Ermordeter Michael Lübcke blieb seit 2015 unerhört: „…es lohnt sich, in unserem Land zu leben“

Erstaufnahme Asyl RP Lübke Kassel Lohfelden 14.10.2015
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Professor Moriatti
Am 14.10.2015 veröffentlicht
Informations about Refuggee Camp in small District of City Kassel one Day before 800 immigrant will arrive. German Politican say „if Germans not accept the values of the Basic Law they can leave Germany“. But he means , Germans who don t like illegal Immigration can leave Germany. Politicans without Mask

Informationsveranstaltung Kassel Lohfelden, einen Tag bevor ca. 800 Einwanderer angesiedelt werden sollen. Deutscher Politiker „wer die Werte des Grundgesetzes nicht vertreten will kann Deutschland verlassen“. Er meint aber, wem es nicht passt das illegale Einwanderer angesiedelt werden kann Deutschland verlassen. Politiker ohne Maske
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Am 2. Juni 2019 ermordeter Michael Lübcke blieb seit 2015 unerhört: „…es lohnt sich, in unserem Land zu leben“

Spiegel Online zitiert unter seinem Aufmacher „Rekonstruktion der Bürgerversammlung in Kassel / Ein Satz – und der Hass danach“ Walter Lübckes Einlassung Lohfelden, Nordhessen 14. Oktober 2015 unvollständig.

„Wer für diese Werte nicht eintrete, der kann jederzeit dieses Land verlassen“,

während in der Spiegel Printaugabe 26-20-2019 Lübcke vollständig zitiert wird

„Das sei die Freiheit eines jeden Deutschen“

und später ergänzt Lübcke:

„Ich würde sagen, es lohnt sich, in unserem Land zu leben“.

Dr. Lübckes vielleicht nicht ganz geglücktes Wort 15. Oktober 2015 in Lohfelden/Hessen „Wer für diese Werte nicht eintrete, der kann jederzeit dieses Land verlassen“ bedurfte Erläuterung, die er mit nachfolgenden Sätzen in Lohfelden lieferte, für das Bleiben in Deutschland zu werben „Das sei die Freiheit eines jeden Deutschen“, aber „Ich würde sagen, es lohnt sich, in unserem Land zu leben“.

Was bei dem aufkommenden Krawall 14. Oktober 2015 in Lohfelden und danach ungehört blieb.

Lübcke, vielleicht selber Kind nach 1945 oder aus der Sowjetzone, DDR geflüchteter Eltern, befasst sich 1991 in seiner Promotion mit dem Titel „Die frühen wirtschaftlichen Planungsversuche in der Sowjetunion: 1924–1928; Sozialismus zwischen Utopie und Pragmatismus“ mit den Lebensverhältnissen der Zwangsregime bis 1989 hinter dem Eisernen Vorhang, Stacheldraht, Berliner Mauerbau 1961, wollte der Zuhörerschaft in Lohfelden 2015 wohl, wie Jahre später in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung (HNA) zu lesen war, vermitteln,

„…anders als Geflüchtete aus dem Syrienkrieg 2015, anderen Krisen- , Kriegsgebieten, lt. UNHCR Bericht 2018 inzwischen 70 Millionen inner- , außerhalb ihrer Heimatländer, haben wir Deutsche die Freiheit beim Bleiben wie Verlassen unseres Landes nicht um Leib, Leben noch Vermögensentzug fürchten zu müssen.

Das im Jahr 2015 zu vermitteln, misslang, angesichts aufgeladenem Spannungsfeld, einerseits Bundeskanzlerin Angela Merkels enthusiastischem Wort „Wir schaffen das“, Willkommenskultur, andererseits kommunaler Stress, Verdächten, dass das „Flüchtlingsgeschäft“ manchen Kommunen, Hoteliers, Kaufhausbetreibern mit Leerstand, Reedern mit ungenutztem Schiffsraum, geschäftlich wie der rettende Anker erschien, ihre Bilanzen mit staatlichen Zuwendungen Bund, Ländern, EU für Flüchtlingshilfe in Kommunen durch langfristige Pachtverträge glatt zu stellen.

Dass offenbart auf tragische Weise auch die Erinnerung Lübckes Pressesprecher Conrad an Situation in Lohfelden 2015. Lübcke habe ihn gefragt: „War das jetzt irgendwie daneben?“ Er, Conrad, habe ihm geantwortet: „Ich bin total stolz auf Sie.“

Da hatte Conrad seinen Chef Lübcke. loyal herzlich zugewandt, vollkommen missverstanden unwillentlich allein gelassen.

Da ging es, außer bei Walter Lübcke selber, nicht um Analysieren, Reflektieren Brisanz der Lage in Lohfelden, anderswo, sondern im Durchmarsch unreflektiert Loyalität einzusammeln, Loyalität zu bekunden, wer ist für, wer gegen Aussage Angela Merkels „Wir schaffen das!“

Und das bei dem in Medien nahezu unkommentierten Hintergrund, anders als andere EU Länder, hat sich Deutschland zur selben Zeit, neben Russland Spätsommer 2015 durch Bundestag Beschluss ohne UNO Mandat entschieden, Interventionspartei im Syrienkrieg zu sein, gemäß Genfer Flüchtlingskonvention Sorge um Verschonung der Zivilbevölkerung zu tragen und sei es durch direkte Aufnahme Geflüchteter am Dublin Abkommen vorbei.

Was Bundeskanzlerin Angela Merkel völkerrechtlich korrekt sinngemäß lauthals mit dem Satz 2015 bekundetet: „Das Dublin Abkommen war und ist obsolet“ .

Allein diese Ankündigung aus Russland, Deutschland Spätsommer 2015 hatte zusätzliche Ströme Geflüchteter über die Balkanroute aus Syrien ausgelöst, unter ihnen vorwiegend junge Männer im wehrfähigen Alter, die sich Rekrutierungskommandos des Assad Regimes, anderer Kriegsparteien entzogen, damit dem Krieg friedensstiftend wehrhaftes Personal als Kanonenfutter abhanden kommt.
JP
#SpiegelOnline zitiert #WalterLübcke #Wort 2015 unvollständig „Wer für diese Werte nicht eintrete, der kann jederzeit dieses Land verlassen“ . Ergänzend sagt Lübcke lt. #Print #Spiegel 26-20-2019 dieser #Woche „Das sei die #Freiheit eines jeden #Deutschen“
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/walter-luebcke-was-geschah-bei-der-buergerversammlung-2015-in-kassel-a-1274434.html
Rekonstruktion der Bürgerversammlung in Kassel
Ein Satz – und der Hass danach
Der Verdächtige im Fall Lübcke hat die Tat aus Ärger über eine Aussage des CDU-Politikers gestanden. Aber was geschah an jenem 14. Oktober 2015, als Lübcke sich zu einer Asylunterkunft äußerte? Sein Pressesprecher erinnert sich.