgrünen Mehrheit im Bundestag, rotschwarz zu sichern.

Denn hätte die SPD das Thema proaktiv auf ihre Agenda gesetzt, wäre die schwarzrote Bundesregierung auf die Achterbahn ihres absehbar vorzeitigen en Endes geraten

Der Asymmetrie-Effekt war, bei historischem Lichte betrachtet, auch während Michail Gorbatschows Äre 1985- 1991 in der UdSSR mit seiner Perestroika, Glasnost zu beobachten. Im Glanze großer Überschriften, des anschwellenden Ansehens Gorbatschows in der Weltöffentlichkeit, wurden letzlich innerhalb der Nomenklatur der KPdSU der UdSSR im beschriebenen Sinne, gesellschaftspolitischer Widerspruch bis zum Erschöpfungsschweigen asymmetrisch als Pending, fern ab vom Hauptwiderspruch, demobilsiert

Der Erfolg des Asymmetrie-Effekt war für einen Großen Kommunikator wie Gorbatschwo auf der Weltbühne, oder eine Bundeskanzlerin Merkel erwartungsgemäß dadurch als „Blankoscheck“ prolongiert, dass die eigene Anhängerschaft an ihrem Ansehen, Erfolg, Weiterregieren aus parteilich- persönlichen Gründen emotional partizipiert blieb.

Die Taktik der Asymmetrischen Demobilisierung hat für die CDU zuletzt bei der Bundestagswahl 2013 bestens gefruchtet. Die SPD wurde noch mehr zusammen gedampft und konnte schliesslich auf Umegen einer SPD- Basis Abstimmung als eingehegter Juniorpartner in einer Große Koalition eingebunden werden.

Diese Taktik zeitigt im Verlauf allerdings unkalkulierbare Folgen? Ein dramatischer Folgeeffekt ist die Entpolitisierung der Politik überhaupt und sonders der Debatten in Parlamenten, das Aussetzen eines gesellschaftspolitisch breit aufgestellten Pro und Contras inner- und außerhalb parlamentarisch aufgestellter Parteien in Bund, Ländern, Kommunen.

. Durch das Beschweigen von Themen wg. angeblichem Pending oder Staatsräson, aufgrund einer Außenpolitik uneingestandener Spannung seit Nine Eleven 2001, der internationalen Lage, vorgeschobener Zwänge durch die Weltfinanzmärkte, die eigentlich vorrangig auf die Agenda gehören, wird in der parlamentarischen Demokratie der Umfang, die Tiefe politisch relevant geltender Themen bis zur Unkenntlichkeit zusammen gefaltet, der Rest für irrelevant erklärt, auf die lange Bank geschoben.

Daraus resultiert, wie kann es anders sein, als weiterer Folgeeffekt die Parteipolitik Verdrossenheit.

Wenn dem so ist, warum wird die Strategie Asymmetrischer Demobilisierung trotzdem angewendet?, weil sie den Politikern ein Zeitfenster öffnet und für sie als Netzwerker bei ihrem Karrierstreben dienlich bleibt

Die Asymmetrische Demobilisierung nützt eher nicht der Beförderung einer bestimmten Politik, sondern den Politikern. Machtzuwachs wird durch eine willentliche Absage an den Gemeinnutz von Politik organisiert. Sie dient dem Machterhalt derer ungemein, die gerade an den Hebeln der Macht sitzen bis zu ihrem ausschleichenden Verschwinden

Der Rollback aber kommt so sicher, wie das Amen in der Kirche

Das Wesen Asymmetrischer Demobilisierung besteht darin, dass sie nur für eine begrenzte Zeit ihre Wirkung im gewünschten Sinne entfaltet,

Irgendwann kommt es zum Rebound-Effekt, ähnlich dem Doping. Rebound-Effekte, entstehen ausgerechnet dann, wenn kurzfristige Erfolge. Leistungsabfrage angesagt ist, dass im Verlauf, irgendwo unbeabsichtigt Schaden zu Lasten Dritter in den eigenen Reihen der Anhängerschaft, Wählerschaft entsteht, schreibt Heiner Mühlmann in der NZZ vom 5.7.2016.

Der Bumerangeffekt stellt sich nahezu gesetzmäßig genau dann ein, wenn der angerichtete Schaden auf den übergreift, der vorher von ihm zu Lasten Dritter profitiert hat.

In Deutschland scheint das jetzt nach der Landtagswahl im Mecklenburg- Voprommern (MV) am 4.9.2016 mit einer AfD über 20 % der Wählerstimmen ausgemacht

Aus Asymmetrie gewinnt von unsichtbarer Trend Hand Symmetrie an Bestand.

Was sich zuvor ins Heil gefügt, verfügt sich nun ins Unheil seiner Quell und Stifter.

