„Pulse of Europe“, Pulse of Peace or Pulse of Crisis and War?

Hagen Rether: Westliche Werte | WDR
WDR
64.182 Aufrufe

Mir kommt die „Pulse of Europe“ Kampagne so vor, wie die Axel Springer Leerformel Kampagne nach 1949 zu Weihnachten, im Gedenken an die armen Brüder und Schwestern in der bolschewistisch okkupierten Ostzone des geteiten Vaterlandes brennend leuchtende Kerzen ins Fenster zu stellen, um alles Politische beim Alten zu lassen, nämlich Konrad Adenauer.

– Da kam es zu rührenden Szenen bei uns zuhause in den einstöckigen Kleingarten Spitzdach- Wohnhäusern der Meilskamp- Siedlung Hamburg-Farmsen. Brennende Kerzen in den Fenstern brachten das Eis auf den Fensterscheiben zum Schmelzen, gaben den Blick frei in die anheimelnde Winterlandschaft. Wir Kinder pressten unsere Nasen mit leuchtenden Augen, von Erwachsenden feierlich eingestimmt, ans nasskalte Fenster, verkannte Blockwart Seelen untergegangener NS-Zeit fanden zu alter Entrüstung und erinnerten, Nachbarn herausklingelnd, empört, sie haben vergessen, brennende Kerzen ins Fenster für die armen Brüder und Schwestern im Osten zu stellen.

Dabei hatten die Brüder und Schwestern im Osten uns bis zur unerwarteten Koreakrieg- Konjunktur in Westdeutschland 1951, dem aufkeimenden „Professor Ludwig Ehrhard- Wirtschaftswunder“ nach der Währungsreform 1948,- weg von der gemeinsamen Reichsmark (RM) hin zur Deutschen Mark (DM) – noch schwerwiegende Care Pakete mit selbstgestrickten Wollsachen, Dresdner Stollen, Holzspielzeug aus Thüringen, Jenaer Glaswaren als frohe Weihnachtsbotschaft aus Mecklenburg nach Hamburg geschickt. –

„Pulse of Europe“ sagt zwar, es ginge ihr nicht um die EU, an der sei viel zu kritisieren, es ginge ihr um die Idee eines Europas als Friedensbewegung. Stimmt das aber? wenn der Terrorexperte Michael Lüder expressis verbis unwidersprochen sagt, der Westen will den IS gar nicht auflösen, sondern durch „Bekämpfen“ nähren.

Ist Europa eine Friedensmacht oder weiterhin Motor für Krisen Kriege, humanitäre Katastrophen in heillos unterversorgten Massenquartieren für Geflüchtete aus Krisen- und Kriegsgebieten in Griechenland, Italien an der Peripherie der G 8 Staaten, um die sozialen, wirtschaftlichen Unwuchten in der eigenen Region im günstigsten Fall beim Alten zu lassen, eher sogar durch eine Wagen- und Bunkermentalität noch ungerechter zu organiseren, um das dann alternativlose Reform zu nennen?

Gilt Europa, voran die EU mit ihrem Schutz- und Trutzschild Eurozone nicht als das AUGE im Orkan des Elends in der Welt mit inzwischen an die 70 Millionen Geflüchteten inner- und außerhalb ihrer Heimatländer, den sie selber mit asymmetrischen Handelsverträgen, Krisen, militärisch-humanen Interventionen, Kriegen entfacht?

Ist Donald Trumps Kampagne „Make America great again“, „America First“, im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016, Englands „Great Britain First“ im Wege des Brexit Referendums am 24. Juni 2016 nicht eher als Versuch zu werten, es der EU, der Eurozone gleichzutun, nämlich nach innen durch regionalen Sozial- Protektionismus mit Verweis auf Griechenlands, Italiens , Spaniens, Portugals Staatsschulden, verfassungsrechtlich verankerten Schuldenbremsen – Schaffen prekärer Arbeitsplätze, Sozialabbau , Lohndumping in Gefängnisindustrie- , Haftanstalt- Produktionsstätten so schalten und zu walten, wie es in den wirtschaftlichen Außenbeziehungen zu anderen Ländern absehbar immer weniger gelingt?

