Polendeportation 28./29. Oktober 1938, Vorlauf 9/11/1938 Pogrom im Deutschen Reich

BAP – Kristallnaach (1982)
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Die Reichspogromnacht am 9. November 1938.
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100 Jahre – Chronik – 1938 – Die Pogromnacht
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Kain&Abel 1 Moses 4

Die Ereignisse des 28. Oktober 1938 in Hamburg- Altona, die unter dem Begriff „Polenabschiebung“ dokumentiert sind, stellen sich, historisch belegt, folgendermaßen als international unbeachteter Stolperstein und Vorlauf zum reichweiten Pogrom 8./.9.November 1938 dar.

Polenausweisung am 28/29. Oktober 1938

Abschiebung von jüdischen Polen aus dem Dritten Reich am 28./29. Oktober 1938 ins Niemandsland und Nirgendwo.

Am 28. Oktober 2017 jährte sich in Hamburg- Altona ein verstörend erschreckendes Ereignis zum 79. Mal des Gedenkens.

Wieder gab es Anlass, wie Propst Dr. Horst Gorski im Jahr 2012 am 2. September 2012, 13. Sonntag nach Trinitatis in der Christianskirche zu Hamburg- Altona, Stadtteil Ottensen, in seiner Predigt über 1 Moses, 4, 1- 16 unter der Fragestellung Kain und Abel zu diesem menschenverachtenden Ereignis damals Bezug zu nehmen:

„Soll ich meines Bruder Hüter sein?“

Die Ereignisse des 28. Oktober 1938 in Hamburg- Altona, die unter dem Begriff „Polenausweisung“ administrativ, polizeilich, subsumiert sind, stellen sich aus vorliegenden Dokumenten in Archiven folgendermaßen dar:

Polenausweisung

„Vom Hamburg- Altonaer Bahnhof – wurden am Freitag, dem 28. Oktober 1938, mehr als achthundert jüdische Polen aus Hamburg – Männer, Frauen und Kinder – durch die Gestapo und andere Polizeikräfte zunächst aus Sammellagern auf LKWs zum Bahnhof Altona verbracht, danach in Waggons der Deutschen Reichsbahn verladen, an die polnische Grenze ins Niemandsland zwischen dem Dritten Reich und Polen abgeschoben.

Die polnischen Juden, wie es in den Akten heißt, wurden am selben Tage, frühmorgens, in aller Hergottsfrühe, verhaftet, Kinder wurden von Polizisten direkt aus dem Schulunterricht für den Transport abgeholt, in Sammellagern ihren Eltern, Müttern, Vätern zugeführt.

Von dort transportierte die GESTAPO diese wehrlos armen Menschen mit Lastwagen zum Bahnhof Altona. Mit einem Sonderzug mussten sie Hamburg noch am selben Abend verlassen.

Der Grund war einmal, die vormals durchaus ausbalanciert diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Nachbar- Staaten, dem Dritten Reich und dem von einer Militärjunta regierten Polen, hatte sich, einmal durch den Anschluss der Republik Österreich an das Deutsche Reich im März 1938, zum anderen nach einem Amtswechsel im reichsdeutschen Außenministerium (1932- 1938 Freiherr Konstantin von Neurath, 1938- 1945 der Sektbaron Joachim von Ribbentrop) ein Paradigmenwechsel vollzogen.

Die treibende Kraft lag darin, dass sich das damals faschistische Polen einem deutsch- polnisch- italienisch- spanischen Bündnis gegen die UdSSR mit weitgehenden Durchmarschrechten für die Deutsche Wehrmacht in Polen, wie umgekehrt der Roten Armee in einem Bündnis mit der UdSSR gegen das NS-Regime verweigerte.

Darüber hinaus hatte die polnische Regierung im Hauruckverfahren, völlig unabgestimmt mit reichsdeutschen Behörden, per nicht verhandelbarem Dekret unabdinglich verkündet, dass die bis zum 30. Oktober 1938 gültigen Pässe von polnischen Juden im Dritten Reich nicht mehr verlängert würden.