Das widerfuhr Päpsten nach langen Phasen unter liturgisch blühendem Heilsstreben asymmetrischer Demobilisierung abweichender Glaubensrichtungen durch die Inquisition, heute Glaubenskongregation, mit der Reformation, die mit dem Namen Martin Luthers verbunden ist, ohne dass eindeutig zu sagen wäre, stand am Anfang die böse Tat versuchter Vorteilnahme deutscher Kurfürsten oder ging es gar ganz friedvoll um das Sinnen und Trachten nach der Eintracht, den geheiligten Landfrieden ohne Recht auf Fehde unter den Gläubigen im Adelsstand in deutschen Landen zu verbreiten?

Die Publizistin und Professorin Gertrud Höhler legt in ihrem Buch

„Die Patin“ , „Wie Angela Merkel Deutschland umbaut“ ,
Orell Füssel Verlag,

über Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel 2012 vor der Bundestagswahl 2013 deren „asymmetrisciher Demobilsierung“ politischer Gegner durch ihre Option auf jede politische Wende aus dem Stand ihrer Selbstermächtigung und ihrem Verständnis „Marktkonformer Demokratie“, wie Merkel es definiert, eher eine dunkle Strategie zugrunde, auch wenn sie diese begrifflich nicht so erfasst (S. 243).

– Aber was geschah am Anfang als Angela Merkel, Generalsekretärin der CDU, durch dien Spendenskandal ihres einstigen Ziehvaters, Alkanzlers Dr. Helmut Kohl im Jahr 2000, samt schuldhafter Verstrickung eines Teils seiner Entourage, zu der der damalige CDU- Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende Dr. Wolfgang Schäuble gehörte, ohne ihre direkte Avancen auf höhere Ämter, , noch Hausmacht, ins Amt der CDU- Vorsitzenden und Fraktionsvositzenden im Deutschen Bundestag katapultiert wurde?

Angela Merkels politischer Alltag in der CDU bestand ab 2000 in Stadt, Land, Bund, Brüssel darin, die der CDU innewohnenden Strömungen mit ihren divergierenden Regional- und Partialinteressen durch einen Kanon an frischen Ideen,Imagepflege, Leitlinien, ein Füllhorn an Reformvorschlägen einerseits und Bindung der wachsnden Schar an Weggefährten/innen durch Karrierpläne andererseits, asymmetrisch demobilislert, zu befrieden, ohne, wie ihr Vorgänger Dr. Kohl, mit politisch korrumpierender Tendenz, die politische Landschaft in Deutschland, Brüssel aus dunklen Quellen seiner „Bimbesbestände“ von Flick & Co zu pflegen –

Das gelang bis zur Gründung der Alternative für Deutschland (AfD) durch den Professor Bernd Lucke und Companions wie Hans Olaf Henkel im Frühsommer 2013. Mit einem Mal, war, vom Fleisch der CDU/CSU, FDP. eine andere aber im „Underground“ bekannt politische Farbe unverlennbar sichtbar als Menetekel des Bumerangs asymmetrischer Demobilsierung an die Wand projiziert und wurde von nun an von Teilen der Medien auflagenfördernd beworben.

Gegenwärtig gehen die demoskopischen Zustimmungswerte der in den Parlamenten in Bund und Ländern etablierten Parteien zu Gunsten der AfD dramatisch in den Keller. Das gilt vor allem für die Zustimmungswerte der CDU. Die Große Koalition CDU/CSU/SPD liag Ende Juni 2016 nur bei einer Wählerzustimmung von gerade einmal 49 Prozent. Der Bumerang-Effekt asymmetrischer Demobilsierung entfaltet nach den Landtagswahlen in Baden- Württemberg, Rheinland- Pfalz, Mecklenburg- Vorpommern (MV) in Deutschland unverlennbar seine lähmende Wirkung, wie bereits längst in anderen Ländern Europas. Morgen womöglich bis hin nach Russland, die USA, Kanada, Australien,Japan, China, Indien.

Sich von solchen Entwicklungen angewidert zu fühlen und abzuwenden, halte ich für ein Luxusgefühl.

Auch wenn am Anfang, wie im Fall Bundesanzlerin Dr. Angela Merkels, der Not in neuem Amt und Würden gehorchend, sich inzwischen ein robust aufgestelter Beraterstab zugesellt hat, Methoden asymmetrischer Demobilsierung mit Vorsatz auf allen Ebenen der Politik Innen und Außen strategisch zu entwickeln und zu betreiben

Asymmetrische Demobilisierung ist längst nicht nur ein Begriff, der durch fundierte Analysen von Politologien als Phänomen aufgedeckt und entworfen wurde und von Politologen situativ angewendet wird. Er ist längst zu einem kulturtechnischen Begriff avanciert, der vielerorts auf der Welt nicht nur unter Politkern im anschwellendem Maße gelehrige Nutzer findet

Wahlstrategien verstehen aus dem Demobilisierungsprinzip auf differenzierte Weise Methodik und Regeln abzuleiten.