Seit klar ist, dsss Donald Trump US-Präsident wird, sind die Aktienkurse der Rüstungs- , Gefängnis- und Securitypersonalindustrie AGs in den USA durch die Decke geschossen.

JP
http://pulseofeurope.eu/
PULSOFEUROPE

https://www.freitag.de/autoren/martin-betzwieser/die-neue-initiative-pulse-of-europe
MARTIN BETZWIESER 23.03.2017 | 08:39
Die neue Initiative „PULSE OF EUROPE“

http://www.deutschlandradiokultur.de/daniel-roeder-von-pulse-of-europe-europa-ist-eine-frage-von.1008.de.html?dram:article_id=378820
Beitrag vom 13.02.2017
Daniel Röder von „Pulse of Europe“
„Europa ist eine Frage von Krieg und Frieden“
Daniel Röder im Gespräch mit Liane von Billerbeck

UNO schweigt: Japan zwingt Geflüchtete zurück ins radioaktiv verstrahlte Fukushima

Fukushima und die Folgen – Leben mit der Katastrophe
KIEKE MA FILM BERLIN

T1/4 – Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima – Dr. S. Pflugbeil
Zorah Mari Bauer

Mafia in Japan rekrutiert Atommnomaden für Drecksarbeit mit hoher verstrahlungsgefahr in havarierten AKW-Komplex Fukushima

„Eine Rückkehr der Bevölkerung in die strahlenverseuchte Region Fukushima gilt unter Fachleuten und Anti-AKW-Aktivisten*nnen gleichermaßen als völlig indiskutabel“

Dessen ungeachtet drängt die japanische Regierung die Bevölkerung, in die strahlenverseuchten Gebiete von Fukushima zurückzukehren. Der Atom-Physiker Sebastian Pflugbeil von der Gesellschaft für Strahlenschutz betont dazu im Interview mit Doris Simon Deutschlandfunk 11.März 2017, das sei unverantwortlich, wenn die Politiker erklärten, eine Rückkehr dorthin sei sicher, dann sei das gelogen.

Sebastian Pflugbeil war Mitbegründer des „Neuen Forums“ in der DDR.
im Interview wird, deutlichPflugbeil beschäftigt Fukushima seit der Kernkraft- Katastrophe dem dreifachen GAU im dortigen AKW-Komplex am 12. März 2011 nach dem Mega-Tsunami mit 40 Meter hohen Wellen

Sebastian Pflugbeil ist selber dienstlich nach Fukushima gereist, um sich persönlich ein Bild von den weiträumigen Folgen der Katastrophe zu machen

Die japanische Regierung drängt Menschen ausgerechnet jetzt auf den Tag genau vor sechs Jahren wieder in die Fukushima Region zurückzukehren. Druck wird u. a. dadurch aufgebaut, dass den 160 000 Katastrophen Geflüchteten, von denen 27 000 allein in der Region Osaka in Behelfsheimen oder rin Sozialwohnungen mit ihren Kindern, Eltern leben, nun das existenzsichernde Wohngeld gestrichen wird.

Die Region Osaka sieht das Problem der Betroffenen, bedauert aber außerstande zu sein, arsatzweise für die Regierung in Tokio ein regionales Hilfswerk für die Fukushima Geflüchteten aus dem Öffentlichen Haushalt zu finanzieren

Pflugbeil: erläutert, das Bestreben in Japan, sei wie das in der Tschernobyl-Region nach dem GAU im dortigen AKW-Komplex Block IV am 26.April 1986, die gesperrten Gebiete möglichst zusammenzuschieben und wieder nutzbar zu machen, wenn nicht gar für bewohnbar zu erklären. Da gebe es Orte, da kommt man bis auf Strahlenbelastungen von ungefähr 20 Millisievert pro Jahr, das ist das, was beruflich Strahlenexponierte maximal abkriegen dürfen, also das ist völlig indiskutabel, insbesondere für die Kinder, die da unter diesen Bedingungen leben sollen, sagt Pflugbeil im Interview.

