Carbonindustriekrise produziert VW-Honig im Kopf

Abgas-Skandal: Der VW-Krimi | 45 Min | NDR Doku
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Carbonindustriekrise: Gerät halbstaatlicher VW-Konzern weltweit zum Prügelknabe verblassender Carbonindustrie gehandelt, dessen Kassen zu Gunsten Privater geplündert gehören?

Gerät halbstaatlicher VW-Konzern weltweit zum Prügelknabe entschwindender  Carbonindustrie, dessen Kassen zu Gunsten Privater als Honigroute geplündert gehören?

Erinnert das nicht an ein Muster bei der Einhegung der Weltfinanzkrise 2008?

Gerät VW-Konzern nach dem Motto „Alle Speere zu mir“ zum Sündenbock eines globalen Unvermögens der G-20 Staaten, das Zeitalter der Carbonindustrie in geordnetem Rückzug zu beenden, emissionsfreie Energieträger und Kraftstoffe für Mobilität nicht nur zu entwickeln, sondern serienreif zum Einsatz zu bringen?

Selbst die Katalysatorenindustrie zur Absenkung der Kraftstoffemissionen, des CO2 Ausstoßes, angesichts des Klimawandels, insbesondere beim Dieselkraftstoff erweist sich als Muster ohne Wert, als reine Alibiveranstaltung, die den Mainstream Medien und Verbrauchern lange bekannt ist, ohne darauf vernunftgesteuert zu reagieren.

Das geschieht selbst in voller Kenntnis des sinnlos vergeudeten Verbrauchs seltener Rohstoffe für die Herstellung von Katalysatoren in Millionen Stückzahl für die Automobil- . Diesellokbau- und Flugzeugindustrie.

Im Fall der Weltfinanzkrise 2008 waren es in Deutschland die mehrheitlich staatlich geführten Landesbanken, die IKB, die Commerzbank, die Hypo-Real-Estate Bank, die Speere, die auf private Banken als Symbol drohender Insolvenz gerichtet waren, zu Lasten der Steuerzahler auf sich richteten und weiter richten.

ist das Muster nicht frappierend?

Auch im Fall der Weltcarbonindustriekrise mit der Automobilindustriekrise im Schlepptau ist es wiederum ein nahezu vollständig staatlich geführter Konzern, nämlich der VW-Konzern, der zum Prügelknaben zum Sündenbock wird, stellvertretend für die üblichen Verdächtigen, alle Speere zu mir zu flüstern, damit sich die Privaten wie Daimler, Opel, BMW, Porsche und ihre Anteilseigner beim Rückzug aus der Carbonindustrie schadlos halten, nahezu unangefochten frei von Belastungen durch Entschädigungsforderungen bleiben.

Der schwere Abschied von Oel, Gas, Kohle und Co.Industrie fällt jenen Unternehmen schwer, die aus der Erkundung, Schürfung und Produktion fossiler Energieträger seit über 100 Jahren ihren unermesslichen Reichtum generiert haben. vermögenssteigernd haben dabei seit spätestens seit 1914 Kriege als Schwungrad gewirkt

„Alle Räder rollen, gleich ob Sieg, ob Niederlage, für den Profit“.

Da kommt der Milliardär Donald Trump als US-Präsident im Weißen Haus auch jenen, wie gerufen, die eigentlich gegen ihn sind, außer Trump hält sein Versprechen, iim Schlussakkord der Carbonindustrie mit außerordentlichen Optionen auf besonders hohen Profit zum Letzten Gefecht zu blasen und sei es um den Bruch des inneren und äußeren letzten Friedens.

Denn wie gesagt, die Carbonindustrie Devise lautet seit über 100 Jahren Standard- und standesgemäß global über alle Fronten und Schützengräben hinweg;

„Alle Räder rollen, gleich ob Sieg, ob Niederlage, für den Profit“

Der VW- Abgasskandal ist, abgesehen von ausstehend politisch-juristischer Aufarbeitung, nur ein Mosaikstein eines weit ausgreifenden Problemkomplexes der weltweit aufgestellten Automobilindustrie, der sich nur vorläufig allein auf den Standort Deutschland fokussiert.

Worin erkenne ich diesen Problemkomplex?

Ich erkenne ihn in Umrissen darin am Horizont, dass die weltweit aufgestellte Automobilindustrie immer noch konzeptionell auf im Preis gedrückt fossilen Brennstoffen gründet, vorwiegend analoges Ingenieurwissen verwertet, dazu vom Management mit unerfüllbaren Vorgaben konfrontiert, wie ein im Fall angeblich emissionsarmen Dieselkraftstoffes gedrängt ist, digitales Know How und Ressourcen für Verbraucherbetrug zu missbrauchen, um den Vorgaben zumindest formal mit Placeboeffekt zu genügen.