Das entsprach einer willkürlichen Ausbürgerung auf administrativ kaltem Wege.entgegen Völkerrecht.

Diesem staatenlos gewordenen Personenkreis, der im gesamten Dritten Reich etwa 18.000 Menschen betraf, von denen wiederum etwa 800 Personen in Hamburg- Altona, polizeilich ordentlich angemeldet, lebten, wurde nach dem 30. Oktober 1938 eine Einreise nach Polen, gemäß Dekret, gegen bestehendes Völkerrecht und diplomatisch international konsularische Gepflogenheiten, mit absehbar verheerenden Folgen für die Betroffenen verweigert.

18.000 Menschen wurden am 28.und 29. Oktober 1938 aus dem Geltungsbereich des Dritten Reiches in das Niemandsland zwischen dem Dritten Deutschen Reich und Polen verbracht, ohne Versorgung mit Nahrung, Trinkwasser, Medikamente, Unterkunft, sich, verelendend, selber überlassen.

Weder Polen, noch Drittes Deutsche Reich fühlten sich für diese Menschen, deren polnische Pässe noch bis zum 30. Oktober 1938 gültig blieben, zuständig.

Viele von diesen Menschen sind bereits in den Tagen ab dem 28. Oktober 1938 und an folgenden Tagen, Wochen, Monaten auf LKWs verladen, von der Weltöffentlichkeit vergessen, entkräftet, verdurstet, verhungert, im Niemandsland zwischen dem damaligen Deutschen Reich und Polen verstorben-

Die meisten der Überlebenden sind später in den KZs des vom reichdeutschen NS- Staat besetzten Polen umgekommen.

Was hat das furchtbare Ereignis vom 28. Oktober in Hamburg- Altona und andernorts im Dritten Reich alles mit der alttestamentarischen Geschichte von Kain und seinem Bruder Abel zutun?

Propst Dr. Horst Gorski bot in seiner Predigt 2012 eine Antwort zum Gedenken an:
„Jawohl!,
wir sind und bleiben Hüter unserer Schwestern, Brüder, gleich welcher Abstammung, geich welchem Status an Staats- und Religionszugehörigkeit, an Staaten- , Religionslosigkeit diese zugeordnet sind“,

Welcher dramatisch aktuelle Bezug mir in der Predigt von Propst Dr. Horst Gorski gefehlt hat, ist die Tatsache, dass auch unser Deutscher Rechtsstaat eine scheinbare „Legalität“, anstrengt, wie damals das Dritte Reich am 28. Oktober 1938, und nachwievor zu bedienen weiß, an deren Vollzugsende Menschen staatenlos, in Asylhaft genommen, abgeschoben werden, oder bereits auf dem Weg nach Europa, Deutschland, u. a. Länder auf seeuntauglichen Booten im Mittelmeer, im Atlantik vor italienischen, spanischen, griechischen, türkischen Küsten elend verdursten, verhungern, ertrinken.

In alttestamentarischen Berichten um die Brüder

„Kain und Abel“

geht es sehr wohl um wirklichen Brudermord, aber auch um einen Brudermord im indirekten Sinne, eines „So als ob Mordes“, aufgrund von fehlender Achtsamkeit Kains gegenüber der Lebenslage seines Bruders Abel, der als Hirte, seine Lämmer, Schafe auf die Weiden seines Bruders Kains treibt.

Kain, der als Ackermann seine Felder bestellt, vor dem Abfraß und Zertrampeln durch allerlei Getier, darunter Schafe, Lämmer bewahren will , weist seinen Bruder Abel, den Hirten, samt Lämmern, Schafen, im Zorn von seinen Feldern, Wiesen, Weideland, um die Ernte dessen, was er auf seinen Feldern, Weiden, Wiesen gesät, sicher einzubringen.

Dadurch ist Abel, der Hirte mit seinen Schafen, Lämmern auf Wiesen, Weiden, Felder unberechenbarer Gefahrenlagen durch fremde Hirten- und Ackermännerstämme ausgeliefert, auf deren Duldung und Gnade angewiesen.

