Hartz IV Änderung, Abschaffung ja, aber mit rechtlicher Aufarbeitung

Oskar Lafontaine redet Tacheles über Hartz IV / Agenda 2010
102.940 Aufrufe

Christoph Butterwegge: Warum werden die Reichen immer reicher, und die Armen immer zahlreicher?
7.406 Aufrufe

Armut in Deutschland: verdrängt, beschönigt, entsorgt. Christoph Butterwegge und Pia Zimmermann
2.276 Aufrufe

Eine Reform und ihre Folgen
2.258 Aufrufe

Hartz 4: Zwangsarbeit, Obdachlosigkeit & Armut per Gesetz – Interview mit Christoph Butterwegge

Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Armut in einem reichen Land, Deutschland 2016
231 Aufrufe

Zur Kritik an Hartz IV & zur Geschichte des deutschen Sozialstaats (2015)
855 Aufrufe

Wenn Grünen-Chef Robert Habeck sagt: „Die Zeit ist über Hartz IV hinweg gegangen.“ kündet das womöglich weniger von Veränderungswillen sondern mehr vom Geist, der mit der zu einseitigen Lasten der Arbeitnehmer zu Gunsten staatlicher, privater Arbeitgeber Arbeitsmarktreform Agenda2010/Hartz IV Gesetze aus der Flasche gelassen wurde?, über verfassungsrechtlich garantierte Bestandsrechte auf Forderungseigentum – Begriff bei Professor Paul Kirchhoff –  nach Treu und Glauben hinwegzugehen, um sich einer historisch verantworteten Aufarbeitung dieses Prozesses seit dem 5. März 2003. dem Jahr der Einführung der Agenda2010/Hartz IV Gesetze zu entziehen?

Denn mit der Agenda2010/Hartz IV Gesetzen und hier mit dem Arbeitslosengeld II wurde ein prekärer Paradigmenwechsel zu einseitigen Lasten von Privathaushalten vollzogen, weg von der ausschließlich einkommensabhängigen Arbeitslosenhilfe, den berufsbezogenen Lebensstandard zu sichern nach Auslaufen des Versicherungsanspruchs auf Arbeitslosengeld hin zum einkommens- und dazu vermögensabhängigen Arbeitslosengeld II als Verarmungsmotor breiter Schichten,,das den berufsbezogenen Lebensstandard nicht mehr gewährleistet, die, anders als zuvor, bereits nach einem Jahr Bezug des Versicherungsanspruch auf Arbeitslosengeld I ihr Restvermögen vorm unzureichenden Schonvermögen – bis zum Rentenantrittsalter  500 €/Person/Lebensjahr, danach pauschal altersdiskriminierend etwa 2.900 €/Person – für die Altersvorsorge verfrühstücken müssen, um Antrag auf Hartz IV Leistungsbezug stellen zu können und sei es als Hartz IV Aufstocker, weil sie sich, genötigt von der Arbeitsagentur und ihren Lebensverhältnissen auf Niedriglohnbeschäftigung einlassen müssen.

Hartz IV wurde zum Unwort des Jahres 2004.

Dessen ungeachtet, malte Stern Kolumnist Hans-Ulrich Jörges in einem seiner wöchentlichen Zwischenrufe 2006 ein paradiesisch anmutendes Bild von der Arbeitsmarktreform Agenda2010/Hartz IV Gesetzen mit der Überschrift „Der Kommunismus hat gesiegt“ als Honigroute für leistungslosen Bezug des Arbeitslosengeldes II.

Bevor die Hartz IV Gesetze geändert, gar abgeschafft werden, um in neuem Gewande europaweit entsetzliche Urständ zu feiern, sollte Raum geschaffen werden begleitend eine historisch rechtlich bewertende Aufarbeitung vorzunehmen.

Warum?, damit der Bundesregierung unter Wahrnehmung der verfassungsrechtlich verankerten Schuldenbremse fiskalisch gestaltend ein Zeitfenster geöffnet wird für etwaige Entschädigungsforderungen Betroffener Rücklagen zu bilden.
Betroffene sind, neben Hartz IV Leistungsbeziehern und abgewiesenen Antragstellern auf Leistungen, sind, angesichts der Disparitäten im Welthandelsvolumen lt. OECD., Weltbank, IWF, WTO, bei einem wachsend deutschen Handelsbilanzüberschuss von 300 Milliarden €/anno andere Weltmarktpartner, die mit Handelsbilanzdefiziten zu kämpfen haben, insbesondere innerhalb der EU die sogenannten GIPS-Staaten (Griechenland, Italien, Portugal, Spanien) .

Allein seit 2010 sind es 18,2 Millionen Hartz IV Leistungsbezieher, Privathaushalte mit abgewiesenen Anträgen nach SBG III nicht gerechnet.
JP

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hartz-iv-grosse-mehrheit-will-grundsaetzliche-aenderung-beim-arbeitslosengeld-ii-a-1201002.html
Umfrage
Dienstag, 03.04.2018 14:56 Uhr
Große Mehrheit will Hartz IV grundlegend ändern

Advertisements

Vor 50 Jahren am 4.4.1968 wurde Friedensnobelpreisträger Dr. Martin Luther King jr. in Memphis erschossen

LK “ Last Speech“ 1968
479.060 Aufrufe

I Have Been to the Mountaintop Full Speech
941.076 Aufrufe

artin Luther King „I Have Been To The Mountaintop“ Full Speech
7.479 Aufrufe

„I have a dream! We shall overcome!”

Martin, vormals Michael- Luther King jr. 1929 -1 968

Dass Martin- Luther King jr, diese Mountaintop Rede, nach anfänglich Bangem Zögern vor 55 Jahren am 28. August 1963 sein Wirken ins weltweite Gelingen der Menschheit ins Gehör gebracht hat, bleibt, neben anderen Reden, Wirken im Namen des Friedens für allgemeines Menschen- , Völkerrecht, Freiheit, Entwicklung, Völkerverständigung und Zusammenarbeit sein unvergessliches Gedenken an ihn

Uns zerrinnt in Deutschland, in der EU, in Europa, Arabien, Afrika, Amerika, Asien, Australien die Zeit, wie sinnlos vergossenes Wasser in den Händen vergeblicher Legislaturperioden hin zur 4. Ausgabe einer Großen Koalition seit 2005 in Deutschland.

Im August 1963 waren es keine 56 Monate mehr bis Martin Luther King vor 50 Jahren am Abend des 4. April 1968 von einem oder mehreren Attentätern auf dem Balkon eines Motels in Memphis Tennessie/Alabama hinterrücks erschossen wurde

Die epochale Stimme,für Gesetzlichkeit, Gleichheit vor dem Gesetz ohne Ansehen der Person, Rasse, Glaubenszugehörigkeit, Geschwisterlichkeit, Versammlungs- , Meinungs- und Pressefreiheit Bürgerrecht, Menschen – , Volkerrecht im Namen des Friedens, die Stimme des Friedensnobelpreisträgers 1964 Dr, Martin Luther King jr. die Stimme der Mountaintop Rede „I have a Dream“ vor 250 000 Teilnehmern am 28. August 1963, 16.20 Uhr nordamerikanischer Ostküstenzeit. auf den Stufen des Lincoln Memorial vor dem Capitol in Washington D.C. war verstummt.

Die unmittelbare Folge des Attentats auf Martin Luther King war im beginnenden US.Präsidentschaftswahlkampf 1968 bundesweite Massen Proteste, Krawalle, Plünderungen, brennende Autos, bürgerkriegsähnliche Zustände, unverhältnismäßige Polizeigewalt, 40 Tote, 3000 Inhaftierte nach dem 4.4. hin zu einer globalen Radikalisierung, Militarisierung, Spaltung der Bürgerrechtsbewegung.

Am Gründonnerstag 10. April 1968 verübte der Hilfsarbeiter Josef Bachmann, in einer Hand eine BILD-Zeitung in der anderen Hand eine Pistole ein Attentat auf den Studentenführer Rudi Dutschke in Westberlin. 3 Monate später wurde der Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten Robert Kennedy erschossen.

„I have a dream!“

Damals, wie heute, haben in den USA prekäre Arbeitsverhältnisse, Vermögens- und Bildungsferne, Armut, Elend, Not, juristisch- soziale Ausgrenzung nach wie vor vor allem die dunkle Hautfarbe von Amerikanern mit afrikanischer, indianischer, Latino- Herkunft, jahrhundertelang zurückliegendem Migrations- Hintergrundgeschichten, die die staatlichen, privaten Haftanstalten in steigender Zahl wg. Wiederholung von Bagatelldelikten als Billigarbeitskräfte füllen.

