„Zwei Plus Vier Vertrag 1990“ Mangel ist heilbar, ein Europa grenzübergreifender Regionen zu fördern

Der Zwei-plus-Vier-Vertrag wird 25 Jahre alt
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Zwei-plus-Vier-Vertrag
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Europa braucht keine G Helden, Europa braucht als „Lernendes System“ grenzübergreifender Regionen wie Katalonien frische Luft zum Atmen

Emmanuell Macron droht als Shooting Tiger Star für die angeblich europäische Sache der Demokratie zu springen und als Kamin Vorleger zu landen, der immerhin noch dazu taugt, vergessen zu machen, dass es Frankreich 2006 war die EU Verfassung durch ein Referendum zu torpedieren.

Wie Macron seine Sache, zäumen die Katalonen das Pferd ihrer Sache, ihrer Autonomie von hinten auf, wenn sie von Spanien entgegen Verfassung die Separierung fordern, anstatt in Brüssel, mit anderen Regionen der EU vernetzt, eine grenzübergreifende Stärkung der Regionen als Wirtschaftsraum zu fördern, damit Katalanen in Frankreich auch was von der Autonomie haben. So entsteht der Eindruck, dass es wie in Griechenland auch um eine weitere Wette an den Internationalen Finanzmärkten von Globalplayern wie Goldman Sachs, Staats- und Pensionsfonds mit Risikoausfallversicherungen ? gegen den Euros geht, um katalanisch-spanische Schulden zu „europäisieren“. Immerhin ist Katalonien als wirtschaftsstärkste Zone Spaniens gleichzeitig die am meisten in Madrid, Brüssel verschuldet spanische Region.
Seit der Finanzkrise 2008 ist die EU zu einem Dienstleister der Banken, Versicherungen, Finanzdienstleister statt der Förderung grenzübergreifender Regionen im Schengenraum der Mitgliedsstaaten geschrumpft.

Angela Merkel kann das, die historische Stunde nutzend, ändern, wenn sie das brüchige Fundament der Deutschen Einheit 1990, die allein auf den historisch wenig belastbaren

„Zwei Plus Vier Vereinbarungen“

ein Status-Vertrag Bundesrepublik/DDR mit den USA/UdSSR, England/Frankreich als „Grundgesetzersatz“ für Angelegenheiten der Außenpolitik unter Ausblendung innerdeutschen Verfassungsdebatte, bei Aufrechterhaltung von Geheimverträgen des Pariser Abkommens 1955, statt einem Friedensvertrag Deutschlands auf der Grundlage einer neuen deutschen Verfassung mit 53 Staaten Europas, der Welt vom 12. September 1990 im Moskau beruhen, mit Rechtsfolgen für die Beziehungen des wiedervereinigten Deutschlands mit Drittländern, durch eine neue Art nachhaltigen Wirtschaftens, der einer Ausgleichs- , Entschädigungsökonomie stabilsiert, von ihrer bisherigen Austeritätspoitik zugunsten Private Public Partnerership (PPP), auf einen europaweiten Wachstumspfad bringt.

Deutschland ohne Friedensvertrag, trotz Zwei-plus-Vier-Vertrag!
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DF History Geheimakte Deutsche Einheit DOKU HD
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Ohne es kenntlich zu machen, legt die AfD den Daumen auf die Wunde als Chance, dass Deutschland mit 16 Bundesländern, bei 9 europäischen Nachbarstaaten in Ost, West, Nord,Süd, historisch in der EU grenzübergreifende Wirtschaftszonen bildet und darüberhinaus in Europa bis nach Asien, Naher, Mitterer Osten, Nord-Afrika eine Aufgabe als Katalysator ganz unterschiedlicher kultureller, historischer Prägungen zugewachsen ist, ohne diese bisher wirklich soziokulturell gesellschaftspolitisch verankert zu kommunizieren.

Wir erleben seit 1990 mit der Einheit Deutschlands nicht eine Spaltung deutscher Kultur und Volkes, sondernn deren Aufblühen , bisher allerdings nur als Mauerblümchen, eine Erweiterung der Sichtweise auf Nachbarstaaten, eben anders als Baden-Württemberg, NRW, Niersachsen nach der Schweiz, den Beneluxstaaten, Saarland Frankreich, Bayern Österreich, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Griechenland, Italien,Schleswig Holstein Dänemark,Norwegen, Schweden, MeckPom. Brandenburg, Sachsen, Polen, Tschechien, Baltische Länder, Litauen, Estland, Letland, Finnland..

(Doku in HD) Ringen um die Deutsche Einheit – Der Zwei-plus-Vier-Vertrag – Geschichte treffen
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Vor 1990 gab es 1949-1989 bis zum Berliner Mauerfall in Gesamtdeutschland über alle Grenzen des Eisernen Vorhangs hinweg im kulturell-politisch-kirchlichen Raum einen Inneren Konsens Block für Frieden, Freiheit, politischen Pazifismus, der hieß die „Innere DDR“ als das „Neue Deutschland“ nach dem Aufbau der Trümmerlandschaften nach 1945,

Auch der westdeutsche Teil dieses Blocks wurde durch den Beitritt der DDR nach Art 23 GG am 3. Oktober 1990 statt neuer Verfassung nach Vereinigung, „ohne Debatten sang- und klanglos mit abgewickelt, Das wird vergessen.

1953 hat der Koreakrieg Westdeutschlands stotterndem Konjunkturmotor Schubkraft Richtung Wachstum, „Wohlstand für alle“ unter der Losung „Soziale Marktwirtschaft“ verliehen, bzw. deren frühzeitges Scheitern verhindert,

Kriege haben inzwischen, auch wenn es seit 1953 weltweit unzählig weitere Kriege, sogenannt militärisch-humanitäre Interventionen gab und gibt, als „War-Deal“ Wachstumsmotoren mit dem Ziel „Wohlstand für alle“ ausgedient. Das hat spätestens der Golfkrieg 1991 belegt.

Ein Wachstumsschub für Deutschlands Konjunktur blieb, trotz deutscher Militärhilfe in Höhe von 12 Milliarden DM für die Koalition der Willigen mit den USA als Führungsmacht gegen Saddam G Hussein, anders als 1953 aus.

Deutschlands Einheit, die Zwei-plus-Vier-Verhandlungen und Europa. Erfahrungen eines Akteurs
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Oszellieren zwischen „Schwarzer Null“, grundgesetzlich verankerter „Schuldenbremse“ und Abschaffung des Solidaritätszuschlags (Soli) 2019 zugunsten der Besserverdienenden, das passt zur gegenwärtigen Jamaika Mogelpackungspolitik, ohne auch nur an eine Vermögensveranlagung hierzulande, wahrhaftigen Reichtumsbericht, geschweige denn Vermügenssteuer zu denken,

Weltweit wird Armut in der eigenen „30 zu 70  % “ Gesellschaft entdeckt, so auch in Deutschland, der EU, als letzter Wachstummarkt für leistungsloses Einkommen zu generieren.

Der „Innere Soli erwuchs 1991 aus Umständen, dass die Deutsche Einheit zunächst nur aus der Portokasse, dann „Oh wir waren alle, sonders die Regierung Kohl, so überrascht“, die Portokasse reichte nicht, dann einseitig zu Lasten der gesetzlichen Sozialkassen unter Schonung unternehmerischer, privater Vermögensbildung mit Schlussakkord der Agenda2010 Hartz IV Gesetze 2003 auf rotgrünem Ticket unter BeIfall der CDU/CSU/FDP Opposition durch einen treuwidrigen Rentensichelschnitt von 30 % grundgesetzlich verankertem Forderungseigentum – Begriff bei Professor Paul Kirchoff – ab der Jahrgänge 1938 finanziert wurde.