Doris Simon: Das heißt für Sie, wenn die japanische Regierung sagt, eine Rückkehr sei möglich und sicher, ist das gelogen?

Pflugbeil sinngemäß: Das was die japanische Regierung nun behauptet, ist gelogen. Und dummerweise wird das eben auch von westlichen Fachleuten aus der oberen Etage durch teilweise definitiv falsche Angaben unterstützt. Also das ist einfach ärgerlich und peinlich.

Für normale Bürger gilt ein Grenzwert von 1 Millisievert pro Jahr, und wenn man das nicht garantieren kann, würde ich da keine Leute mit wirtschaftlichem Druck hin zurückschicken. Wer soll denn das verantworten?, fragt Pflugbeil und wrikl dabei ratlos und erschüttert zugleich.

Dabei hätte das die Internatinale Gemeinschaft kernergienutzender Länder zu verantworten, die doch zu Anbeginn der Kernenergie mit dem vollmundigen Versprechen angestreten ist, die friedliche Nutzung der Kernernergie ist ein Unternehmen der Gemeinschaft der Völker der Welt im Namen des Friedens, einer atomwaffenfreien Welt, koordiniert abgestimmt, gemeinsamen Entwicklung und Prosperetät globaler Regionen vor Ort.

Pflugbeil gibt im Interview zu bedenken, es sei schwer einzuschätzen, welche langfristiigen Folgen für Japan und die Region Fikushima zu erwarten seien, weil die Informationen, die zum Beispiel über die Gesundheitsschäden durchsickern, nur winzige Bruchstücke der Realität abbildeten.

Um diese Schwierigkeiten zu unterstreichen, führt Pflugbeil Tschnernobyl als Beispiel an, wie bis heute, von dort ausgehend, weltweit desinformierend „“alternativer Fakten“ verbreitet werden , selbst von UNO-Gremien, von Gesundheitsministerien. Wer sich das vergegenwärtigt, dem werde schnell klar, was da in Japan seit 2011 bis heute und in der Zukunft weltweit kaum an belastbare Daten heranzukommen sei.

Am Beispiel Tschernobyl könne man aber lernen, in welchen Größenordnungen solche Gesundheitsschäden sich über Jahrzehnte ausbreiten, räumt Pflugbeil ein. Nehmen Sie ein Beispiel: Nach Tschernobyl ist in Bayern sehr sorgfältig der Fallout gemessen worden, und es sind auf Regierungsbeschluss die in Bayern neugeborenen Kinder mit Fehlbildungen erfasst worden – ein paar Jahre vor Tschernobyl und nach Tschernobyl. Am Ende konnte man aufgrund dieser Daten ziemlich genau sagen, dass in Bayern größenordnungsmäßig 3.000 Kinder mit Fehlbildungen geboren wurden aufgrund dieses Fallouts, mehr als tausend Kilometer von Tschernobyl weg, mit einer relativ moderaten Erhöhung der Strahlenbelastung.

Auf die Situation in Japan übertragen, bedeute das eine moderat erhöhte Strahlenbelastung bis in die Gegend von Tokio – bei einer sehr hohen Bevölkerungsdichte, wirft Pflugbeil ein

Pflugbeil desaströse Nachricht, man könnte Daten zumindest im etwa 280 Kilometer entfernten Tokio erfassen, tut es aber nicht, um angeblich zu verhindern, dass die Bevölkerung beunruhigt wird wie es in der regierungsamtlichen Sprachregelung heißt

Die Ärzte wirkten schmallippig auf Daten Nachfragen, sie sind in Sorge um ihre berufliche Existenz, wenn sie ihre Beobachtungen vor Ort weitergeben.

Auf die Frage von Simon: Wie wäre denn aus Ihrer Sicht ein verantwortungsbewusster Umgang in Japan selber, was müsste da passieren?, erklärt Pflugbeil:

„Man könnte zum Beispiel die Ärzte aufmuntern, ihre Beobachtungen in diesem Problemfeld zu machen und aufzuzeichnen und zu melden, und das Gegenteil ist der Fall. Das Gesundheitsministerium, das legt den Ärzten nahe, so zu denken, dass solche Untersuchungen doch die arme Bevölkerung noch zusätzlich belasten würden, und die Finger davon zu lassen“.

