Setzt Wiederaufbau Garnisonkirche militaristischem Glaubens Spott Preußens EKD Krone auf?

Die Potsdamer Garnisonkirche – Geschichte eines preussischen Kulturerbes DOKU
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Die Potsdamer Garnisonkirche wird wieder aufgebaut
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Wiederaufbau #Garnisonkirche #Potsdam als Stachel im #Öffentlichen Diskurs Sinn Unsinn staatlich finanzierter #Militärseelsorge christlicher #Kirchen für #Bundeswehr mit z. Zt. 11 #Ausländereinsatzen nach #NineEleven 2001 #Wind aus den Segeln zu nehmen?

Warum finanziert Staat #Kirchen aus historisch umstrittenem Rechtstitel 1806, 1949 als deutsch-deutsches Scharnier unter #Radar der #Besatzungsmächte im westdeutschen #Grundgesetz verankert dynamisiert 580 Millionen €/anno #Militärseelsorge oben drauf?

Warum dieser Stachel „Wiederaufbau Potsdamer Garnisonkirche“ unter der Losung „Über stets Treu und Redlichkeit“ gegenüber deinem Landesherrn die Obrigkeit im Öffentlichen Diskurs nach bewährtem Muster zu fremdem Zweck, doch nicht, weil den Betreibern an historisch differenzierter Würdigung, Aufarbeitung des Geistes, Ungeistes deutscher Militärseelsorge liegt, die sich am Wiedererrichten des Sakralbaus Potsdamer Garnisonkirchen hochranken könnte, sondern, vielleicht, weil es interessierten Kreisen in Politik bis hin zum Bundespräsidenten, Wirtschaft, Kirchen mit diesem Stachel als Geleitzug darum gehen könnte, die deutsche Außen- , Sicherheits- , Wirtschafts- , Export- , Entwicklungspolitik aus einem Guss Innen, Kultur, Soziales, Arbeit, Kirchen, Gewerkschaften, Verbände, Medien, Sport, Internationales, Migration mit inzwischen 11 Auslandseinsatzorten der Bundeswehr seit Nine Eleven 2001 ungestört einem tradiert christlich geprägten Leitkulturbild „Kreuz und Schwert“, „Schwert und Altar“, umflattert von nicht wirklich ernst gemeinten Friedenstauben Verheißung, legitimiert zu unterwerfen?

Es war Preußens Sodatenkönig Friedrich I, der 1730-1735 die Garnisonkirche in Potsdam anmaßend als Fuchtel im Glauben unter Hohenzollern Gnaden für seine Soldaten schuf, diese selbst vor Gott im Marschtritt und Drill hinter Kasernen Mauern einzuhegen, damit es zivilen Bevölkerung in Potsdam und Umgebung mit den Soldaten aus aller Herren Länder beim Kirchgang in vorhandenen Kirchenspielen nicht zur Verbrüderung im Glauben und Alltag, gar Desertion zwangsrekrutierter Soldaten kommt.

All die Zeit war die eigentliche Kirche als legitimer Träger des Glaubens im Namen Martin Luthers seitdem ausgesperrt. Dass nun die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Grund und Boden der 1968 gesprengten Garnisonkirche als vergiftetes Geschenk vom Staat Deutschland im Namen des Bundeslandes Brandenburg zu deren Wiederaufbau und Instandhaltung zum symbolischen Preis von 1 € übereignet erhält und annimmt, setzt dem Glaubens Spott Preußens Glanz und Gloria zu fremdem Zweck nacheilend eine weitere Krone auf.

Auf diesem anmaßend militaristischen Ungeist gegen Glauben und Gott kann mit Martin Niemöller, U-Boot Kommandant im Ersten Weltkrieg, danach Theologe, Pfarrer Bekennender Kirche in Berlin-Dahlem, in persönlicher Schutzhaft des Führers Adolf Hitler im KZ Sachsenhausen, KZ Dachau gesprochen, kein Segen liegen.

Warum finanziert deutscher Staat allein christliche Kirchen aus historisch umstrittenem Rechtstitel 1806, 1919 mit Maßgabe, die Kirchen haben sich aus Sicht selber zu finanzieren, 1949 als monetär deutsch-deutsches Scharnier unter dem Radar damaliger Besatzungsmächte im westdeutschen Grundgesetz verankert, mittlerweile, staatstragend erweitert durch Dienstwagen Privileg, samt Chauffeur der S-Klasse, dynamisiert 580 Millionen €/anno in nahezu gleicher Höhe wie parlamentarische Parteien im Bundestag, Landtagen, Staatsgelde für parteinahe Stiftungen nicht gerechnet, genau zu diesem Behufe?
Dazu passt, dass EKD Vorsitzender a. D. Wolfgang Huber das seit 1987 krass militaristisch nach rechts gependelte Projekt „Wiederaufbau Garnisonskirche Potsdam“ des Bundeswehr Oberstleutnant Max Klaar staatsmännisch gesonnen 2008 einfängt, in gefühlter Mitte zu verankern.

JP
http://www.taz.de/!5545497/

Wiederaufbau der Garnisonskirche
1. 11. 2018
THOMAS GERLACH
Das Kreuz mit der Kirche

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