Angeischts der Tatsache, dass die Vermögenssteuer mit BVG Urteil 1997 unter der Maßgabe ausgesetzt wurde, dass der Derutsche Bundestag die ungleiche steuerliche Veranlagung von Geld- , Kapitalvermögen gegenüber Anlage- , Grund- , Boden- , Seen-, Wald- Wiesen- , Kulturgütervermögen beendet, muss der „Innere Soli“ bis zu einem besseren Staatsfinanzierungsmodell als Vermögensersatzsteuer erhalten bleiben.

Was denn sonst, die ZDF heute show hat den Soli 2014 zum UNESCO Kulturerbe erhoben, weil es nun darum geht, neben Instandsetzung, Modernisierung der Infrastruktur, Erschließung des ländlichen Raumes mit schnellen W-Lan Internet Breitband Glasfaserleitungen, jene über eine Ausgleichsökonomie in Bund. Ländern, Kommunen, Sozialer Wohnungsbau, Wiedereinführung der 1992 ausgesetzten Mietpreisbindung für öffentlich geförderten Wohnungsbau, Aktivierung der 1992 ebenfalls ausgesetzten Gemeinnützigkeit von Wohnungsbaugenossenschaften, Ende des Ausblutens des ländlichen Raumes zugunsten der Ballungsräume Berlin-Potsdam, München, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Dresden, Leipzig mit dem Soli Ertrag von 20 Millarden €/anno zu entschädigen, die seit 1990 einseitig die Kosten der Deutschen Einheit dazu die Arbeitsmarktreform Agenda 2010/Hartz IV Gesetze durch 30 % Entzug ihrer Rentenanwartschaften, Kürzungen des Arbeitslosengeldes, Arbeitslosenhilfe finanzieren
JP

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/europas-zukunft-zeit-fuer-demokratische-helden-kolumne-a-1175084.html
Zukunft Europas Zeit für demokratische Helden

Die europäische Krise geht tiefer, als viele denken. Retten können die in ihrer derzeitigen Verfassung undemokratische Union nur konkrete Initiativen und große Ideen. Angela Merkel muss handeln.

Eine Kolumne von Georg Diez
Sonntag, 29.10.2017 15:47 Uhr

 

Soli „Vermögensersatzsteuer“ Entschädigung für illegitim einseitigen Renten- Forderungseigentumsentzug. Was denn sonst?

ZDF heute show 28.11.14 Soli Solidaritätszuschlag ZDF Best of ohne Lutz
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Adriano Celentano – Soli
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Oszellieren zwischen „Schwarzer Null“, sprich grundgesetzlich verankerter „Schuldenbremse“ und Abschaffung des Soli zugunsten der Besserverdienenden, das passt zur gegenwärtigen Jamaika Mogelpackungspolitik nach Art von Rosstäuschung, ohne auch nur an eine Vermögensveranlagung hierzulande, wahrhaftigen Reichtumsbericht, geschweige denn Vermügenssteuer zu denken, Armut als letzten Wachstummarkt für leistungsloses Einkommen zu generieren.

Der „Innere Soli erwuchs“ aus „unheilschwangeren“ Umständen, dass die Deutsche Einheit zunächst nur aus der Portokasse, dann „Oh wir waren alle sonders die Regierung Kohl, den ich hol, so überrascht“, die Portokasse reichte nicht, dann einseitig krass zu Lasten der gesetzlichen Sozialkassen unter Schonung unternehmerischer, privater Vermögensbildung mit Folge der Einführung der Agenda2010 Hartz IV Gesetze 2003 auf rotgrünem Ticket unter enthusiastischeM BeIfall der CDU/CSU/FDP Opposition per treuwidrigem Rentensichelschnitt von 30 % grundgesetzlich verankertem Forderungseigentums ab derJahrgänge 1938 finanziert wurde.

Gleichzeitig winkte 1997 vermögensnahen Schichten per BVG-Urteil die Aussetzung der Vermögensveranlagung von Unternehmen, Privathaushalten, sprich Vermögenssteuer, weil eine Bundesregierun nach der anderen, gleich welcher politischen Farbe, sich außerstande erwies, Kapital- , Grund- ,, Boden- , Immobilien- , Kulturgüterrvermögen ausbalanciert gleichermaßen zu veranlagen, wie es das BVG Urteil seit 20 Jahren anmahnt, Da ist die Soi-Debatte eine reine Verdeckungskampagne, über die Vermögenssteuer nicht zu reden.

Der Ertrag aus dem Soli gehört heute selbsttverständlich nicht als monetäres Fast Food in private Vermögenshand, die hochpreisig spekulative Blasenwirtschaft bis zum Crash durch Platzen zu befeuern, sondern als Slow Food „Vermögensersatzsteuer“ symbolisch ausgleichende Entschädigung für ergangenes „Unrecht beim Forderungseigetumsentzug“ jetzt in die gesetzlichen Sozialkassen, was denn sonst 🙂

Motor, Armut als Wachstumsmarkt zu generieren

„Schwarze Null“, das ist in der EU, deren Mitgliedstaaten, in Deutschland, Bund und Ländern der Motor aus der Armut öffentlicher Haushalte, EZB Target 1 und 2 virtuelle Geldschöpfung monetäres Mining durch Kreditaufnahme, Anleihenaufkauf aus privatwirtschaftlicher und öffentlicher Hand von gegenwärtig 60 Milliarden €/Monat bis 2018? hin und her, Daseinsvorsorge zu Lasten immer mehr verschuldeter Privathaushalte in der EU, kombiniert mit Blasen- , Schattenwirtschaft, befeuert durch virtuell digitales Geld wie Bitcoin beim dereguliert computergesteuert hochfrequent hypergetakteten Handel mit Devisen, Anleihen, Aktien, Rohstoffen, Termingeschäften, Wetten. Zetifikaten, Derivaten, Risikausfallversicherungspolicen an den global offenen und Darknet Finanzmärkten zu Gunsten privaten Reichtums in immer wenigeren Händen einen allerletzten Wachstumsmarkt für Globalplayer, die da sind, Banken. Versicherungen, Pensions- , Hedge- , Staatsfonds der Carbonindustrieländer Kohle, Öl, Gas zu generieren

Die nächste Fuhre Wasser per PPP nur gegen Zinseszins Gebühr

„Auf staatlicher Ebene aber ähnelt die Ersatzreligion „schwarze Null“ ungefähr dem Konzept, ein brennendes Haus nur so lange zu löschen, bis die erste Fuhre Wasser alle ist, weil man halt geschworen hat, nicht zum Teich zu fahren. „, schreibt Sascha Lobo in seiner Spiegel-Kolumne „Digitales Deutschland Zukunft wird aus Geld gemacht“.