Pflugbeil von Simon darauf angesprochen, dass er ja unterwegs nach Hamburg sei, weil dort ein japanischer Journalist über seine Recherchen im Stil „Günter Wallraff“ berichten wolle. Der habe sich als Arbeiter zu Aufräumarbeiten in Fukushima einschleusen lassen.

„Er beschreibt, wie die Yakuza, die japanische Mafia, dort Leute rekrutiert, unqualifizierte Leute rekrutiert, die die Drecksarbeit auf dem Gelände von Fukushima machen sollen. Das klingt sehr japanisch-schrecklich, aber wenn man weiß, dass auch in den westeuropäischen Kernkraftwerken Atomnomaden oder Leiharbeiter eingesetzt werden, um die Drecksarbeiten hier bei uns zu machen, ist das für mich ein Motiv, auch auf die Situation in Deutschland hinzuweisen.“

Das sei in Deutschland von den AKW-Betreibern und Atomaufsichtsbehörden national und international schlecht geregelt, meint Pflugbeil weiter, diese Leute, die von außen in die Kernkraftwerke kommen, um dort sauber zu machen und eben diese Drecksarbeiten zu machen, die sind vom effektiven Strahlenschutz her, von den Möglichkeiten, eventuelle Gesundheitsschäden geltend zu machen, wirklich schlechter dran als die Stammbesatzung in den Kernkraftwerken und sind von der Zahl ein Vielfaches der festangestellten Besatzung in den Kernkraftwerken in Deutschland.
JP

Sebastian Pflugbeil zur Lage um das Fukushima AKW
dahast de

Japan – AKW-Arbeiter opfern laut Strahlenexperte ihr Leben
Mr2308Alex

Experten zur Fukushima Katastrophe_ARD_Tagesschau 16/17.3.2011 Sebastian Pflugbeil, Wolfgang Ulrich
Docdoo66

http://www.deutschlandfunk.de/verseuchte-fukushima-region-eine-rueckkehr-ist-voellig.694.de.html?dram:article_id=381016
„Eine Rückkehr ist völlig indiskutabel“
11.03.2017
Verseuchte Fukushima-Region
„Eine Rückkehr ist völlig indiskutabel“
Sebastian Pflugbeil im Gespräch mit Doris Simon

Carbonindustriekrise produziert VW-Honig im Kopf

Abgas-Skandal: Der VW-Krimi | 45 Min | NDR Doku
NDR Doku

Carbonindustriekrise: Gerät halbstaatlicher VW-Konzern weltweit zum Prügelknabe verblassender Carbonindustrie gehandelt, dessen Kassen zu Gunsten Privater geplündert gehören?

Gerät halbstaatlicher VW-Konzern weltweit zum Prügelknabe entschwindender  Carbonindustrie, dessen Kassen zu Gunsten Privater als Honigroute geplündert gehören?

Erinnert das nicht an ein Muster bei der Einhegung der Weltfinanzkrise 2008?

Gerät VW-Konzern nach dem Motto „Alle Speere zu mir“ zum Sündenbock eines globalen Unvermögens der G-20 Staaten, das Zeitalter der Carbonindustrie in geordnetem Rückzug zu beenden, emissionsfreie Energieträger und Kraftstoffe für Mobilität nicht nur zu entwickeln, sondern serienreif zum Einsatz zu bringen?

Selbst die Katalysatorenindustrie zur Absenkung der Kraftstoffemissionen, des CO2 Ausstoßes, angesichts des Klimawandels, insbesondere beim Dieselkraftstoff erweist sich als Muster ohne Wert, als reine Alibiveranstaltung, die den Mainstream Medien und Verbrauchern lange bekannt ist, ohne darauf vernunftgesteuert zu reagieren.