Während die anschwellend vergleichbar zu beklagenden Verhältnisse in Europa eine geografische Dimension abbilden, eine Frage der Sprachen, unterschiedlicher Wirtschafts- Kultur des Südens und Nordens Europas ist, die in ihren Auswirkungen historisch und gegenwärtig bis in die Länder Arabiens, des Nahen Ostens,Nordafrika, verwurzelt sind.

Millionen Flüchtlinge in aller Welt erleben alltäglich die Ferne globaler Verantwortungsgemeinschaften für Gesetzlichkeit, Gleichheit vor dem Gesetz, ohne Ansehen der Person, vergleichbar sichere Lebensverhältnisse, Rechtschaffenheit von Amtsträgern, an deren prägend allmächtige Spitze entwickelte G- 8 Staaten, die USA, die EU, Russland stehen.

Die Humane Katastrophe in Syrien, Jemen, Sudan, Kongo, Afghanistan hat, trotz und wg. der Arabellion, wg. des arabischen Frühlings 2011 in Tunesien, Libyen, Ägypten, die Regierungen der Länder Europas, voran Deutschlands schwarzgelber Bundesregierung 2009-2013 dann schwarzroten Koalition unter der Richtlinienkompetenz der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, angesichts von Millionen unterversorgt syrischer Flüchtlingen in Jordanien,Irak, Türkei, Iran, Libanon von einer handlungsunwiligen Duldungsstarre in ein vorsätzlich massives Organisationsverschulden,verwandelt, dass, Jean Ziegler, der einstige UNO-Ernährungsbeauftragten beim Wort genommen, den Anfangsverdacht des Straftatbestand organisierten Verbrechens erfüllt.

Der Opposition im Deutschen Bundestag fehlen die politischen Träume, Visionen, fehlt, außer einigen MdBs, darunter Gregor Gysi, Hans- Christian Ströbele seit 2017 nicht mehr dabei, an prominenter Stelle,der Mut, sich den parteiübergreifenden Einladungen der schwarzroten Bundesregierung, unter dem angeblichen Diktat von Sparzwängen, gesetzlich verankerter Schuldenbremse in Bund, Ländern, Kommunen, ihrer Duldungsstarre, ihrem vorsätzlichem Organisationsverschulden,beizutreten, mit politischer Trennungsschärfe, konstruktiv verweigernd, entgegen zu treten

Gerade hatte damals am 28. August1963 gegen 16. 20 Uhr die große Gospelsängerin MahaliaJackson, neben ihr auf der Bühne, Joan Baez, Bob Dylan u. a.,die nie zuvor in Washington gesehene Menge der über 250.000 Demonstranten, mit ihrem Gospelsong.

„I’ve been buked and I’ve been scorned“.

zu entrücktem Schreien, rhythmischem Stampfen, Trampeln, Trommelnundavokalen Gesängen des Entzückens hingerissen.

Da duldete sie nicht, dass der letzte Redner dieser legendären Veranstaltung die Stimmung durch kalte Fakten Rhetorik, abgekühlt,einhegte, indem er reine Routine ablieferte.

„Erzähl ihnen von deinem Traum, Martin“,

rief MahaliaJackson über alle Mikrophone laut vernehmlich, als Martin Luther King nach rhetorischer Magerkost zu seinem Sitz zurückkehren wollte,

„erzähl ihnen von deinem Traum!“

Mit diesem verbalen Stupser schob MahaliaJackson Martin- Luther King jr. zum Rednerpult, die Stimmung der über 250 000 Versammelten in der richtigen Tonlage „Einfacher Sprache“, mitreißend, allen zum ewigen Gedächtnis, in Worten aufzugreifen

Die gesamte Veranstaltung war bis zuletzt, mit List und Tücke, Sicherheitsbedenken von innen durch die Administration Washingtons, von außen durch weißfarbig rassistische Terroristen, ungestört, torpediert worden.

Die aufwendig komplizierte und teure Tontechnikanlage war über Nacht zerstört worden, eine neue musste in aller Eile, improvisiert, installiert werden.

Prominente Teilnehmer dachten sogar, im Vorfeld, angesichts drohender Gefahrenlagen durch Rassisten, voran den Ku- Klux- Klan, Massenhysterie, an Absagen, an Rückzug.

In dieser aufgeladenen Stimmung, voller Sinnen & Trachten nach Frieden hier, Gewalt da, war es an Martin Luther King jr., einerseits die Stimmung unter den Versammelten aufzugreifen, andererseits, Öl auf die Wogen der Gewaltbereitschaft in den eigenen Reihen zu gießen.

Dass Martin Luther King jr, diese ergreifende Mountain Top Rede, nach anfänglich bangem Zögern, vor 55 Jahren am 28. August 1963 gelungen ist, bleibt eines seiner unvergesslichen Verdienste, sein Vedienst am Verlauf der Geschichte der Menschheit.

Am 4, April 1968 gegen 18 Uhr wurde Martin Luther King jr, von einem, oder mehreren gedungen weißen Rassisten in der Blues Metropole Memphis/Tennessee/Alabama erschossen

Dr. Martin Luther King jr. Rede am 28. August, 1963 16.20 Uhr nordamerikanische Ostküstenzeit:

Ich freue mich, heute mit euch zusammen an einem Ereignis teilzunehmen, das als die größte Demonstration für die Freiheit in die Geschichte unserer Nation eingehen wird.

Vor hundert Jahren unterzeichnete ein großer Amerikaner, in dessen symbolischen Schatten wir heute stehen, die Emanzipationsproklamation. Er kam wie ein freudiger Tagesanbruch nach der langen Nacht ihrer Gefangenschaft.

Aber hundert Jahre später ist der Neger immer noch nicht frei. Hundert Jahre später ist das Leben des Negers immer noch verkrüppelt durch die Fesseln der Rassentrennung und die Ketten der Diskriminierung. Hundert Jahre später schmachtet der Neger immer noch am Rande der amerikanischen Gesellschaft und befindet sich im eigenen Land im Exil.

Deshalb sind wir heute hierher gekommen, um eine schändliche Situation zu dramatisieren. In gewissem Sinne sind wir in die Hauptstadt unseres Landes gekommen, um einen Scheck einzulösen. Als die Architekten unserer Republik die großartigen Worte der Verfassung und der Unabhängigkeitserklärung schrieben, unterzeichneten sie einen Schuldschein, zu dessen Einlösung alle Amerikaner berechtigt sein sollten. Dieser Schein enthielt das Versprechen, dass allen Menschen — ja, schwarzen Menschen ebenso wie weißen — die unveräußerlichen Rechte auf Leben, Freiheit und der Anspruch Glück garantiert würden.

Es ist heute offenbar, dass Amerika seinen Verbindlichkeiten nicht nachgekommen ist, soweit es die schwarzen Bürger betrifft. Statt seine heiligen Verpflichtungen zu erfüllen, hat Amerika den Negern einen Scheck gegeben, der mit dem Vermerk zurückgekommen ist: „Keine Deckung vorhanden“. Aber wir weigern uns zu glauben, dass die Bank der Gerechtigkeit bankrott ist. Wir weigern uns zu glauben, dass es nicht genügend Gelder in den großen Stahlkammern der Gelegenheiten in diesem Land gibt.

So sind wir gekommen, diesen Scheck einzulösen, einen Scheck, der uns auf Verlangen die Reichtümer der Freiheit und die Sicherheit der Gerechtigkeit geben wird. Wir sind auch zu dieser merkwürdigen Stätte gekommen, um Amerika an die grimmige Notwendigkeit des Jetzt zu erinnern.

Jetzt ist nicht die Zeit, in der man sich den Luxus einer „Abkühlungsperiode“ leisten oder die Beruhigungsmittel langsamen, schrittweisen Fortschritts einnehmen kann. Jetzt ist die Zeit, die Versprechungen der Demokratie Wirklichkeit werden zu lassen. Jetzt ist die Zeit, aus dem dunklen und trostlosen Tal der Rassentrennung aufzubrechen und den hellen Weg der Gerechtigkeit für alle Rassen zu beschreiten.

Jetzt ist die Zeit, unsere Nation aus dem Treibsand rassischer Ungerechtigkeit zu dem festen Felsen der Brüderlichkeit emporzuheben. Jetzt ist die Zeit, Gerechtigkeit für alle Kinder Gottes Wirklichkeit werden zu lassen. Es wäre verhängnisvoll für diese Nation, wenn sie nicht die Dringlichkeit der gegenwärtigen Lage wahrnehmen würde. Dieser heiße Sommer berechtigter Unzufriedenheit des Negers wird nicht zu Ende gehen, solange nicht ein belebender Herbst der Freiheit und Gerechtigkeit begonnen hat.