Eine pointierte Formulierung Danke“, und doch nur die halbe Wahrheit. Denn in Wahrheit wird das grundgesetzlich verankerte Mantra „Der Schwarzen Nullt“ sprich „Schuldenbremse“ als Erpressungspotenzial gegenüber unserer Zivilgesellschaft aufgebaut, den Resonanzboden für den öffentlichen Aufschrei nach Private Public Partnership (PPP) Finanzierungsmodellen für die Aurechterhaltung der Daseinsvorsorge zu Gunsten privater Unternehmen zu bereiten.Es wird also per „Schwarzer Null“ nicht geschworen, nach der ersten Fuhre Wasser nicht zum Teich zu fahren, sondern außerhalb von laufenden Haushaltstiteln in Bund und Ländern „Heute kaufen. Übermorgen zahlen“ aus an Privatunternehmen zur Bewritschaftung verpachtete Teiche gegen Zinseszins Gebühr die nächste Fuhre Wasser zu entnehmen..

Die „Schwarze Null“ ist so gesehen ihrem schwarzdunklen Anlass nach eine superteure Mogelpackung, Rosstäuschung, weil in dieser unter dem Appendix Folgekosten die Roten Zahlen unter Null klotzend zum öffentlichen Armutskotzen im Beschwerdechor und Kreis nur so rattern, das Verlangen nach öffentlicher Instandsetzung, Innovation von Infrastruktur, Teilhabe der Bürger*nnen an Kultur, Bildung, Ausbidlung, Sport, außer Stand gesetzt, zupflastern,wegplanieren, öffentliche Armut zu Lasten von immer mehr überschuldeten Privathaushalten, nicht veranlagt privaten Reichtum in immer wenigeren Händern zum gesellschaftlichen Alltag machen.
JP

Entschädigung #Soli als Vermögensersatzsteuer für #Renten #Forderungseigentum Entzug 03 durch Deutsche Einheit 1990
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/jamaika-streitthema-steuern-warum-ein-soli-aus-besserverdienern-nuetzt-a-1174840.html
Jamaika-Streitthema Steuern Warum ein Soli-Aus den Besserverdienern nützt

Der Solidaritätszuschlag ist zum Zankapfel in den Jamaika-Gesprächen geworden. Seine Abschaffung würde riesige Löcher in den Haushalt reißen. Profitieren würden davon vor allem die obersten 20 Prozent.

Von Alexander Sarovic
Donnerstag, 26.10.2017 21:04 Uhr

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/gesellschaftlicher-fortschritt-braucht-investitionen-kolumne-a-1174661.html
Digitales Deutschland Zukunft wird aus Geld gemacht

Für Deutschlands Politik ist die schwarze Null zur Ersatzreligion geworden – obwohl sie ein Symbol des Aufgebens ist. Gesellschaftlicher Fortschritt braucht Investitionen.

Eine Kolumne von Sascha Lobo
Mittwoch, 25.10.2017 16:03 Uhr

Leserbrief wg. befremdlicher Statements des Herrn von Dohnanyi

Todesursache Schweigen
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lisabeth Käsemann wird in Buenos Aires entführt 8. März 1977
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Nürnberger Elisabeth-Käsemann-Symposium
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Elisabeth Käsemann Stiftung
Internationale Strafverfolgung staatlicher Verbrechen in Deutschland
und Lateinamerika: 1933 – 1976 – heute

Klaus von Dohnanyi verschont Olaf Scholz wg. „Olympia Hamburg“, Elisabeth Käsemann verschonte er als Staatssekretär im Außenamt 1977 mit Bemühungen, sie vor Foltertod zu retten

Elisabeth Käsemann (* 11. Mai 1947 in Gelsenkirchen; verfolgt, gefoltert, ermordet von der argentinischen Miltärjunta † 24. Mai 1977 in Monte Grande, Argentinien) Klaus von Dohnanyi *1928 verschont Olaf Scholz wg „Olympia Hamburg“ mit Kritik, Martin Schulz kritisiert er als, „INSM Botschafter“, wie der einstig rotgrüne Superminister Arbeit und Wirtschaft Wolfgang Clement, nennt Schulz einen guten Kerl aber den falschen Kandidaten, um so mehr dazu sein Fall „Das Mädchen“.als Staatssekretär im Außenamt 1977. Damals verschonte von Dohnanyi Bundeskanzler Helmut Schmidt, Außenminister Hans-Dietrich Genscher mit Kritik

Klaus von Dohnanyi hat es mit nun bald 90 Lebensjahren wieder getan, er „dohnanyiert“, wie es der SPD-Fraktionsvorsitzende Herbert Wehner im Bundestag nannte, bis die Schwarte kracht, der ganze Äther mitleidig Schoten lacht?

Klaus von Dohnanyi verschont Olaf Scholz wg. „Olympia Hamburg“ mit Kritik, Martin Schulz kritisiert er als „INSM Botschafter“, nennt ihn einen guten Kerl aber den falschen Kandidaten der SPD für die Bundestagswahl 2017, um so mehr dazu sein Fall „Das Mädchen“.

Damals 1977 verschonte von Dohnanyi Bundeskanzler Helmut Schmidt, Außenminister Hans-Dietrich Genscher mit Kritik wg. deren diplomatischer Untertätigkeit in Buenos Aires, deutsche Staatsbürgern*nnen vor Folter und Ermordung durch die argentinische Militärjunta Rafael Jorges Videle zu schützen, im konkreten Fall, die in Buenos Aires von der Militärjunta 1977 ermordeten deutschen Studenten Elisabeth Käsemann. Klaus Zieschank, den unabhängigen Daimler Betriebsräten u. a. deutschen Staatsbürgern*nnen als Klaus von Dohnanyi SPD-Staatsminister 1976-1979, neben der inzwischen verstorbenen F.D.P. Staatsministerin Hildegard Hamm-Brücher im Außenamt unter Führung des ebenfalls inzwischen verstorbenen Hans-Dietrich Genschers war.

 

Am 1. November 2006 antwortet Dr. Klaus von Dohnanyi auf einen Faxbrief von mir zu seiner Zeit als Staatsminister im Außenamt, seine damaligen sachfremden Verlautbarungen im Auftrag der Bundesregierung Bundeskanzler Helmut Schmidt, Außenminister Hans-Dietrich Genscher auf Anfragen von Mitgliedern des Deutschen Bundestages (MdBs) zum Fall „Elisabeth Käsemann“ wörtlich.

Sehr geehrter Herr Petrick,

haben Sie vielen Dank für Ihren Faxbrief. Leider bin ich im Moment so beschäftigt, sodass ich die Fragen leider nicht beantworten kann,

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Klaus von Dohnanyi

1.11.2006

Am 23.6.2018 wird Klaus von Dohnanyi 90. Hätte er 1977 als Staatsminister im Außenamt Hans-Dietrich Genscher seine Amtspflicht vor der Weltöffentlichkeit, gemäß seines Amtseides getan statt öffentlich zu lügen wären Elisabeth Käsemann Klaus Zieschank, Daimler Betriebsräte von der Militärjunte in Argentinien nicht ermordet worden, könnten sie noch leben. Effizient zeitnahe Interventionen Englands, Spaniens, Österreich für ihre Staatsangehörigen belegen das

Klaus von Dohnanyi: Wenn jemand bedrängten Fahrgästen in der U-Bahn zur Seite ist springt, braucht das Mut, Zivilcourage ist das nicht. Zivilcourage ist, wenn man seine Meinung gegen die Mehrheitsmeinung durchhält.