Es kommt, wie es alttestamentarisch belegt ist, Abel kommt, von namenloser Hand erschlagen, auf einem fremden Acker zu Tode.

Es ist, als ob Kain seinen Bruder Abel erschlagen hat, auch wenn er ihn nicht direkt erschlug, denn er hatte, pflichtvergessen, die Aufgabe, Hüter seines Bruders Abel zu sein, auf dem Zeitgeist- Altar seiner „Rechtschaffenheit“ als Ackermann im wahrsten Sinne des Wortes geopfert.

Gott spricht zu Kain „Wo ist Dein Bruder Abel?

Genau diese Frage Gottes an Kain mag einen verzweifelten jungen Mann aus Polen, namens Herschel Grynszpans, im November 1938 umgetrieben haben, bis er auf Ernst vom Rath, den Legationssekretär an der deutschen Botschaft in Paris einen tödlichen Anschlag verübte, weil er ausschließlich dem NS- Regime, aber nicht der polnischen Regierung, die alleinige Schuld an der Massendeportation von etwa 50.000 polnischstämmigen Juden aus dem Reichsgebiet in das Niemandslang zu Polen hin gab

Die NS- Propagandamaschine nahm diesen Anschlag auf einen reichsdeutschen Diplomaten in Paris in der ersten Novemberwoche 1938 zum Anlass, die marodierende Fratze der längst bereiteten Topografie des alltäglichen Grauens (1933 so genannte Wiederherstellung reichsdeutschen Beamtenwesens, 1935 Ausrufung der Nürnberger Rassengesetze), des Terrors gegen den jüdischen Teil der deutschen Bevölkerung, mitten im Frieden, auf den 9. November 1938 terminiert, zu zeigen.

Verräterisch aufschlussgebend: Im Jahr 1936 erlag der reichsdeutsche Gesandte Wilhelm Gussloff dem Anschlag jüdischens Attentäters in der Schweiz. Es herrschte, anders als zwei Jahre später im Fall des Attentats auf den Legationsrat von Rath in Paris Schweigen im propagandistischen Blätterwald des NS- Regimes.

Das verheerende Signal der Weltöffentlichkeit und Völkergemeinschaft, angesichts Deportation von 50 000 polnischen Staatsangehörigen mit jüdischer „Herkunft“ ab dem 28. Oktober 1938 ins Niemandsland zwischen dem Deutschen Reich und Polen:

„Weder wurden Protestnoten an die polnische noch reichsdeutsche Regierung per Kurier gesandt, geschweige denn reichsdeutsche, polnische Botschafter, Konsuln irgendwo auf der Welt von Regierungen einbestellt.

Das Signal der Völkergemeinschaft an die polnische und reichsdeutsche Regierung war eindeutig:
„Was ihr mit polnischen Bürgern/innen, samt deren Kindern mit jüdischer Herkunft macht, geht uns nicht nur nichts an, sondern wird insgeheim von uns gutgeheißen“.

Gefahren- Stolperstein und Stolperdraht „9.November 1938“ am 28./29. Oktober 1038 missachtet

Staatsbankrott, das Drachen Ei, aus dem Pogrome, wie das vom 09.November 1938 im Dritten Reiche weiter zu kriechen drohen, wenn ja, wo, wann?

Prolog:

Durch Erlass vom 15. November 1938 befiehlt Reichserziehungsminister Bernhard Rust im Namen reichsdeutschen Administration, dass Schande über das deutsche Volk komme.
Deutsche Bürger/innen werden durch administrative Kenntlichmachung und Registrierung als Juden, ausgebürgert.
Kinderherzen übersetzen dieses Traumata der Schande in Deutschland der Jahre 1933- 1945, aus ihrer Lebenszeit- Genossenschaft gefallen, bis heute, als „Verstoßensein“ unendlich lebenslang heillose Scham, wie einen Giftbecher aus Väter-, Mütterhand gereicht, bis zu Ende trinkend.