1963 ist kein Ende, sondern ein Anfang. Wer hofft, der Neger werde jetzt zufrieden sein, nachdem er Dampf abgelassen hat, wird ein böses Erwachen haben, wenn die Nation wieder weitermacht wie vorher.

Es wird weder Ruhe noch Rast in Amerika geben, bis dem Neger die vollen Bürgerrechte zugebilligt werden. Die Stürme des Aufruhrs werden weiterhin die Grundfesten unserer Nation erschüttern, bis der helle Tag der Gerechtigkeit anbricht.

Und das muss ich meinem Volk sagen, das an der abgenutzten Schwelle der Tür steht, die in den Palast der Gerechtigkeit führt: Während wir versuchen, unseren rechtmäßigen Platz zu gewinnen, dürfen wir uns keiner unrechten Handlung schuldig machen.

Lasst uns nicht aus dem Kelch der Bitterkeit und des Hasses trinken, um unseren Durst nach Freiheit zu stillen. Wir müssen unseren Kampf stets auf der hohen Ebene der Würde und Disziplin führen. Wir dürfen unseren schöpferischen Protest nicht zu physischer Gewalt herabsinken lassen. Immer wieder müssen wir uns zu jener majestätischen Höhe erheben, auf der wir physischer Gewalt mit der Kraft der Seele entgegentreten.

Der wunderbare, neue kämpferische Geist, der die Gemeinschaft der Neger erfasst hat, darf uns nicht verleiten, allen Weißen zu misstrauen. Denn viele unserer weißen Brüder — das beweist ihre Anwesenheit heute — sind zu der Einsicht gekommen, dass ihre Zukunft mit der unseren untrennbar verbunden ist. Sie sind zu der Einsicht gelangt, dass ihre Freiheit von unserer Freiheit nicht zu lösen ist. Wir können nicht allein marschieren.

Und wenn wir marschieren, müssen wir uns verpflichten, stets weiter zu marschieren. Wir können nicht umkehren. Es gibt Leute, die fragen diejenigen, die sich selbst der Bürgerrechte verpflichtet fühlen: „Wann werdet ihr endlich zufriedengestellt sein?“ Wir können niemals zufriedengestellt sein, solange der Neger das Opfer der unaussprechlichen Schrecken polizeilicher Brutalität ist.

Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange unsere müden Leiber nach langer Reise in den Motels an den Landstraßen und den Hotels der großen Städte keine Unterkunft finden. Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange die Bewegungsfreiheit der Neger in erster Linie darin besteht, von einem kleinen Ghetto in ein größeres zu gehen.

Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange unsere Kinder ihrer Freiheit und Würde beraubt werden durch Zeichen, auf denen steht: „Nur für Weiße“. Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange der Neger in Mississippi nicht das Stimmrecht hat und der Neger in New York niemand hat, den er wirklich wählen möchte. Nein, wir werden nicht zufriedengestellt sein, bis das Recht strömt wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein mächtiger Strom.

Ich weiß wohl, dass manche unter euch hierher gekommen sind aus großer Bedrängnis und Trübsal. Einige von euch sind direkt aus engen Gefängniszellen gekommen. Einige von euch sind aus Gegenden gekommen, in denen ihr aufgrund eures Verlangens nach Freiheit mitgenommen und erschüttert wurdet von den Stürmen der Verfolgung und polizeilicher Brutalität. Ihr seid die Veteranen schöpferischen Leidens. Macht weiter und vertraut darauf, dass unverdientes Leiden erlösende Qualität hat.

Geht zurück nach Mississippi, geht zurück nach Georgia, geht zurück nach Louisiana, geht zurück in die Slums und Ghettos der Großstädte im Norden in dem Wissen, dass die jetzige Situation geändert werden kann und wird. Lasst uns nicht Gefallen finden am Tal der Verzweiflung.

Heute sage ich euch, meine Freunde, trotz der Schwierigkeiten von heute und morgen habe ich einen Traum. Es ist ein Traum, der tief verwurzelt ist im amerikanischen Traum. Ich habe einen Traum, dass eines Tages diese Nation sich erheben wird und der wahren Bedeutung ihres Credos gemäß leben wird: „Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: dass alle Menschen gleich erschaffen sind.“

Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können.

Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages selbst der Staat Mississippi, ein Staat, der in der Hitze der Ungerechtigkeit und Unterdrückung verschmachtet, in eine Oase der Gerechtigkeit verwandelt.

Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird. Ich habe einen Traum heute…

Ich habe einen Traum, dass eines Tages in Alabama mit seinen bösartigen Rassisten, mit seinem Gouverneur, von dessen Lippen Worte wie „Intervention“ und „Annullierung der Rassenintegration“ triefen …, dass eines Tages genau dort in Alabama kleine schwarze Jungen und Mädchen die Hände schütteln mit kleinen weißen Jungen und Mädchen als Brüdern und Schwestern. Ich habe einen Traum, dass eines Tages jedes Tal erhöht und jeder Hügel und Berg erniedrigt wird. Die rauhen Orte werden geglättet und die unebenen Orte begradigt werden. Und die Herrlichkeit des Herrn wird offenbar werden, und alles Fleisch wird es sehen.

Das ist unsere Hoffnung. Mit diesem Glauben kehre ich in den Süden zurück.

Mit diesem Glauben werde ich fähig sein, aus dem Berg der Verzweiflung einen Stein der Hoffnung zu hauen. Mit diesem Glauben werden wir fähig sein, die schrillen Missklänge in unserer Nation in eine wunderbare Symphonie der Brüderlichkeit zu verwandeln.

Mit diesem Glauben werden wir fähig sein, zusammen zu arbeiten, zusammen zu beten, zusammen zu kämpfen, zusammen ins Gefängnis zu gehen, zusammen für die Freiheit aufzustehen, in dem Wissen, dass wir eines Tages frei sein werden. Das wird der Tag sein, an dem alle Kinder Gottes diesem Lied eine neue Bedeutung geben können: „Mein Land von dir, du Land der Freiheit singe ich. Land, wo meine Väter starben, Stolz der Pilger, von allen Bergen lasst die Freiheit erschallen.“ Soll Amerika eine große Nation werden, dann muss dies wahr werden.

So lasst die Freiheit erschallen von den gewaltigen Gipfeln New Hampshires. Lasst die Freiheit erschallen von den mächtigen Bergen New Yorks, lasst die Freiheit erschallen von den hohen Alleghenies in Pennsylvania. Lasst die Freiheit erschallen von den schneebedeckten Rocky Mountains in Colorado. Lasst die Freiheit erschallen von den geschwungenen Hängen Kaliforniens. Aber nicht nur das, lasst die Freiheit erschallen von Georgias Stone Montain. Lasst die Freiheit erschallen von Tennesees Lookout Mountain. Lasst die Freiheit erschallen von jedem Hügel und Maulwurfshügel in Mississippi, von jeder Erhebung lasst die Freiheit erschallen.

Wenn wir die Freiheit erschallen lassen — wenn wir sie erschallen lassen von jeder Stadt und jedem Weiler, von jedem Staat und jeder Großstadt, dann werden wir den Tag beschleunigen können, an dem alle Kinder Gottes — schwarze und weiße Menschen, Juden und Heiden, Protestanten und Katholiken — sich die Hände reichen und die Worte des alten Negro Spiritual singen können: „Endlich frei! Endlich frei! Großer allmächtiger Gott, wir sind endlich frei!“

 

[gekürzte Fassung]

[Die – leicht überarbeitete – Übersetzung entstammt dem Internetauftritt des Martin-Luther-King-Zentrums, das eine hervorragende deutschsprachige Webseite mit zahlreichen Informationen zum Friedensnobelpreisträger unterhält: http://www.martin-luther-king-zentrum.de

http://www.dadalos-d.org/deutsch/vorbilder/vorbilder/mlk/dream.htm
Dr. Martin Luther King Jr.