Das klingt nach dem Geschäftsmodell Exspect GmbH Dr. Klaus von Dohnanyi in Hamburg, das Zivilcourage marktkonform zur Dienstleistung macht. Dazu gehört, als Marketing Eigenwerbung Signal, dass Dohnanyi seit 1957 als Mitglied der SPD unterwegs ist, sich mit extravaganten Thesen gegen sozialdemokratische Grundsätze und Mehrheiten stemmt, sich gleichzeitig aber selber als strammer Parteisoldat in ausweglos empfundener Lage als Schlichter und Problemlöser anbietet wie Sauerbier.
So z. B. geschehen im Streit zwischen Ignatz Bubis und Martin Walser anlässlich dessen umstrittener Frankfurter Paulskirchen Dankesrede zum Erhalt des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1998. Damals appellierte Dohnanyi, nachdem Walser in seiner Rede alle Behutsamkeit gegen Ignatz Bubis u. a. Überlebende des Holocaust fahren ließ, öffentlich unadressiert ins Allgemeine wie Ungefähre, wir müssen alle behutsam miteinander umgehen.

Z. B. als Botschafter parteiübergreifender NGO INSM in der SPD gegen deren Gründungsmythos 1863 den Kampf der Arbeiter jeder gegen jeden untereinander durch Solidarität zu beenden, für Wettbewerb am Arbeitsplatz um, Lohnhöhe, Arbeitsbedingungen, Rente zu werben. Empört über SPD in Medien in erhaben staatsmännisch tragendem Ton wohl temperiert aufgebracht zu sagen, das muss man sich einmal vorstellen, da gibt es Leute in der SPD, die sind gegen Wettbewerb.

Wäre es nach Klaus von Dohnanyis Verständnis Zivilcourage, etwa 1942 in seinem NS widerständigem Elternhaus als 13jähriger NS- Fan insistierend für die Hitler Jugend (HJ) zu schwärmen?

 

OFFENER LESERBRIEF

Joachim Petrick
Hamburg

Herrn Klaus von Dohnanyi
Hamburg

redaktion@abendblatt.de, leserbriefe@abendblatt.de, matthias.iken@abendblatt.de

Leserbrief zu „Martin Schulz gehört nicht an die Spitze der SPD“ am 10.10.2017 von Matthias Iken

Sehr geehrter Herr von Dohnanyi,

gibt Ihr Statement „Martin Schulz gehört nicht an die Spitze der SPD“ der Parteienverdrossenheit nicht Nahrung?

Geht es nicht auch um Loyalität gegenüber Personalentscheidungen der eigenen Partei, die demokratisch legitimiert sind, zumal, wie in Ihrem Fall, Sie, mit Erfahrungen als Miteigentümer des demoskopischen Instituts Infratest für Wirtschaft, im Fahrstuhl der SPD hochkatapultiert, 1968 beim Superminister Wirtschaft und Finanzen Karl Schiller beginnend, eine steile Karriere mit dem SPD-Ticket bis hin zum Amt des Regierenden Hamburger Bürgermeisters 1981-1988 gemacht haben?

Waren nicht 1981-1988 viele SPD-Mitglieder*nnen Ihnen gegenüber als Regierendem Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg loyal, auch wenn sie fanden, Sie seien nach Bürgermeister Hans-Ulrich Klose, der, anders als Sie, ein bekennender Gegner der Atomindustrie, des AKW-Baus rund um Hamburg – AKW Stade, inzwischen stillgelegt, AKW Krümmel, inzwischen ebenfalls stillgelegt wg. vieler Störfälle, radioaktiv strahlender Belastung der Umwelt, AKW Brokdorf, AKW Brunsbüttel Koog – , der falsche Kandidat?

Haben Sie sich damals als strahlend glühender Atomkraft Befürworter nicht mit dem Atomkanzler Helmut Schmidt im Gleichschritt beteiligt, Hans-Ulrich Klose als Atomkraft Gegner aus Amt und Würden in Hamburg nach Bonn in den Deutschen Bundestag, dort in den Ausschuss für Außenöpolitik zu mobben?

ehrt Euch – Brokdorf
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lmaufnahmen über und aus Hamburg 1980
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rokdorf – wie alles anfing
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2010Laika

olfgang Ehmke: Die Schlacht um Brockdorf
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Tagesschau vom 28.02.1981
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Filmaufnahmen über und aus Hamburg 1980
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Darüber hinaus sind Sie als Geheimnisträger in höchsten Regierungsämtern während der Kanzlerschaften von Kurt-Georg Kiesinger 1966-1969, Willy Brandt 1969-1974, Helmut Schmidt 1974, -1982, n. m. E. begründet, in besonderer Weise auf Loyalität inner- und außerhalb der SPD angewiesen.

Ist von Ihnen in Ihrem Karriereverlauf schon einmal gesagt worden, Sie seien ein guter Kerl, aber der falsche Kandidat?

Genau das haben Sie von Martin Schulz im Gespräch mit Matthias Iken und zuvor in der Anne Will Sendung nach der Landtagswahl in Niedersachsen gesagt. Dabei wurde deutlich, dass es Ihnen gar nicht um Marin Schulz als Person geht, sondern darum, dass er eine andere Europapolitik als der SPD-Seeheimer Kreis um MdB Johannes Kahrs oder die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), deren Botschafter Sie sind, anstrebt, nämlich die politische Einheit der EU voranzutreiben, das Europaparlament zu stärken.

Sie forderten wiederholt, entgegen Ihrer offentlich bekundeten Freundschaft und Sympathien für Bundeskanzlerin Angela Merkel und deren debattenarmer Haltung, die Förderung der Debattenkultur in Deutschland. Wie passt es dazu, dass Sie gegenüber Martin Schulz so persönlich werdend argumentieren, statt wirklich in eine Debatte um die Entwicklung der EU einzusteigen?-

Immerhin wurde Martin Schulz im März 2017 mit 100 % Stimmenanteil von einem SPD-Parteitag durch die Delegierten zum SPD-Vorsitzenden gewählt und auf das Schild des SPD-Kanzlerkandidaten gehoben.

Wie passt Folgendes mit Ihrer demokratischen Haltung ohne Rücksicht auf die SPD zusammen?

Im Fall „Olympia in Hamburg“ verschonten Sie, entgegen ihrer wirklichen Meinung, den SPD-Bürgermeister Olaf Scholz, der allein mit der Bewerbung Hamburgs für Olympia Millionen € zu Lasten des Hamburger Staatssäckels verpulvert hat?, während Sie Martin Schulz mit Ihrer Kritik im „Kick me“ Stil öffentlich wegbrettern wollen?, ohne Meinungskraft, einen geeigneteren Kandidaten für die SPD nennen zu wollen. Soll die SPD eine Partei des „Leeren Stuhls“ werden?, oder ist das Ihrer maßgeblichen Rolle als Botschafter der vorparlamentarischen NGO Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) geschuldet?

Sie sagen „Wir müssen uns nicht nur um Verteilungsfragen, sondern in erster Linie um Zukunftsfragen kümmern „. Meinen Sie, es ginge mehr oder weniger das eine ohne das andere?

Warum deuten Sie die Umwälzungen durch die digitale Revolution in unserer Wirtschaft eher als Bedrohung, denn als Chance, auch für erweiterte Formen der Mitbestimmung am Arbeitsplatz und Umverteilung des BIP-Vermögens von den oberen 10 anteiliger zu den unteren 90 % Privathaushalten, um Wachstum über Kaufkraft zu generieren?