Dabei fällt ins Gewicht, dass zunehmend im Wege von Prognosen als auch bei nachgehenden Analysen des Wählerverhaltens Demobilisierung als Kategorie der Mobilisierung vorangetellt wird.

Warum?, weil die Menschheit nach dem Zeitalter der Mobilisierung von Massen als Klassen, Rassen bis zur Massenpsychose im 20. Jahrhundert auf dem Weg zur Urkatastrophe, dem Ersten bis Zweiten Weltkrieg von 1914- 1945, dann folgendem Kaltem Krieg 1948- 1989 nun im 21. Jahrhundert in eine Epoche der Demobilisierung von Themen für Massen mit asymmetrisch wirkenden Instrumenten der Medien, Politik, Wirtschaft, Währungen, Finanzen, Kultur, Sport, Emotionalität, Religiosität, Spiritualität, Big Data, World Wide Web, Erfindung von Gesundheit und Krankheiten eingetreten ist?

Es ist heute ja nicht so, dass jene, die den Bumerang- Effekt asymmetrischer Demobilisierung erkennen und zu fürchten haben, diesen einfach hinnehmen, sondern innovativ erfinderisch darauf sinnen, für die Fortsetzung asymmetrischer Demobilsierung über deren eigentliches Verfallsdatum hinaus global erweiterte Kampfzonen der G 20 Gruppe zu organisieren.

Z. B. brach nach der Clinton Ära in den USA mit ihren erstmaligen Haushaltsüberschüssen nach jahrzehntelangen Phasen staatlich hoher Verschuldung, aufgrund der Kosten des Vietnamkrieges, mit Beginn der George W. Bush Ära 2000 in breiten Schichten der Bevölkerung, angesichts einer gerade gescheiterten Gesundheitsreform der Demokraten, ein unbändiges Verlangen nach mehr politischer Teilhabe, vermehrtem Wohlstand für alle hervor, das ganz nach einem Bumerang- Effekt jehrelang praktiziert asymmetrischer Demobilsierung aussah.

Was bleibt in solch eingeengt empfundener Situation demokratisch gewählt Regierender, wie im Fall US- Präsident George W. Bush im Jahr 2000, im Angesicht einer starken Opposition der Demokratein im US- Kongress,

– Der Republikaner George W. Bush hatte gerade einmal ein paar Hundert Stimmen mehr als der Demokrat Al Gore im Kandidatenwettkampf um die US- Präsidentschaft –

als letzte Wahl der Mittel, sich womöglich des globalen Geschäftsmodells Krieg in seiner modernen Ausprägung des Internationalen Terrorismus über eigene und fremde Netzwerke von Nachrichten- und Geheimdiensten für den Fall X zu bedienen, das Prinzip asymmetrischer Demobilisierung im Inland mit der Strategie der Spannung nach außen durch Schreckensszanarien nachrichtlich zu verbinden und weitere Jahre den Status pro ante ungestört aufrecht zu erhalten?

Daran zu denken, liegt nahe, wenn man sich erinnert, dass die USA im Jahr 2003, unter Vortäuschung angeblicher Massenvernichtungswaffen im Irak Saddam Husseins aus dem am 12. Spetember ausgerufenen Krieg der Nato gegen den Internationalen Terrorismus, unter Bruch des Völkerrechts, einen regulär erklärten Angriffskrieg der Koalition der Willigen unter Führung der George- W. Bush Administration gegen den Irak machten.

Was geschah! Es geschah der terroriistische Angriff auf die Twin Towers des World Trade Centers (WTC) Ground Zero Nine Eleven 2001

Es ist als ob weltweit das Aufleben von Krisen, Befackeln von Krisenherden hin zu bleibenden Konfliktkampfzonen, siehe Afghanistan, Irak, Syrien, Sudan, unter dem Schirm allgemeinen Strebens vieler Regierender nach asymmetrischer Demobilsierung daheim als Derivate gehandelt werden?