„I have a dream“

[Address at March on Washington, 28 August 1963, in front of 250.000 people at the Lincoln Memorial, see photo on the left]

I am happy to join with you today in what will go down in history as the greatest demonstration for freedom in the history of our nation. [Applause]
In a sense we’ve come to our nation’s capital to cash a check. When the architects of our republic wrote the magnificent words of the Constitution and the Declaration of Independence, (Yeah) they were signing a promissory note to which every American was to fall heir. This note was a promise that all men, yes, black men as well as white men, would be guaranteed the „unalienable Rights of Life, Liberty, and the pursuit of Happiness.“ It is obvious today that America has defaulted on this promissory note insofar as her citizens of color are concerned. Instead of honoring this sacred obligation, America has given the Negro people a bad check, a check which has come back marked „insufficient funds.“ [Sustained applause]
But we refuse to believe that the bank of justice is bankrupt. (My Lord) [Applause. Laughter] (Sure enough) We refuse to believe that there are insufficient funds in the great vaults of opportunity of this nation. And so we’ve come to cash this check, (Yes) a check that will give us upon demand the riches of freedom (Yes) and the security of justice. [Sustained applause]
We have also come to this hallowed spot to remind America of the fierce urgency of now. This is no time (My Lord) to engage in the luxury of cooling off or to take the tranquilizing drug of gradualism. [Applause] Now is the time to make real the promises of democracy. (Now) Now is the time (Now) to rise from the dark and desolate valley of segregation to the sunlit path of racial justice. Now is the time [Applause] to lift our nation from the quicksands of racial injustice to the solid rock of brotherhood. Now is the time [Applause] to make justice a reality for all of God’s children.
But there is something that I must say to my people, who stand on the warm threshold which leads into the palace of justice: in the process of gaining our rightful place, we must not be guilty of wrongful deeds. Let us not seek to satisfy our thirst for freedom by drinking from the cup of bitterness and hatred. [Applause] We must forever conduct our struggle on the high plane of dignity and discipline. We must not allow our creative protest to degenerate into physical violence. Again and again, we must rise to the majestic heights of meeting physical force with soul force. The marvelous new militancy which has engulfed the Negro community must not lead us to a distrust of all white people, for many of our white brothers, as evidenced by their presence here today, have come to realize that their destiny is tied up with our destiny. [Applause] And they have come to realize that their freedom is inextricably bound to our freedom. We cannot walk alone.
And as we walk, we must make the pledge that we shall always march ahead. We cannot turn back. There are those who are asking the devotees of civil rights, „When will you be satisfied?“ (Never). We can never be satisfied as long as the Negro is the victim of the unspeakable horrors of police brutality. We can never be satisfied [Applause] as long as our bodies, heavy with the fatigue of travel, cannot gain lodging in the motels of the highways and the hotels of the cities. [Applause] We cannot be satisfied as long as the Negro’s basic mobility is from a smaller ghetto to a larger one. We can never be satisfied as long as our children are stripped of their selfhood and robbed of their dignity by signs stating „for whites only.“ [Applause] We cannot be satisfied as long as a Negro in Mississippi cannot vote and a Negro in New York believes he has nothing for which to vote. (Yes) [Applause] No, no, we are not satisfied and we will not be satisfied until justice rolls down like waters and righteousness like a mighty stream. [Applause]
I say to you today, my friends, [Applause] so even though we face the difficulties of today and tomorrow, I still have a dream. (Yes) It is a dream deeply rooted in the American dream. I have a dream that one day (Yes) this nation will rise up and live out the true meaning of its creed: „We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal.“ (Yes) [Applause] I have a dream that one day on the red hills of Georgia, the sons of former slaves and the sons of former slave owners will be able to sit down together at the table of brotherhood. I have a dream that one day even the state of Mississippi, a state sweltering with the heat of injustice, (Well) sweltering with the heat of oppression, will be transformed into an oasis of freedom and justice. I have a dream (Well) [Applause] that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin but by the content of their character. (My Lord) I have a dream today. [Applause]
And when this happens, [Applause continues] when we allow freedom ring, when we let it ring from every village and every hamlet, from every state and every city, (Yes) we will be able to speed up that day when all of God’s children, black men and white men, Jews and Gentiles, Protestants and Catholics, will be able to join hands and sing in the words of the old Negro spiritual: Free at last! (Yes) Free at last! Thank God Almighty, we are free at last! [Applause]

 

[gekürzte Fassung]

http://www.dadalos-d.org/deutsch/vorbilder/vorbilder/mlk/traum.htm

Dr. Martin Luther King Jr.

http://www.taz.de/Vor-50-Jahren-sprach-Martin-Luther-King/!12264/
Vor 50 Jahren sprach Martin Luther King
Keine Zeit für Kirchenlieder
taz 28.08. 2013

Stimmen 2018er wie 1968er in John Lennons Song 1969 ein „Give Peace A Chance“ ?

John Lennon – Give Peace A Chance [1969] ReWorked
Veröffentlicht am 24.08.2012

Heinz Bude *1954: Eine Analyse der 68er
94 Aufrufe

Prof. Dr. Bernd Rabehl über die 68er und die Zuwanderung
87.096 Aufrufe

Heinrich August Winkler: Kritik an 68er Bewegung
9.317 Aufrufe

 

Anders als 1968 auf dem Weg zum bleiern westdeutschen Herbst 1977 nach prekärem Abschluss Stuttgart Stammheimer Gerichtsprozesse gegen die RAF-Gründungsmitglieder Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin, Andreas Baader, Jan-Carl Raspe, deren Berufung wg. Abwesenheit durch Tod amtlich suspendiert wurde, bietet die etablierte Politik, bieten Regierungen, Staatsorgane in Bund. Ländern, 2018 mit elastischer Beinfreiheit versehen, kaum Angriffspunkte, durch Dramata in Spiegel, Zeit. Stern Titelgeschichten, Serien angezettelt, für Kampagnenmacht von unten zu sorgen.
.

Anders als damals müssen sich soziale Bewegungen auf regionaler, nationaler, internationaler Ebene den Thrill an Aufmerksamkeit in den eigenen Reihen und im öffentlichen Bewusstsein selber organisieren und tun es auch, siehe Soziale Medien, Campact Foren Aufrufe, Appelle, Petitionen, siehe Arabellion 2011.

Dabei rankt sich 2018 alles Streben, 1968 Revolution der Theorie, der Praxis, damals wie heute ins unbestimmt Ungefähre zerstreut, wie im Georg Dietz taz Beitrag 3.4.2018 angefragt „Wer sind die 2018er?“, anders als von ihm kolportiert, um denselben Abgrund, denselben Hauptwiderspruch „Arbeit versus Kapital“ wie 1968, zugespitzt im Überfluss an allem einerseits in wenigen Weltregionen für die Wenigen 10 %, anderseits Durst nach sauberem Wasser, Hunger nach Brot, vergebliche Suche nach Bleibe, Beschädigung der Vielen 70 % in der Welt als ungesühnt organisiertes Verbrechen, wie es der einstige UNO-Handlungsbeauftragter Jean Ziegler nennt.

Damals 1968 für Holocaust Überlebende, Millionen Zwangsarbeiter in Europa 1933-1945, wie heute 2018, weit und breit, kein Sinnen noch Trachten regional, global sozialer Bewegungen Automatismen, wie den Europäischen Stabilitäts- Mechanismus (ESM) für systemrelevanten Banken, Versicherungen im Schadensfall, für Notlagen von Millionen Menschen im Krisen- , Kriegs- , Großtechnologie Katastrophenfall aus Gründen sicherheitsrelevanter Vorsorge anzumahnen.

Stattdessen regierungsrelevant asymmetrische Demobilisierung gesellschaftspolitisch kultureller Debattebkultur von oben, einhergehend mit beschwichtigendem Gelächter weltweit aufgestellten Kapitals, ungerichtet ziellosem Gezwitscher, Getwittere, Gezänk,Mobbing Stunk in den Sozialen Medien, das raumgreifend rund um die Uhr als Zeitdieb unterwegs ist.

Worum geht es 1968 wie 2018?, um ein uneingelöstes Versprechen global aufgestellter Großtechnologie, wie der Chemie, Pharmazie, Atomenergie im Namen sogenannten Fortschrittsglaubens der Wissenschaft Community zur Herstellung von Strom für jede Hütte in der Welt, ohne auf die Anschub- , noch Folgekosten zu schauen für den zivil, militärisch radioaktiv strahlenden Giftmüll, Fallout.

Vor allem wenigstens im Gedenken an den Aufschrei der Wissenschaft Communitiy nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima, Nagasaki in Japan am 6. und 9. August 1945 auf Befehl des US-Präsidenten Harry S. Truman (1884-1972) „Mein Gott!, was haben wir getan!“ Regierungen solche Massenvernichtungswaffen an die Hand zu geben, endlich nach den GAUs in Tschernobyl 1986, Fukushima 2011 gemeinschaftlich Verantwortung für Entschädigung Strahlungstoter, Strahlungserkrankter, ihrer Angehörigen, Hinterbliebenen, Sanierung kontaminierter Regionen, umweltschonender Rückbau havarierter und der global 442 noch am Netz befindlicher AKWs, Einrichtung von Endlagern zur Sichrung, Entsorgung des weltweiten Atommülls zu tragen,

Statt globaler Verantwortung für Großtechnologie Chemie, Pharmazie, Atomindustrie fiel am 9. November 1989 „Wir waren überrascht“ zur ablenkenden Erheiterung der Welt vi allem uns Europäern, Deutschen von sichtbarer Hand Günter Schabowskis „Ich glaube sofort!“ die Berliner Mauer, das Ressourcen fressende Konstrukt Kalter Krieg seit 1948 blockübergreifend Ost und West zu beenden.