Das geschieht selbst in voller Kenntnis des sinnlos vergeudeten Verbrauchs seltener Rohstoffe für die Herstellung von Katalysatoren in Millionen Stückzahl für die Automobil- . Diesellokbau- und Flugzeugindustrie.

Im Fall der Weltfinanzkrise 2008 waren es in Deutschland die mehrheitlich staatlich geführten Landesbanken, die IKB, die Commerzbank, die Hypo-Real-Estate Bank, die Speere, die auf private Banken als Symbol drohender Insolvenz gerichtet waren, zu Lasten der Steuerzahler auf sich richteten und weiter richten.

ist das Muster nicht frappierend?

Auch im Fall der Weltcarbonindustriekrise mit der Automobilindustriekrise im Schlepptau ist es wiederum ein nahezu vollständig staatlich geführter Konzern, nämlich der VW-Konzern, der zum Prügelknaben zum Sündenbock wird, stellvertretend für die üblichen Verdächtigen, alle Speere zu mir zu flüstern, damit sich die Privaten wie Daimler, Opel, BMW, Porsche und ihre Anteilseigner beim Rückzug aus der Carbonindustrie schadlos halten, nahezu unangefochten frei von Belastungen durch Entschädigungsforderungen bleiben.

Der schwere Abschied von Oel, Gas, Kohle und Co.Industrie fällt jenen Unternehmen schwer, die aus der Erkundung, Schürfung und Produktion fossiler Energieträger seit über 100 Jahren ihren unermesslichen Reichtum generiert haben. vermögenssteigernd haben dabei seit spätestens seit 1914 Kriege als Schwungrad gewirkt

„Alle Räder rollen, gleich ob Sieg, ob Niederlage, für den Profit“.

Da kommt der Milliardär Donald Trump als US-Präsident im Weißen Haus auch jenen, wie gerufen, die eigentlich gegen ihn sind, außer Trump hält sein Versprechen, iim Schlussakkord der Carbonindustrie mit außerordentlichen Optionen auf besonders hohen Profit zum Letzten Gefecht zu blasen und sei es um den Bruch des inneren und äußeren letzten Friedens.

Denn wie gesagt, die Carbonindustrie Devise lautet seit über 100 Jahren Standard- und standesgemäß global über alle Fronten und Schützengräben hinweg;

„Alle Räder rollen, gleich ob Sieg, ob Niederlage, für den Profit“

Der VW- Abgasskandal ist, abgesehen von ausstehend politisch-juristischer Aufarbeitung, nur ein Mosaikstein eines weit ausgreifenden Problemkomplexes der weltweit aufgestellten Automobilindustrie, der sich nur vorläufig allein auf den Standort Deutschland fokussiert.

Worin erkenne ich diesen Problemkomplex?

Ich erkenne ihn in Umrissen darin am Horizont, dass die weltweit aufgestellte Automobilindustrie immer noch konzeptionell auf im Preis gedrückt fossilen Brennstoffen gründet, vorwiegend analoges Ingenieurwissen verwertet, dazu vom Management mit unerfüllbaren Vorgaben konfrontiert, wie ein im Fall angeblich emissionsarmen Dieselkraftstoffes gedrängt ist, digitales Know How und Ressourcen für Verbraucherbetrug zu missbrauchen, um den Vorgaben zumindest formal mit Placeboeffekt zu genügen.

Gleichzeitig zu vergegenwärtigen, nicht mehr halten zu können, was Hochglanzprospekte der Automobil- Diesellokbau- und Flugzeugindustrie versprechen und dabei, anders als zuvor, außerstande zu sein, dass irgendwo auf der Welt diese Arten von Betrug mit Schadensersatzforderungen konfrontiert, generell ins Gerede kommen.