Wenn z. B. der russische Präsident Wladimir Putin, den Krisenherd Ukraine durch die undurchsichtig inzenierte Annexion der Krim an die GUS aktiviert, haben im Bestreben asymmetrischer Demobilisierung daheim nicht nur Putin, sondern viele andere Akteure in Regierungen weltweit ein Instrument an der Hand,.wichtigen Debatten daheim, mit dem Verweis auf globale Gefahrenlagen, das Wasser abzugraben

Ungeachtet der Tatsache, dass der Bumerang- Effekt asymmetrischer Demobilsierung in Deutschland nach der Landtagswahl in Mecklenburg- Vorpommern ( MV) Fahrt aufnimmt, wie längst in anderen Ländern Europas, den USA, Russland, Japan, China, Indien. Brasilien, demokratiephobe Gruppierungen wie die AfD nach der Bundestagswahl 2017 in den Deutschen Bundestag einziehen werden, sehe ich eine weit höhere Gefahr darin, dass von Akteuren unter Regierenden genannter Länder zur Aufrechterhaltung bisheriger Praxis asymmetrischer Demobilsierung im Inland das Geschäftsmodell globaler Terrorismus ausgeweitet, durch Dunkelmänner unter den Nachrichten- und Geheimdienstakteuren finanziell, materiell, personell mobilisiert wird

Die CDU- Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel spielt in dieser global aufgestellten Liga eine anerkannt wichtige Rolle. Für sie ergeben sich gegenwärtig, angesichts drohenden bzw. bereits wirkenden Bumerang- Effekts, markante Optionen:

Sie ersetzt verantwortungspolitisch rechtlich fundierte Auffassungen von Themen, bei denen es darum geht, den Gemeinnutz der eigenen Bevölkerung zu mehren, Schaden von ihr fernzuhalten, durch gesinnungspolitische Auffassungen von Themen, wie die Frage der Versorgung und Unterbingung von Flüchtlingen mit ihrem Wort im September 2015 „Wir schaffen das“, die zunächst hierzulande gesamtgesellschaftlich Zustimmung, ja sogar internationale Zustimmung abruft.

Zumal es 2015 darum ging, wer anderes, wenn nicht die Bundeskanzlerin den Friedensnobelpreis 2015 aus Stockholm erhalten könne. Der CDU- Kämpe Heiner Geissler hatte dafür gesorgt, dass Angela Merkels Nominierung, neben 273 anderen darunter 86 Organisationen, für den Friedensnobelpreis 2015 nicht nur erfolgte, sondern beworben wurde.

– Dabei hatte Europa doch bereits 2012 den Friedensnobelpreis erhalten. –

Friedensnobelpreisträger 2015 wurde eine NGO aus Tunesien “ Quartet du dialogue nationa“ (gegründet 2013),

Wichtig ist, dass den regierungsamtlich kommunizierten Themen hoher moralischer Respekt entgegen gebracht wird und bei deren Einforderung sich eher Niemand traut, zu widersprechen, ohne sein Ansehen unter Seinesgleichen zu verlieren.

Als derartige Gesinnungsthemen gelten den Medien «Ausstieg aus der Kernenergie»,nach dem dreifachen GAU in Fukushima/Japan am 12. März 2011, «Abwrack- Prämien für Altautos zur Ankurbelung weltweiter Automobilproduktion 2009, Prämien für Elektroautos» 2016, sogenannt «unbegrenzte Aufnahme von Flüchtlingen» seit 2015 aus humanitären Gründen, ohne rechtliche Bindungen Deutschlands als Interventionspartei im Syrienkonflikt, Mali, Afghanistan, neben anderen, an die Genfer Flüchtlingskonvention auch nur zu erwähnen.und das hoch und heilige Versprechen wirklich personell, materiell einzulösen,

Die durch Asymmetrische Demobilisierung erzeugte Machtfülle auf Zeit und das hohe moralische Ansehen politischer Vorhaben münden absehbar, wie, neben dem Fall Michail Gorbatschow mit seiner global aufgestellten Glasnost, Perestroika 1985- 1991, seit 2015 im Namen Bundeskanzlerin Merkels zu besichtigen war, bei 70 Millionen Geflüchteten inner- und außerhalb ihrer Heimatländer, in weltweiter Prominenz.

Belohnungen, die solchen Politikern als Große Kommunikatoren auf internationalem Parkett durch weltweiten Ruhm harren, sind vielfältig und in der Regel von bleibend historischem Belang:

Angela Merkels getroffene Entscheidung, die Balkanroute zu öffnen, erfolgte einige Tage vor den Beratungen über die Friedensnobelpreis-Verleihung 2015, ist bei Heiner Mühlmann in der NZZ nachzulesen.

Und siehe da: Ein Porträtfoto Angela Merkels erschien auf der Titelseite des weltbekanntesten Nachrichtenmagazins («Time Magazine», drei Tage vor dem brisanten CDU-Parteitag 2015, auf dem Merkels Flüchtlingspolitik auf der Agenda stehend, in Gefahr zu geraten drohte.

