Wenn Geld Luftmoleküle wären, würden Lungen automatisch Geld ein – und ausatmen

Wenn Geld, Vermögen Luftmoleküle zum Atmen unserer Organismen wären, würden Lungen im Reflex automatisch Geld ein – und ausatmen, um Organismen mit genügend Sauerstoff Vermögen zu versorgen. Warum funktioniert das bei Geld nicht?, wenn ja, seit wann nicht mehr?

Da stellt sich die Frage, warum weicht das Verständnis von Geld, Vermögen in unserer Welt von solcher Art Reflex Verteilungsmechanismus des Ein-, Ausatmens ab?

Dabei funktioniert Vermögen in unseren Gesellschaften gleich einem Organismus als atmendem Wesen, das ein und ausatmet, Sauerstoffgemisch als Luft aufnimmt, verbrauchte Luft abgibt, um sich in ruhigen Zügen am Leben, in Gang zu erhalten. Wer nun aber meint, beim Vermögen könne er sich das Ausatmen ersparen, lieber immer mehr Luft einzuatmen kollabiert oder dem platzt die Lunge bevor er realisiert, dass er irrt. Vorstellungen von Vermögen sind in Populationen als Mittel für unternehmerisches Handeln entstanden, durch regelmäßig gute Ernährung, belastabre Sozialbindung nachhaltig sesshaft werden zu können. In Zeiten billiges Zentralbanken Geldes unter 0 Zins Geldpolitik hat neues Verständnis von Vermögen vor allem von Geld Konjunktur, das durch Kreditaufnahme neues Geld Vermögen aus dem Nichts schafft, computergesteuert im Handel an Börsen in Devisen, Aktien, Derivaten, Zertifikaten, EFTs, Ressourcen Fonds gehandelt auf Reisen geschickt wird, sich wundersam zu mehren, in Wirklichkeit aber dem Herdentrieb folgend ohne Sinnen noch Trachten, Konzepten Neues unternehmerisch zu schaffen, zum Mahlsand dessen wird, was geschaffen wurde. Dass dabei in einem gesellschaftlich sozialen Umfeld deflationärer Tendenzen bei Einkommen aus Arbeit, Preisgütern täglichen Bedarfs, Lebensmitteln, Kommunikation einerseits Vermögens- , Mietpreis-, Grund, Boden, Immobilienpreis Inflation andererseits entsteht, die zunehmend unüberbrückbar scheint, geht dabei unter, bis es durch Platzen der Blasenökonomie durch Implosion Kreditvolumens als Wachstumsmotor mit Entkoppelung gesunder Ernährung, sozialer Bindungskraft. Gier- und Suchtverhalten zum chaotischen Payback bei uneinbringlich gestellten Krediten durch Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistern kommt? Dazu passt, dass bei diesem Bericht keine Daten vorliegen über Immobilienvermögen, Grad dessen Überbewertung bei automatisch steigender Kreditwürdigkeit zur Aufnahme von Schulden zu fremdem Zweck wie spekulativ am Immobilienmarkt.

JP

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/global-wealth-report-geldvermoegen-steigen-so-stark-wie-lange-nicht-mehr-a-d55a0906-4d06-41e0-9eb6-f8137dcc90ec

Trotz Corona

Geldvermögen steigen so stark wie lange nicht mehr

Private Geldvermögen haben laut einer Allianz-Studie 2019 um fast zehn Prozent zugelegt – das größte Plus seit 2005. Die Geldpolitik der Zentralbanken habe „die Vermögen gegen Corona quasi immunisiert“.

23.09.2020, 12.19 Uhr

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