Gleichzeitig zu vergegenwärtigen, nicht mehr halten zu können, was Hochglanzprospekte der Automobil- Diesellokbau- und Flugzeugindustrie versprechen und dabei, anders als zuvor, außerstande zu sein, dass irgendwo auf der Welt diese Arten von Betrug mit Schadensersatzforderungen konfrontiert, generell ins Gerede kommen.

Auf diesem Hintergrund krimineller Energie unter der prekären Überschrift „Corporate Identity“ Britain First, America First, EU-First, GM-First, Toyota-First, VW- First in der weltweiten Automobilindustrie, regierungspolitischer Komplizenschaft und rechtspolitischem Wegducken, angesichts von Verbraucherbetrug in Serie, befindet sich die Versicherungswirtschaft weltweit seit der Jahrtausendwende im industriellen Entschädigungssektor mit neuer Schubkraft auf dem Wachstumspfad.
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„Was spricht gegen eine unabhängige Untersuchungskommission, die den von VW unter Verschluss gehaltenen Untersuchungsbericht der Kanzlei Jones Day auswertet“ fragt Professor Peter Grottian als Mitinitiator der Kampagne „VW-Boykott“ in seinem Beitrag:

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/laehmt-wie-smog-im-hirn
PETER GROTTIAN AUSGABE 0817 | 23.02.2017 | 06:00 12
Smog im Hirn

Gegen eine unabhängige Untersuchungskommission spricht juristisch und politisch nach Lage der Dinge allerdings sehr viel, weil der VW- , Bosch- Abgasschadens- GAU mindestens zur Hälfte ein Regierungspolitik Organisationsverschulden in Berlin, Brüssel ohne politische Haftung ist.

Ja!, außer die Politik in Deutschland könnte sich endlich mehrheitlich durchringen, das auf Anraten des Deutschen Juristentag 1953 durch die Bundesregierung Bundeskanzler Konrad Adenauer im Deutschen Bundestag außer Kraft gesetzte Unternehmensstrafrecht, – strafrechtliche Möglichkeit nicht nur gegen natürliche sondern auch juristische Personen zu ermitteln – , im Bundestag durch Mehrheit seiner Mitglieder zumindest in seinen vorherigen Stand von 1953 zu versetzen.

In diesem Komplex zum VW-Boykott aufzurufen taugt gewiss, um sich an diesem in seinem Ärger über den Abgasskandal durch betrugsoftware überhaupt und sonders der deutschen, italienischen, französischen Automobilindustrie hochzuranken, wird aber solange nur ein tonloser Ruf in akustisch abgeschirmten Echokammern des bunten Blätterwaldes sein, solange nicht die Einführung eines Unternehmensstrafrechts auf die gesellschaftspolitische Agenda gesetzt wird, damit am Ende nicht die Arbeiter, Angestellten von VW, Audi, Porsche, Skoda, BMW. Daimler und deren Zulieferfirmen wie Bosch statt der Eigner als juristischer Person, Manager und der Politik, unschuldig in Haft genommen, gesundheitlich und pekuniär die Zeche zahlen

Grottian weiter:

„Die glücklose Chefaufklärerin, die SPD-Frau und Ex-Verfassungsrichterin Christine Hohmann-Dennhardt, wird per goldenem Handschlag von mehr als zwölf Millionen sowie einer monatlichen Rente von 8.000 Euro verabschiedet“

Das hat wunderschön offenbar und klar das unverblümte systemische Geschmäckle von Schweigegeld in einem Komplex allgemein administrativ vorsätzlichen Organisationsversagens in Politik und Gesellschaft im Gewande hellen Wahns im grauen Anzug asymmetrischer Demobilisierung gesellschaftlicher Gegenkräfte.
JP

Die Volkswagen-Story (komplette Doku)
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Das Märchen vom Wirtschaftswunder – Marshall-Plan | D-Mark | Marktwirtschaft | Ludwig Erhard | 2008
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https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/sven-giegold-fordert-unternehmensstrafrecht
JOACHIM PETRICK 04.12.2013 | 19:28 11
Sven Giegold fordert Unternehmensstrafrecht

https://joachimpetrick.wordpress.com/2016/08/30/warum-wir-ein-unternehmensstrafrecht-brauchen-why-do-we-need-a-corporate-crime/

https://www.openpetition.de/petition/online/unternehmens-und-verbandsstrafrecht

http://www.deutschlandfunk.de/energiewende-der-schwere-abschied-von-kohle-und-co.724.de.html?dram:article_id=353147
Der schwere Abschied von Kohle und Co.03.05.2016

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