Die Parteideligierten bereiteten Merkel stehende Ovationen und klatschten 10 Minuten lang.
Dann gibt es da auch noch die Aussicht auf eine Berufung in das Amt der Uno-Generalsekretärin

Stifte eine Gewohnheit an die Asymmetrische Demobilisierung solange bis diese bereits so sehr Alltag geworden ist, dass es für sie ein ganzes Curriculum von Anwendungen gibt, und du hebst Charaktere aus der Taufe.

Der Charakter: Eine Regierungschefin, deren schleichende Machterweiterung für Demokraten unerträglich ist

Demobilisierung im Denken

Asymmetrische Demobilisierung spult ab wie die Einnahme von Drogen für eine begrenzte Zeit und meist nur noch durch Erhöhung der Dosierung.

Die zwanghaft einträchtig werdende Demobilisierung erzeugt atmosphärisch eine Käseglocke, von Zeitläuften abgeschirmt, in der das Denken selber Gefahr läuft, demobilisiert zu sein. Es entsteht eine Grundhaltung und Tendenz allgemeinen Aufschiebens. Am Ende dieses Aufschiebens kündigt sich ein Horizont an, der für dahintreibende Akteure als reines Chaos erscheint, hinter dem, noch nicht wirklich erkennbar, neue Arten „Normativer Kraft des Faktischen“ Permanentkatastrophen ihr Stelldichein zu geben drohen. In diesen werden nicht nur CO2-Gas Emmissionen, ansteigende Meeresspiegel, zusammenfallende Bauten ganzer Infrastrukturen materialisierte Substrate chaotischer Zustände sein, sondern auch wir Menschen selber werden heillos Chaos Akteure sein, die das aufziehende Unheil nicht lindern, sondern Gefahr laufen, es zu mehren

Irgendwann platzt die hochspekulative Demobilisierungsblase vollkommen. Der Denk- und Handlungsaufschub lässt sich nicht mehr administrieren.

Durch die in gleichförmigen Stillstand geraten asymmetrische Demobilisierung entstehen zuerst ausserhalb des demobilisierten Kokons radikal politische Bewegungen, zum Schluss selbst im Kokon zuvor inniger Eintracht, streben radikalisiert vormalige Parteigänger zum Ausbruch, um politisch zu überleben.

Dazu passt für Wendehälse der schuldzuweisend selbstgerechte Denkansatz: «Die eigentliche Gründerin der AfD ist Angela Merkel.»

Schon danken an andere Stelle besorgte Bürger dem Himmel. weil es ein unverdientes Geschenk der Zeit sei, in der wir leben, dass die AfD sich bis jetzt nicht grundlegend radikal anti- parlamentarisch verhält, noch pseudo- basisdemokratisch mit Volksentscheiden Politik machen, gar regieren will.
,
Will die AfD womöglich mur mit den Resten von CDU/CSU/FDP als ihr „Eigen“ „spielen“?, bleibt als Gedanke dann vielen teilnehmenden Beobachtern am Rande des Geschehens als letzte Hoffnung

„Wenn doch alles wie zuvor bei Angela Merkel wäre!“

Doch wer so denkt, übersieht, dass Angela Merkel, nun im Bunde mit dem SPD- Außenminister Frank- Walter Steinmeier, die Kampfzone asymmetrischer Demobilisierung auf den Bundestag mit dem Bestreben ausgeweitet hat, dessen Bedeutung als Legislative zu marginalisieren.

Das geschah im Juni 2016 als es um den Beschluss des Deutschen Bundestage zur Armenien Resolution „Anerkennung des Völkermords an den Armeniern 1915/16“ ging, glänzten die MdBs Merkel und Steinmeier durch Abwesenheit, um nun im September dem türkischen Präsidenten Erdogan schriftlich zu versichern, die „Armenien Resolution“ des Bundestages sei rechtlich nicht bindend.
JP

http://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/angela-merkels-regierungsstil-politikschlaeue-ld.103846#kommentare
Angela Merkels Regierungsstil
Politschläue
von Heiner Mühlmann 5.7.2016, 05:30 Uhr

Von der Leyens innovative Querfinanzierung der Bundeswehr?

Pilotprojekt der Kooperation von Bundewehr (Bw) und Bundesagentur für Arbeit (BA) „Ausbidung von syrischen Flüchtlingen.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyens innovative Querfinanzierung der Bundeswehr auf dem „Kleinen Dienstweg“?

Seit Montag begeben sich jeden Morgen syrische Flüchtlinge in die Pionierkaserne Ingolstadt. Sie werden dort gemeinsam aus der Bundeswehr Kantine mit Frühstück verköstigt.

– Was ist da los?

