Bitte „Zwei plus Vier Vertrag“ 1990 friedensstiftende Vollendung!

Das SS-Massaker von Distomo: Deutschland verweigert bis heute Reparationszahlungen
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TheNokturnalTimes
Am 04.08.2016 veröffentlicht
„Dokumentarisches Theaterstück zu dem Massaker der (Waffen-)SS in Distomo und den noch ausstehenden Reparations- und Entschädigungszahlungen an Griechenland. Bearbeiter Mittschnitt der Premiere im KFetisch/Berlin vom 16.06.2016 (…)

Am 10. Juni 1944 überfällt eine deutsche SS-Einheit das griechische Dorf Distomo und ermordet 218 Dorfbewohner*innen. Die Täter werden strafrechtlich nie verfolgt, die umgerechnet 28 Millionen Euro an eingeklagten Entschädigungsansprüchen nie gezahlt.
Das Stück spannt den Bogen von dem historischen Ereignis des Überfalls durch die SS, über die hartnäckigen Zahlungsverweigerungen seitens Deutschlands bis zu den juristischen Kämpfen der Überlebenden. Verwendet werden Dokumente, die Zeugnis über die SS- und Wehrmachtsverbrechen in Griechenland ablegen, Auskunft über deutsche Politik in Entschädigungsfragen geben und den Verlauf der langwierigen Prozesse der Entschädigungskläger*innen nachvollziehbar machen. Thematisiert wird außerdem der Umgang Deutschlands mit den Tätern, die ohne Furcht vor Strafverfolgung leben konnten und sich bis in die 1980er Jahre ungehindert öffentlich versammeln durften. Das Theaterstück richtet sich gegen diese Abwehrstrategien, erinnert an die Opfer deutscher NS-Massaker und solidarisiert sich mit den finanziellen und politischen Forderungen der Überlebenden. “ (Text, Quelle & MP3: http://www.freie-radios.net/78317)

Hintergrundartikel: http://daserste.ndr.de/beckmann/sendu…
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Menschen & Blogs

„Reparationen – Neue Debatte um Deutschlands Schuld?“ – Unter den Linden vom 23.03.2015
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phoenix
Am 24.03.2015 veröffentlicht
Zu Gast bei Michaela Kolster sind:
– Prof. Guido Knopp (Historiker)
– Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen)
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Nachrichten &

Polnischer Politiker fordert gigantische Reparationen von Deutschland das steckt dahinter
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FOCUS Online
Am 06.03.2018 veröffentlicht
Polnischer Politiker fordert gigantische Reparationen von Deutschland – das steckt dahinter
Die nationalistische Parlamentsmehrheit in Polen hat einmal mehr Reparationsforderungen an Deutschland für Schäden aus dem Zweiten Weltkrieg formuliert.
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Nachrichten & Politik

Bitte eine „Zwei plus Vier Vertrag“ 1990 gesellschaftspolitisch mutig friedensstiftende Vollendung

An der Frage der Reparationsforderungen Griechenlands, Polens u. a. Länder, lässt sich in Umrissen ermessen, wie und was alles mit deutsch-deutschen Unterlassungen, Versäumnissen, Fehleinschätzungen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Kirchen seit dem Londoner Schuldenabkommen 1953, durch das Deutschland in einem Moratorium 50 % an Forderungen ehemals kriegführender Länder erlassen wurde, Friedensvertrag der DDR mit sozialistischen Bruderstaaten 1958 unter dem Dach Warschauer Vertrages, Comecon, Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 im Vorfeld Deutscher Einheit 3.10.1990, an dem 51 ehemals gegen Deutschland kriegführende Länder nicht beteiligt waren, fehlende innerdeutsche Einheit mit dem Ergebnis der Zunahme der Zustimmung für die AfD seitdem zusammenhängen mag?

Wenn Ostdeutsche nach 1990 zu spüren vermeinen, ihre individuelle Lebensleistung werde im Westen wenig wertgeschätzt, verweist das nicht auch auf die entgleiste Mentalitätsgeschichte Deutscher Einheit 3.10.1990 ?

Statt die Ostdeutschen bei ihrem unabdinglichen Friedenswillen im Verbund mit gleichermaßen vorhandenem Friedenswillen ungezählter Westdeutscher aus persönlichen, familiär überlieferten Erfahrungen durch den Zweiten Weltkrieg, Kriegsversehrter, Millionen Vertriebener, Zwangs-Umgesiedelter, Geflüchteter, deutscher, europäischer Teilung, im Wege konkreter Friedensstiftung Projekte, Ausgleichsmechanismen im Fall geschehenen Unrechts unter europäischen Ländern abzuholen, den Mut zum großen Entwurf eines Friedensvertrages mit ehemals 53 gegen Deutschland kriegführenden Länder aufzubringen, rief Rudolf Augstein noch vor der ersten freien Wahl in der DDR 18.3.1990, vor der Deutschen Einheit 3.10.1990.1990 im Spiegel „Bitte keinen Friedensvertrag!“ und ebnete damit, selber FDP Mitglied, mit Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl unerklärt im Bunde Weg zur friedlosen Münze des „Zwei plus Vier“ Formats.

Was folgte waren erwartungsgemäß Nachbesserungsforderungen des „Zwei plus Vier“ Formats Richtung friedensstiftenden Vertrages unter Berücksichtigung länderbezogener Entschädigungsforderungen, bisheriger Aussparung historischer Aufarbeitung, Bewertung von Kollaboration in Justiz, Verwaltung, Militär, Regierungen vieler deutschbesetzter Länder mit dem NS Regime bei Ausbürgerung, Deportation, Vermögensentzung, Ermordung eigener jüdischer Bürger*nnen, Besatzungskosten Deutscher Wehrmacht – 50 % vom BIP vor der Besetzung, Übereignung von Devisen- , Goldreserven an die Deutsche Reichsbank – mörderisch gesinnt zu refinanzieren.

Ist in diesem Kontext auch der Zerfall Jugoslawien neu zu bewerten? Mutaßlich ja, war es doch der deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher, der, unabgestimmt mit anderen Staaten Europas, der NATO, Russland Kroatien 1992 völkerrechtlich als selbstständig jugoslawischen Staat anerkannte.

Dazu entschied, entgegen mehrheitlichen Friedenswillen Ostdeutscher, Westdeutscher als innerdeutsch stilles Übereinkommen nach leidvoller Erfahrungen durch Zweiten Weltkrieg, deutscher, europäischer Teilung, rotgrüne Bundesregierung auf Drängen der US Bill Clinton Regierung ohne UNO Mandat deutsche Teilnahme am Kosovokrieg 1999.

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13497030.html

05.03.1990
Bitte keinen Friedensvertrag?

Rudolf Augstein
https://www.spiegel.de/politik/ausland/polen-aussenminister-jacek-czaputowicz-beklagt-mangelnde-fairness-bei-reparationen-a-1282537.html

Streit mit Bundesregierung
Polen sieht sich bei Weltkriegs-Reparationen diskriminiert
Die Bundesregierung hält das Thema für abgeschlossen, doch die polnische Regierung lässt nicht locker: Bei der Entschädigung nach dem Zweiten Weltkrieg sei Polen nicht fair behandelt worden.

Montag, 19.08.2019 10:02 Uhr

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