Von Sieg des Kapitalismus hüben, der Niederlage des Kommunismus drüben, Ende der Geschichte, „Clash of Civilisation“ wurde fabuliert. Dabei war es der gemeinschaftliche „Sieg“ unverminderter Verantwortungslosigkeit in Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, angesichts unerledigt globaler Aufgaben und Herausforderungen, die, urbi et orbi, nach sozialem, inneren, äußeren Frieden verlangen.

Was den 1968ern wie 2018ern gleichermaßen am Herzen zu liegen scheint, verdichtet sich in dem John Lennon Song 1969 gegen den Vietnamkrieg der USA in Südostasien „All we are saying is „Give Peace A Chance!““
JP

 

https://www.taz.de/Aus-taz-FUTURZWEI/!5495208/
Aus taz FUTURZWEI
Wer sind die 2018er?

3. 4. 2018
GEORG DIEZ

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/all-we-are-saying-is-give-peace-a-chance
JOACHIM PETRICK 30.08.2014 | 01:55 133
All we are saying is „Give Peace a Chance“
Ukraine/Irak/Gaza. All we are saying to the People in the World, to Mrs. Merkel, Mr. Hollande, Mr. Sikorsky, Mr. Cameron, Mr. Netahnjahu, Mr. Obama, Mr. Putin, Mr. Poroschenko is Peace

 

Der Weltfrieden unter den Völkern ist ausgebrochen. Es hat nur Niemand bemerkt

Frieden ist der Weg
Der Hamburger Ostermarsch am Osternontag, 02. April 2018
und dessen Auftakt, St. Georgs Kirchhof um 12:00h
4 Aufrufe

gen Drewermann auf dem Berliner Ostermarsch 2018 Teil1
3.834 Aufrufe

merkel | politik aktuell neue: Ostermarsch: Hamburger demonstrieren für Frieden
184 Aufrufe

John Lennon – Give Peace A Chance [1969] ReWorked
Veröffentlicht am 24.08.2012

 

Seit dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima, Nagasaki in Japan am 6. und 9. August 1945 durch die US-Air Force auf Befehl des US-Präsidenten Harry S. Truman (1884-1972) mit der verheerenden Folge abertausender Soforttoten unter der Zivilbevölkerung, ungezählten Kriegsversehrten, lebenslang Invaliden, um das Vielfache an Menschen, die ohne Aussicht auf eingehend professionelle Behandlung, Entschädigung an Verstrahlungserkrankungen seitdem im Laufe der Jahrzehnte ihrem sozialen Elend, Siechtum von Amtswegen überlassen verstarben, dem Aufschrei weltweiter Atomphysiker Wissenschaft- Community „Mein Gott!, was haben wir getan“, Ausruf des Atomphysikers J. Robert Oppenheimer als wissenschaftlicher Chef des Manhattan Projekt zum Bau der Atombombe, Regierungen über das „Manhattan-Projekt“ solche Massenvernichtungswaffen an die Hand zu geben, die wir verhindern hätten können, ist kriegs- und völkerrechtlich der Frieden unter den Nationen der Welt ausgebrochen.

Sollte es nur Niemand merken, noch erinnern?

Der weltweite Aufschrei der Wissenschaft Community war bereits 1947 verstummt, wie Robert Jungk (1913-1994) in seinem Buch „Trotzdem“ Hanser Verlag, 1993, S. 312 schreibt, siehe dazu auch das Drama „Die Physiker“ Friedrich Dürrenmatt (1921-1990), „In der Sache  J. Robert Oppenheimer“ Heinar Kipphardt (1922-1982), bei der es 1954 vor einem US-Senatsausschuss um den Hauptvorwurf gegen Oppenheimer wg. sogenannt unamerikanischer Umtriebe ging, weil er angeblich zu Lasten der amerikanischen Sicherheit den Bau der Wasserstoffbombe verzögert hatte.

War, um diesen Verstummen des Aufschreis der Wissenschaft Community ungehört zu machen, der Kalte Krieg 1948 als gemeinschaftliche Schuld Verdeckungskampangne Ost wie West in Gang gesetzt worden?

Weil das aber an desinformierender Schuld Verleugnungsmacht gegenüber dem, was in Japan an Kriegsverbrechen geschah, der Wissenschaft Community zur Ausschaltung ihres Gewissens unzureichend erschien, blieb eine Aufklärung über die Risiken der Atomenergie für Mensch, Fauna, Flora, Umwelt, Wasser, Luft, Boden aus.

Der massive Widerstand weltweit aufgestellt konventioneller Kraftwerksbauer und Stromanbieter gegen einen Umstieg von Kohle, Gas, Oel auf Kernenergie musste mit Milliarden Dollar an staatlichen Subventionen entkräftet gebrochen werden.

– in Deutschland sind das inzwischen über 200 Milliarden € seit dem Umstieg –

Wurde von da an die angeblich friedliche Nutzung der Atomenergie propagiert mit heute 442 weltweit vorfinanziert, errichteten, 66 in Bau befindlichen AKWs, in 40 Ländern, ungeachtet entstehenden radioaktiv strahlenden Giftmülls, Fallouts, offensiv erst als „Ultima Ratio“dann seit den GAUs in Tschernobyl 1986, Fukushima 2011 „Non Plus Ultra“ Brückentechnologie über Stromgebühren der Abnehmer, staatlich subventioniert, beworben?

Weshalb heute, nachdem der Kalte Krieg mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 für obsolet erklärt, in allgemeine Heiterkeit aufgelöst wurde, seit 2001 unter der Diktion „Krieg ohne Exit Programm gegen den Internationalen Terrorismus“ nach Nine Eleven, wechselnde Koalitionen „Williger Vollstrecker“ des Unrechts asymmetrisch geführte Kriege unter Ethnien, Religionszugehörigkeiten anzetteln und mit der Zentralbanken Politik billigen Geldes zu Lasten der Staatshaushalte und kommender Generationen vorfinanzieren..

Es gibt genug Gründe, jeden Tag im Namen des Aufschreis der Natur aller Kreaturen, was da kreucht und fleucht, für Frieden zu demonstrieren, nicht, weil die Menschen denken, sie könnten den Krieg aus der Welt schaffen, sondern, weil die Menschen alltäglich spüren, wir befinden uns mit unserer Art und Formaten des Wirtschaftens dessen Folgen in einem Krieg gegen die Natur, Elemente, Wasser, Luft, Boden, Klima. Allein, wenn es um die Frage global verschleppter Abwicklung der Atomindustrie zivil wie militärisch geht, deren radioaktiv strahlenden Giftmüll, Fallout weltweit zurückzuführen, zu sichern – havarierter AKW-Komplex Tschernobyl seit 1986, Fukushima seit 2011 – in global verantworteten Endlagern zu entsorgen, braucht es, urbi et orbi, Frieden.

Was ist da los, dass der Deutsche Bundestag 2010, ermutigt durch US-Präsident Barack Obamas Prager Rede 2009, eine atomwaffenfreie Welt anzustreben, mehrheitlich beschließt, in Verhandlungen über den Abzug der US- Atomwaffen auf deutschem Boden in der Eifel, Büchel bei Cochem mit den USA, der Nato zu treten, seitdem aber nichts passiert ist?

Außer, dass sich die Bundesregierung verweigert, dem UNO Atomwaffenverbot 2017, von 122 Staaten beantragt, beizutreten, das in dem Moment rechtskräftig wird, wenn 55 UNO Staaten in ihren Parlamenten dies Verbot ratifiziert haben.

Und nicht nur das. Statt einen Diskurs über den weltweiten Ausstieg aus Atomwaffensystemen, das UNO-Atomwaffenverbot zu fördern, wird im Rahmen der Nato, in den USA, Russland, der GUS, China die Modernisierung von Atomwaffen politisch propagiert, von Teilen der Medien gefordert,

Die USA erwarten bei einem eigenem unverminderten Wehretat von 700 Milliarden US- Dollar/anno ( 4 % BIP), von Nato-Partnern die Aufstockung ihrer Wehretats auf 2 % BIP/anno. Deutschlands Ausgaben für den Wehretat liegt bei gegenwärtig 1.2 % BIP, denen bei der Politik aus einem Guss Außen- , Innen- , Wirtschafts- , Industrie- , Verteidigungs- , Kultur- , Entwicklungspolitik eine belastbare Aussagekraft über das Hütchenspiel von Quer- und Mischfinanzierung fehlt.