Übernimmt jetzt die Bundeswehr zunehmend Aufgaben von ohnehin unterfinanzierten oder gar stillgelegten Berufsbildungs-, Berufsförderungswerken mit angeschlossenem Internat und rundum Versorgung?, um eine weitere Säule ihrer Querfinanzierung des Verteidigungshaushaltes der Bundeswehr, neben Ausbildungsmissionen im Ausland, am Horn von Afrika, Mali, vor den Küsten des Libanons, Libyens, Somalia, Afghanistan, Katastrophen- und Flüchtlingshilfe, Aushilfe im Bundesamt für Migration u. a. zu gerieren? –

Nach gemeinsamen Frühstück der Teilnehmer wird malocht. Gehämmert, gespachtelt,verfugt, geschliffen, geraspelt, geschmirgelt, mit Schneidbrennern geschweißt, Rohre geflickt, ausgebessert, erste Hilfe geleistet, gesägt, gezimmert, gemauert.

25 männliche Flüchltinge aus Syrien absolvieren hier ein vierwöchiges Anlern- Modul für Bauwesen

Das Ganze gilt als Pilotprojekt. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Frank-Jürgen Weise, Bundeswehr- Oberst der Reserve, Leiter der Bundesagentur für Arbeit (BA), stellen ihre Kooperation in Ingolstadt der Öffentlichkeit vor:

Die BA „rekrutiert“ geiegnete Flüchtlinge

Ee ist an der Bundeswehr die „Teilnehmer“ auszubilden, sprich fachbezogen anzulernen.

Vorraussetzung: Die Teilnehmer müssen als Flüchtlinge registriert und anerkannt sein. Was im Fall syrischer Flüchtlinge, gemäß Genfer Flüchltingskonvention, unbürokratisch festzustellen wäre, wenn es denn gewollt ist, Die Wirklichkeit sieht mit dem neuen Integrationsgesetz anders aus. Auch Flüchtlinge aus Syrien werden, entgegen Genfer Flüchtlingskonvention, einem büroklratisch ambitioniert persönlich langwierigen Asylverfahren, ohne absehbare Aussicht auf Familienzusammenführung, unterzogen

Jeder Teilnehmer muss einen Integrationskurs durchgestanden haben. Kurz vor dem Start der Teilnahme am ersten Modul durchlaufen sie obligatorisch einen Sicherheitscheck, gilt in Bundeswehrkasernen doch eine erhöhte NATO- Sicherheitsstufe.

.Warum gegenwärtig nur Syrer an dem Programm teilnehmen können, weil sie angeblich eine ausgesprochen gute Bleibeperspektive haben, bleibt bei der Vorstellung der Kooperation von Bundeswehr und BA für mich ungeklärt. Fragen waren wohl nicht zugelassen?

Zur Auswahl stehen den Teilnhmern Anlern- Module im Technik, Bau-, Handwerk- und Sanitärwesen,.

Die Bundeswehr hat vierwöchige Module in den Bereichen Technik, Bau, Handwerk und Sanitär im Angebot. Ein Teilnehmer kann maximal drei Module hintereinander belegen. Neben Ingolstadt wird auch in Berlin und in Delmenhorst ausgebildet. Insgesamt gibt es 50 Plätze. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Syrer bekommen keine Ausbildungsvergütungi. Ihr Lebensunterhalt wird über das Arbeitslosengeld II, sprich über den herabgesetzten Grundbedarf für Flüchtlinge aus dem Hartz IV- Leistungsbezug durch die BA ausgezahlt.

Es wird geplant, mehr Flüchtlinge auszubilden. Ministerin von der Leyen sieht in der Perpsektive auch ein Sanitätsmodul speziell für Frauen. Zu einem späteren Zeitpunkt gilt eine Erweiterung des Programms für Flüchtlinge aus anderen Ländern als vorstellbar.

Nach jedem erfolgreich absolvierten Modul bekommt der Teilnehmer ein Zertifikat. Das gilt zukünftigen Ausbildungsbetrieben als Beleg dafür, dass der Teilnehmer den Anforderungen eines beruflichen Vollzeit- Alltags gewachsen ist, unter Anleitung zufriedenstellend und umsichtig arbeiten kann..

So sollen die Teilnehmer „kompatibel“ für den deutschen Arbeitsmarkt gemacht werden. „Die Wirtschaft wird überzeugt sein, weil die Bundeswehr einen guten Ruf hat“, sagt Weise, der weiss von wem er spricht, ist er doch Bundeswehr- Oberst der Reserve. Arbeit im Team fordert und fördert Integration ohnehin am besten, heißt es.

Dass die Teilnehmer eines Tages in ihrer Heimat beim Wiederaufbau helfen, ist gewünscht.