Die Staatsfinanzen des Deutschen Reiches waren zu Beginn des Jahres 1938 in Gefahr, desolat, unterfianziert, außer Kontrolle zu geraten.

Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht hatte am 19 Januar 1939 nach vergeblichen Versuchen, der heillosen Staatsschuldenspirale geldpoltisch etwas entgegenzusetzen, dem Führer, Adolf Hitler sein Rücktrittsgesuch mit dem Schlusswort per Kurier zustellen lassen:

„…Generalfeldmarschall, Reichsjägermeister und neuer Beauftragter der Aurüstung des Deutschen Reiches, Hermann Göring, der Chef des Vier- Jahresplanes der reichsdeutschen Wirtschaft und Rüstung, will die Welt im Wege seiner ausufernden Rüstungsvorhaben endgültig von der ordnenden Kraft & Last des Geldes befreien.

Bisher habe ich diese Rüstungsvorhaben des Reiches durch meine überaus kreative Geldpolitik der Deutschen Reichsbank, sonders über eine verdeckte Finanzierung im Wege der Auslagerung hoheitlich monetärer Aufgaben und Verpflichtungen an die privatrechtlich organisierte Metallurgische Forschungsanstalt sog. MEFO- Wechsel- Praxis, nicht nur begleitet, sondern mit Elan befohlen und befördert.

Aber was zu viel ist, ist zu viel.

Da werde ich nicht mehr gebraucht. Da will ich nicht mehr dabei sein. Spätestens seitdem im November 1938 die Devisenbestände des Reiches aufgebraucht waren, steht das Deutsche Reich, angesichts von terminierten Umschuldungsverhandlungen für reichsdeutsche Staatsanleihen an den internationalen Finanzmärkten mit leeren Händen da. Das heißt, das Deutsche Reich steht inzwischen seit November 1938 absehbar unter dem Damoklesschwert des Staatsbankrotts.

Selbst die überaus begrüßenswert kreative Idee nach der Reichskristallnacht 9. November 1938 zulasten gesamter Judenheit im Geltungsbereich des Deutschen Reiches, eine Judensteuer in Höhe von 1 Milliarde Valuta Reichsmark in Devisen zu erheben, wird da kaum heilende Wirkung entfalten.

Heil Hitler!

gez. Reichsbankpräsident a. D. Dr. phil. Hjalmar Schacht“

(Nach Diktat mit unbekanntem Ziel verreist)

 

Über zehn Monate lang hatte die deutsche Reichsregierung im Jahre 1938 in Vorahnung des Rücktritts des international anerkannten, hochgeachteten mit Weltökonom John-Maynard Keynes in England korrespondierenden Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht, propagandistisch Zeit, das, was als Reichspogromnacht 09. November 1938, als Nacht der langen Messer, der kurzen zackig zerstörerischen Hammerschläge gegen Eigentum deutscher Bürger/innen, die, dank modernsten IBM- Lochkartensystems, landesweit namentlich als Juden erfasst, registriert waren, in die Geschichtsbücher als Spur staatlichen Verbrechens einging, systematisch als sog. spontane Volkserhebung vorzubereiten, um doch noch im letzten Moment, dem drohenden Finanz- Todesurteil für das Deutsche Reich durch Räte Internationaler Finanzwirtschaft zu entrinnen.

Um das furchtbar inszeniert kommende Geschehen im November 1938 vor der Weltöffentlichkeit als unabwendbar spontane Erhebung der Hefe des deutschen Volkes zu kommunizieren, waren Generalstabsarbeit vielerlei Vorbereitungen, atmosphärische Ein- und Abstimmungen auf allen administrativen Ebenen des Deutschen Reiches seit dem Anschluss der Republik Österreich an das Reich im März 1938 notwendig.