Glauben Sie grundsätzlich, dass mit Reichtum in immer weniger Händen volkswirtschaftliches Wachstum zu generieren ist?, ist es nicht genau umgekehrt, Vermögen in immer mehr Händen ist der Weg auf den Wachstumspfad?

Auf die Frage: „Wie lässt sich die Demokratie denn sichern?“ antworten Sie:“Durch einen starken, mutigen und entschlossenen Staat, aber auch durch konsequente Dezentralisierung“

Früher haben Sie n. m. E. mit Blick auf die neuen Bundesländer hinsichtlich Regierungs- , Parteienaktivität, Investitionen das Hohe Lied von den Leuchttürmen zu Lasten der Infrastruktur in der Fläche gesungen, z. B. haben Sie sich noch nach Jahrtausendwende bei einer Diskussion in der Hamburger Bucerius Law School mit der Bemerkung zu ihrem Gegenpart Gesprächspartner aus den neuen Bundesländern „Noch sind wir Freunde, aber das muss nicht so bleiben“ der Idee verschlossen, Teile neuer Airbus Produktion A-380 , neben Toulouse, Hamburg, München nach Rostock zu verlagern.
Was ist heute anders als nach 1990?, dass Sie nun auf Dezentralisierung plädieren?

Ihre Richterschelte verstehe ich nicht, angesichts vorliegender Ergebnisse des G-20 Sonderausschusses der Hamburger Bürgerschaft, die aufdecken, dass die Polizei für ihre behaupteten Gefahrenanalysen und Bedrohungslagen für ihre eigene Sicherheit beim G 20 Einsatz, wie sie einräumt, die Belege schuldig bleibt,

Warum erfüllt Sie nicht bis heute noch mit Blick auf Ihre Bürgermeisterzeit in Hamburg mit Stolz, dass Sie 1987 für eine ausgewogene Regelung der komplexen Problemen mit und um die Hafenstraße offen waren und diese schlussendlich durch eine Win-Win Lösung herbeigeführt haben? Liegt der Grund darin, dass Sie anfänglich durch namhaft engagierte Hamburger Bürger u. a. durch Jan Philipp Reemtsma zum Jagen getragen werden mussten?

Wie sehen Sie Medienberichte, dass ihre  Amtszeit als Bürgermeister von gleich sechs Skandalen geprägt war? War das ein parlamentarisches Zeichen von „Mehr Demokratie wagen“? nach dem Motto Willy Brandts „Man hat sich bemüht“? oder was steckte dahinter?

– Der Skandal um die 14 Stunden lang rechtswidrige Einkesselung von an die 1000 Atomkraftgegner-Demonstranten (sog. „Hamburger Kessel“) auf dem Heiligengeistfeld am 8. Juni 1986 durch Polizeikräfte unter dem Kommando des SPD- Innensenators Rolf Lange ab 12.00 Mittag, der die Demonstranten in die Nähe der RAF rückte, erst ab 17.00 Uhr auf öffentlichen Druck u. a. durch herbeigeeilte Taxifahrer kontrollierten Gang zur Toilette erlaubte. Das Hamburger Verwaltungsgericht hat diese Polizeiaktion für rechtswidrig erklärt, eingekesselten Demonstranten Entschädigung von 200 DM zugebilligte, was zu Lasten Hamburger Steuerzahler einen Schaden von annähernd 200 000 DM verursachte, der Schaden an durch namenlose Polizeikräfte zertrümmerten Taxis, PKWs nicht gerechnet.

Haben Sie sich in der Hamburger Bürgerschaft namens des Senats für diese rechtswidrige Polizeiaktion bei Hamburger Bürgern*nnen entschuldigt?, wenn nicht, warum?
War nicht, angesichts des GAU im AKW Komplex Tschernobyl 26.4.1986 in der damaligen UdSSR, heute Ukraine gesellschaftspolitisch mehr Einfühlungsvermögen und Verständnis von Amtswegen gegenüber Atomkraftgegnern angesagt?

Halten Sie den AKW-Bau damals wie heute nachwievor für richtig?

Haben Sie in der Polizeiaktion des Innensenators Rolf Lange einen Versuch bestimmter SPD Kreise gesehen, Sie 1986 als Bürgrmeister vorzuführen, der Verträge mit Hafenstraße Hausbesetzern anbahnen will?

Dohnanyis Vorgänger Hans-Ulrich Klose war unter anderem zurückgetreten worden, weil er gegen den Bau der AKWs rund um Hamburg durch die landeseigenen Hamburger Elektrizitätswerke (HEW) war, sich aber nicht gegen Werner Staak, den Vorsitzenden der Hamburger SPD, sowie den Atomkanzler Helmut Schmidt in Bonn durchsetzen konnte.

– die lange vergeblich erwartet, endlich 1987 friedliche Beilegung des Hafenstraßenkonflikts – diese setzte er gemeinsam mit seinem Stellvertreter Ingo von Münch (FDP) gegen Widerstände in beiden Parteien durch,
der Bau des Kernkraftwerks Brokdorf.

Seit März 2011 ist von Dohnanyi Mitglied der Ethikkommission für sichere Energieversorgung –

Als SPD-Partei-Soldat haben Sie, 1979 SPD-Spitzenkandidat im Landtagswahlkampf mit einem Achtungserfolg gegen den amtierenden Ministerpräsidenten Bernhard Vogel (CDU), Bruder Jochen Vogels (SPD), Juni 1981 Ihr Landtagsmandat in Rheinland-Pfalz niedergelegt.

Ganz bekennender AKW-Bau Befürworter seit ihrer Zeit als Bildungs-, Forschungsminister 1972- 1974, davor im selben Ministerium Staatssekretär, die Nachfolge des AKW-Bau Kritikers Hans-Ulrich Klose im Amt des Regierenden Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg auf Empfehlung Ex-Kanzlers und damaligen SPD-Vorsitzenden Willy Brandt angetreten. Sind es bis 1988 geblieben.

Wie stehen Sie heute zu ihrer damalige Pro-Haltung zum AKW-Bau nach dem Atomausstieg der Bundesregierung 2011 in Reaktion auf den Dreifach GAU im AKW-Komplex Fukushima/Japan 12. März 2011 als Mitglied der Ethikkommission für sichere Energieversorgung, in die Sie 2011, neben dem MdB der Grünen Jürgen Trittin, dem ehemaligen CDU-Umweltminister, UNO-Beauftragten für Umweltfragen in Nairobi, Kenia  heute, Leiter des Potsdamer Instituts für Innovation Klaus Töpfer u. a. berufen wurden?

Manche Kritiker meinten, Sie seien ein „Bürgermeister nach Feudalherren Art“ gewesen? „Eloquenter Kerl im Nadelstreif-Anzug mit Basis Ferne“

Haben Sie damals als Bürgermeister in Hamburg darunter gelitten, dass nach der Hamburger Verfassung der Regierende Bürgermeister, anders als heute, keine politische Hausmacht und Richtlinienkompetenz innehatte, jede Entscheidung mühselig einzeln jedem Senator mit dessen Hausmacht im Hintergrund seit Zunftzeiten antichambrierend abringen mussten?

Sie sagen: „Man muss beispielsweise auch Victor Orban verstehen: Ungarn ist von der Historie der Türkenbesatzung geprägt. Brüssel muss solche kulturellen Strukturen berücksichtigen.“

Klingt das nicht so als habe es in Ungarn nach der beendeten Türkenherrschaft 1688 durch Prinz Eugen vor Wien und polnische Feldherrn Fürsten Kavallerie Truppen keine ungarische Geschichte mehr gegeben, z. B. die k. u. k. Donaumonarchie Zeit bis 1918, den Ungarnaufstands 1956 gegen die Knute der UdSSR Herrschaft in Osteuropa?