Nebenbei wird erwähnt, dass, anders als vorgesehen, nicht 120, sondern letztendlich gesichert nur 45 Teilnehmer unter den syrischen Flüchtlingen das Angebot wahrgenommen haben. Welche Gründe für die syrischen Flüchtlinge gegen eine Teilnahme gesprochen haben könnten, wurde nicht erörtert,

Z. B., dass vielleicht viele desertierte oder gerade noch so eben den Rekrutierungskommandos unterschiedlicher Kriegsparteien in Syrien, im irak entronnene junge Männer, sich in einem kasernerten Umfeld unwohl fühlen könnten, darüber wurde kein Wort verloren. Auch nicht darüber, dass traumatisierten jungen Männern womögloch still wimmernd Tränen kommen, wenn sie im Bundeswehr Manövergelände von Leorpard- II Panzern, Eurofightern zerstörte Gebäude Attrappen wieder für neue Angriffe herrichten sollen und dabei an ihre in der Gefahr zurückgekassenen Angehörigen denken, deren Nachreise Deutschland, entgegen Genfer Flüchltingskonvention, auf zwei bis dreiJjahre ausgesetzt hat.

– „Schnöggersburg“ heißt so eine Bundeswehr Attrappen- Siedlung, die auf dem Gelände des Gefechtsübungszentrums des Heeres nahe Magdeburg seit Ende 2012 mit einem Bauvolumen von an die 120 Millioen € entsteht, die auch eine U- Bahn, ein Kaufhaus, eine Kasernenanlage und einen Sakralbau zum Zedeppern bei NATO- Manövern und Wiederaufbau bekommen soll. ( Quelle; https://www.tagesschau.de/inland/uebungsstadt-bundeswehr-101.html
Bundeswehr baut Geisterstadt
Häuserkampf in „Schnöggersburg“
Stand: 01.10.2015 11:59 Uhr ) –

Von der Leyen spricht von einer „Brücke in das eigene Land“. Deshalb wird in Ingolstadt auch an halb kaputten Häusern gearbeitet.

Die Bundeswehr hat bei Bedarf nach Anfrage aus Bund und Ländern wiederholt bei der Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen geholfen. Von der Leyen stellte ab September 2015 bis zu 9000 Soldaten am Tag ab. Es wurden etwa 51.000 Unterkunftsplätze geschaffen und mehr als eine Million Mahlzeiten zubereitet. Heute helfen Soldaten weiterhin im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) aus.

Dabei wird in den Medien betont, Ministerin von der Leyen will mit der Bundeswehr als einem der größten Ausbildungsbetriebe in Deutschland etwas für die Menschen tun, die aus Krisenländern nach Deutschland gekommen sind, will etwas beitragen zur Integration. Das mag wohl stimmen, gleichwohl tut von der Leyen auch was für die Querfinanzierung des Verteidigungshaushaltes der Bundeswehr, dass es bald noch schwieriger nachvollziehbar sein wird, wenn die Zusammenarbeit der Bundeswehr mit der Polizei in Bund und Ländern innerhalb Deutschlands dazukommt, aus welchen Bundes- , Landeshauhaltstiteln die Bundeswehr konkret finanziert wird.

Den Einwand, vier Wochen für ein Anlern- Modul seien zu kurz, lässt Ministerin von der Leyen nicht gelten. „Es ist ja keine komplette Ausbildung“, sagt von der Leyen. Es sollen Grundkenntnisse vermittelt werden. Es sei ihr wichtig, dass die Syrer sich ausprobieren können, betont sie. Und so merken, welche Kenntnisse sie in einer dualen Ausbildung vertiefen möchten. Das klingt nach weitem Feld, womöglich bis hin zur freiwilligen Grundausbildung an Waffen und Geräten bei der Bundeswehr?
JP

http://www.welt.de/wirtschaft/article157927823/Bundeswehr-bildet-jetzt-syrische-Fluechtlinge-aus.html
Bundeswehr bildet jetzt syrische Flüchtlinge aus
01.09.16

Merkels Interventionspunkt ihrer Strategie der Spannung heißt Offensive asymmetrischer Demobilisierung

Ist Merkel im Standby am Interventionspunkt ihrer Strategie der Spannung asymmetrischer Demobilisierung angelangt?

Angela Merkels unverwüstliches Sisyphos Krachseln in der Steilwand der Mitmenschlichkeit, weiterhin uneingelöster Menschenrechte für 70 Millionen Flüchtlinge inner- und außerhalb ihre rheimatländer

Von wegen:

„Es ist Krieg und keiner geht hin“.

wie es frohgemut in einer Losung der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg 1968 dann weiter hieß:

„Make Love not War“.

. Von wegen es ist Krieg in Syrien und keiner geht hin noch fort von dem Gefahrenort?