Dabei ging es dem NS- Regierungsapparat, Generalstaboffiziersbetrieb Deutscher Wehrmacht  bis ins Auswärtige Amt vor allem darum, ganz leidenschaftslos nur das an Regierungsverbrechen zu organisieren, das reichte, um einen ganzen Teil der deutschen Bevölkerung, nämlich den jüdischen Teil dermaßen durch inszeniert spontan willkürliche Drangsalierungen zu traumatisieren, dass ein Protest, gar Aufstand gegen die dann folgende Festlegung einer Sondersteuer für die Haftung der entstandenen Schäden in der Reichspogromnacht im kommenden November 1938 zu Lasten der betroffenen, der jüdischen Bevölkerung in Höhe von etwa einer Milliarde Reichsmark in Gold bzw. in konvertierbar harter Devisenwährung, vom amtlichen Verstande her, auszuschließen wäre.

Die Erhebung einer Sondersteuer zu Lasten des betroffenen deutsch-jüdischen Bevölkerungsteil erschien versicherungsrechtlich, zwingend, notwendig, damit die im Wege der Reichspogromnacht im November 1938 entstandenen Schäden an Leib. Leben und Gut, Geschäften, Unternehmen, Synagogen, keinen Risiko- , Erlebnisfall für die reichsdeutsche Versicherungswirtschaft auslösten.

Die reichsdeutsche Versicherungswirtschaft war bereits entsprechend informiert und instruiert, soweit diese nicht selber Initiator war; dass solcher Art Zerstörungen, Schäden an Leib und Gut bestimmter, kenntlich gemachter Teile deutscher Bevölkerung in Folge spontaner Erhebungen einer entwickelten Empörungskultur im Wesen reichsdeutscher Volksgenossen/innen, trotz Vorlage entsprechender Policen, wie bei einer Naturkatastrophe, keinerlei Haftung für die reichsdeutsche Versicherungswirtschaft auslösen würde.

So geschah es dann auch.

Am 09. November 1938 wurde reichsweit eine inszeniert spontane Erhebung von amtlichem Personal in Zivil gegen Leib, Leben, Hab und Gut eines bestimmten Teils deutscher Bevölkerung, den jüdischen Teil, planmäßig ausgelöst.

Am Tag darauf wurden das als „Reichskristall“ Tafelsilber konfiszierte Hab und Gut jüdischen Teil deutscher Bevölkerung zusammengekarrt, zusammengekehrt, auf einen Schaden in Höhe von etwa 1 Milliarde Reichsmark in Gold bzw. konvertierbar harter Devisenwährung astronomisch hoch taxiert und der organisierten Judenheit im Deutschen Reich verfassungswidrig kollektiv als Sondersteuer in Rechnung gestellt.

Die reichsdeutsche Versicherungswirtschaft verwahrte sich ab November 1938 rückwirkend, unbehelligt von reichsdeutschen Jurisprudenz, erfolgreich gegen jeden Anspruch auf Schadensersatz durch Versicherungsnehmer/innen aus jüdischem Teil reichsdeutscher Gesellschaft.

Die organisierte Judenheit im Deutschen Reich brachte die geforderte Sondersteuer in Höhe einer Milliarde Reichsmark in Gold bzw. konvertierbar harter Devisenwährung, verfolgt, gejagt, erpresst, klaglos auf.

Das Deutsche Reich konnte bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges die Offenbarung seines drohenden Staatsbankrotts vor den internationalen Finanzmärkten und Räten abwenden, bzw. erfolgreich prolongierend, zu Lasten aller Völker der Welt, auf den 08. Mai 1945 durch seine bedingungslose Kapitulation verschieben.

Das Ei der Staatsverschuldung, aus dem die Schlange dieser deutschen Reichspogromnacht des 09. November 1938 kroch, lebt weltweit auch heute noch, wenn auch in anderem gesellschaftlichen Beritt & Gewande unterwegs!?

Inzwischen haben global vernetzte Zentralbanken verschiedener Währungsräume wiederum beachtliche Versuche gestartet, durch eine exorbitante Geldmengen- und Aufrüstungspolitik die Welt vom Gelde als ordnender Kraft & Last zu befreien.