Die hoffnungsvolle Nachricht!
Wir werden seit 1, 2 Jahren bei Ostermärschen hierzulande in bisher 30 Städten, in Euopa in 90 Städten immer mehr.
JP

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Ostermarsch-Hamburger-demonstrieren-fuer-Frieden,ostermarsch342.html
Stand: 02.04.2018 16:11 Uhr – Lesezeit: ca.2 Min.
Ostermarsch: Hamburger demonstrieren für Frieden

 

15.8.1988 DDR Beitrittsbeziehung mit EG wird Gladbeck Geiselnahme 16.8. politisch instrumentalisiert?

DOKU Das Geiseldrama von Gladbeck 1988 Rösner und Degowski Top Doku(360p H 264 AAC)

1988 Das Drama von Gladbeck
1.103 Aufrufe

Doku in HD) ZDF-History – Das Geiseldrama von Gladbeck
6.225 Auf

Geiselnahme von Gladbeck 1988 DOKU ARD ( Degowski , Rösner ) 3 / 3
68.010 Aufrufe

Das Gladbecker Geiseldrama: 16.8. bis 19.8.1988 ein ewiges Trauma? 30 Jahre danach schaut die ARD mit einem zweitieligen Film zurück, engebettet in eine Sandra Maischberger Sendung am 7.3.2018, 22.45 Uhr zurück, auf Vorwürfe gegen hilflose Polizei und distanzlose Journalisten – morgen 22.45 @DasErste

#maischberger #Gladbeck #GeiseldramavonGladbeck #Degowski #Rösner

Die ARD verkündet in ihrem Vorspann::
Drei Tage lang hielten Dieter Degowski und Hans-Jürgen Rösner im August 1988 die Republik in Atem: Sie überfielen eine Bank, nahmen Geiseln, flohen mit ihnen durch Deutschland und die Niederlande, töteten zwei Menschen. Bis heute sind die Vorwürfe gegen eine hilflose Polizei und gegen Journalisten, die jede Distanz zu den Tätern verloren, nicht verhallt. Warum nicht?

 

Gäste der Sandra Maichberger Sendung laut ARD-Vorschau::
Johnny Bastiampillai (Arzt und Ex-Geisel)

Als Siebenjähriger wurde der Arzt mit seiner Familie von Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski in einem Bus als Geisel genommen. „Ich habe mich später gefragt, wieso die Polizei nicht viel früher etwas unternommen hat. Es hätte viele Möglichkeiten für einen Zugriff gegeben.“ Stunden verbrachten sie in der Hand der Geiselnehmer, bis die Situation völlig außer Kontrolle geriet. „Heute muss man sagen, dass auch die Polizei die Eskalation herbeigeführt hat“, sagt der 36-jährige. Dass Degowski wieder auf freiem Fuß ist, kann er nicht verstehen: „Die Freilassung ist für mich unverständlich.“

Ulrich Kienzle (ehemaliger Chefredakteur von Radio Bremen)

Als damaliger Chefredakteur von Radio Bremen verantwortete 1988 das berühmte Interview eines Reporters mit dem Täter Hans-Jürgen Rösner, das in den ARD-Tagesthemen ausgestrahlt wurde. Ulrich Kienzle verteidigt seine Entscheidung, den Beitrag als „ein einmaliges, monströs abschreckendes Dokument der Menschenverachtung“ zu senden. Der Polizei hingegen wirft der Journalist und Fernsehmoderator Versagen vor: „Sie hatten einen Job: die Presse von dem Wagen der Täter fernzuhalten, und das ist nicht gelungen.“

Gisela Friedrichsen (Gerichtsreporterin im Fall Degowski)

Die Journalistin sieht die Freilassung von Geiselgangster Dieter Degowski kritisch. „30 Jahre Haft sind nicht unbedingt dazu angetan, aus einem Menschen einen besseren Menschen zu machen“, sagt Gisela Friedrichsen, die den Fall vor Gericht beobachtete. Zwar müsse laut Rechtsprechung jeder Mensch die Chance haben, die Freiheit wiederzuerlangen, „die Erfahrung zeigt aber, dass es oftmals keine Besserung gab, sondern die Menschen noch kaputter waren als vorher“, erklärt die Gerichtsreporterin der „Welt“. Sie glaubt, dass Degowski kaum eine Perspektive auf ein normales Leben nach der Haft habe.

Joe Bausch (Gefängnisarzt von Degowski)

Seit mehr als 30 Jahren behandelt der Mediziner die Häftlinge in der JVA Werl. Einer seiner Patienten war Dieter Degowski. Der Gefängnisarzt und Schauspieler („Tatort“) verteidigt die Entscheidung, den Geiselnehmer auf freien Fuß zu setzen: „Alle Entscheidungen, die bei einem so prominenten, exponierten Gefangenen zu treffen sind, werden mit großer Sorgfalt und doppelt und dreifach geprüft.“ Joe Bausch ist überzeugt davon, dass ein weniger prominenter Häftling bei gleicher Führung früher aus dem Gefängnis entlassen worden wäre.

Manfred Protze (Reporter bei Gladbeck-Geiseldrama)

In einem Taxi verfolgte der damalige dpa-Reporter die flüchtenden Gangster, als der Bus mit den Geiseln mitten auf der Autobahn anhielt. Kidnapper Hans-Jürgen Rösner feuerte mehrere Schüsse auf Manfred Protze und den Taxifahrer ab, traf glücklicherweise nur das Auto. „Ich hatte mich nicht ausreichend informiert, wie gewalttätig die Geiselnehmer waren. Ich dachte, die haben zwar Knarren, machen davon aber keinen Gebrauch. Das war ein Fehler“, erklärt der heutige Sprecher des Deutschen Presserates.

Am 15.8.1988 nimmt DDR diplomatische Beziehungen. mit der Europäischen Union (EU), damals Europäische Gemeinschaft (EG) auf, die ihr nach dem Besuch des Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker im Sommer 1987 in Bonn die Option eines Beitritts eröffnet.

In Westdeutschland, Westberlin. Nato-Hauptquartier, in Brüssel, US-President Ronald Reagan Washington, D.C. mitten im US-Präsidentschaftswahlkampf 1988, mutmaßlich auch bei Michail Gorbatschow im Moskauer Kreml lässt dieser DDR-Schritt verdeckt nnen- , wie außenpolitisch die Alarmsirenen schrillen.

Wie mit dieser, mit Bonn unabgestimmt brisanten Nachricht aus Ostberlin, Brüssel umgehen?

Verewigt dieser DDR Schritt die Existenz zweier deutscher Staaten in Europa? Diese Nachricht an die große Glocke hängen, damit in Kauf nehmen, dass die Befürworter einer Zweitstaatenregelung für Deutschland in Europa, voran in Paris, London, Auftrieb erhalten?

Oder die Nachricht beschweigen, marginalisieren, für irrelevant erklären unterdrücken?, wenn ja, wie, angesichts freier Medien?

Der nach Nine Eleven 2001 ausgerufene Krieg gegen den Internationalen Terrorismus, der, von Fall zu Fall, Gefahrenlage zu Gefahrenlage, für mancherlei Ablenkung taugt, steht noch nicht zu Gebote, der gilt erst mit Ausrufung des Nato-Ernstfalles seit dem 12, September 2001 für Deutschland in uneingeschränkter Solidarität mit den Vereingten Staaten von Nordamerika (USA).

Bundeskanzler Helmut Kohl, Außenminister Hans-Dietrich Genscher schweigen zu diesem DDR-Schritt, als wäre nichts gewesen.

Am 16.8.1988 ereignet sich das Gladbeck Geiseldrama in NRW.

Wäre da, geschickt und gezielt bundesweit orchestriert gehandelt, ein medienpolitischer Zusammenhang zu innen- , außenpolitisch fremden Zwecke konstruierbar?, den DDR-Schritt medial ins Leere laufen zu lassen?

Wenn ja, was sagt uns das bis in unsere Gegenwart ber die Relevanz von Leitmedien. den öffentlich-rechtlichen Medienanstalten Rundfunk, Fernsehen in wachsendem Verbund mit privatrechtlich aufgestellten Medien, eigenen Tochtergesellschaften, Recherche Netzwerken?