Seit 2015 sind, neben den USA, Frankreich, England, Saudiarabien, Iran, Oman, Katar, Bahrain,der IS, die Türkei, Kurden, Deutschland und Russland mit der Folge Interventionspartei, dass seit dem Sommer 2015 Hunderttausende Syrier als Kriegsflüchtlinge, gemäß Genfer Flüchtlingskonvention, nach Europa unterwegs sind.

Was Angela Merkel mit ihrem Wort 2015

„Wir schaffen das“

bewirkt hat, ist weniger das Naheliegende, die Versorgung, Unterbringung von Millionen Kriegsflüchtlingen zur identitätsstiftenden Aufgabe der EU- Länder zu machen, denn darin gilt sie bis heute zu recht als gescheitert, sondern es geschafft zu haben, die gesellschaftlichen Gruppierungen, die für Friedensbewegungen gegen die Militarisierung der Außen- und Innenpolitik stehen, in den staunend gesellschaftspolitisch regungslosen Standby Modus eingehegter Ankommens- und Willkommenskultur zu manövrieren. Dafür den Auftrieb der AfD, Identitären allzu willig billigend in Kauf zu nehmen, wenn Deutschland nur, mit Bundespräsident Joachim Gauck auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2014 gesprochen, von Fall zu Fall, weiter ungehindert weltweit auch militärische Verantwortung übernimmt, deutsche Interessen am Hindukusch, im Syrienkonflikt, in Mali, vor Libyens, Libanons Küsten, am Horn von Afrika zu verteidigen

Dazu passt: Von wegen Merkel, wir mit ihr, wirke geschafft, wie Jakob Augstein in seiner aktuellen Spiegel- Kolumne

„Angela Merkels Flüchtlingspolitik: Wir sind geschafft“

nahelegt. Nein!, Merkel geht in die historische Offensive, klagt Unterlassungen deutscher Regierungen auf der EU- Ebene seit 2004 in Fragen gemeinsamer Verantwortung für Flüchtlinge an

Angela Merkel klagt sich u. a. deutsche Regierungen seit 2004 an

Was Jakob Augstein in seiner Kolumne nicht formuliert, wenn er von der angeblichen Weltinnenpolitik der Bundeskanzlerin Merkels im Habitus des Vorsitzenden der Nord- Süd- Konferenz Willy Brandt 1980 schreibt, u. a., dass Merkel Klage gegen sich selber und andere deutsche Regierungen, sprich, die Rotgrüne Koalition unter Gerhard Schröder/Joschka Fischer, seit 2004 führt, was mir aber wichitg erscheint.

Nach dem 2015 Wort „Wir schaffen das! wirkt Merkel auf mich keineswegs geschafft, sondern geht historisch in die Offensive, wenn Sie darauf verweist, dass deutsche Regierungen seit 2004. selbst unter rotgrüner Regie, Spanien, Italien mit der Versorgung, und Unterbringung von Flüchtlingen auf den Kanarischen Inseln, auf Lampedusa, Sizilien im Mittlemeer allein gelassen und sich der Aktirvierung der EU- Massenzustromrichtlinie2000, aus den Lehren des Jugoslawienkrieges geboren, mit ihrem Verteilungsmechanismus von Flüchtlingen auf 28 EU- Länder nach Bevölkerungszahl, Wirtschafts- Finanzkraft, in der EU- Kommission verweigert hat.

Merkels gegenwärtige Offensive verstehe ich einerseits als Frage an uns und sich selber?:

„Gewinnt nicht Rassismus, Fremdenhass dort Raum, wo die etablerte Politik in ihrem Willen zurückweicht, an Positionen der Rechtsverbindlichkeit Deutschlands, der EU gegenüber UNO- Flüchtlingskonventionen festzuhalten. stattdesssen mit dem „Wir schaffen das“ der Bundeskanzlerin Rechtspositionen ins Belieben linker bis rechter Meinungsbildung zu stellen sucht?“

Andererseits verstehe ich darin eine Gefahr, nachdem Deutschland, neben anderen Interventionspartei im Syrienkonflikt ist, dass ihr die AfD, die Identitären als interventionstreibende Anti- Islamisten gegenüber einer vorstellbar anschwellenden Friedensbewegung als das „kleinere“ Hemmnis ihrer Außenpolitik aus einem Guss von Innen- , Wirtschafts- , Sicherheits- , Entwicklungs- , Migrations- , Kultur- und Flüchtlingspolitik gelten
JP

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-angela-merkel-wir-sind-geschafft-kolumne-a-1110441.html#js-article-comments-box-pager
Angela Merkels Flüchtlingspolitik: Wir sind geschafft
Donnerstag, 01.09.2016 – 14:57 Uhr
Eine Kolumne von Jakob Augstein