Schuldhaft erstrickt, wird im Tumult der Emotionen um die Ereignisse und Folgen des Pogroms vom 09. November 1938 bis heute das kaltherzige Kalkül des reichsdeutschen Regierungsapparat bis ins Auswärtige Amt vergessen, der reichsdeutschen Finanz- und Versicherungswirtschaft, gepaart mit einer ausufernden Geldmengenpolitik der Deutschen Reichsbank, ungeahnt nie dagewesene, nie wiederkehrende Pfründe für die Aufrüstung und Mehrung privaten Vermögens in wenigen Händen zu erschließen.

Damals ging es im Deutschen Reich um den Zugriff auf das Vermögen auf einen bestimmten Teil, den jüdischen Teil der deutschen Bevölkerung, um den viel weiteren Zugriff, den Zugriff über einen vom Zaume gebrochenen europäischen Weltkrieg Zwei auf die Gold- und Devisenreserven europäischer Länder zu starten.

– Heute gibt es, laut UN-Bericht, bei 70 Millionen Geflüchteten inner- und außerhalb ihrer Heimatländer aufgrund von Wirtschaftskrisen, Failed States, asymmetrischen Kriegen im Namen des Kampfes gegen den sogenannt internationalen Terrorismus seit Nine Eleven 2001, Geflüchtete von Naturkatastrophen nicht gezählt, 10 Millionen rechtlos gestellt staatenlos „Displaced Persons“ –

Geht es heute wieder um einen Zugriff auf das Vermögen, Hab und Gut bestimmter Teile von nationaler, internationaler Bevölkerungsgruppen?

wenn ja!

Gestern, Heute, Morgen und immer wieder geht es um den Zugriff auf das nationale, gar globale Vermögen, Hab und Gu einer gefühlten Minderheit, seit Nine Eleven 2001 um des Vermögen, Kulturgüter und -erbe, Bildung, Ausbildung des islamischen Teils der Weltbevölkerung?

Seit bald vierzig Jahren haben die USA nach der islamischen Revolution 1979 in einer Koalition der Willigen das Vermögen des islamisch- iranischen Staates und seiner Bürger/innen weltweit auf Eis gelegt, konfisziert, ins Kalkül ihrer eigenen Ressourcen. und Geldmengenpolitik gestellt

Warum?, mit welchem Ziel geschah und geschieht das weiter in einem fort, wenn ja, an jedem beliebigen oder nur an bestimmten Orten der Welt als „Schockstrategie“ Hegemonie über die Preisgestaltung der Ressourcen Erschließung und Verwertungsketten zu gewinnen – s. gleichnamiges Buch Naomi Klein, Fischer Verlag 2007 – unter den Willkür Bedingungen wirtschaftlich inszenierter Krisen, Kriege in Syrien, Afghanistan, Libyen, Mali, Sahelzone, Kongo, Sudan, Somalia, Irak, Jemen, Republik Zentralafrika, Nigeria? –

Durch Erlass vom 15. November 1938 befiehlt Reichserziehungsminister Bernhard Rust im Namen einer reichsdeutschen Administration, dass Schande über das deutsche Volk komme.

Deutsche Bürger/innen werden durch administrative Kenntlichmachung und Registrierung als Juden, ausgebürgert.
Kinderherzen übersetzen dieses Traumata der Schande in Deutschland der Jahre 1933- 1945, aus ihrer Lebenszeit- Genossenschaft gefallen, bis heute, als „Verstoßensein“ unendlich lebenslang heillose Scham, wie einen Giftbecher aus Väter-, Mütterhand gereicht, trinkend.

JP

 

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/4/
9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel?

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/gefahren-stolperstein-9-november-1938
Joachim Petrick
09.11.2012 | 19:39 16
Gefahren- Stolperstein „9.November 1938“

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/4/
9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel?

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Joachim Petrick
09.11.2012 | 19:39 16
Gefahren- Stolperstein „9.November 1938“

Ein Kommentar zu „Polendeportation 28./29. Oktober 1938, Vorlauf 9/11/1938 Pogrom im Deutschen Reich

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