Wie passt das zusammen, einerseits, Ihre Herkunftsfamilie stammt aus Ungarn, nennen Sie den ungarischen Ministerpräsidenten Victor Orban öffentlich wie einst der verstorbene Altkanzler Helmut Kohl einen persönlichen Freund, den Sie gegenüber Kritik in Schutz nehmen, ein autokratischer Nationalist zu sein, anderseits loben Sie Bundeskanzlerin Angela Merkels Wort 2015 „Wir schaffen das“, das Dublin Abkommen ist gescheitert“ das der Victor Orban Flüchtlingspolitik in Ungarn diametral zuwider läuft?

Legendär sind für mich Ihre Literatur-Salons im Hamburger Rathaus während Ihrer Bürgermeister Amtszeit. Sind Sie da ihrer zweiten Frau der Dichterin Ulla Hahn näher gekommen? Warum gibt es heute solche Literatur-Veranstaltungen im Hamburger Rathaus nicht mehr?

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, wenn Sie im Interview mit Matthias Iken sagen, es sei ja nicht so, dass Sie zu Olaf Scholz gingen, sagen, mach diesen, mach jenen zum Senator. Nein, das ist nicht Ihr Stil, siehe Martin Schulz. Sie sagen Olaf Scholz eher, mach diesen, mach jenen lieber nicht zum Senator, oder?

Zu Ihrer Amtszeit hatte der Regierende Bürgermeister ohnehin nicht die Personalkompetenz zu entscheiden, wer Senator wird, wer es nicht wird, oder, geschah das nicht erst durch eine entsprechende Änderung der Landesverfassung Hamburgs in der Bürgermeister Amtszeit von Henning Vorscherau?

Sie sagen: „Meine Frau hat kürzlich vorgeschlagen, ich solle mit 90 in den Vorruhestand gehen. Wenn Gottes Wille mich so weit noch trägt – dann okay „..
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Mein Wunsch an Sie, hören Sie einmal nicht auf Ihre Frau, die Dichterin Ulla Hahn *1946 oder anders gesagt, bleiben Sie dabei, hören Sie nicht auf Ihre Frau, gehen Sie nicht in den Vorruhestand mit 90, viele wie ich haben noch mehr und mehr Fragen an Sie:

Z. B. Ihre Rolle als Staatsminister im Außenamt 1977 während des „Deutschen Herbstes“, neben der inzwischen verstorbenen F.D.P. Staatsministerin Hildegard Hamm-Brücher, in Ihrer Rolle beim bemerkenswert winkeladvokatisch abgebrüht verlogener Umgang mit der damals öffentlichen Beschwerde-Frage des NS-Widerstandskämpfers, Theologie Professor Dr. Ernst Käsemann aus Tübingen, was veranlasst die Bundesregierung, der Studentin Elisabeth Käsemann, meiner Tochter, dem Studenten Klaus Zieschank, den unabhängigen Daimler Betriebsräten u. a. deutschen Staatsbürgern*nnen in Buenos Aires aus der Folterhaft der Militärjunta (1976-1982) unter General Rafael-Jorges Videla zu verhelfen?

Haben Sie sich als Staatsminister als politischer Sekretär ihrer Partei der SPD, des Bundeskanzlers Helmut Schmidt verstanden, als parteipolitischer Aufpasser im Außenamt?, oder empfanden Sie eher eine Loyalitätspflicht gegenüber ihrem direkten Dienstherrn Außenminister Hans-Dietrich Genscher?, wenn ja, war Ihnen klar, dass es der damalige Bundesinnenminister Genscher mit dem damaligen Kanzleramtschef Professor Horst Ehmcke 1969 waren, die das von der Großen Koalition CDU/CSU/SPD 1966-1969 gerade wg. der „Spiegel Affäre „bedingt abwehrbereit“ Nato-Manöver Fallx62“ abgeschafft unselige Staatssekretärensystem des vormaligen Kanzleramtschefs Konrad Adenauer Hans-Maria Globke wieder eingeführt hatten?, dass Sie nun mit Frau Hamm-Brücher Teil dieses Aufpasser- und Intriganten- Systems waren, das letztlich hinter den Kulissen über die „Günter Guillaume-Spionage-Affäre“ den Regenbogenpresse Stoff lieferte, Bundeskanzler Willy Brandt am 6. Mai 1974 zum Rücktritt vom Amt zu veranlassen?

Warum haben Sie mit Frau Hamm-Brücher der bundesdeutschen Öffentlichkeit, damals im Deutschen Bundestag, nach Ihrer beider Bekunden 2014 anlässlich der Ausstrahlung des ARD- Dokumentarfilms „Das Mädchen“, vorgetäuscht, glatt weg gelogen, die deutsche und internationale Öffentlickeit hinter die Fichte geführt, die Bundesregierung tue alles in ihrer Macht, um hier hinter den Kulissen wie auch im Ostblock bei drohenden Menschenrechtsverletzungen diplomatisch zu helfen?

Was nicht geschah, Warum? Was wollten Sie mit Ihrer Einlassung gegenüber den Filmemachern in dem Dokumentarfilm „Das Mädchen“ sinngemäß sagen?, Sie seien zwar nicht zuständig für den Fall Käsemann gewesen, womit Sie einräumen, dass es Zuständigkeiten gab, Sie hätten aber irgendwie ja doch Verantwortung für diesen tragischen Fall mitzutragen. Vielleicht lag die Tragik ja darin, dass wir zu sehr mit der Entspannungspolitik im Osten beschäftigt waren, weniger mit Ereignissen in Südamerika, Argentinien. Schonen Sie mich nicht bei ihren Nachforschungen.

Wie wollen Sie, lieber Herr von Dohnanyi, bei all ihrer vorgeblich verbalen Aufgeschlossenheit, andere zu ermuntern, schonen Sie mich nicht, untersuchen Sie meine Verantwortlichkeit als SPD- Staatsminister im Außenamt 1976- 1979 im Fall Elisabeth Käsemann in Argentinien, wenn Sie dabei keinerlei Hinweis geben, Anstalten zu machen, sich selber auf die Spur zu kommen?

Zumal Sie sozusagen auf den Schlüsseln zu den überlang versiegelt verschlossenen Archiven zu den damaligen Ereignissen sitzen?

Seit Ihren Einlassungen 2014 zum Fall „Das Mädchen“ verstehe ich erst richtig, was der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende Herbert Wehner einst im Deutschen Bundestag meinte, als er anlässlich Ihrer Ausführungen als Staatsminister im Außenamt in den Plenarsaal sinngemäß dazwischen rief, mein werter Herr von Adel, den ich tadel, hören Sie auf zu „dohnanyiren“!.

War es nicht damals so, dass westdeutsche Unternehmen wie Siemens, durch die Hermeskreditversicherungsanstalt abgesichert, neben dem Bau von Fußball-Stadien durch bundedeutsche Baukonzerne, Atomtechnologie, samt angereichertem Uran für den AKW-Bau, wenn nicht gar den Bau einer argentinischen Atombombe, Telekommunikation in Argentinien im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 1978 modernisierten und ausbauten? Und das alles entgegen dem Waffen-Embargo gegenüber der argentinischen Militärjunta, das die USA mit Beginnt der US-Präsidentschaft Jimmy Cartes am 20. Januar 1966 verkündeten, um die unheilvolle Praxis der US-Außenpolitik seit der Ära Richard Nixons, Gerald Ford 1968-1976 zu durchbrechen.