Ist das auf regionaler, nationaler Ebene eine segensreich zu begrüßende Entwicklung, angesichts der Globalplayer Facebook, Twitter, Yahoo, YouTube, Microsoft, Amazon, Ebay, Skype oder nicht?

Jetzt werden Stimmen laut, die Gladbeck-Geiselnehmer Dieter Degowski, der gerade nach 30 Jahren, trotz Sicherungsverwahrung wg. schwere der Schuld, mangels staatsanwalticher Einrede, auf Antrag nach Strafvollstreckungskammer Gutachten mit neuer Identität am 15. Februar 2018 aus der Haft entlassen wurde. Hans-Jürgen Rösner bleibt in Sicherungsverwahrung Haft.

Die Mittäterin Marion Löblich wurde wegen guter Führung nach sechs Jahren Gefängnis entlassen. Sie heiratete ein viertes Mal und lebte später, aufgrund ihrer Tablettensucht schwer erkrankt, unter einer neuen Identität in Magdeburg.
(Qelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Geiselnahme_von_Gladbeck#Hans-Jürgen_Rösner )

Es sagt sich leicht, verurteilte Täter auf Ewig und drei Tage in JVAs, Forensik wegsperren, gar die Todesstrafe zu fordern. Aber mit solcher Art Verwahrung auf den Tod sind über Jahrzehnte viele seelisch heillos prägende Arbeitsplätze verbunden. Wollen wir das? Nein, wir wollen das aus Menschenrecht Gründen nicht.

Deshalb sind NS-Kriegsverbrecher wg „guter Prognose“ vorzeitig aus Haft entlassen worden.

Die Gladbeck Geiselgangster decken ab dem 16. 8,1988 ungewollt Kompetenzgerangel zwischen Landes- , Bundespolizei, Interpol auf. Ratlosigkeit verbreitet sich nicht nur bei den Gangstern, Geiseln, sondern auch den Medien, die auf sich allein gestellt, überfordert agieren.

Geiselgangster Hans-Jürgen Rösner versucht, soweit ich erinnere, in der sich zuspitzenden Ausnahmesituation an einem glühend heißen August Sommertag für alle Beteiligten, vergeblich telefonisch Kontakt mit Bremer Polizei herzustellen, weil die auf NRW Polizei als zuständig verweist? Das geschieht trotz unmittelbarer Gefahr m Verzug für die Geiseln, den Öffentlichen Raum, entgegen aller Polizeigesetzregeln, In einem von den Schwerverbrechern gekaperten Bremer Stadtbus Linie 53 Ortsteil Huckelriede erschießt Dieter Degowski den 15jährigen Fahrgast Emanuele de Giorgi, der seine Schwester zu schützen sucht, um die von der Polizei vor Ort auf einer Autobahn Raststätte, mit der direkten Einsatzleitung unabgestimmt, inhaftierte Mittäterin Marion Löblich freizupressen, was gelingt.
Bei einem Verkehrsunfall kommt im weiter dramatischen Verlauf ein Polizist zu Tode.

Bonn schweigt. Stürzen sich deshalb Medien u. a. ARD vom 16.8.1988 an drei lange Tage lang, regierungsamtlich nachrichtlich unterversorgt, auf das Gladbeck Geiseldrama?

Sorgt Ulrich Kienzle damaliger Chefredakteur Radio Bremen, deshalb mit seinem ARD Reporter für den ablenkenden Thrill durch ein ARD-Exklusiv Interview in der Tagesschau mit dem Geiselgangster Hans-Jürgen Rösner?

Kölner Express schickt Reporter Udo Röbel zu den Geiselgangstern bei Zwischen- Aufenthalt in Kölner Einkaufspassage, in den Mercedes mit beiden Geiseln zuzusteigen, Röbel wird kurz vor dem entglitten missglückten ShowDown einer SEK-Gruppe mit tödlichem Ausgang beim finalen Zugriff auf die Geiselgangster im abgesperrtem Autobahnbereich bei Bad Honnef, von Rösner gezwungen, auszusteigen. Geisel Silke Bischoff (18) wird vom Geiselgangster Hans-Jürgen Rösner erschossen.Die Geisel Ines V., Freundin Silke Bischoffs, überlebt.
JP

 

http://www.daserste.de/information/talk/maischberger/sendung/das-gladbecker-geiseldrama-ein-ewiges-trauma-100.html
Das Gladbecker Geiseldrama: ein ewiges Trauma?
Sendung 7.3.2018, 22.45 Uhr

Schweizer No-Billag-Initiative 4.3. will Zwangsabo nicht Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk abschaffen

Lukas Reimann fordert ein Ja zur No-Billag-Initiative
YouTube · 6.000+ Aufrufe · 14.09.2017 · HD · von No Billag

Befeuert „No Billag!“ Kahlschlag Neoliberalismus?

Sachgrundlose Rundfunk Zwangsgebühr entf

altet seit 1. Januar 2013 in Deutschland von der schwarzgelben Koalition beschlossen, einen analog bürokratischen statt digitalen Buden Zauber, dem sich allein In Hamburg 28883 Haushalte, Unternehmen verweigern.
Mit Sicherheit entkommen wir dem Neoliberalismus nicht durch einen Kahlschlag „No Billag!“ in der Schweiz oder hierzulande von ARD/ZDF/Deutschlandradio, aber auch nicht dadurch, diese in der jetzigen Form im digitalen Zeitalter beizubehalten.
Denn da werden diese von innen heraus durch ausgelagert privatrechtlich aufgestellt intransparente Tochtergesellschaften, Mediengesellschaften von Moderatoren , Quizmastern, Recherche Netzwerken neoliberl ausgehöhlt, in denen betriebliche Mitbestimmung, Tariflöhne, soziale Standards, Altersversorgung Fremdwörter sind, zur Beute der Quoten-, Profithaie.

Dass 2013 die amtsanmaßend sachgrundlos schwarzgelbe Dinosaurier „Rundfunk Zwangsgebühr“ eingeführt wurde, als solle der real-existierende Sozialismus im Ostblock, dessen Lauf ja bekanntlich „Erich währt am längsten?“ weder Ochs noch Esel aufhalten, ohne Ansehen der Person, analog leistungsfern reloaded werden, statt dem digitalen Zeitalter leistungs- , verbraucherbezogen eine Bresche zu schlagen, weist auf einen Groko Zusammenhang, der weit über öffentlich-rechtliche ZDF, ARD, Deutschlandradio hinausgehen.

Ist es der „Merkiavella“ Groko Mangel mit ihrer asymmetrischen Demobilisierung unserer Debattenkultur als befänden wir uns in Nachgeburtswehen Kalten Krieges in Parteien, Politik, Wirtschaft, eingehegt in euphemistische Verlautbarungsmentalität in der Bundespressekonferenz, in nahezu allen Gesellschaftsbereichen, seit 2013 die Wirklichkeiten einer sich global digitalisierenden Gesellschaft, Weltwirtschaft, Politik wahrzunehmen?
Kehrt sachgrundlose Zwangsgebühr Unschuldsvermutung ins Gegenteil?
Seit 1970ziger Jahren ist mit Verweis auf sicherheitsrelevant behauptete Zusammenhänge, angesichts des RAF Terrorismus, ein rechtsstaatlich unheilvolles Phänomen zu beobachten, neben begründetem Tatverdacht, werden mutmaßliche Absichten auf Vergehen bereits staatsanwaltlich als Taten gewertet, nehmen wir z. B. Begriff der „Gefährder“.
Geht es bei der sachgrundlos veranlagten Rundfunk Zwangsgebühr seit 2013 um einen Kopf, der aus dem genannten rechtstaatlich von Juristen ausbaldowerten Salat der 1970er Jahre als Monstrum erwachsen ist, in dem die Unschuldsvermutung als Rechtsstaatsprinzip in ihr Gegenteil verkehrt wird?
Wäre es eine Lösung aus dem Dilemma sachgrundloser Rundfunk Zwangsgebühr herauszukommen, wenn unsere Gesellschaft, neben einem Grundeinkommen, digitalisiert eine Kulturflaterate/Person,von der Wiege bis zur Bahre, finanziert, die bei Vorlage von Tages- Wochen- Zeitungs- , Magazin-, ARD, ZDF. Deutschlandradio Abo oder Einzelbezug ausgezahlt wird?

Zwangsgebühren werden amtsanmaßend, systemfremd, anders als Steuern nicht personenbezogen ausdifferenziert nach Leistungsbezug, Vermögen, Einkommen als monatliche Vorauszahlung veranlagt und eingezogen.