Auf diesem Hintergrund krimineller Energie unter der prekären Überschrift „Corporate Identity“ Britain First, America First, EU-First, GM-First, Toyota-First, VW- First in der weltweiten Automobilindustrie, regierungspolitischer Komplizenschaft und rechtspolitischem Wegducken, angesichts von Verbraucherbetrug in Serie, befindet sich die Versicherungswirtschaft weltweit seit der Jahrtausendwende im industriellen Entschädigungssektor mit neuer Schubkraft auf dem Wachstumspfad.
.
„Was spricht gegen eine unabhängige Untersuchungskommission, die den von VW unter Verschluss gehaltenen Untersuchungsbericht der Kanzlei Jones Day auswertet“ fragt Professor Peter Grottian als Mitinitiator der Kampagne „VW-Boykott“ in seinem Beitrag:

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/laehmt-wie-smog-im-hirn
PETER GROTTIAN AUSGABE 0817 | 23.02.2017 | 06:00 12
Smog im Hirn

Gegen eine unabhängige Untersuchungskommission spricht juristisch und politisch nach Lage der Dinge allerdings sehr viel, weil der VW- , Bosch- Abgasschadens- GAU mindestens zur Hälfte ein Regierungspolitik Organisationsverschulden in Berlin, Brüssel ohne politische Haftung ist.

Ja!, außer die Politik in Deutschland könnte sich endlich mehrheitlich durchringen, das auf Anraten des Deutschen Juristentag 1953 durch die Bundesregierung Bundeskanzler Konrad Adenauer im Deutschen Bundestag außer Kraft gesetzte Unternehmensstrafrecht, – strafrechtliche Möglichkeit nicht nur gegen natürliche sondern auch juristische Personen zu ermitteln – , im Bundestag durch Mehrheit seiner Mitglieder zumindest in seinen vorherigen Stand von 1953 zu versetzen.

In diesem Komplex zum VW-Boykott aufzurufen taugt gewiss, um sich an diesem in seinem Ärger über den Abgasskandal durch betrugsoftware überhaupt und sonders der deutschen, italienischen, französischen Automobilindustrie hochzuranken, wird aber solange nur ein tonloser Ruf in akustisch abgeschirmten Echokammern des bunten Blätterwaldes sein, solange nicht die Einführung eines Unternehmensstrafrechts auf die gesellschaftspolitische Agenda gesetzt wird, damit am Ende nicht die Arbeiter, Angestellten von VW, Audi, Porsche, Skoda, BMW. Daimler und deren Zulieferfirmen wie Bosch statt der Eigner als juristischer Person, Manager und der Politik, unschuldig in Haft genommen, gesundheitlich und pekuniär die Zeche zahlen

Grottian weiter:

„Die glücklose Chefaufklärerin, die SPD-Frau und Ex-Verfassungsrichterin Christine Hohmann-Dennhardt, wird per goldenem Handschlag von mehr als zwölf Millionen sowie einer monatlichen Rente von 8.000 Euro verabschiedet“

Das hat wunderschön offenbar und klar das unverblümte systemische Geschmäckle von Schweigegeld in einem Komplex allgemein administrativ vorsätzlichen Organisationsversagens in Politik und Gesellschaft im Gewande hellen Wahns im grauen Anzug asymmetrischer Demobilisierung gesellschaftlicher Gegenkräfte.
JP

Die Volkswagen-Story (komplette Doku)
dbate
54.140 Aufrufe

Die Geschichte von Volkswagen
SuccesSxTFSI
Hinzufügen Teilen Mehr
88.280 Aufrufe

Das Märchen vom Wirtschaftswunder – Marshall-Plan | D-Mark | Marktwirtschaft | Ludwig Erhard | 2008
HomosapienFloraFauna
76.610 Aufrufe

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/sven-giegold-fordert-unternehmensstrafrecht
JOACHIM PETRICK 04.12.2013 | 19:28 11
Sven Giegold fordert Unternehmensstrafrecht

https://joachimpetrick.wordpress.com/2016/08/30/warum-wir-ein-unternehmensstrafrecht-brauchen-why-do-we-need-a-corporate-crime/

https://www.openpetition.de/petition/online/unternehmens-und-verbandsstrafrecht

http://www.deutschlandfunk.de/energiewende-der-schwere-abschied-von-kohle-und-co.724.de.html?dram:article_id=353147
Der schwere Abschied von Kohle und Co.03.05.2016