Damit war Westdeutschland der einzig übriggebliebene Waffenlieferant Argentiniens, abgesehen von dunklen Waffensystem Geschäftsbeziehungen mit Israel, dem Apartheid-Regime Südafrika

Sehen Sie einen Zusammenhang deutscher Lieferung von angereichert spaltbarem Uran für den AKW-Bau in Argentinien und dem Beginn des „Schnellen Brüter“ AKW- Anlagenbaus in Wackersdorf/Bayern, der dann nicht wg. der Anti-AKW-Proteste, sondern nach dem Zusammenbruch der argentinischen Miltärjunta 1982 nach verlorenem Falklandkrieg mit Great Brtain sang- und klanglos eingestellt wurde?

Argentinien stand also sehr wohl im Blick der Weltöffentlichkeit und insbesondere der deutschen Öffentlichkeit, weil Argentinien Deutschland maßgeblich zweimal geholfen hatte, dass die Fußballweltmeisterschaften 1954, 1974 nach Deutschland vergeben wurde? Darüber hinaus 1977 ein legendäres Freundschaftsspiel zwischen der westdeutschen Nationalmannschaft und Argentinien mit der Udo Jürgens „Argentinia Fußballweltmeisterschafts- Hymne 1978“ in Buenos Aires stattfand?

 

Dazu andere westdeutsche Unternehmen die argentinische Militärjunta, wiederum durch die Hermeskreditversicherungsanstalt mit Bürgschaften fürs politische Risiko abgesichert, zu Lande, Panzer, Luftabwehrraketen, zu Wasser, Fregatten, U-Boote, in der Luft mit Luft-Luft- Abwehr- und Angriffs-Raketen hochrüsteten und damit der Militärjunta die militärstrategische Grundlage schafften für den Falklandkrieg Argentiniens gegen Großbritannien 1982 an internationalen Embargo Bestimmungen vorbei?

Elisabeth Käsemann, die von Daimler Stuttgart aus an die Militärjunta in Buenos Aires ausgeliefert unabhängigen Daimler Betriebsräte wurden, historisch dokumentiert, von den Chargen der Militärjunta ermordet.

Englands, Spaniens, Österreichs Regierungen hatten Wege gefunden, anders als die Bundesregierung, ihre Staatsbürgern*nnen aus argentinischer Militärjunta Haft zu befreien. König Carlos war mit seiner Frau eigens mit einer Regierungsmaschine nach Buenos Aires geflogen, der Freilassung von Spaniern*nnen aus der Folterhaft Nachdruck zu verleihen und diese direkt sicher nach Hause zu geleiten, damit diese nicht nach verbrecherischer Militärjunta Praxis womöglich auf dem scheinbaren Heimflug in einem „Zeugenvernichtungsprogramm“ über dem Regenwald, Atlantik aus dem Flugzeug ins Meer geworfen werden.

Als Mann der Wirtschaft, der Sie ja auch sind, was hätte der damalige BDA- , BDI- Präsident, der Vize-Vorstandsvorsitzende der Daimler AG Deutschland, Vorstandsvorsitzende der Daimler Argentina AG Buenos Aires Hanns-Martin Schleyer, angesichts der Untätigkeit der Bundesregierung, vor Beginn des „Deutschen Herbstes“ 1977 veranlssen können und müssen, um den bundesdeutschen Studenten*nnen Elisabeth Käsemann, Klaus Zieschank, den unabhängigen Daimler Betriebsräten u. a. deutschen Staatsbürgern*nnen in Buenos Aires aus der Folterhaft der Militärjunta (1976-1982) unter General Rafael-Jorges Videla zu verhelfen?

Wäre Hanns-Martin Schleyer womöglich wg. dieses Einsatzes für Menschenrechte in Argentinien, trotz seiner NS- Vergangenheit, SS-Mitgliedschaft, aus dem Fadenkreuz der RAF geraten?

Oder anders gefragt, hätte Bundeskanzler Helmut Schmidt Hanns-Martin Schleyer 1977 das Leben retten, durch eine öffentliche Ansprache an die Geisenehmer aus der Geiselhaft der RAF befreien können, ohne einen Staatsnotstand auszulösen, wenn er in dieser Ansprache angekündigt hätte, dass die Bundesregierung Schleyer wg. Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Dritten Reich und in Argentinien anklagt und vor ein bundesdeutsches Gerichte stellt?

Ist diese Preisvergabe der Schleyer-Stiftung nicht als ein einmal mehr gelungener Versuch zu werten, sich bei dem Altkanzler, Herausgeber DER ZEIT Helmut Schmidt 2013 dessen Einflussnahme als Herr der Versiegelung und fortgesetzter Geheimhaltung deutscher Archive über sonst übliche Fristen hinaus, neben Wolfgang Schäuble, in der deutschen Öffentlichkeit gegen Vorwürfe Richtung Hanns-Martin Schleyers wg. Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Argentinien bis zu seinem Tod 1977 rückzuversichern?

Der Vorhang will nicht fallen, wir schauen betroffen, viele Fragen offen.

Matthias Iken hat sie das nicht gefragt, aber ich frage Sie, warum haben Sie die Beziehung zu dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranitzki (1920-2013) erst nach dessen öffentlichen Verriss 1996 in seiner ZDF-Sendung „Das Quartett“ des ersten Teils der Roman Trilogie der „Hilla Palm“ Ihrer Frau Ulla Hahn abgebrochen und nicht schon vorher?, wo Sie doch sicher schon längst aus dem Munde Ihrer Frau Kunde erhalten hatten, dass Reich-Ranitzki ihr Avancen gemacht und sie ihn zurückgewiesen habe und dessen Verriss, ungetrübt von Kenntnissen der Literaturgeschichte, ein Racheakt sei, wie ihre Frau sinngemäß zu Protokoll gab

Dann ist da die bis heute ungeklärte Sache mit den sogenannt angeblich 1944 verschollenen „Dohnanyi-Papieren“ ihres vom NS-Terrorregime ermordeten Vater Hans von Dohnanyi, einem Archiv, das die Verbrechen des NS-Regimes dokumentiert und angeblich durch Verrat im Hauptquartier des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht (OKW) Zossen von der GESTAPO aus einem Safe entwendet, bzw. nach dem gescheiterten Hitler Attentat 20. Juli 1944 konfisziert werden konnte, in Gewahrsam genommen wurde, seitdem bis heute als verschollen gilt.

Was wissen Sie über diese „Dohnanyi-Papiere“, wurden in denen ausschließlich NS-Verbrechen in den deutschbesetzten Gebieten Europas oder auch im Reichsgebiet dokumentiert, schlossen diese eine Dokumentation der Verbrechen der Deutschen Wehrmacht, sonders des Abwehr Geheimdienstes unter Führung Admiral Wilhelm Canaris mit ein oder aus?, wenn aus, zu welchem Zweck, Verbrechen zu unterschlagen oder im Fall eines denkbaren Prozesses, eine Angriffs- und Verteidigungslinie gegen das NS-Regime aufzubauen?

