Merkels Interventionspunkt ihrer Strategie der Spannung heißt Offensive asymmetrischer Demobilisierung

Ist Merkel im Standby am Interventionspunkt ihrer Strategie der Spannung asymmetrischer Demobilisierung angelangt?

Angela Merkels unverwüstliches Sisyphos Krachseln in der Steilwand der Mitmenschlichkeit, weiterhin uneingelöster Menschenrechte für 70 Millionen Flüchtlinge inner- und außerhalb ihre rheimatländer

Von wegen:

„Es ist Krieg und keiner geht hin“.

wie es frohgemut in einer Losung der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg 1968 dann weiter hieß:

„Make Love not War“.

. Von wegen es ist Krieg in Syrien und keiner geht hin noch fort von dem Gefahrenort?

Seit 2015 sind, neben den USA, Frankreich, England, Saudiarabien, Iran, Oman, Katar, Bahrain,der IS, die Türkei, Kurden, Deutschland und Russland mit der Folge Interventionspartei, dass seit dem Sommer 2015 Hunderttausende Syrier als Kriegsflüchtlinge, gemäß Genfer Flüchtlingskonvention, nach Europa unterwegs sind.

Was Angela Merkel mit ihrem Wort 2015

„Wir schaffen das“

bewirkt hat, ist weniger das Naheliegende, die Versorgung, Unterbringung von Millionen Kriegsflüchtlingen zur identitätsstiftenden Aufgabe der EU- Länder zu machen, denn darin gilt sie bis heute zu recht als gescheitert, sondern es geschafft zu haben, die gesellschaftlichen Gruppierungen, die für Friedensbewegungen gegen die Militarisierung der Außen- und Innenpolitik stehen, in den staunend gesellschaftspolitisch regungslosen Standby Modus eingehegter Ankommens- und Willkommenskultur zu manövrieren. Dafür den Auftrieb der AfD, Identitären allzu willig billigend in Kauf zu nehmen, wenn Deutschland nur, mit Bundespräsident Joachim Gauck auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2014 gesprochen, von Fall zu Fall, weiter ungehindert weltweit auch militärische Verantwortung übernimmt, deutsche Interessen am Hindukusch, im Syrienkonflikt, in Mali, vor Libyens, Libanons Küsten, am Horn von Afrika zu verteidigen

Dazu passt: Von wegen Merkel, wir mit ihr, wirke geschafft, wie Jakob Augstein in seiner aktuellen Spiegel- Kolumne

„Angela Merkels Flüchtlingspolitik: Wir sind geschafft“

nahelegt. Nein!, Merkel geht in die historische Offensive, klagt Unterlassungen deutscher Regierungen auf der EU- Ebene seit 2004 in Fragen gemeinsamer Verantwortung für Flüchtlinge an

Angela Merkel klagt sich u. a. deutsche Regierungen seit 2004 an

Was Jakob Augstein in seiner Kolumne nicht formuliert, wenn er von der angeblichen Weltinnenpolitik der Bundeskanzlerin Merkels im Habitus des Vorsitzenden der Nord- Süd- Konferenz Willy Brandt 1980 schreibt, u. a., dass Merkel Klage gegen sich selber und andere deutsche Regierungen, sprich, die Rotgrüne Koalition unter Gerhard Schröder/Joschka Fischer, seit 2004 führt, was mir aber wichitg erscheint.

Nach dem 2015 Wort „Wir schaffen das! wirkt Merkel auf mich keineswegs geschafft, sondern geht historisch in die Offensive, wenn Sie darauf verweist, dass deutsche Regierungen seit 2004. selbst unter rotgrüner Regie, Spanien, Italien mit der Versorgung, und Unterbringung von Flüchtlingen auf den Kanarischen Inseln, auf Lampedusa, Sizilien im Mittlemeer allein gelassen und sich der Aktirvierung der EU- Massenzustromrichtlinie2000, aus den Lehren des Jugoslawienkrieges geboren, mit ihrem Verteilungsmechanismus von Flüchtlingen auf 28 EU- Länder nach Bevölkerungszahl, Wirtschafts- Finanzkraft, in der EU- Kommission verweigert hat.

Merkels gegenwärtige Offensive verstehe ich einerseits als Frage an uns und sich selber?:

„Gewinnt nicht Rassismus, Fremdenhass dort Raum, wo die etablerte Politik in ihrem Willen zurückweicht, an Positionen der Rechtsverbindlichkeit Deutschlands, der EU gegenüber UNO- Flüchtlingskonventionen festzuhalten. stattdesssen mit dem „Wir schaffen das“ der Bundeskanzlerin Rechtspositionen ins Belieben linker bis rechter Meinungsbildung zu stellen sucht?“

Andererseits verstehe ich darin eine Gefahr, nachdem Deutschland, neben anderen Interventionspartei im Syrienkonflikt ist, dass ihr die AfD, die Identitären als interventionstreibende Anti- Islamisten gegenüber einer vorstellbar anschwellenden Friedensbewegung als das „kleinere“ Hemmnis ihrer Außenpolitik aus einem Guss von Innen- , Wirtschafts- , Sicherheits- , Entwicklungs- , Migrations- , Kultur- und Flüchtlingspolitik gelten
JP

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-angela-merkel-wir-sind-geschafft-kolumne-a-1110441.html#js-article-comments-box-pager
Angela Merkels Flüchtlingspolitik: Wir sind geschafft
Donnerstag, 01.09.2016 – 14:57 Uhr
Eine Kolumne von Jakob Augstein

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