Legen ARD ZDF Deutschlandradio 544 Millionen € Überschuss 2017 ungeniert ins Schaufenster. damit unter Korruptionsverdacht stehende IOC, FIFA, bei nächsten Übertragungsrecht Verhandlungen Olympic, Para Olympic, Weltmeisterschaft noch ungenierter zupacken können?

Bildet der öffentlich-rechtliche Rundfunk überhaupt noch das Prinzip des Gemeinwohls ab, wenn dieser wie ein Schweizer Käse profitstrebend durchlöchert ist von intransparenten Exklusiv Verträgen mit Moderatoren Maischberger, Plasberg, Will, Lanz, Illner, Kleber, Slomka ?, deren privatrechtlichen Mediengesellschaften, Filmregisseuren wie Dieter Wedel, intransparent finanzierten Recherche Netzwerken mit Zeitungsverlagen?

Zwangsgebühren werden seit 2013 amtsanmaßend, anders als Steuern, nicht personenbezogen veranlagt, sondern ohne Ansehen von Personen abgerufener Leistung. Das ist wie bei analog pauschal statt digital leistungsbezogen zugeordnet berechneter Wasser- , Heizmengenrechnung nach wirklichem Verbrauch.
JP

http://www.taz.de/!5487647/
Abstimmung über Rundfunkgebühren
Andreas Zumach
Angriff auf die Schweizer ARD
28.2.2018

http://www.spiegel.de/kultur/tv/rundfunkabgabe-ard-macht-offenbar-kraeftiges-plus-a-1193938.html
Streit um Rundfunkabgabe
ARD macht offenbar kräftiges Plus

 

SPD kommt nicht zu spät, vom Leben bestraft zu werden, sondern gar nicht, damit andere bestraft werden?

Streitgespräch – Christoph Butterwegge gegen Klaus von Dohnanyi
2.154 Aufrufe
Christoph Butterwegge
Am 29.01.2015 veröffentlicht
Im Rahmen der WDR-Sendung „Ich stelle mich“ am 04.01.2015 diskutierten Prof. Christoph Butterwegge und Klaus von Dohnanyi.

Prof. Dr. Christoph Butterwegge:“Sozialstaat und soziale Gerechtigkeit“ – Ringvorlesung ProfCenter

UniversitaetzuKoeln
Am 13.06.2017 veröffentlicht
Die Ringvorlesung greift in weiteren Vorträgen grundlegende, aber auch aktuelle Fragen rund um das Thema Gerechtigkeit auf, um den Blick für die Maßstäbe und Probleme einer gerechten Gesellschaftsordnung im 21. Jahrhundert zu schärfen. Die interdisziplinären Vorträge sollen Anhaltspunkte für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema sein und als Grundlage zu einer Reflexion und Diskussion im begleitenden Seminar dienen.

Studierende aller Fakultäten sowie interessierte Gäste sind herzlich willkommen!

 

http://www.professionalcenter.uni-koe…

Christoph Butterwegge: Warum werden die Reichen immer reicher, und die Armen immer zahlreicher?

RegenbogenTV
Am 05.02.2017 veröffentlicht
„Wer über den Reichtum nicht reden will, der sollte über die Armut schweigen!“ sprach Prof. Christoph Butterwegge (Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten) bei der Konferenz in Bochum.

Die Reichen werden immer reicher in Deutschland und die Armen immer zahlreicher. Auf diesen knappen Nenner lässt sich die Politik von CDU, CSU, SPD, FDP und Grüne der vergangenen Jahre bringen. Ergebnis: 12,5 Millionen Menschen müssen mittlerweile in Armut leben. Besonders betroffen sind Alleinerziehende, Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner.

Die These vom Kapitalismus „Armut sei die Strafe für mangelnde Leistungsbereitschaft“ sei grundlegend falsch, da ohne Kapital Macht und Einfluß fehlt.
„Diejenigen die Arm sind, sind politisch ohnmächtig, sie spüren das auch und sie bekommen es ständig vor Augen geführt. Sie resignieren und ziehen sich zurück.“

Für die aktuelle Umverteilung von UNTEN nach OBEN sei an 3 Punkten festzumachen:
(1) die Deregulierung des Arbeitsmarktes
(2) die Demontage des Sozialstaates!
Aus einem Sozialversicherungsstaat wird ein Fürsorger-, Almosen- und Suppenküchenstaat! Man bewirkt eine US-amerikanisierung des Sozialstaates.
(3) Steuerpolitik – die u.a. über hohe Konsumsteuer der Bürger und sehr geringe Vermögensabhängige- oder Kapitalertragssteuern die Armen mehr belastet als die Reichen.

Prof. Butterwege spricht auch nicht von Superreichen – sondern Hyperreichen. Einem Status, der der Gesellschaft und dem Zusammenleben absolut nicht gut tut.

Prof. Butterwege ist der Kandidat der Partei DIE LINKE für das Amt des Bundespräsidenten bei den Wahlen im Februar 2017.

Nach dieser Rede darf man den Eindruck gewinnen, er wäre ein Bundespräsident mit Herz und Hirn.

Bochum, 03.02.2017

http://www.reichtum-umverteilen.de

Prof. Christoph Butterwegge (Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten

Dr. Ulrich Schneider (Hauptgeschäftsführer des paritätischen Wohlfahrtsverbands)

Christian Leye (Landessprecher DIE LINKE. NRW)

Matthias Birkwald (MdB, rentenpolitischer Sprecher)

Sevim Dagdelen (MdB, Beauftragte für Migration und Integration sowie Sprecherin für internationale Beziehungen)

http://www.regenbogentv.de
http://www.facebook.com/regenbogentv.de/
http://www.youtube.de/c/regenbogentv

Kontakt: redaktion@regenbogentv.de
Kategorie
Nachrichten & Politik
Lizenz
Standard-YouTube-Lizenz

SPD krankt weniger an ihren historischen Fehlern wie der Arbeitsmarktreform Agenda2010 zu einseitigen Lasten der Arbeitnehmerschaft, Rentner, Alleinerziehenden, Kinder, Behinderten, Kranken, die vor Erhalt von Leistungen aus den Hartz IV Gesetzen ihr Restvermögen vor dem Schonvermögen verfassungsfremd zu verfrühstücken haben, sachgrundloser Lohnsubvention zu Gunsten privater, staatlicher Arbeitgeber in Bund, Ländern, Kommunen, sondern dem beharrlichen Unwillen der Spitzen Sozen zu einem zielführenden Fehlermanagement.

Gepaart mit SPD Hasenfüssigkeit Richtung EU-Politik seit 2003 nach der Euro Einführung, auf diese unsolidarisch zu agieren unter Bruch der Maastricht Kriterien 1992 in Deutschland den weltweit breitest prekären Arbeitsmarkt zu etablieren bei einem gegenwärtig unangefochtenen Handelsbilanzüberschuss subventioniert deutscher Exportwirtschaft von ca 300 Milliarden €/anno zu Lasten anderer Weltwirtschaftsmarktpartner, sonders in peripher sogenannten GIPS den das Ländern der EU.

1997 wurde die Vermögenssteuer ausgesetzt, die, entgegen BVG Urteil, bisher ausgesetzt bleibt und damit einen realistischen Reichtums Bericht verunmöglicht, weil es an belastbaren Vermögensdaten fehlt u. a. wie viel Raubkunstvermögen aus der NS-Zeit 1933-1945, der Gegenwart aus dem Irak, Syrien, Libyen, Afrika, Deutsche nicht veranlagt, entgegen UNO Konvention, straflos in Depots allein hierzulande, in Steueroasen, der Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein, Zypern, Malta, Monaco, Gibralta, Delaware Kanalinseln, Isle of Man in der irischen See u. u. zu horten.
Was ich der SPD persönlich vorhalte, ist ihr Zurückweichen bei der Aufklärung über nationale, internationale Rechtsabkommen Deutschlands „Pacta sunt servanda“, die Genfer Flüchtlingskonvention, die keinen subsidiären Flüchtlingsschutz kennt. der Rechte einschränkt, statt diese zu sichern, für die der Nachzug Angehöriger Geflüchteter aus Kriegsgebieten Pflicht der Unterzeichnerstaaten ist, zu denen Deutschland gehört, das dazu mit besonderern Pflichten bei der Kriegsflüchtlings Aufnahme, anders als andere EU-Staaten, neben Russland, USA, England, Frankreich, Israel, Türkei, Saudi Arabien, Iran seit 2015 Interventionspartei im Syrienkrieg ist.

JP

https://www.taz.de/Debatte-SPD-in-der-GroKo/!5480909/
Debatte SPD in der GroKo
12. 2. 2018
KOMMENTAR VON
CHRISTOPH BUTTERWEGGE