Haben Sie eine Erklärung dafür, warum offensichtlich keine Kopien dieser „Dohnanyi-Papiere“ bei Ansprechpartnern*nnen ausländischer Diplomatie und Dienste hinterlegt waren, um vor der Vernichtung durch das NS-Regime sicher zu sein, zumal Überlebende des militärischen Widerstandes gegen Hitler nach dem Krieg betonten, sie hätten eng mit Ansprechpartnern*nnen ausländischer Diplomatie und Dienste zusammen gearbeitet?

Den Anklageschriften der GESTAPO gegen Ihren Vater Hans von Dohnanyi wg. Anfangsverdacht von Devisenvergehen ist zu entnehmen, dass es darum ging, dass deutsche Staatsbürger, denen als Juden die Reichsbürgerschaft durch die Nürnberger Rasssengesetze 1935 entzogen war, als V-Leute der Abwehr unter Führung Admiral Wilhelm Canaris aber angeblich ohne dessen Kenntnis durch Ihren Vater und Onkel Friedrich Bonhoeffer getarnt, immun gestellt, mit hohen Devisenbeträgen versehen, ins sichere Exil im Ausland u. a. die Schweiz, Portugal, Marokko und Übersee reisen konnten.

Hat die Abwehr zum Nachteil Ihres Vaters, Onkels oder, um eine Ausweitung der Anklage zu verhindern, mit der GESTAPO kooperiert?, um dann noch vor dem gescheiterten Hitler Attentat in deren Visier zu geraten, dass Canaris als Abwehrchef entlassen unter Hausarrest stand?, nach dem gescheiterten Hitler Attentat wie Ihr Vater, Onkel verhaftet wurde

War nach Ihrer Meinung und Kenntnis naheliegend, dass umgekehrt die GESTAPO längst dabei war, die Verbrechen der Deutschen Wehrmacht als Vollziehender Gewalt in den deutschbesetzten Gebieten Europas mit Beginn des Zweiten Weltkrieges, dem Überfall auf das damals politisch „wesensverwandt“ faschistisch-autoritäre Polen am 1. September 1939 im Detail haarklein akkurat zu dokumentieren?

Wie ist Ihre sinngemäße Einlassung vor Jahren zu interpretieren, als es um die juristische Rehabilitierung Ihres Vaters ging, Ihr Vater brauche keine Rehabilitierung. Kritisch anzumerken sei, der militärische Widerstand gegen das NS-Regime habe zu keinem Zeitpunkt 1933-1945 in seinen Schriften, Hinterlassenschaften, Dokumenten etwas daran Kritisierendes gefunden, geistig, seelisch, körperlich Behinderte massenweise zu sterilisierend, dem Vernichtungsprogramm der Euthanasie zuzuführen?

Werfen Sie den damaligen Eliten entwickelter Länder in der ganzen Welt vor, Euthanasieprogramme nicht nur geduldet, sondern gefordert zu haben?, wenn ja, sehen Sie einen Grund darin, dass infolge der Verheerungen des Ersten Weltkrieges, der Anblick, die Gegenwart von Millionen Verstümmelter, sogenannter Kriegszitterer in Schützengräben aufgrund von wochenlangem Artilleriebeschuss, an allen Fronten, Kriegsversehrter an Leib und Seele mit heute sogenannt Posttraumatischem Belastungssyndrom als so verstörend empfunden wurden, dem medizinisch-pharmazeutisch-psychiatrischen Komplex weltweit Auftrieb gab, der Nährstand aufgrund von Autarkiebestrebungen durch „nichtsnutzige“ Esser als gefährdet galt, dass deren Gegenwart aus dem öffentlichen Leben irgendwie durch lebensverkürzende „Endlösungen“ verbannt gehörte, um die Ertüchtigung zur Wehrbereitschaft und –fähigkeit nachwachsender Bevölkerung nicht zu destabilisieren?

– siehe dazu der neue Roman von Uwe Timm „Ikarien“, K & W Verlag 2017, in dem es um die Geschichte des Erfinders der Eugenik Alfred Ploetz geht, dem Großvater von Uwe Timms Frau geht. –

An einer anderen Stelle im Abendblatt Gespräch mit Matthias Iken betonen Sie, dass der Kampf gegen Fake News unser besonderer Augenmerk gelten muss. Ist es denkbar, dass die „Dohnanyi-Papiere“ reine Fake News der Überlebenden des militärischen Widerstandes gegen Hitler sind, zu suggerieren, dass die NS-Verbrechen geheim waren, dabei waren diese Alltag im deutschbesetzten Europa, um sich wenigstens von 1939-1945 nacheilend den Anstrich zu geben, von Unrechtsbewusstsein und ermittelndem Einsatz zur Aufklärung von Kriegsverbrechen. Verbrechen gegen die Menschlichkeit im deutschen Namen geleitet gewesen zu sein?

Entsprach das nicht der Verteidigungsstrategie des Staatssekretärs im Reichsaußenamt Ernst-Ulrich von Weizsäcker, assistiert von seinem jüngsten Sohn Richard von Weizsäcker, dem späteren Bundespräsidenten 1984-1994, vor dem Internationalen Nürnberger Kriegsverbrecher Tribunal 1946/47 im späteren geteilten Nachkriegsdeutschland und Europa?

Gleichwohl hatte Staatsekretär von Weizsäcker, zuletzt Botschafter des Dritten Reiches beim „Heiligen Stuhl“ Vatikanstaat, Papst Pius XII dringlich nahegelegt, wie erst Jahrzehnte später aus vorliegenden Dokumenten ersichtlich wurde, seine Stimme nicht gegen die Deportation von Juden aus Rom nach Auschwitz zu erheben, auf keinen Fall Juden unter den Schutz des „Heiligen Stuhls“ zu stellen, um schlimmste Folgen für den Vatikan durch die SS und Deutsche Wehrmachtsverbände zu vermeiden.

Mit freundlichen Grüßen

verbunden mit der Bitte um Empfangsbestätigung und Weiterleitung meines Leserbriefes an Herrn von Dohnanyi. Danke!

Joachim Petrick

14:18 12.10.2017

https://www.abendblatt.de/vermischtes/journal/thema/article212200455/Martin-Schulz-gehoert-nicht-an-die-Spitze-der-SPD.html

„Martin Schulz gehört nicht an die Spitze der SPD“
Von Matthias Iken
11.10.17

Altbürgermeister Klaus von Dohnanyi (SPD) über den lähmenden Erfolg von gestern, die Herausforderungen von morgen, die Notwendigkeit von „Jamaika“ und die Fehler beim G20-Gipfel
https://www.kontextwochenzeitung.de/zeitgeschehen/342/der-halbe-schleyer-4658.html
Der halbe Schleyer
Von Josef-Otto Freudenreich
Datum: 18.10.2017

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article128745445/Warum-rettete-Genscher-deutsche-Studentin-nicht.html

Deutschland Foltermord
Warum rettete Genscher deutsche Studentin nicht?
Von Miriam Hollstein | Veröffentlicht am 05.06.2014 | Lesedauer: 6 Minuten

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/wenn-h-d-genscher-seinen-daumen-senkte

JOACHIM PETRICK 06.06.2014 | 03:09 22

Wenn H.- D. Genscher seinen Daumen senkte

E. Käsemann Mord 1974- 1983 Terrorparanoia des Kanzlers Helmut Schmidt, des Außenministers Hans- Dietrich Genscher, der Staatsminister, Klaus von Dohnany, Hildegard Hamm- Brücher?